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"Lass dir deine Träume nicht verbieten" - wl-Umfrage: Das würdet ihr eurem 16-jährigem ICH raten

News Team
26.09.2018, 11:43 Uhr
Beitrag von News Team

Wir haben euch gefragt, was ihr eurem jüngeren Ich raten würdet, wenn ihr es könntet. Spannende Antworten sind dabei herausgekommen! Ganz unterschiedlich seid ihr an diese Frage herangegangen, aber am Ende waren sich überraschenderweise doch die meisten einig.

Chancen nutzen und auf sich selbst vertrauen

Was ihr am meisten an eurer Jugendzeit bedauert, ist es, manche Chancen nicht ergriffen zu haben. Carmen S. wünscht sich, sie wäre mehr gereist und hätte mehr von der Welt gesehen.
Auch in Sachen Liebe trauert ihr manchmal verpassten Möglichkeiten nach. Klaus B. hätte seine verstorbene Frau gerne öfter überrascht, solange er noch die Möglichkeit hatte.
Viele von euch wünschen sich, sie hätten mehr auf sich vertraut und nicht andere über ihr Leben bestimmen lassen. Gerel C. rät ihrem jüngeren Ich: "Lass dir deine Träume nicht verbieten".

Einfach Leben!

Einige von euch würden ihrem 16-jährigen Ich raten, das Leben einfach gelassener zu sehen. Man sollte sich nicht so viele Sorgen machen und sich selbst akzeptieren. Das sind Erkenntnisse, die ihr auch damals schon gerne gehabt hättet. Carl R. hat in einem längeren Kommentar an sein jüngeres Ich appelliert sich nicht immer nur an das "Dann" zu klammern, sondern früher zu erkennen, dass das Leben auch jetzt schon schön und alles andere als gewöhnlich ist.

"Ich würde nichts ändern"

Sehr viele von euch waren sich in einem Punkt einig: "Ich würde nichts ändern!". Ihr seid mit eurem Leben zufrieden und würdet nicht riskieren wollen, manche Erfahrungen nicht gemacht zu haben. Rosa W. schreibt dazu: "Wäre das Eine nicht gewesen, wäre das Andere nicht gekommen".

Fehler, so empfindet ihr es, gehören zum Leben mit dazu. "Fehler nenne ich eher Erfahrungen", schreibt auch M. Sabine. Erst durch eure Fehler habt ihr gelernt auf was es im Leben ankommt. Sie haben euch zu dem oder der gemacht, die ihr seid.

