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70er

Alles wird gut...Teil 1

Von wize.life-Nutzer - Dienstag, 09.06.2015 - 21:16 Uhr

1969 zogen meine Eltern von einem kleinen verschlafenen Örtchen in eine Siedlung, die für sozialschwache angelegt wurde. Damals 7 Jahre alt und von schmalem Körperbau wurde ich vom Dienst freigestellt und durfte mich in der Gegend umsehen. Wir hatten eine Wohnung im 2. Stock, schräg unter uns im 1. wohnte eine Italienerfamilie, praktischer Weise ebenfalls einen Sprössling im gleichen Alter, mit dem ich mich gleich anfreundete und ein paar Stunden später verkümmelte, weil wir rausfinden wollten wer der Stärkere ist. Der Kampf endete unentschieden nachdem wir uns eine Ewigkeit gegenseitig ins Ohr kreischten, du hast verloren , nein du , nein du , nein du. Diese Kämpfe wiederholten sich die folgenden Jahre immer wieder ...meistens auf dem Weg zur Schule, nach der Schule gingen wir dann Arm in Arm nach Hause und planten den Nachmittag. Außer ein paar kleiner Scharmützel mit den Kollegen der Parallelklasse blieb es in der Schule ziemlich ruhig und ich entdeckte die Musik...ich hatte WOODSTOCK gesehen und war infiziert, die Haare wurden länger.

Als ich in die fünfte Klasse kam ergab es sich auf dem Schulhof herauszufinden wer der schnellste Läufer ist, ein Junge aus dem Nachbarviertel gab bekannt, keiner könnte es mit ihm aufnehmen....doch ich, dachte ich und wurde zweiter Sieger. Nach dem obligatorischen Kampf; wer denn trotzdem der Stärkere ist, bekam ich einen weiteren besten Kumpel, der Kampf endete nach langem Disput unentschieden ..siehe oben.
Auf dem Schulhof stand ein Baum, Bäume verlieren Blätter und Äste, Äste kann man gut werfen. Ein Ast den ich warf landete im Toupet der Schuldirektorin, als Sie ihn rausfischen wollte stand sie mit einer Glatze vor mir und ich war geschockt von diesem Anblick, dieses Bild sah ich dann später noch mal vor mir als ich zum ersten Mal im Kino bei STAR TREK die Borgkönigin sah.

Die 5. Klasse müsse ich wiederholen meinte die Borgkönigin, ich hatte einen schlechten Draht zu ihr, sie ließ mich voll auflaufen, ich konnte es im nachhinein verstehen, dass Gelächter auf dem Schulhof muss ihr noch lange in den Ohren geklungen haben.
Ansonsten war ich kein schlechter aber rebellischer Schüler, so legte man meinen Eltern nahe es wäre besser wenn ich die Schule wechsele. In diesem Alter suchen junge Menschen auch Sportmäßig die Herausforderung, ich war in einem Fußball und Boxverein aktiv , aber dazu später ein wenig mehr.

Ich dachte , so eine Scheiße - neues Umfeld , neue Lehrer , neue Situation.

Der Tag kam, ein paar unverbesserliche und ich fuhren mit dem Schulbus zur neuen Arena, der Bus kam pünktlich zur großen Pause mitten auf dem Schulhof zum stehen, und als sich die Tür öffnete dachten wir alle ...nein wir dachten eigentlich nichts, es muss ein Ereignis gewesen sein, denn fast jeder in der Schule wollte sehen wer denn - die Neuen - sind.
Ein Junge noch schmäler als ich sprach mich an und fragte in welche Klasse ich denn müsste, ich antwortete obercool und meine schulterlangen Haare lagen wild in meinem Gesicht, zur Klasse 6a. Hey da bin ich auch, soll ich dir die Schule mal zeigen? Ja kannst du, aber zeig mir zuerst die Raucherecke….wie heißt du eigentlich? Michael ( Micha ). Okay ich bin der Uwe ( Uwe ).

Nach der Zigarette zogen wir los und er machte mich auf den ein oder anderen Typen aufmerksam bei dem ich vorsichtig sein sollte, keine Sorge sagte ich zu Micha, ich will hier alles, nur keinen Stress, ein guter Vorsatz aber leider nicht immer umsetzbar.
Die Pause ging viel zu schnell zu Ende, denn außer den Schulhofkings gab es auch nette Mädels zu bewundern, eine fiel mir sofort ins Auge. Ich fragte Micha, wer ist DIE denn? Micha meinte, das ist Anne, bei uns in der Klasse und glühender Bay City Rollers – Fan. Ich konnte meine Blicke nicht von Anne lassen, dazu später ein wenig mehr. Also gingen wir in mein neues Reich, kaum angekommen passierte es ,......EY NEUER , JA DU MIT DEN LANGEN HAAREN!..... Ich dachte nur, nicht schon wieder, mit einem Seitenblick auf meinen neuen Kumpel Micha und leiser Stimme fragte ich, wer issen der Idiot? Micha sprach noch leiser und meinte, der Klassenstärkste und sehr böse - Okay dann begrüße ich den Oberheini mal. Hallo ich bin der Uwe und neu hier, welche Musik hörste denn sooo? ( hoffentlich kennt die Birne den Hendrix? ).
Ist mir scheißegal welche Musik DU hörst! Spuckte er mir entgegen und kam breitbeinig und ungestüm auf mich zu. Der Mischa ist mein persönlicher Diener und ab heute bist du es auch. Damit ich das auch nicht vergesse, kam ein Klatscher hinterher, auf meine Stirn ..Patsch.

