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Beitrag von wize.life-Nutzer

Das Mitglied der Chefredaktion des "Stern", Jörges, bekannt auch durch seine zahlreichen Auftritte in Fernseh-Talkshows übte jetzt massive Kritik an den deutschen Massenmedien wegen ihrer einseitigen Propaganda gegen Russland und seinem Präsidenten. Presse wie auch die elektronischen Medien werden immer schlechter, dies hängt auch mit einem brutalen Konkurrenzkampf zusammen - fast alle Zeitungen stehen wirtschaftlich vor dem Abgrund, da wird in den Redaktionen gespart und wer genügend Geld auf den Tisch legt kann seine Meinungen im redaktionellen Teil unverdächtig unterbringen. Versteckte Werbung, ein unsäglicher Herdentrieb und politische Einflussnahme breiten sich beängstigend schnell aus.
Bei einem Krieg stirbt bekanntlich aus Erstes die Wahrheit. Und kritische Kommentare unterbleiben. Nehmen wir nur als Beispiel den Irak: wer hat eigentich das Chaos angezettelt und dies auch mit massiven Lügen? Es war der Westen. Kanzler Schröder hielt gottlob Deutschland mutig heraus. Dann hat der Westen den Irakplötzlich im Choas verlassen, von den lateten, brandgefährlichen Spannungen, allein zwischen den Religionen, wollte man nichts mehr wissen. Man hatte eben die Lust an dem Spielzeug verloren. Jedenfalls: überall wird getricks - im Grossen wie im Kleinen.

Der Koffertrick

Die Zahl der Diebstähle und Einbrüche nimmt beängstigend zu. Die Politik versucht alles, um diese Tatsache zu verschleiern. Wahrscheinlich weil die Entwicklung mit auf das Konto der "Flüchtlinge" aus dem Balkan geht, die in Deutschland ausserhalb jeder Kritik stehen. Da wird beispielsweise gesagt, die Bettlerbanden und Einbrecher kämen so plötzlich aus Rumänien und Bulgarien. Das stimmt zwar - was die Staatsangehörigkeit angeht, aber es sind zumeist Romas. In Tschechien werden diese "Flüchtlinge", bereits an der Grenze abgefangen, in Züge oder Busse gesetzt und gleich nach Deutschland gebracht.
Eines aber kann man diesen Leuten nicht vorwerfen. Sie entwickeln einen ungeheueren Einfallsreichtum, der für den Beobachter fast schon wieder lustig ist. Ein grüner Rundfunkpolitker
war mit einer größeren Kollegenschar nach Wien gereist, um ein Studio zu besichtigen und sich ein paar schöne Tage zu gönnen, natürlich auf Kosten der Gebührenzahler. Ein solches Studio hätte man sich auch in jeder größeren deutschen Stadt anschauen können, aber Wien ist immer eine Reise wert. Auf der Rückfahrt bestieg er den reservierten Wagen 1. Klasse und sah einen
Mann, der verzweifelt versuchte, seinen Koffer in die Ablage zu wuchten. Dabei half ihm schon ein
Mitglied der Reisegruppe, beide vergeblich. Dann machte sich noch der Medienmensch mit Erfolg ans Werk.
Um seine ganze Kraft einbringen zu können, hatte er seine Umhängetasche auf den Sitz gelegt, er hatte sie ja vermeintlich im Blick. Nach wenigen Minuten stand der Kofferbesitzer auf und fragte, "hier doch 2. Klasse"? Ein mehrstimmiges Nein klärte ihn auf und der Mann hob mit Leichtigkeit den Koffer aus der Ablage und verschwand. Der edle Helfer wollte dann kurz nach Wien ein Buch aus seiner Tasche holen. Mit Schrecken musste er feststellen, dass die Geldbörse weg war. Sie schien absolut sicher verstaut, denn die Geldtasche mit allen Papieren, hing an einer dicken Stahlkette, die fest in der Tasche verankert und verschlossen war. Ein Spezialist, dem das Sicherheitssystem dieser Taschen offenkundig bekannt war, natürlich ein Partner des
Koffermannes, nutze die Hilfsbereitsschaft und Neugier um mit dem entsprechenden Werkzeug
blitzschnell die Kette zu durchschneiden. Glücklicherweise fand er auch noch die notwendigen Pin-Nummern. Jedenfalls entstand ein Schaden von rund 6.000 Euro, vom Ärger gar nicht zu reden.

