Spiel Satz und Dielenbruch
Spiel Satz und Dielenbruch

Spiel Satz und Dielenbruch

Beitrag von wize.life-Nutzer

18 Spiel Satz und Dielenbruch


Ich sitze im Büro, - Gäste, - Katzen, - Esszimmer auf der kleinen Couch und gucke friedlich und entspannt aus dem Fenster auf die Straße.
Eigentlich sehe ich eher den Weg, der gegenüber meiner Wohnung, die obere und untere Straße verbindet.
Die ersten Blätter fallen. Langsam, ganz langsam geht es auf den Herbst zu.
Ich genieße die Ruhe in der Wohnung.
Alles so schön ruhig und still ohne Radio und TV. Herrlich .

Während ich so entspannt meinen Gedanken nachhänge, beginnen die beiden Katzen, eine ihrer seltenen Jagden.
Selten deshalb, weil die kleine graue Katze Emma, schon bei ihrer Geburt die Kleinste im Wurf war und ihr Bruder dagegen ein Riese.
Er hat sie viel gejagt und gemobbt.
Das hatte zur Folge, daß Emma nicht sehr gut mit Katern auskommt und auch, wenn sie Rico mag, spielt und tobt sie sehr selten mit ihm.
Alleine des Größenunterschied wegen.
Doch heute toben die beiden total ausgelassen über Couch, Tisch und Bett.
Immer im Wechsel. Erst jagt sie hinter Rico her und dann er hinter ihr.
Ich ziehe beide Beine auf die Couch und halte meine Kaffeetasse fest.
Gerade rauscht Emma mit einem Affenzahn an mir vorbei.
Sie springt auf die Fensterbank und Rico erscheint im Verfolgermodus im Türrahmen.
Als er mich entdeckt, bleibt er aprupt stehen, reißt die Augen auf und dreht mit buschigem Schwanz um.
Dann rast er ins Schlafzimmer aufs noch ungemachte Bett.
Emma spielt mit einem, vor der Fensterscheibe flatternden Blatt. Dabei hüpft sie immer an der Scheibe hoch und ich muß lachen.

DIe kleine graue Katze dreht sich um und springt mit einem Satz von der Fensterbank.
Ein Geräusch wie knackendes Holz, dringt an mein Ohr und ehe ich noch überlegen kann, verändert sich die Energie im Raum und die junge Frau, Emma, das menschliche Avatar meiner kleinen grauen Katze, sitzt auf dem Boden und hält sich das rechte Handgelenk.
Geschockt springe ich auf und bin mit einem Satz bei ihr.
“Zeig mal liebes “sage ich und greife nach der Hand.
“Sie tut nur etwas weh “, gibt Emma zurück als ich die Hand abtaste.
“Wir machen etwas Salbe drauf “, antworte ich und füge hinzu, “Du darfst nur nachher, wenn Du dich zurück verwandelt hast, nicht daran herum lecken. Auch wenn ich nicht glaube, daß sie dir schadet “.
Ich stehe auf, gehe ins Bad und komme mit einer Tube zurück. Dann reibe ich die Salbe auf die Stelle und ziehe die junge Frau zu mir hoch.
“Komm zu mir auf die Couch “, sage ich und wir setzen uns. Eine Weile sitzen wir da und ich lege liebevoll einen Arm um Emmas schmale Schultern.
Ich überlege, ob wir zum Tierarzt fahren sollten, aber die Hand scheint nur gestaucht zu sein.
Das knackende Geräusch allerdings, das ich gehört habe, kann somit auch nicht von dem Sprung gekommen sein.
Mein Blick fällt auf die Stelle, an der Emma aufgekommen ist.
Der Teppich hatte dort eine Beule.
Ich nehme den Arm von Emmas Schultern und gehe zu der Stelle hin.
Mit einem Fuß drücke ich auf den Teppich.
Es knackt und unter meinem Fuß bildet sich jetzt eine Mulde.
Der Teppich ist verklebt und ich überlege, wie ich sehen kann, was darunter ist.
Ich weiß es.
Seufzend stehe ich auf und hole das Teppichmesser aus der Werkzeugschublade.


