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Jan Ullrich spricht im Entzug über Drogenkonsum: "Ich nahm Kokain zum Runter ...

Jan Ullrich spricht im Entzug über Drogenkonsum: "Ich nahm Kokain zum Runterkommen"

News Team
24.08.2018, 09:50 Uhr
Beitrag von News Team

Die deutsche Radsport-Legende Jan Ullrich befindet sich seit rund zwei Wochen in einer Entzugsklinik. Dort erholt er sich von einer Reihe von Abstürzen, die zuletzt auch öffentlich geworden waren.

„Mir geht es schon viel besser”, sagte der 44-Jährige zu “Bild”. Die Zeitung traf den Ex-Sportler in einem Hotel nahe der Klinik. Ullrich darf die Reha-Anlage für mehrer Stunden am Tag verlassen, wird aber durchgängig auf Alkohol und Drogen getestet. Ich fühle mich hier sehr sicher, kann mich ganz auf mich selbst konzentrieren.“

Ullrich verriet dem Blatt, dass er nach dem Aufenthalt in der deutschen Betty-Ford-Klinik ein Angebot seinen langjährigen Rivalen Lance Armstrong annehmen will. Armstrong hatte Ullrich Hilfe angeboten und ihn zuletzt auch im Entzug besucht. Ullrich zu “Bild”: “Im Anschluss an meine Therapie hier in Deutschland fliege ich zu ihm in die USA nach Colorado.” Dort will er eine Klinik besuchen, um noch intensiver zu regenerieren. Um, wie er sagt, “letzten Giftstoffe aus dem Körper” zu holen. Das wird gut.“

Video: "Man muss gut auf Ullrich aufpassen"

Derzeit ist Ullrich nach eigenen Angaben clean. Das einzige Laster, das ihm blieb, sei das Rauchen. Auch die Zahl der Zigaretten wolle er bald senken.

Der “Bild” verriet Ullrich auch, wie er in den Drogensumpf geriet. Als “hochgradiger ADHSler” (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung; dieRed.) habe er ein Amphetamin erhalten. “Wenn ich das nehme, geht mein Energie-Level runter, dann kann ich nicht mehr explodieren. Das ist, als wenn ihr eine Schlaftablette nehmt, so fühlt sich das an.” ADHS ist für Ullrich Fluch und Segen zugleich: Nur durch die große Energie und Unruhe in seinem Körper habe er damals die Tour de France gewinnen können.

Als die Ehe zu kriseln began und sein Kontakt zu den Kindern sporadischer geworden sei, sei er mehrfach ausgerastet. “Da ist dann auch der ein oder andere Fernseher kaputt gegangen oder der Box-Sack aus der Decke gerissen worden. “ Um wieder runterzukommen, habe er Kokain und Amphetamin genommen. “Aber das muss ich jetzt nicht mehr – wenn ich die Kinder habe, brauche ich keine Drogen.“

33 Kommentare

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Also mal was sachliches und persönliches dazu von mir:
Und das betrifft nun auch nicht nur den Jan Ulrich. Aufgrund von früheren beruflichen Tätigkeiten hatte ich schon oft persönliche Kontakte mit Menschen die Probleme mit Alkohol und Drogen zu tun hatten. Nicht nur Sportler oder Künstler, Sänger, Politiker usw.. die mal lange im "Rampenlicht" standen als sie noch sehr erfolgreich waren.
Halt Menschen die durch Fernseh und den Medien in der Öffentlichkeit dann lange Zeit standen....
Oder halt auch "ganz normale Menschen" wie du und ich...
Menschen sind unterschiedlich dahingehend für was sie empfänglich sind und was für sie wichtig ist. Bzw. die Veranlagung betreffend Anerkennung ihrer eigenen Leistungen und wie das dann von anderen gewürdigt und gesehen wird ist auch unterschiedlich bei Menschen.
Viele brauchten und brauchen halt diese Anerkennung für ihr eigenes Selbstwertgefühl durch andere Menschen "im reaen Leben".
Und oft was ich selber mitbekommen habe bei diesen Menschen:
Wenn Erfolg und das Rampenlicht nicht mehr da sind.... Und auch das "Geld" nicht mehr...
Dann sind auch oft die "Freunde, auch Partner/in" nicht mehr da .
Und es ist sehr schwierig als "Co-Alkohlilker bzw. Menschen die drogenensüchtig sind" als Freund, Partner/in diesen Menschen lange beizustehen ohne selber irgendwie einen Schaden selber zu erleiden psychisch.
Und wenn gemeinsame Kinder noch da sind ist es noch viel schwieriger.
Ich wünsche Jan Ulrich alles erdenkliche Gute und viel Kraft das er es schafft selber seine Probleme da betreffend Alkohol und Drogen in den Griff zu bekommen. Und er jede erdenkliche Hilfe bekommt nun dazu.
  • 25.08.2018, 15:15 Uhr
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Ein Sprichwort sagt : "Wenn's dem Esel zu gut geht, dann geht er aufs Eis tanzen...." - Und er ist eingebrochen!
  • 25.08.2018, 07:33 Uhr
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Leute die dopen und koksen Millionen Gagen damit ergaunern können können keine Vorbilder sein.....................inklusive Amstrong
  • 25.08.2018, 01:42 Uhr
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Jan Ullrich hatte in Frankfurt eine Immobilienfirma gehabt und damit ist er pleite gegangen .Als ich da von meiner Firma aus gearbeitet habe war er sehr kleinlich gewesen und herrisch.Ich nehme man an das er das mit der pleite nicht verkraftet hat und dadurch in den Drogensumpf geraten ist .An sonnten wünsche ich ihm das er das schaft.
  • 24.08.2018, 23:01 Uhr
  • 25.08.2018, 01:43 Uhr
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Dem ist der Erfolg in den Kopf gestiegen und damit ist er nicht fertig geworden.
  • 24.08.2018, 19:51 Uhr
  • 25.08.2018, 01:43 Uhr
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Herr Ullrich ist wahrscheinlich ein labiler Mensch und konnte es nicht verkraften, dass
er nicht mehr an der Spitze steht. Nach so kurzem Entzug, ein Interview zu geben, finde
ich nicht gut. Was er braucht, ist Durchhaltevermögen und Menschen, die zu ihm halten und stützen.
  • 24.08.2018, 19:15 Uhr
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Was ihm von der Kindheit bis zum Anfang seiner "Karriere" an gefehlt hat, war ein Vater, der ihm bei Bedarf mal in den Arsch getreten hätte und Freunde, die ihm die Wahrheit sagen...Ohne Wenn und Aber..
  • 24.08.2018, 16:35 Uhr
Bildlich gesprochen ?????
  • 24.08.2018, 19:05 Uhr
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armer mensch... zu früh, zu unreif ,zu unvorbereitet so berühmt geworden.Dann eben abgerutscht.
  • 24.08.2018, 15:03 Uhr
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Radsport-Legende??? Wohl eher Doping-Legende!
  • 24.08.2018, 13:03 Uhr
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schlimmgenug das der eine plattformgeboten bekommt um die sensationslust des Mobs zu befrfriedigen, Einschaaltquoten und Auflagen werden dabei höher bewertet als so ein Schicksal,....auch wenn´s sebst verschuldet ist . Er ist ein Versagerund wird es bleiben auch wenn er nun wieder das Blaue vom Himmel verstpricht. Ich glaube nicht , das der wieder richtig auf die Füße kommt
  • 24.08.2018, 12:58 Uhr
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