Der Flughafentrick

Ein Reisender stellte sich an der Sicherheitskontrolle arglos in der kürzeste Schlange an. Vor ihm
stand eine Frau mit Kinderwagen. Alles, was beim Durchgang in der Sicherheitskontrolle Alarm auslösen könnte kam in das Sakko das in einer Schale auf dem Transportband landete, das Band rollte gemütlich weiter. Doch der Kinderwagen stellte sich plötzlich quer. Der Fluggast sah dann, wie sein Gepäck hinter der Schleuse ankam und im dortigen lautstarken Getümmel ein Mann seelenruhig das Sakko nahm und wie selbstverständlich weg spazierte.
Das Geschrei aus dem Kinderwagen machte jeden auch noch so kräftigen Hilferuf nutzlos.
Der Mann mußte aber jetzt wieder ohne Dokumente nach Deutschland einreisen. Deshalb
führte ihn der Weg zur Grenzpolizei. Dort hörte man sich die Sache an - dies komme öfter vor, eine
Anzeige gegen Unbekannt sei sicher erfolglos. Man könne zwar immer wieder kontrollieren, aber beim Massenbetrieb in den Ferienzeiten fehle schlicht Personal. Die Polizisten tröstet den Mann mit dem Hinweis, er könne am besten gleich dableiben, denn erfahrungsgemäss seinen die Diebe nur an Bargeld interessiert und deponieren den Rest, also Pass und alles was verdächtig machen könnte, sofort an relativ bekannten Stellen. Ein kleiner Dank an das Opfer.

Gebot der Stunde - Vorsicht und Misstrauen

Nun soll hier kein Generalverdacht ausgesprochen werden. Aber es hat ja auch keinen Sinn
so zu tun als gäbe es keine schwarzen Schafe auch unter den Romas. Jetzt haben wir ja schon das
Zigeunerschnitzel verboten, und der Zigeunerbaron darf in Deutschland nicht mehr aufgeführt werden aber irgendwo muss diese Selbstverdummung ihre Grenzen finden.
Die erwähnten Beispiele könnte man unbegrenzt fortsetzen, auch der Enkeltrick wird unverdrossen mit immer neuen Varianten eingesetzt, mehr von einheimischen Gaunern. Große Vorsicht ist im Internet geboten, da gibt es etwa die Polzeiformularen täuschend ähnlichen Abmahnungen, die an den Strafrahmen von 5 Jahren Knast erinnern, wenn man nicht sofort an der nächsten Tankstellen einen Beleg für 100 Euro und mehr einzahlt und einen Beleg bekommt um einer Strafe zu entgehen. Alles Betrug.
Neuerdings häufen sich Lockangebote die schnelles Geld für leichte Arbeit versprechen.
Denken Sie immer daran, niemand hat Geld zu verschenken. Und bevor Sie auf irgenwelche Geschäfte eingehen, sprechen Sie mit Freunden oder Bekannten, die sich auskennen. Nichts,
aber auch gar nichts läuft Ihnen davon. Eine lebenserfahrene Dame in unserer Nachbarschaft
hat eine gute Idee entwickelt: immer wenn es an der Haustür klingelt und man etwas kaufen soll oder wegen eines "amtlichen" Vorgangs in die Wohnung will, sagt sie gleich: "ich bin nur die Zugehfrau, die Herrschaften kommen in drei Tagen wieder". Dann hat man seine Ruhe. Merke:
wenn Behörden etwa wollen, dann lassen sie die Bürger kommen. Hausbesuche wären absolut
unzumutbar.