Als ich in den Raum zurück komme, lasse ich erstmal das Rollo halb runter. Gleich fühle ich mich unbeobachteter.
Dann knie ich mich an die Stelle im Teppich hin und taste den Boden ab.
“Verletz dich nicht. “
Emma hatte die ganze Zeit keinen Ton von sich gegeben.
Ich war so in Gedanken um diesen Teppich versunken, daß ich wahrscheinlich gar nicht mitbekommen hätte, wenn sie sich wieder in die kleine graue Katze verwandelt hätte.
Aber jetzt drehe ich mich zu ihr und sie sitzt noch so da, wie ich sie verlassen habe.
Ihre wunderschönen Augen blicken etwas ängstlich auf meine Hände.
Ich zwinkere ihr zu. “Ich passe auf. Versprochen “.
Dann setze ich das Teppichmesser an und schneide ein Stück ein.
Ich wundere mich, daß es so leicht geht.
Hatte ich doch mit harter, verklebter Struktur gerechnet.
Und dann schnitt ich einen Winkel und lege den Cutter bei Seite.
Gespannt, was sich unter dem eingeschnitten Stück Teppich befindet,klappe ich es um.

Eine Art versteinertes Gebälk mit grobem Sand, wird sichtbar.
“Das ist seltsam, “murmele ich laut vor mich hin und Emma reckt neugierig den Kopf.
“Was ist seltsam? “fragt sie.
Ich pieke jetzt mit dem Cutter in die Holzschicht. Es ist nicht versteinert, sondern alt und zerbrochen.
“Was ist seltsam? “, fragt die junge Frau erneut und hat dabei ein gewisses Quengeln in der Stimme.
“Das Holz, was ich hier sehe,"antworte ich jetzt endlich,”hat hier eigentlich nichts zu suchen “.
Ich mache eine kurze Pause und fahre dann fort" Eigentlich wurde in dem Baujahr dieses Hauses schon harter Beton Boden gegossen. “
Jetzt nehme ich etwas von dem Holz Sand Gemisch zwischen die Finger und zerreibe es.
Wie ein Stromschlag durchzuckt mich im gleichen Moment ein inneres Bild.
“Das ist der Boden aus meinem Traum “, sage ich laut und lasse das Zeug erstmal fallen.
Ich gucke erschrocken zu Emma und die genauso erschrocken zurück.
Natürlich habe ich den beiden menschlichen Avataren meiner geliebten Katzen von dem Albtraum erzählt.
Sie haben ihn ja durch mein nächtliches Schreien mitbekommen. Auch wenn sie sich nicht gewandelt hatten.
“Bist du sicher? “unterbricht Emma meine Gedanken.
“Ja bin ich “, antworte ich und stehe auf um mir weiteres Werkzeug zu holen.
Mit dem Teppichmesser allein komme ich hier nicht weiter.
Und ich wollte auf jeden Fall weiterkommen in dieser Sache.
Emma folgt mir ins Wohnzimmer, wo ich in der Werkzeugschublade krame.
Sie tritt hinter mich heran und legt ihr Kinn auf meine Schulter.
Ich greife mit einer Hand an ihr Gesicht und streichle ihre Wange.
“Vielleicht magst du dich ja mal eine Weile zurückziehen Liebes, “sage ich.
Und ich hatte noch nicht ganz ausgesprochen, da verändert sich die Energie im Raum und ich sehe gerade noch, wie die kleine graue Katze um die Ecke der Schlafzimmertür biegt.
Sie humpelt leicht.
“Schlaf gut “, sage ich leise und greife dann nach dem Fugenkratzer, mit dem ich vor dem Fenster schon mal den Löwenzahn aus dem Gehweg kratze.
Ich nehme noch einen dicken Schraubenzieher, eine Zange und das Kehrblech aus der Küche mit und lege alles an die Stelle im Gäste, - Ess, - Büro und Katzenzimmer.
Dann mache ich mir noch einen frischen Kaffee, greife nach einer Umtopf Plane und lasse mich bei dem offenliegenden Teppichstück nieder.
Und dann fange ich an, die Holz Sandmasse aus zu kratzen und mit dem Kehrblech auf die Plane zu schaufeln.
Ich muß lachen, als mir das Bild aus dem Traum vor Augen erscheint, wie Rico als menschliches Avatar, mit der Katzenklo Schaufel, den Sand wegschiebt.
Allerdings muß ich nicht so tief schaufeln, wie es in meinem Traum schien.
Und das Loch ist auch nicht so riesig.
Mein Herzklopfen ist aber schon heftig.
Und als ich wenige Zentimeter unter dem gebrochenen Holzstück, in der Masse etwas entdecke, könnte ich schwören, dass das Herz einen Moment sogar ausgesetzt hat.
Ein altes, braunes Stück Leder kommt zum Vorschein.


