Seuchen-Alarm! Einmal angesteckt sind eure Kaninchen dem Tode geweiht
Seuchen-Alarm! Einmal angesteckt sind eure Kaninchen dem Tode geweiht

Seuchen-Alarm! Einmal angesteckt sind eure Kaninchen dem Tode geweiht

News Team
Beitrag von News Team

Achtung, an alle Hasenbesitzer! Es breitet sich gerade eine Seuche in Sachsen aus, die eure Kaninchen töten. Die Rede ist von der sogenannten Chinaseuche.

Ein betroffener Hase zeigt erste Symptome wie aus der Nase zu bluten, dann bekommt er plötzlich starkes Fieber, frisst nichts mehr und bleibt letztlich im Stall liegen. Nur wenige Augenblicke später sind die Tiere tot. Betroffen sind meistens Jungtiere. Wenn ein Tier erst einmal mit dem RHD-Virus angesteckt ist, führt es fast immer zum Tod. Das schreibt der mdr Sachen.

Zum eigenen Schutz wurde laut Tag24 die alljährliche Jungtierschau des Landesverbandes Sächsischer Rassenkaninchenzüchter (LSR) abgesagt. Schon einigen Züchtern sind bis zu 50 Kaninchen gestorben, denn wenn die Krankheit erkannt wurde, ist es meistens schon zu spät.

Besonders viele Tiere sterben im Oberland des Landkreises Bautzen und in der Region um Dürrhennersdorf.


Die Chinaseuche muss nicht beim Veterinäramt gemeldet werden. Es gibt zwar einen Impfstoff gegen das Virus, aber die war im Frühjahr für einige Wochen nicht erhältlich. Einen anderen Impfstoff aus Frankreich darf man Tieren erst ab zwei Monaten verabreichen, die meisten betroffenen Kaninchen sind jedoch noch jünger. Außerdem lassen einige Züchter ihre Tiere aus Kostengründen nicht impfen.

Das RHD-Virus wird über das Futter, durch Mücken oder Hände übertragen.


Das Veterinäramt des Landkreises Görlitz empfiehlt deshalb den Züchtern Fliegengitter. Außerdem sollten sie auf extreme Hygiene und Desinfektion nach und vor jedem Tierkontakt achten, wenn sie den Ausbruch der Krankheit vermuten. Verstorbene Kaninchen sollten zudem keinesfalls im Garten vergraben sondern ausnahmslos verbrannt werden.

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