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Die junge Hanna Lottriz

Hanna (21) zeigt in einem Klinik-Foto von sich die bösen Folgen des Alkohols

Von News Team - Dienstag, 19.01.2016 - 18:15 Uhr

Hanna Lottriz lebt in den USA und ist nun 21 Jahre alt. Ein Alter, in dem man in den Staaten legal Alkohol trinken darf. Hanna wird an ihrem Geburtstag aber auf übermäßigen Konsum verzichten. Grund dafür ist eine Party, die ihr fast das Leben gekostet hätte.

Das Atmen fiel ihr schwer, ihr Blick war neblig und das einzige, was sie fühlte, war die Berührung ihrer Mutter. So beschreibt Hanna Lottriz die ersten Augenblicke ihres Aufwachens nach einem 24-stündigen Koma am 27. Juli 2015.

Hanna Lottriz während ihres Krankenhausaufenthalts.
https://hlottritz.wordpress.com/2016/01/06/drinking-responsibly/Hanna Lottriz während ihres Krankenhausaufenthalts.

Hanna war damals 20 Jahre alt. Erst vor kurzem hat sie ihren 21. Geburtstag gefeiert. Einen Geburtstag, den sie beinahe nicht erlebt hätte. Schuld daran war ein Vollrausch. Die junge Hanna hatte sich wortwörtlich ins Koma getrunken. Nur dank ihrer Freunde kann sie sich glücklich schätzen, noch am Leben zu sein.

Doch was war geschehen? Am 25. Juli hatte sich die das Mädchen mit ihren Freunden auf dem Weg zu einem Country Musik-Festival in Yerington, Nevada, gemacht. Gleich am helllichten Morgen ging es los: Sommer, Sonne, Sonnenschein – was kann es schöneres geben? „Ich wachte auf, frühstückte und begann den Tag, der in den schlimmsten 48 Stunden meines Lebens enden sollte“, schreibt sie in ihrem Blog.

Eine ganze Flasche Whiskey


Anfangs war noch alles gut: Hanna traf ihre Freunde, ging etwas essen und trieb sich auf dem Country Festival herum. Dort gab es erstmal zwei Bier – nichts ungewöhnliches. Der Alkohol machte sie aber unternehmungslustig, und so löste sie sich von ihrer ursprünglichen Gruppe. Auf dem Festival traf sie weitere Freunde – und hier begann der Alptraum: Hanna ließ sich auf einen Trinkwettbewerb mit ihren Kumpels ein. Eine der Aufgaben: Wer kann am längsten von einer Flasche Whiskey trinken.

An den Rest der Geschichte kann sich Hanna nicht mehr erinnern. „Alles war nach Mitternacht passiert ist, weiß ich nur aus den Erzählungen von Freunden“, schreibt sie. Denen zufolge hat sie noch einen Becher Whiskey getrunken - und war dann endgültig umgekippt.

Ich lag 24 Stunden im Koma


Am 27. Juli war Hanna wieder bei Bewusstsein. „Das erste, an das ich mich erinnerte war, wie meine Mutter meine Hand hielt“, erzählt sie. Das junge Mädchen war rund 24 Stunden im Koma gelegen. Dass sie noch am Leben war, grenzte an ein Wunder. „Die Ärzte hatten geglaubt, ich sei hirntot“, schreibt sie.

Doch wie hat Hanna überlebt? Nur dank dem Einsatz ihrer Freunde. Denn die hatten das junge Mädchen zu einem Sanitär gebracht.

Alkohol ist kein Spaß

Auf ihrem Blog warnt sie ihre Mitmenschen davor, sich nicht dem übermäßigen Alkoholkonsum hinzugeben. "Diese Situation hätte noch viel schlimmer enden können. Zu meinem Glückt hatte ich gute Leute um mich herum. Man hätte sich sogar an mir vergehen können, während ich bewusstlos war", schreibt sie. Sie bittet alle ihre Leser nun, verantwortungsvoll zu trinken. Denn das Leben ist zu kurz, um wegen eines Rauschs zu sterben.

