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"Ich nenne es Schicksal"

"Ich nenne es Schicksal"

Von wize.life-Nutzer - Dienstag, 24.11.2015 - 12:18 Uhr

Der 24. November 2001 in den Abendstunden, sah’s ich in einen Imbiss im Flughafen Tegel.
Mein Flug nach Paris hat sich verspätet, den Rundgang durch die Läden hatte ich gerade hinter mich gebracht mit eine Tasse Kaffee schlug ich die Zeit tot.
Um diese Zeit flanierten nicht mehr so viele Menschen an mir vorbei.
Drei Personen kamen, ein hübsche Damen mit langen Haaren einen schwarzen markanten Plüschhut,(Kappe oder Mütze )und zwei Männer, sie holte sich ein Schoko Riegel und nahm mir gegenüber an einen Tisch Platz.
Besinnlich und nachdenklich aß sie ihn. Die beiden Männer standen Abseits und unterhielten sich .Der eine fragte was für ein originelle Lederjacke hast du da, er sagte , das war einmal ein Ledermantel den ich von meinen Opa geschenkt bekam, ich ließ ihn mir als Jacke umarbeiten, mein Opa sagte das wäre in den 50ciger Jahren die Bekleidung der Stasis gewesen.
Diese Bemerkung rief plötzlich in mir meine traurigen Kindheitserinnerung hervor, dies Männer der Stasis mit ihren Ledermänteln kannte ich zugut, sie gingen bei uns ein- und aus.
Es wurde der Flug nach Zürich aufgerufen, die drei gingen gemeinsam zum Check In Schalter, ich schaute ihnen nach und wusste jetzt wo sie hin wollten.
Spät in der Nacht kam ich in Paris an , unbeholfen schaute ich mich in der Ankunftshalle um wo finde ich jetzt mein Gepäck, eine Frau muss das wohl bemerkt haben sie sagte kommen sie mit ich weiß wo das Gepäck ankommt.
Wir waren im nu 5 Personen die sich zusammen gefunden haben.
Die Frau sagte sie spricht französisch und sie meinte wir haben ein Anrecht auf eine kostenlose Taxifahrt zu unseren Zielort , sie ging mit uns zu diesen Schalten und regelte das für uns mit.
Ich bat sie mein Hotel anzurufen und zu fragen ob mein Zimmer noch zu haben ist. Der Mann der sich uns angeschlossen hatte sagte, ich muss meine Bekannten anrufen die mich ja eigentlich abholen wollten aber ich habe kein französisches Geld, ich gab ihm mein Handy. Der spontane Zusammenhalt mit fremden Menschen im Ausland hat sich bei mir eingeprägt, leider musste ich in meinem späteren Leben feststellen das es nicht immer so ist, die eigenen Landsleute haben dich betrogen und dich um dein Geld gebracht.
Mit unserem Taxischein gingen wir gemeinsam zum Taxi Stand von dort fuhr jeder sein Strecke .Es war ein tolle einmalige kurze Begegnung mit fremden Menschen.
Am 25. November am Morgen bin ich in einen Mansardenzimmer aufgewacht, mein Blick aus dem Fenster war, ich sah nur viele, viele Dächer von Paris.
Den Fernseher habe ich angeschaltet und ich hatte auch ein deutschen Sender, die Nachrichten die ich sah Liesen mich erstarren, ein Flugzeugunglück bei Zürich mit 24Toten.
Unter den Toten eine bekannte Popsängerin Melanie Thornton und ihre zwei Begleiter war unter den Toten.
Es waren die drei die ich vor dem Abflug noch gesehen habe, wir müssen zur gleichen Zeit im Flugkorridor gewesen sein, das nenne ich Schicksal!
Mein Gedanke war ich muss meine Tochter anrufen und ihr alles erzählen, alles was ich in der kurzen Zeit erlebt habe.
Meine Enkelin, die ein Fan von Melanie Thornton ist hat einen Aufsatz geschrieben über das tragische Ableben ihrer Ikone.
Am 24. November 2001 kam Melanie Thornton bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Von einem Konzert in Leipzig kommend, war sie auf dem Weg nach Zürich, um dort im Rahmen einer Promotion einen Live-Auftritt in Langenthal zu geben. Im Landeanflug ihres Fluges Crossair 3597 von Berlin-Tegel nach Zürich stürzte die Maschine in einem Waldstück in der Nähe des Ortes Bassersdorf im Schweizer Kanton Zürich ab; 24 Menschen starben, darunter auch zwei ihrer Tänzer, ihr Tourmanager und ihr Tourtechniker sowie zwei Mitglieder der Pop-Gruppe Passion Fruit.[2]
Kurz vor ihrem Tod erklärteMelanie Thornton in einem Interview: „Wir wissen alle nicht, ob wir morgen noch erleben. Also sollten wir unseren Traum jetzt leben.“

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4 Kommentare

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Das Leben schreibt Geschichten, die uns am meisten berühren, weil sie eben aus dem realen Leben sind. Das Fremde im Ausland sich untereinander helfen habe ich auch so erlebt.
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stimmt ...und jedes Jahr wieder...
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An dieses tragische Flugzeugunglück kann ich mich auch noch sehr gut erinnern. Melanie Thornton war eine tolle Sängerin. Die besten gehen immer zu früh
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