Wie ich oben schon mal kurz einen Hinweis gab, befand ich mich voll im Training und war 2 Wochen vorher Saarlandmeister in meiner Gewichtsklasse geworden. Deswegen dauerte es auch nicht sehr lange und der Böse lag mit blutender Nase unter mir und ich drosch auf ihn ein als gäbe es für jeden Hieb einen Kuss von Anne.

Zärtlichkeiten gab es natürlich keine, aber einen heftigen Klassenbucheintrag, ein nettes Schreiben an meine Eltern und den RESPEKT der restlichen Schüler meiner Klasse. Ich muss sagen, es war eine nötige Aktion wie ich nach und nach erfuhr, Der Böse muss wirklich jeden terrorisiert haben und durch meine Engagement wurde es friedlicher in der Klasse.

Klar hatte der Böse auch böse Freunde und der Allerböseste wollte natürlich sehen wer seinem Buddy die Nase zertrümmert hat, so kamen nach der Pause auch die Zettelchen zu mir geflogen auf denen stand so was wie .....nach der Schule haut dir der Allerböseste den Arsch voll. Ich wusste wie er aussah, Micha warnte mich eindringlich in der Raucherecke vor ihm und ich dachte....das wird ein K.O. nach 2 Sekunden, gegen den komme ich nicht an, aber ich stelle mich, was habe ich zu verlieren außer ein wenig Blut.
Die Schule war aus und alle sahen mich beim rausgehen an als würde ich zum Schafott geführt, eine kleine Traube von Neugierigen folgten mir raus auf den Hof. Da kam er, der DARTH VADER vom Schulhof, mit elastischen Bewegungen schlich er auf mich zu, doch ein Lehrer rettete mich vorerst und ich dachte an spontane Selbstentzündung.

Ich war den ganzen Tag nicht ansprechbar , meine Mutter war mit meinen 2 älteren Brüdern und meiner jüngeren Schwester genug beschäftigt und meinte nur lapidar, bist ja selbst Schuld! Na toll, mein Vater kam nur am WE heim, da er auf Montage arbeitete, er hätte womöglich gesagt........ bring es hinter dich und dir geht es wieder besser, na klasse. Zur Ablenkung legte ich mir auf meinen Mister Hit – Plattenspieler Deep Purple auf und übte mich im Luftgitarre spielen.

Hinter mich bringen, dass heißt, alle bedauern dich auf deinem Weg in die Schule, alle warten darauf das DV dem neuen mit dem Hendrix-Sticker auf der Hose kräftig auf die Mütze gibt, man fühlt sich so dermaßen alleine und hilflos ob der Blamage, dass man kaum klar denken kann. Und wie würde Anne über mich denken. Anne hat eine tolle Figur, lange blonde Haare und ein Blick wie eine Geisha, aber das besondere ist ihr Gang, sie geht nicht wie die andere Mädchen, sie geht auf eine Art und Weise die mich fasziniert, langsam und so unheimlich reizvoll , mir fallen kein Worte ein mit denen ich es nur annähernd beschreiben kann. Ich sah vor und nachher nie wieder einen solchen Gang, sie hatte nur einen Makel und das war ihr Musikgeschmack ... Bay City Rollers , also wie konnte ich es anstellen morgen nicht blöd auszusehen und gleichzeitig Bay City Rollers gut zu finden?

Der neue Tag begann und ich wollte eigentlich nicht aufstehen, ich mache blau, klar klingt vernünftig ....Selbsterhaltungstrieb nenne ich das, meiner Mutter sagte ich das mir nicht wohl sei, darauf meinte Mom, sag das deinem Vater, er kommt schon heute nach Hause. Mein Todesurteil! Ich machte mich also sehr wortkarg auf den Weg, am Straßenrand gegenüber der Bushaltestelle stand ein Exibitionist und ich dachte, deine Sorgen möchte ich jetzt haben. Also ab in den Bus, eine Idee wie ich aus dieser Sache rauskomme wollte mir nicht einfallen, vielleicht erkläre ich DV den Sachverhalt und er zeigt sich verständnisvoll? Im Gegenteil… ich setzte noch einen drauf.