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62 Kommentare

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In Maßen sind diese legalen Drogen wie Medizin, aber in Massen verderben sie den Menschen!!!!!!!!!!???
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Diese Personen dürfen wir ins Krankenhaus bringen, also kennen wir dies zur Genüge!!!!!!!!!!!
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... traurige Lebensgeschichte... aber da muss man nich nach Amerika schauen,gibt es hier in der Stadt,auf dem Land genauso ... und was mich verwundert,in den heil'gen USA ,bekommt man Alkohol erst ab 21 !!! Sieht dort wohl ehr mau mit der Ausweiskontrolle aus .... naja,was soll man auch erwarten ,wenn man dort mit 16 ein Fahrzeug führen kann und man mit 14 eine Waffe erwerben kann ??? Das Resultat sieht man leider ... jeden Tag ....der jungen Frau wünsche ich weiterhin alles gute und das sie durchhält .... es ist nicht einfach ,kenne es aus eigener Erfahrung.... jetzt seit 16 Jahren trocken .... und übrigens..... Alkoholiker bleibt man sein ganzes Leben , ob trocken oder nicht ...
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toll, dass die junge Frau das postet, allerdings warum hier bei SB?
Denke doch, dass hier alle in einem Alter sind, wo der Kontakt mit Alkohol bereits erlernt wurde.
Für die Abstürze der Jugendlichen brauch man doch nur jedes Wochenende in die Krankenhäuser gehn. die Kinder die "vorglühen" mit Vodkaflaschen durch die Stadt ziehen, um dann feiern zu gehen... gruselig... was da jetzt in der Karnevalzeit wieder alles passieren wird???
egal welcher Alkohol, alles ist gefährlich, gerade für Kinder und Jugendliche.
Es ist eine Droge und darüber sollte man sich im klaren sein. Verantwortungsvoller Umgang sollte im Elternhaus vermittelt werden. Ein kleiner Schwips ist ja ganz nett; aber die Grenzen sollte man wissen und kennen.
Die Geschichte wurde doch vom Team gepostet, Meike.
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Hans-Elmar, wieso ist es geschäftsschädigend weil vom Whiskey
geschrieben wird, dieses Mädchen hat sich nun mal einen über-
mäßigen Rauch vom Whiskey geholt, es ist schon egel von welchem
Hochprozentigen. In jungen Jahren machen viele diese Dummheit
und leider sind sie da auch nicht zu belehren. Es wär gut wenn dieser
bericht mal daa gezeigt würde, wo er Früchte trägt.
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Dieser Beitrag ist geschäftsschädigend für die Whiskey Industrie. Der Whiskey ist absolut unschuldig. Schuld ist einfach die Unvernunft einiger Leute die zu viel trinken. Das gilt nicht nur für Whiskey sondern auch für Rum und Wodka. Ich trinke Wein und das ist fein.Prost . Trinken soll der Mensch regelmässig aber mässig.
Es stimmt nicht der Alkohol ist Schuld sondern die Haltlosigkeit mancher Menschen..
Harry Dolch das ist zu kurz gesprungen, für die Haltlosigkeit können manche Menschen nichts, Alkoholismus ist eine Krankheit. Ich bin trockener Alkoholiker und habe in meiner nassen Zeit mit Alkohol meinen Meisterbrief mit Diplom gemacht, genau das, was Franz Reggenalp geschrieben hat.
Ich seh das so. Ich kann jedes Laster haben. Aber wenn das Laster mich hat, dann ist es an der Zeit etwas dagegen radikal zu tun. Deswegen habe ich auch 1970 radikal mit dem Rauchen aufgehört. Weil ich dem Nikotin verfallen war. Aber als Krankheit sehe ich nur den fehlenden eigenen Willen etwas gegen die Laster zu tun.
Die Einsicht zum Willen muss erst kommen. Harry, klick mal im Netz auf Suchtkrankheiten, vor allem Alkohol-Abhähgigkeit.
Hast halt leider keine Ahnung Harry Dolch.
Dem wäre abzuhelfen, indem du dich kundig machen würdest. Aber das wäre vermutlich zuviel verlangt?
Ich gebe zu das ich da keine Ahnung habe. Denn ich habe da alles im Griff. Und ich bin trotzdem der Meinung eine Sucht ist keine Krankheit sondern eine Willensschwäche. Die jeder, wenn er wirkllich will, selbst in denn Griff bekommen kann.
Tut mir leid ich seh das anders.
Als schlimmste Krankheit sehe ich die Sucht der Politiker nach Macht an. Deshalb gibt es immer noch keinen Bürgerentscheid in Deutschland. Das amerikanische Mädchen welches zuviel Whiskey getrunken hat ist nicht unbedingt süchtig sondern schlicht und einfach dumm und unerfahren.
Harry, wir beide kommen nie auf einen Nenner, ich wünsche dir vom Herzen nur Eins, diese Krankheit ist schleichend, sei vorsichtig, ich dachte auch immer, ich habe alles im Griff, das Erwachen war furchtbar.
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Ich weiß gar nicht warum hier so herumgemeckert wird.
Das ist doch ein prima Stoff!

Alkohol ist doch ein hervorragendes Lösungsmittel.
Alkohol löst Ehen, Familien, Freundschaften, Arbeitsverhältnisse, Bankkonten und Gehirnzellen auf.

Er löst nur leider keine Probleme, denn die verdammten Bastarde können schwimmen!
stimmt
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Mir kommen die Tränen...............
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Ja, der Missbrauch von Alkohol ist eine gefährliche Sache. Allzuviele Menschen trinken Alkohol nicht, weil er ihnen schmeckt, sondern um die Wirkung zu spüren oder aus solchen idiotischen Gründen wie diese junge Frau. Selbst genieße ich noch jeden Tag ein halbes Glas Wein zum Mittagessen.
Im übrigen nichts für ungut, aber ich wundere mich etwas über Ihre Überschrift "Kennen Sie wen, der ..." , ich hätte geschrieben: "Kennen Sie jemanden, der..."
Ja,deutsche Sprache,schwere Sprache
Hans-Peter Geis, Sie sind zu beneiden, das kann ein alkoholkranker Mensch nicht.
Hans-Peter Geis, hier sind öfter Menschen am Werk, denen die deutsche Sprache nicht so sehr geläufig ist.
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" weiß ich nur aus den Erzählungen von Freunden" . was sind das nur für Freunde die zuvor zuschauen und dann erst in Aktion treten???
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