Eine ganze Weile starre ich nur darauf.
Ich trinke einen Schluck Kaffee und überlege kurz wie es jetzt weitergeht.
Für einen kleinen Augenblick befürchte ich sogar wieder zu träumen.
Aber das ganze ist real.
Und der Kniff in meinen Handrücken schmerzt so, dass mir ein kurzes “Aua”über die Lippen fliegt.
Der Gedanke, alles einfach wieder mit Spachtelmasse zu zu schütten, taucht kurz in meinem Kopf auf.
Ich verbanne ihn sofort. Zum einen weiß ich nicht, ob die Spachtelmasse ausreichen würde um dieses Bodenloch zu füllen und ausserdem will ich natürlich auch wissen, was das für ein Lederstück ist.
Ich gebe mir einen Ruck und greife mit zitternden Fingern in das Loch.
Doch so leicht wie es aussieht, lässt sich das Teil nicht herausziehen.
Ich muß nochmal den Fugenkratzer ansetzen.
Es zeigt sich, dass das Lederstück nur das obere Teil an einer Lederschnur ist.
Dann habe ich es endlich frei gekratzt und greife erneut danach.
Ich versuche das Gefühl von rauschendem Blut in meinen Ohren zu ignorieren, ziehe an dem Lederstück und halte es vor meine Augen.

Es scheint eine Art Armband zu sein.
Vorsichtig lege ich es auf die kleine Couch und zupfe die Reste der Holz Sandmasse ab.
Dann fällt mir meine Lupenleuchte ein und nach kurzem Überlegen, wo ich sie hingetan habe, stehe ich auf und gehe ins Schlafzimmer.
Dort steht sie mit einigen anderen Sachen, die man nicht ständig braucht, hinter der Schlafzimmertür.
Emma, die Katze, äugt schläfrig von ihrem Schrankplatz und damit sie nicht doch munter wird, ignoriere ich sie einfach.
Ich kann jetzt wirklich keines meiner beiden menschlichen Avatare gebrauchen.
Erstmal in Ruhe erforschen, was das für ein Teil ist.
Mit wenigen Handgriffen befestige ich die Lupenleuchte an dem kleinen Beistelltisch im Gäste, - Büro, - Ess und Katzenzimmer.
Nachdem ich den biegsamen Lampenarm eingestellt und das Licht angeschaltet habe, nehme ich vorsichtig das Armband, oder was es auch ist, in die Hand und halte es unter das sechsfach vergrößernde Lupenglas der Lampe. Es scheint wirklich ein Armband zu sein.
Eines derer, die man erst zweimal um das Handgelenk legt und dann erst schließt.
Einige aufwendig eingebrannte und gepunzte Motive zieren das gut eineinhalb Zentimeter breite Lederband.
Mit einer Länge von ca zwanzig Zentimetern würde es mir zweimal um das Gelenk reichen.
Also vermutlich ein Männer Armband.
Aber wie kommt es unter den Boden?
Ob es einem der damaligen Maurer oder sonstigen Bauarbeiter gehört hat?
Egal, denke ich und betrachte jetzt Stück für Stück die feine Arbeit in dem Leder.
Einen Moment bin ich sehr stolz auf auf mein Wissen über Lederarbeiten.
Nicht jeder weiß, dass Punzen, das Kerben und einbringen von Ornamenten in Leder mit Hammerschlägen auf ein dafür vorgesehenes Werkzeug ist.
Mir selbst war es damals zu aufwendig und anstrengend und so fertigte ich meine Motive in Tabakbeuteln und Taschen mit dem Lötkolben.