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44 Kommentare

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Ich kann nur sagen, ist zwar nicht alles so gelaufen wie ich dachte.
Man hat sich früher -vorallem wenn man älter ist- zuviel beeinflussen von Seiten der Eltern-
Denn diese wollte angeblich nur das Beste, aber im Grunde genommen wollten nur SIE selber ihre eigenen Träume durch uns Kinder sich erfüllen wollen. DAS IST TATSACHE
Heute sehe ich das so, weil es wahr ist.
Klar hätte ich früher einiges anders machen wollen. Aber trotzallem sollte man heute -hier und jetzt- sich die Träume erfüllen die man hat. Ich habe das angefangen und werde es durch ziehen bis zum endgültigen Ende.
GEDULD UND HOFFNUNG STIRBT ZULETZT
  • 30.09.2018, 15:05 Uhr
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Lebenserfahrung von Älteren nicht ignorieren und unterschätzen.
  • 30.09.2018, 11:05 Uhr
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Würde Dich kennenlernen
  • 28.09.2018, 20:17 Uhr
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Sicher, in unserer Unvollkommenheit können wir im Rückblick sagen, dieses oder jenes hättest du anders machen können. Aber wenn ich denke, wie oft der liebe Gott seine Hand über mich gehalten hat, in ausweglos scheinenden Situationen - dann will ich dankbar sein für mein Schicksal, deshalb wünsche ich mir kein anderes Leben gelebt zu haben, sondern bin mit dem meinigen zufrieden.
  • 28.09.2018, 18:37 Uhr
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Rosa W. schreibt dazu: "Wäre das Eine nicht gewesen, wäre das Andere nicht gekommen". Das sind kluge Feststellungen - kann ich nur bestätigen - so scheinbar manche *schlimme* Situationen - sind im Nachhinein der Schlüssel für Veränderungen gewesen, welche sich als sehr positiv erwiesen haben.
So gesehen würde ich alles nochmals so machen - natürlich aus heutiger Sicht , mehr Vernunft walten lassen - was aber eben * den Schlüssel * nochmals anders gedreht hätte !
Hätte wäre wenn .... alles zu Vergessen, wenn es letztendlich gut war im Ergebnis !
  • 28.09.2018, 04:10 Uhr
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Meine strategische Linie hat sich als konsistent erwiesen wenn zuerst auch nur tastend. Goethe: "Der edle Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges steht bewußt."
Auch gut! Während meiner 40 jährigen Alkoholsucht war ich oft daran die Welt zu verfluchen. Doch weil ich sie unbedingt begreifen wollte hat mir der Alkohol geholfen meine Melancholie zu ertragen. In der Kritischen Psychologie wurde mir dann auch klar das die Sucht eine Sache ist welche aus dem gesellschaftlichen Zusammenhang, welcher eine zwanghafte Angelegenheit ist und weit davon als Freiheit bezeichnet zu werden, entsprang. Dem Individuum die Schuld in die Schuhe zu schieben liegt an den Machtinteressen der ökonomisch herrschenden Klasse und die Mär vom persönlichen Versagen wird ja auch allerseits von den Lämmern der Herrn, worin sich ja die Schafsnatur der Christen vollendet, nachgeblökt und die Atheisten machen da oft keine Ausnahme. Ist aber nicht verwunderlich in der Ausbeuterordnung Kapitalismus. Dieser ist nicht zu umgehen oder wegzuleugnen. Mache hier einfach Schluss weil mir die Augenlider schon schwer werden.
  • 27.09.2018, 21:06 Uhr
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Mit Verlaub! Ausnahmlos alle sind in dem Alter eingebunden die sozialen und gesellschaftlcihen Voraussetzungen. Aber--- heute wird zu wenig darüber geredet, dass der partielle Verzicht ein wichtiges Element eines zufriedenen Lebens bleibt.
  • 27.09.2018, 20:56 Uhr
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Mein Berufsweg musste ich schon mit 13 entscheiden Leider hatte ich keine Ahnung vom Berufsleben. Wir lebten auf dem Dorf und hatten keinen Fernseher. Meine Eltern haben mich auch nur bedingt "beraten" indem sie sagten: Du musst etwas lernen!!!
  • 27.09.2018, 20:52 Uhr
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Mach dich nie von anderen Menschen abhängig.
  • 27.09.2018, 20:16 Uhr
Wird ganz schwierig, schon allein der Strom der zum betreiben des PC benötigt wird macht das deutlich. Wer dann nochmals in die Tiefe steigt, da wo die Wahrheit ruht, wird merken wir sind gesellschaftlich produzierende Wesen und damit alle aufeinander angewiesen, wenn auch ein bestimmter Spielraum im engeren Sinne besteht und somit Handlungsvarianten möglich sind welche dann unsere jeweils meinen Prämissen bilden. Aber ich bin eben halt eine Radikale. (Radix= Die Wurzel)
  • 27.09.2018, 21:07 Uhr
Ja mit 16 waren wir Ja noch grün hinter den Ohren,ich hätte vieles anders gemacht es gab nur uns und kein Internet.
  • 27.09.2018, 22:57 Uhr
Jahr 1966 WB 3 400 823 Männer 1 705 848 Frauen 1 694 975

Ich habe schon als Kindergartenkind gewusst das die Welt ein wenig größer war als mein unmittelbares Umfeld. Das was ja mein Problem: Ich wollte die Welt und die Menschen darauf verstehen. Das mit den grünen Ohren ist einfach eine blöde Redewendung und wird auch nicht besser wenn sie millionenfach wiederholt wird. Wie ich heute weiß habe ich zur Gruppe der Hochsensiblen und Melancholischen gehört und war sehr Introvertiert. Mit 16 kam ich dann zur Berufsausbildung in ein Internat. Da gab es sich nicht mit der Introvertiertheit, wenn sich auch mein Wesen, nach Aussage meiner nächsten Verwandten, zu wandeln begann. Ich habe mir nie Vorwürfe gemacht so gedacht und gehandelt zu haben wie ich es tat. Wozu auch? Die Welt hat sich in den letzten 68 Jahren rasant verändert und da wären die alten Kamellen sowieso nicht mehr 100% sinnvoll.

Als ich mit etwa 25 Jahren den Satz las: "Jeder Mensch ist seinen körperlichen und geistigen Fähigkeiten, sowie seiner historischen Stellung nach notwendigerweise Beschränkt", wusste ich, dass ich mir nicht mehr das Leben nehmen muss sondern die verrückt gemachte Welt wenigstens ein Stück zurück zu Menschenwürde bringen müsste. Was früher einmal ging, dass die Großeltern den Enkeln gute Ratschläge geben konnten die dann auch befolgt werden konnten, ist nach tausenden Jahren Zivilisation nur noch höchst eingeschränkt möglich, und wenn es denn sein muss, muss man einfach dazu Lernen. Wir Menschen verändern viel zu schnell die Natur und um unsere Natur damit zu verändert bleibt immer weniger Zeit. Fehler? Ja, die habe ich jede Menge in Petto, aber wenn ich die nicht gemacht hätte wäre aus mir nicht der Mensch geworden der ich bin. Wie gesagt ich bereue nichts, warum und wem gegenüber auch. Ich schaue lieber in die Zukunft und bin mir gewiss das die Menschen diese Welt zu einem besseren Ort machen werden, wenn auch die momentane Lage mehr als beschissen ist. Doch die erweiterte Handlungsfähigkeit ist immer eine Option.
  • 28.09.2018, 01:01 Uhr
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