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Daniel Küblböck bat wenige Stunden vor seinem Tod um Hilfe - Hörte niemand zu?

News Team
Beitrag von News Team

Drei Monate wird Daniel Küblböck nun schon vermisst. Noch immer ist das Verschwinden rätselhaft und vor allem ungeklärt. Doch nun kommen neue Details ans Licht. Offenbar wollte der ehemalige Sänger bis zur letzten Minute gerettet werden. Wollte ihm keiner zuhören?


Wie "Promi News" berichtet, soll Küblböck mitten in der Nacht seines Verschwindens die Rezeption des Schiffs aufgesucht und dort eine Flasche zerschlagen haben. Anschließend habe er nach ärztlicher Hilfe verlangt. Doch das Schiffshospital war zu diesem Zeitpunkt schon geschlossen.

Küblböck sei daraufhin wütend geworden und habe dreimal den Alarm ausgelöst, so "Promi News". Gegen 5 Uhr morgens sei er dann von der Reling gesprungen.

Küblböcks Vater wollte Kreuzfahrt verhindern

Dass es Küblböck psychisch nicht mehr gut ging, soll auch sein Vater neulich bestätigt haben. Einem Bericht von "The Huffington Post" zufolge habe er noch vor der Reise Aida Cruises angerufen und das Unternehmen gebeten, Küblböck nicht an Bord zu lassen.

Als Aida Küblböcks Vater offenbar nicht zuhörte, habe er sich mit einem Brief an die Schiffsärztin gewandt. In dem Brief schrieb er, dass sein Sohn gut drei Wochen vor der Reise von einem spanischen Arzt auf Mallorca als schizophren diagnostiziert worden war.

Wegen der Diagnose hatte Küblböcks Vater auf eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik gehofft - vergebens. In der Nacht zum 9. September sprang sein Sohn von Bord der „AIDAluna“ und gilt seitdem als tot, auch die Suche nach der Leiche wurde bereits eingestellt.

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