Ich halte das Lederband hoch und überlege, wie ich es reinigen kann.
Aus einer meiner Schubladen hole ich ein weiches Tuch und mache es in der Küche nass. Gut ausgedrückt lege ich es mir in die Hand und ziehe vorsichtig das Lederband durch.
Sofort sind viel mehr der Ornamente im Leder zu erkennen und auch die Struktur wird sehr viel deutlicher.
Es sieht fast aus wie Hieroglyphen.
Das gesamte Band ist damit überzogen.
Jetzt betrachte ich den Verschluss.
Bei genauer Untersuchung stelle ich fest, dass es kein größeres Lederstück ist, in daß das Lederband ausläuft.
Es ist so dick wie…… Eine Münze?
Ich betrachte es noch eingehender unter der Lupe. Tatsächlich.
Ein wenig kratze ich an dem Verschluss mit dem Fingernagel.
Es ist eine Münze.
Die Fußbodenmasse hat sämtliche Kerben und Vertiefungen in der Münze zugesetzt, daß sie fast wie eins wirkt mit dem Lederband.
Ein Grummeln in der Magengegend läßt mich auf die Uhr sehen.
Es ist schon nach Mittag. Kein Wunder dass ich Hunger habe.
Ich lege das Lederband zur Seite und mache die Lampe aus.
Jetzt will ich erstmal was essen.
Und vielleicht fällt mir ja dabei ein, wie ich diese Münze von dem Belag frei bekomme, ohne mit der Drahtbürste dran zu gehen.


Während die Bratkartoffeln in der Pfanne vor sich hin brutzeln, ziehe ich mir Jeans und Pullover an um gleich nach dem Essen noch Einkaufen zu fahren.
Ich mache mir noch einen leckeren Salat und setze mich.
Die ganze Zeit hatte ich überlegt, aber keine Idee gehabt.
Vielleicht sollte ich einen Profi fragen. Aber wen?
Wenn man die Münze abmachen und vielleicht in einem Wasserbad kochen könnte.
Bei “Wasserbad“ machte es bei mir Klick.
Ich ließ Bratkartoffeln Bratkartoffeln sein und ging an meinen alten Weichholzschrank.
Ich riß sämtliche Fronttüren auf und mit einem Jubelschrei nahm ich das gesuchte Teil heraus.
Ein Ultraschallgerät für Brillen und Schmuck und so.
Ich hatte es mal als Notfall Ersatz gekauft, falls mein großes Ultraschallgerät in der Praxis kaputt geht.
Bis ein Neues geliefert würde, hätte es das Kleine getan.
Aber da es noch nie im Einsatz war, lag es hier im Schrank.
Ich stellte es auf den Tisch und füllte einfaches warmes Wasser rein.
Allerdings hatte ich wohl zu früh gejubelt, denn das Problem, mit dem Abmachen vom Armband war noch nicht gelöst.
Wieder nahm ich die Lupe zu Hilfe.
Doch so sehr ich auch suchte, es gab keine Möglichkeit, Lederarmband und Münze voneinander zu trennen.
Sie schien in das Leder geklebt oder genäht zu sein.
Langsam wurde ich sauer.
Eigentlich war es doch egal ob ab oder dran.
Und falls sie beim Ultraschall abfallen würde, könnte ich sie mit meinen Mitteln hier bestimmt wieder fixieren.
Und wenn nicht, dann eben nicht.
Punkt.
Ich nahm zwei Rouladen Spieße und steckte sie durch die Löcher des Plastikkorbs im Ultraschallgerät.
Darüber legte ich die Münze mit der verkrusteten Seite nach unten, so dass sie gerade die Wasseroberfläche bedeckte und fixierte das Lederband mit einer Wäscheklammer.
Dann drehte ich die Zeitschaltuhr auf zwanzig Minuten, atmete nochmal tief durch und fuhr einkaufen.


