Einsamkeit im Alter – satt uns sauber reicht nicht aus.
Einsamkeit im Alter – satt uns sauber reicht nicht aus.Foto-Quelle: www.herzundhandmünchen.de

Einsamkeit ist klirrender als Kälte

24 Stunden Senioren und Krankenbetreuung DAHEIM

Einsamkeit ist klirrender als Kälte
Einsamkeit im Alter – satt uns sauber reicht nicht aus.

Alltag in der Demezbetreuung


Das Telefon klingelte oft der Einzige Laut von dem die Stille die in den Räumen liegt durchbrochen wird.
Meist höre ich dann JA ja es geht mir gut es ist alles in Ordnung.
Wenn Herr K. sich dann zu mit umdreht dann immer wieder die GLEICHEN Worte -ach wissen Sie ich will doch meine Kinder nicht belasten.
Die Augen glasig und feucht über die Wangen läuft still die eine oder andere Träne.
STARK will er sein wie ein ganzes langes Leben lang, oft erzählt vom Krieg als er noch ein Junge war,
sein Brot heimlich GETEILT hat es still und wortlos in den Schützengraben geworfen hat, weil Sie Im so leid taten die abgemagerten und ausgehungerten Soldaten.
Von seiner Lehrausbildung die damals wie er betont noch ganz anders lief als heute, auch dem kleinen Häuschen in dem man damals nach dem Krieg noch mit Mutter und Großeltern auf kleinsten Raum zufrieden lebte. Die Geschichten wiederholen sich immer und immer wieder, oft ärgert Herr K
Sich selbst er erkennt einen Teil seines Vergessens, und fragt mich dann oft habe ich Ihnen das schon mal erzählt? Im selben Atemzug wiederholt er jedoch die gleiche Geschichte wieder und wieder.
Das wertvollste für Menschen die von Welt des Vergessens, von der Welt der Demenz eingeholt werden, sind Menschen die zuhören, die nicht werten und nicht urteilen, die einfach da sind, emphatisch und ehrlich im Umgang mit dem Betroffenen.
Ihn in seiner Welt die sich sehr schnell und abwechselnd in verschiedenen Lebensphasen der Vergangenheit abholen, als wäre dass das Normalste auf Erden DENN für den an Demenzerkrankten
Menschen IST ES real er befindet sich in den Momenten in seinen Gedanken und erleben eben genau in diesen Situationen selbst wenn diese meist Jahrzehnte zurück liegen.
Begeistert und stolz erzählt er auch von seinen ersten technischen Zeichenarbeiten die Herr K . damals im Kellerraum nicht selten auch noch Nacht s erstellte, so der erste Schritt in die damalige Selbständigkeit, aus ALLEM sagt er hatten wir Etwas gemacht, durch unendlich viel Fleiß es dann über Jahre zu einem anerkannten Unternehmen mit viele Mitarbeitern aufgebaut.
Heute lebt Herr K nach dem Tod seiner so geliebten Frau alleine in dem schönen großen Haus.
Die Kinder kümmern sich rührend, organisieren alles nur in Ihrer Macht stehende.
Dreimal am Tag der medizinsiche Dienst, der kommt zur Medikamenten Eingabe. Essen auf Rädern .
Alle kommen schnell mal vorbei, leisten Ihre Dienste, in vom Gesetzgeber vorgegebenen Zeiten sind schnell wieder weg.

Zurück bleibt Herr K. der Abend s sehr traurig sein Bier, nicht mehr nur zum Genuss trinkt, sondern um Müde zu werden, um die Einsamkeit die um In herrscht zu vergessen.
Das wichtigste speziell bei Demenzkranken sehr oft an Alzheimer erkrankten Menschen ist mehr den je eine Bezugsperson, dabei ist Gleichklang sehr wichtig, einfach da zu sein schenkt wortlos Geborgenheit und Vertrauen öffnet Herz und Seele des Betroffenen.
Zuviel Abwechslung bringt Unsicherheit für den verwirrten Menschen mit sich, es bedeutet Überforderung sich laufend auf neue Situationen ein zu stellen, seien diese auch noch so lieb gemeint.
Heute wird Herr K begleitet und unterstütz von Elena einer liebenswerten Osteuropäischen 24 Stunden Seniorenbetreuerin Elena lebt mit Herr K. In seinem schönen Haus auf das so stolz ist unter einem Dach Sie bewohnt ein Zimmer im Haus, und Mittlerweilen nach einer kleinen Eingewöhnungsphase des gegenseitigen Kennenlernen ist spürbar wie sicher und versorgt sich Herr K durch die Anwesenheit von Elena fühlt nun ist Sie aus dem Alltag von Herrn K KAUM wegdenken! Sie ist da wann immer er Sie braucht, unterstützt Herrn K bei der Grundpflege und bei allen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, und ist eine enorme Entlastung für die Angehörigen von Herrn K. Die Ihren Vater rund um die Uhr in herzlichen Händen wissen.
Bügeln, Waschen, Einkaufen, vieles machen Sie gemeinsam, er ist stolz mithelfen zu können, und wenn er mal vom Bäcker kommt, und statt zwei Brötchen 15 Brötchen mitbringt weil er in seiner nun beginnenden Demenz meint heute käme die ganz Familie zu Besuch.
Dann packt Elena die liebevoll weg friert die Brötchen ein Sie frühstücken gemeinsam.
Herrn K. fühlt sich wohl in seiner Welt, nach dem Frühstück gießt er oft den Garten. Das gute Gefühl nicht allein zu sein und nicht nur rein huschende Menschen zu erleben sondern die Ruhe wie er Sie zu Hause immer gewöhnt war, einfach mit dem Gefühl das immer Jemand auch zum Reden da ist WENN die Einsamkeit über Ihn herein bricht.
Der Tag von Herrn K endet meist mit einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen, oft lässt er sich überraschen und Elena kocht heimisches aus Ihrem Heimatland Ungarn.
Oft aber wünscht er sich auch mal seinen so geliebten Grießbrei oder mal einen Schweinebraten, den seine so geliebte Mutter früher immer am allerbesten gekocht hatte.
War es über eine längere Zeit lang zunehmend ein Glas Wein oder Bier oft mal wie sagt noch ein Schnäpschen in „Ehren“ um die gewünschte Bettschwere her zu führen, deutlich zu viel um noch
Aufrecht zu Bett zu kommen. Enden die Abende heute gemütlich und das klirrende Gefühl der Einsamkeit MUSS nicht weg getrunken werden.
Demenzbetreuung – bedeutet gelingende Kommunikation –WENN die Worte fehlen.
Geschrieben von Frau Irene Stuber
Demenzfachkraft und Inhaberin des Unternehmen www.herzundhandmünchen.de


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