Irgendwie gelang es mir mich unbemerkt in den Klassenraum zu beamen, natürlich kamen die Fragen wie ich denn aus der Sache rauskommen wolle? Bevor ich antworten konnte klopfte mir jemand auf die Schulter. Hallo Micha was liegt an? Darauf Micha , du sollst mal vor die Klassentür kommen und sah dabei an mir vorbei. Es geht los, noch vor der ersten Stunde, prima, dann habe ich es bis zur großen Pause geschafft. Ich trat also vor die Tür und sah mich 5 Typen gegenüber die offensichtlich zur Gang von DV gehörten, ER selbst war nicht dabei, man sagte mir er wolle sich nicht an mir vergreifen. Achsooo, dass überlässt er also seinen Adjutanten .....ich dachte, sie kommen zu fünft und ich sollte mir wohl einen aussuchen? So standen wir also eine Zeit lang nur rum und schauten uns an, da rüttelte es links wild an der Glastüre. Nummer 6 der Clique verlangte Einlass. Ich stand der Türe am nächsten und schaute ihn an, man konnte an seinen Lippen ablesen wie er schrie - ICH SCHLAG DIR JETZT AUF DIE FRESSE! Ich ging zur Tür und öffnete sie....möchte jetzt nicht unbedingt auf Details eingehen, nur soviel, ich blieb dank einer trockenen geraden unbeschadet....DV musste also doch ran! DV hatte eine Stunde weniger als ich und wartete draußen, die letzte Stunde hatten wir Religion, passte irgendwie, vielleicht sollte ich ein Gebet sprechen?! Sonst konnte ich es kaum abwarten bis der Gong ertönte, diesmal hoffte ich Reli. Möge nieeee aufhören ....GONGGGG.

Da stand ich nun vor ihm, unsere Blicke trafen sich und ich schaute einfach nur trotzig zurück, ein Kopf größer und doppelt so breit als ich sah DV auf mich herab und musterte mich, dann hörte ich ihn zum ersten mal sprechen, seine Stimme klang ungewöhnlich hell und ich musste mich wirklich zusammenreißen, um nicht zu grinsen. Hör mal du Kasper, was läuft denn hier für ne Kiste? Und was denkst du was ich gleich mit dir mache? Dabei wurde ich übel von ihm weggestoßen, ich dachte solange er redet schlägt er nicht, also sagte ich ... hmm, du nimmst meine Hände jetzt in deine und fragst ob ich dich zum Abschlussball begleite?

Rumms...die Rechte kam ohne Ansatz und streifte meinen Kopf, hätte mich aber voll getroffen wenn ich mich nicht reflexartig weggeduckt hätte ( war ja noch im Trainingsmodus ) nütze mir allerdings wenig, denn die Linke saß und ich auch. Er war sehr fair und sprach, stehe auf wir sind noch nicht fertig! Aufstehen? Nö! Doch er meinte ja! Zog mich hoch und sagte, jetzt will ich deinen Hendrix – Sticker, geht nicht keuchte ich, der ist angenäht, willst du mir hier die Hose ausziehen? Ja, wenn es sein muss…..okay ich gebe dir das Teil morgen, aber den Abschlussball kannst du knicken .

Und zu mir selbst , meinen Hendrix –Sticker auch, Du Mädchen!
Die Sache lief aus dem Ruder und ich zerbrach mir fieberhaft den Kopf wie ich mich verhalten sollte, es war ja nicht nur der Sticker, sondern auch die Schmach klein bei geben zu müssen. Zu Hause angekommen warf ich meine Tasche in die Ecke und mich aufs Bett . Nebenan, also in der Wohnung neben uns, wohnte eine von ihrem Mann getrennt lebende Frau mit ihrem Sohn, Peter war ein paar Jahre älter als ich und spielte E-Gitarre in einer Lokalband.... , manchmal übte er in seinem Zimmer das an meines grenzte und ich verfolgte seine Fortschritte mit Wonne. Wenn er gut drauf war reihte er Solo an Solo, ich fand sein Spiel so cool und entspannend das ich Geld dafür bezahlt hätte und was viel wichtiger war, sein Üben lenkte mich ab von meinen Problemen in der Schule und Dinge die bald meine Eltern betreffen würden. Mein Zimmer wurde meine Burg. Mein ältester Bruder hatte sich einen Weltempfänger zugelegt und wenn ich sein Moped putzte bekam ich das Radio als Belohnung ausgeliehen, was ich dann jeden Tag machte und er das sauberste Zweirad im ganzen Viertel hatte. Beim Einstellen der Sender stieß ich auf AFN , ein Sender für die in Europa stationierten Amis. Yeah meine Musik! Alles was der DJ auflegte entlockte mir Jubelschreie – Bad Co. , Led Zep. , Peter Frampton , Ted Nugent , Eric Clapton , Pat Travers , Queen um nur einige zu nennen, ich floh in diesen Momenten einfach in einer anderen Welt, meine Welt.