KLeine und große Tricks

So zaghaft die deutschen Medien über die Zuwanderung aus Südost-Europa berichten so einseitig
informieren sie auch über den Ukraine-Konflikt und die Wirkungslosigkeit der Sanktionen für Russland. In einer sehr sachkundigen Stern-Reportage, von einem echten Russland-Kenner geschrieben, wird berichtet, das Putin beliebten den je sei. Der Druck aus dem Westen stärke ihn und wir unterschätzten die Leidensfähigkeit des russischen Volkes. Außerdem wird auch hier in der großen Politik getricks, das sich die Balken biegen. Wussten Sie beispielsweise, dass sich Österreich bereits aus dem Sanktionsgeschehen verabschiedet hat? Zwei russische Großbanken
dürfen in Wien weiter ihren Geschäften nachgehen. Das Geld wandert nun von London aber auch von Frankfurt nach Wien und dort herrscht eitle Freude über die "dummen Reichsdeutschen" die jetzt auch noch schlagartig in eine kleine Rezession steuern. Vor Monaten ist man noch von Wachstumsraten ausgegangen. Schuld ist eindeutig die Ukrainekrise, die mit von der EU ausgelöst wurde. Kapital ist eben wie ein scheues Reh, das wissen alle Ökonomen aber offenkundig nicht die Politik.
Helle Begeisterung, und dies war vorhersehbar, herrscht in China. Das Land ist neben Brasilien der Nutznieser des Sanktonskrieges. Während die arme Bevölkerung in Griechenland, vor allem die Bauern bittere Schläge bekommt, blühen die Geschäfte im Reich der Mitte. Die Griechen müssen ihr Obst und Gemüse vernichten, das sie bislang nach Russland lieferten, Außerdem bleiben die Touristen aus. Immerhin trugen vergangenes Jahr rund 1,3 Millionern Russen ihr Geld nach Griechenland. Nun machen sie ihren Urlaub lieber auf der "heimgeholten" Krim. Wenn immer von der "Weltgemeinschaft" die Rede ist, die Russland angeblich verurteile, dann ist dies ein blankes Wunschdenken. Erst kürzlich hat Putin mit Brasilien, Südafrika, Indien und China einen engen Wirtschaftspakt geschlossen. In diesen Ländern leben 40 Prozent der Weltbevökerung.
China verzeichnet in diesem Jahr bereits ein Wirtschaftswachstum von über 10 Prozent. Es bekommt durch die Aufträge aus Moskau einen weiteren märchenhaften Auftrieb.
Da bleibt auch mehr Geld für die Rüstung übrig oder für andere Investitionen. Der Hafen von Athen gehört bereits den Chinesen, Volvo in Schweden ist ein chinesisches Unternehmen, das ihnen jetzt den Bau modernster PKW's ermöglicht.
in Argentinen hat China mit Milliarden Dollar, für sie war es Geld aus der Portokasse, den Staatshaushalt gerettet. Ein seniler US-Richter wollte ihn ruinieren. - Das bringt der "Weltgemeinschaft" sicher keine neuen Freunde.
Zu diesem Thema gehört ein Zitat aus dem Handelsblatt, das als eine der wenigen deutschen Zeitungen, sehr sachlich über die Vorgänge in Osteuropa berichtet. Kaufleute müssen rechnen können und dafür braucht man zuverlasssige Informationen und keine abartige Dauerpropaganda. Das Blatt stellt fest: "Deutschland hat seine Rolle als Wachstumstreiber im 2. Quartal verloren". Und als Beispiel für die chinesische Dynamik weist es auf Dongning hin. Die Stadt baut bereits ein neues Großhandelszentrum um das benachbarte Wladiwostok und die sibirische Region besser versorgen zu können. Mit dem zusätzlichen Geld lassen sich die gut 4 Billionen Dollar auf bald 5 Billionen aufbessern, die als staatlichen US-Schuldverschreibungen sicher in den Safes bei der Bank of China lagern. Die Fachwelt rechnet mit einer Abwertung des Euro und damit einer Aufwertung des Dollars. So lässt sich auf chinesisch im Schlaf Geld verdienen. Jedenfalls kommt das Handelsblatt zu dem nachdenklich stimmendem Fazit: "Russland und Europa - ein Kontinentaldrift hat begonnen."

Karl Jörg Wohlhüter