Als ich zurück kam, standen die beiden menschlichen Avatare meiner geliebten Katzen, vor dem Ultraschallgerät.
Sie hatten fast verschwörerische Mienen aufgesetzt, was allerdings bei Rico so lustig aussah, dass ich Mühe hatte Ernst zu bleiben.
“Was habt ihr zwei denn “? frage ich, als ich die Einkaufstaschen abstelle und mich zu ihnen geselle.
Das Ultraschallbad ist abgelaufen und ich freue mich, dass alles noch so liegt, wie ich es drapiert habe.
Vorsichtig greife ich nach der Münze und lege sie auf ein Tuch.
“Sie ist wunderschön”, flüstert Emma und Rico brummt zustimmend.
Und tatsächlich. Die Münze ist wirklich wunderschön. Ich tupfe sie ab, gehe mit dem Tuch in alle Kerben und reibe etwas nach.
Dann halte ich sie erneut unter die Lupe, freue mich, daß das Leder noch fest mit der Münze verbunden war.
Und ich war begeistert über die Symbole in der Münze.
“Was sind das für Bilder “? fragt Rico fast ehrfürchtig.
“Das sieht aus wie ein Vogel “, antwortet Emma und gleich darauf ruft sie “Und eine ganz winzige Katze “.
Und wirklich. Die ganze Münze ist mit Tiermotiven bearbeitet.
Sie sind auf einer Größe von einem zwei Euro Stück, oder auch etwas größer, im Kreis angelegt.
Und in der Mitte sind eine Art Sonne und Mond sich gegenüberliegend.
Sogar winzige Sterne sind zu sehen.
Ich bin total hin und weg.
“Darf ich sie anfassen? “Rico ist fasziniert.
Ich lege ihm die Münze vorsichtig in die Hand.
Aber anstatt Ehrfurcht, Begeisterung oder ähnliches, reißt das menschliche Avatar meines geliebten Katers nur die Augen weit auf und mit einem Sturm von Energie, verwandelt er sich in den Kater.
Er faucht fast angsteinflößend und verschwindet unter dem Bett.

Ich war total erschrocken.
Damit hatte ich nicht gerechnet.
Noch ein Blick auf die Münze, einer auf Emma, die zur Seite gesprungen war, aber noch in der weiblichen Form.
Ein Verdacht steigt in mir auf.
“Emma ich brauche deine Hilfe “, spreche ich die junge Frau an
Sie kommt wieder näher.
“Darf ich dir die Münze auch in die Hand legen? Ich möchte sehen, ob das, wie es mit Rico passiert ist, auch mit dir geschieht”.
“Du glaubst, es hat mit der Münze zu tun? “Emma sagt es eher wie eine Feststellung. Nicht wirklich eine Frage.
Aber sie nickt gleichzeitig und hält mir ihre geöffnete Hand hin.
Ich hauche ihr einen Kuss auf die Wange.
Eigentlich will ich das jetzt nicht rausfinden, - denke ich.
Was, wenn sie sich nicht wieder in diese liebevolle junge Frau verwandelt?
Ich bekomme Angst und Tränen wollen in mir hochsteigen.
Aber es muß sein.
Über eventuelle Möglichkeiten kann ich mir immer noch Gedanken machen.

Noch einmal atme ich tief durch und versuche ein Zittern meiner Finger zu unterdrücken,als ich das Lederarmband mit der Münze in die Hand der jungen Frau lege.

Die Veränderung der Energie im Raum, die augenblicklich eintritt, hat eher etwas von einem Hammer.
War nicht wie Watte, so wie sonst.
Und mir war speiübel als ich sah, wie die kleine graue Katze auf ihren Schrank verschwindet.