Der nächste Tag. Ich hatte mich entschlossen meinen Sticker nicht abzutrennen und lieber die Prügel meines Lebens hinzunehmen, zudem riskierte ich wenn alles schief läuft Nackt über den Schulhof gejagt zu werden. Kaum aus dem Bus kam Micha auf mich zugestürzt, hast du schon gehört? DV ist abgehauen. Wie abgehauen? Seine Eltern haben sich in der Nacht bei der Polizei gemeldet, sie hatten ihn das letzte mal morgens gesehen und er sei nicht mehr aufgetaucht, die Eltern hätten dann bei anderen Schülern angerufen doch keiner wusste etwas. Supi, hab ich noch mal Glück gehabt, DV habe, so sagte man mir später, Ärger mit seinen Eltern und in der Schule mit einigen Lehrern. Mir sollte es recht sein, vielleicht flüchtet er nach Alaska?

So konnte ich mich voll auf Anne konzentrieren, sie hatte mich verzaubert und keinen Freund. Sie trug Schals mit Karomuster und überhaupt hatte alles an ihr ein Karomuster, sie sah aus wie eine Bay City Rollers – Werbesäule. Während dem Unterricht drehte ich mich gelegentlich zu Anne um und machte einen Kussmund, Anne lächelte dann meist atemberaubend zurück, alsgleich schwebte ich über meinem Stuhl. Das merkte auch meine Lehrerin, ich nenne sie mal Frau R. Frau R. verdrehte dann in gespielter Entrüstung die Augen und schüttelte kaum merklich den Kopf. Sie mochte mich irgendwie, ich bekam zwar sehr oft einen Rüffel von ihr aber sie ließ mich merken das sie es gut mit mir meinte, was mich sicher machte war ihr gütiges Lächeln wenn sie die Aufsicht auf dem Hof hatte und ich ihr über den Weg lief, das sollte sich aber erst viel später bestätigen .

Die Tage verflogen und meine Annäherungsversuche bei Anne verpufften. Irgendwie hatte kein Typ bei Anne eine Chance, ich beobachtete wie sie jeden der es versuchte bei ihr Land zu gewinnen abblitzen ließ, ich musste meine Strategie ändern und womöglich ein Mitglied der BCR werden.

In meinem jugendlichen Übermut habe ich mich zu einer blöden Sache hinreißen lassen, ein Lehrer bei uns an der Schule war immer besonders streng und verteilte hin und wieder gerne Ohrfeigen, ich nenne ihn mal Klingelknopf. Klingelknopf hatte ein besonderes Merkmal, eine Kriegsverletzung an der Stirn, eine Beule, deshalb der Spitzname. Klingelknopfs Klassenraum, so fand ich, könnte bunter sein und besorgte Farbe aus dem gut ausgestatteten Keller meines Vaters. Ich war sehr kreativ aber auch gemein. Klingelknopf und die restliche Lehrergilde waren über alle Maßen aufgebracht und es fand eine Konferenz statt , man drohte mir mit dem Verweis von der Schule. Überdies musste ich mich vor der Klasse für mein Fehlverhalten entschuldigen und außerdem hatte ich bzw. meine Eltern die Kosten für den Neuanstrich zu tragen. Was jedoch viel schlimmer war, Lehrerin R. und Göttin Anne straften mich von nun an mit Nichtbeachtung.


Ein Schallplattenladen hatte Eröffnung und ich wollte mir ein paar Scheiben anhören. Bei AFN hörte ich jetzt öfter Musik von Pink Floyd, die Musik war anders als der Rock den ich sonst hörte aber es gefiel mir und ich machte mich auf den Weg. Manchmal ziehen Jungs aus dem einem Viertel los um in einer anderen Gegend Stunk zu machen, ich wusste sofort das es einen Interessenkonflikt geben würde als ich einer Bande von Stunk-Jungs in die Arme rannte. Als Waffe hatte jeder von den dreien ein selbstgebasteltes Nun-Chaku und ich schnelle Beine. Die Hatz begann von einer auf die andere Sekunde, ohne groß zu überlegen sprintete ich los um die Häuserecken, in Hausflure über Zäune und in eine Sackgasse. Da stand ich nun mit dem Rücken an der Wand, außer Puste, gebeugt und die Hände auf meine Knie gestützt, blickte ich nach vorne, da kamen sie auch schon um die Kante, sahen mich und bremsten ab.

© Uwe T. Huppert

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