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BBC-Moderatorin (†40) stirbt an Krebs: 2 Tage zuvor verabschiedete sie sich emotional von ihren Fans

News Team
05.09.2018, 13:19 Uhr
Beitrag von News Team

Wie stark diese Frau doch war! 2016 wurde bei Rachael Bland (40) Brustkrebs diagnostiziert – im Jahr, als ihr einziger Sohn Freddie das Licht der Welt erblickte. Zwei Jahre später verlor die BBC-Moderatorin den Kampf gegen die Krankheit.


Ärzte sagten ihr, das nicht mehr viel Zeit bleibe. "Ich habe nur noch wenige Tage zu leben", postete Bland noch am Montag auf Instagram.

Die Waliserin schreib seit der Diagnose einen Blog und betrieb einen Podcast, in dem sie über ihr Leben mit der Erkrankung erzählte. Tausende Menschen folgten ihrem Weg, sprachen ihr Mut zu. Doch am Montag setzte Rachael den Post ab, vor dem sich alle gefürchtet hatten. Es war ein Abschied.

Um es mit den Worten des legendären Frank S. zu sagen: Meine Freunde, ich fürchte, dass meine Zeit gekommen ist. Und plötzlich. Man hat mir gesagt, ich hätte nur noch wenige Tage. Es ist surreal. Ich danke euch so, so sehr für all eure Unterstützung, die ich während dieser Zeit erhalten habe. Offensichtlich werde ich es nicht schaffen, all eure Nachrichten zu lesen, aber ich werde mein Bestes tun. #cancer #fucancer #goodbye“


Zwei Tage später erliegt die tapfere Frau ihrer Krankheit. Sie starb am frühen Mittwochmorgen im Kreis ihrer Familie. Auf ihrem Twitter-Account veröffentlichte der Witwer ein Statement.


Unsere wunderschöne, mutige Rachael ist am Morgen friedlich im Kreise ihrer Familie eingeschlafen. Wir sind am Boden zerstört aber sie würde wollen, dass ich mich bei allen bedanke, die sich für ihre Geschichte interessiert und ihr aufmunternde Nachrichten geschickt haben. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie viel ihr das bedeutet hat. Steven und Freddie xxx

Bland schrieb Memoiren für 2-jährigen Sohn, damit er sich an sie erinnern kann


Rachael hinterlässt ihren Ehemann Steve und Söhnchen Freddie (2). Damit sich ihr kleiner Sohn später einmal an sie erinnern kann, schrieb sie ihre Memoiren auf, sprach Freddie darin direkt an. Zur "Bild"-Zeitung sagte sie:


Die Geschichten erzählen, wie ich seinen Vater getroffen habe oder alles über unsere Hochzeit. Und natürlich auch, wie es war, schwanger mit ihm zu sein, und wie unser gemeinsames Leben bisher war. Es ist mir wichtig, dass er das aus meiner Perspektive kennt.

Auch Steve hat schon einige Kapitel gelesen und Geschichten gefunden, an die er sich gar nicht mehr erinnern konnte. Sie helfen ihm hoffentlich irgendwann über den schmerzlichen Verlust hinwegzukommen.

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