Auf Weihnachtsmärkten gilt: Reklamieren ist möglich, ein Umtausch in der Reg ...
Auf Weihnachtsmärkten gilt: Reklamieren ist möglich, ein Umtausch in der Regel nichtFoto-Quelle: Pixabay

Kein UMTAUSCH möglich - das solltet ihr beim Geschenkekauf auf dem Weihnachtsmarkt beachten

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Beitrag von News Team

Weihnachtsdeko, Handwerkskunst, Spielzeug: Wer auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist, wird auch auf Weihnachtsmärkten fündig.

Doch es gibt einen wichtigen Unterschied zum Kauf des Geschenks in Geschäften und zu Online-Bestellungen: Die auf einem Weihnachtsmarkt gekaufte Ware kann in der Regel nicht umgetauscht werden, wie die R+V Versicherung mitteilt.

Kein Widerrufsrecht

Demnach gilt auf Weihnachtsmärkten: Reklamieren ist möglich, wenn die Ware Mängel aufweist - der einfache Umtausch des Einkaufs hängt jedoch von der Kulanz des Verkäufers ab.

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"Auf Weihnachtsmärkten gibt es im Regelfall kein 14-tägiges Widerrufsrecht, anders als im Onlinehandel", sagt Sascha Nuß, Rechtsbetreuer bei der R+V Versicherung.

Das heißt: Gefällt dem Käufer die Ware später nicht mehr, kann er sie unter Umständen nicht zurückgeben.

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Damit dennoch auch später ein Umtausch möglich ist, sollte der Käufer sich dies unbedingt vom Verkäufer bestätigen lassen.

Anders sieht es aus, wenn die Ware Mängel aufweist. Dann haben die Käufer wie überall ein Gewährleistungsrecht, das mit dem Einkauf beginnt und für Neuware in der Regel zwei Jahre gilt.

"Bei einer Reklamation ist es notwendig, den Kauf nachzuweisen. Das geht am besten mit einem Kassenzettel oder einer Quittung", erklärt Sascha Nuß.

Unbedingt die Adresse des Händlers notieren

Doch da die Verkäufer auf einem Weihnachtsmarkt ja spätestens am 24. Dezember verschwunden sind, sollte man sich bei einem Kauf unbedingt die Adresse des Händlers notieren, rät der Experte. Sie ist in den Verkaufsbuden angebracht.

Doch zu lange sollten Käufer demnach nicht warten: Ein Mangel sollte möglichst direkt reklamiert werden, am besten innerhalb der ersten sechs Monate. Innerhalb dieser Frist muss der Verkäufer nachweisen, dass die Ware beim Kauf in Ordnung war.

Die Originalverpackung ist für eine Reklamation übrigens nicht unbedingt nötig.