Die Waffe Kind
Die Waffe Kind

Die Waffe Kind

Beitrag von wize.life-Nutzer

[f]Bis zum 15. Lebensjahr meines Sohnes war es zwischen uns ein gutes Mutter/Sohn Verhältnis, wir alberten, kitzelten uns gegenseitig und bekamen Bauchkrämpfe vor Lachen! Wir spielten Einkriegen um unser Haus herum. Waren im Federballspielen ein unschlagbares Team. Führten auch gute Gespräche über Lebensmittel und deren Wirkung auf unserem Körper!
Der Vater unseres gemeinsamen Kindes hatte in der wenigen Zeit seines Aufenthaltes daheim,viel zu nörgeln! Entweder bemängelte er die Sitzhaltung des Sohnes, die Cappybedeckung.....oder,oder!
Es folgten Retourkutschen, wie z.B man schlingt auch nicht beim Essen, man kann auch mit geschlossenem Mund essen, man muß nicht schlurfen beim Trinken, was ich bemängelte und auch mein Sohn! Ebenso mit Unterwäsche am Essenstisch, fanden wir einfach unmöglich! Hinzu kam noch das Klagen über diese oder jene Schmerzen, die er so ausdehnte, das unser Name schon bei den Notrufen bekannt war!
Viele Jahre sorgten wir uns um ihm, aber als die zum Leben gehörenden Krankenhausaufenthalte keine wirklichen Ergebnisse brachten und die Hand zum Herz griff, als sich alles gegen ihn wendete, folgte eine Wendung bei ihm.

Er kaufte unserem Sohn Gegenstände, mit denen ich nicht einverstanden war oder trumpfte mit einem Motorcross als Ostergeschenk auf, was allerdings dafür seinen Sinn und die Freude erfüllt hätte, wenn Papa und Sohn auch gemeinsam dem Verein beigetreten wären! Also stand dieses Gefährt nur im Schuppen und unser Sohn nahm es dann schon mal heimlich heraus, um damit auf den Landwegen zu fahren! Das aber brachte wieder Ärgernis mit Vater und Bewohner und so wurde es wieder verkauft! Fazit war Traurigkeit bei dem Jungen!

Ich hegte ganz fest mit dem Gedanken der Scheidung, wollte aber so lange ausharren, bis unser Junge festen Boden unter den Füßen hatte und das geschah mit dem Abschluß der Hochschulreife und Beginn des Studiums, was entfernt von unserem Wohnort lag und somit unser Junge auch auszog.

Ich war erleichtert, das unser Junge dem herrischen Wesen seines Vaters nicht mehr ausgesetzt war!

Ich beantragte nun die Scheidung und mit dieser wurden mir Unterhaltsansprüche zugesprochen,was mein Mann nicht akzeptierte[ und dazu noch Rentenansprüche!
Mein Mann fragte mich, ob wir nicht wieder heiraten sollten, denn, dann wäre sein Rentenniveau nicht mehr so gering, teilte mir aber im selben Moment mit, das er seine Schwester mit Mann eingeladen hat und es besser sei, das ich nicht anwesend bin.
Das kränkte, erschütterte und demütigte mich und so entschloß ich mich, die Scheidung aufrechtzuerhalten.

Nun legte er mir Steine in den Weg, wo er nur konnte! Er fuhr so weit er es zeitlich konnte, unseren Jungen an seinem Wohnort besuchen, zerrüttete mein Verhältnis zu unseren Jungen, ließ ihn wissen, das der Zerfall, das Finanzielle und die Aufgabe des gemeinsamen Hauses alleine die Schuld der Mutter sei.

Weder finanzielle Schwierigkeiten hatte mein Mann, da er keinen Unterhalt zahlte, ebenso hätte das Haus beibehalten werden können, weil es eben keinen Engpass gab!
Lediglich kam die Sicht des Hauses meinem Mann als Gegenstand zur Erpressung zum Nutzen!
Durch eine mir zugeteilte Erbschaft, die ich aber nie erhalten habe, wagte ich nun den Schritt, gerichtlich mein Recht zu bekommen! Darauf folgten dann SMS mit Drohungen, das Haus zwangsversteigern zu lassen und so erreichte mein Mann die Hergabe des Hauses und die Schuld lag bei mir, wegen der Trennung.:confused:

Die Distanz zwischen meinen Jungen und mir wurde immer größer, meine Anrufe zu meinem Sohn wurden abgewürgt,durch Zeitmangel meines Sohnes, schlechter Moment bis hin zum Kontaktabbruch meines Jungen!

Geburtstagsgrüße, Weihnachten ect. die von mir mit lieben Worten an meinem Sohn geschickt wurden, habe ich zurückbekommen! Mit ein paar Worten meines Jungen, indem er nur mitteilt: Du verstehst es nicht, was es bedeutet, mich in Ruhe zu lassen!

Ich möchte nicht so meinen letzten Weg bestreiten, um in das ewige Licht zu gehen, denn trotz aller unschöner Handlungen, Schmerzen....ect. die mein Sohn mir bereitet hat, liebe ich meinen Jungen und wünsche mir, die Rückkehr meines Sohnes. /f]