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Wiedersehen mit Alfred Biolek im Fernsehen: Im "Kölner Treff - das Beste aus ...
Wiedersehen mit Alfred Biolek im Fernsehen: Im "Kölner Treff - das Beste aus 2018" ist der Entertainer am 28. Dezember im WDR zu sehenFoto-Quelle: WDR/Melanie Grande

Alfred Biolek über den Tod: "Wovor soll ich Angst haben? Sterben ist ein wunderbare Sache"

News Team
Beitrag von News Team

Er hat im Fernsehen gekocht, geplaudert und gepflegt unterhalten. Vor allem aber hat Alfred Biolek die deutsche TV-Kultur geprägt. Inzwischen ist der beliebte Moderator nur noch selten - vor allem in Wiederholungen alter Sendungen - auf dem Bildschirm zu sehen. Es ist in der Öffentlichkeit ruhig geworden um den 84-Jährigen.

Alfred Biolek, der sich 2010 bei einem Treppensturz schwere Schädelverletzungen zuzog und damals ins Koma fiel, spricht in der neuen Ausgabe des "Stern" darüber, wie zurückgezogen und ruhig er heute lebt.

Heute geht Alfred Biolek nur noch selten aus

"Ich habe mich entschieden, in Köln zu bleiben. In die Oper nach Düsseldorf war das Weiteste in letzter Zeit. Ich denke gern an die Zeit zurück, in der ich gereist und ausgegangen bin."

Auch sonst hat sich einiges verändert im Leben der TV-Legende. Inzwischen koche er nicht mehr selbst, verriet der einstige Moderator von "Alfredissimo", der auch zahlreiche Kochbücher verfasst hat, dem Stern.

Vor 4 Jahren stand er zuletzt am Herd

In seinem Alter könne er "nicht mehr so lange am Herd stehen". Und schließlich sei Kochen eine Sache, auf die man sich konzentrieren müsse. "Mein letztes Gericht habe ich zu meinem 80. Geburtstag zubereitet." Das war am 10. Juli 2014.

Zwar gönne er sich noch seinen geliebten Weißwein. Allerdings sei der "mittlerweile alkoholfrei". "Mein Arzt hat mir dazu geraten. Er schmeckt genauso wie der Wein mit Alkohol. Ich besorge die Flasche im Biomarkt und nehme sie mit ins Restaurant."

Sehen Sie hier:

Die kleinen Lebensfreuden des Alfred Biolek

Und Fernsehen? "Ab und zu bleibe ich bei den Talkshows hängen", sagt der frühere Talkmaster, "aber ich möchte die heutigen Sendungen nicht mit meinen von damals vergleichen. Ist die Sendung besser, ärgere ich mich, dass ich sie nicht gemacht habe; ist sie schlecht, denke ich mir, das hätte ich besser hinbekommen".

Deutschlandweit bekannt geworden ist Alfred Biolek in den 80er-Jahren im Fernsehen vor allem durch seine Talksendung "Bio's Bahnof", ein paar Jahre später gefolgt von "Boulevard Bio".

Lesen Sie hier:

TV-Legende Biolek macht keine Pläne mehr - In meinem Alter darf der Tod auch zu mir kommen


Im Interview spricht Alfred Biolek auch über den Tod. Angst davor habe er nicht, sagt er: "Wovor soll ich Angst haben? Sterben ist eine wunderbare Sache - dann ist man weg. Doch darüber mache ich mir jetzt keine Gedanken. Wenn der Tod kommt, dann ist er da."

Wiedersehen im Fernsehen

Ein Wiedersehen mit dem beliebten TV-Entertainer gibt es demnächst übrigens auch im Fernsehen: Im WDR läuft am 28. Dezember (22 Uhr) die Sendung "Kölner Treff - das Beste aus 2018".

Für Alfred Biolek ist dies ein ganz besonderes Comeback: Der Kölner hat den "Kölner Treff", der inzwischen von Bettina Böttinger moderiert wird, erfunden und die Talkshow selbst von 1976 bis 1980 moderiert.


7 Kommentare

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Biolek hat eine gute Einsicht von Tod ,,. Vielleicht wird er sogar Älter als er Denkt. Als meine Mutter 2014 Starb, dachte mein Vater niemals das er heute noch Leben würde. Er bekam 2015 eine Lungenentzündung, mit Herzinfarkt. Ich dachte jetzt folgt er seiner Frau . Er hat alles überlebt. Seit dem ist mein Vater, mein Wunder. Er ist Bettlegerig. Geht mal raus ins Wohnzimmer. KaffeeTrinken. Ja wünschen wir den Herr Biolek alles gute.
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" Sterben ist eine wunderbare Sache " ....
Woher will er das wissen, es kommt drauf an, WIE man stirbt ...
Hätte er gesagt, vor dem Tod hätte er keine Angst - würde ich ihm zustimmen ....
da teile ich voll Deine Meinung Vera, woher will er wissen, was für ein Tod ihm beschieden ist.
Vielen Dank Johanna
Nix zu danken. Ich hatte einen Kollegen, der starb im Schlaf, da könnte man viell. sagen, daß das eine wunderbare Sache sei, aber eigentlich war er noch viel zu jung, um aus dem Leben zu scheiden. Als Vergleich mein Schwager, der an Speiseröhrenkrebs litt und der einen schrecklichen Tod hatte.
joooo,er kennt sich ja aus hat genug seiner HIV Freunde sterben sehen
Hier auf Erden sind wir alle nur für eine unbestimmte Zeit "Gast". Leider verhalten sich nicht alle so.
Jeder möge nach seiner Facon seelig werden - sagte schon der "Alte Fritz".
Leben, lieben, geniessen......und auch Gutes tun......
Wer ein für sich persönlich zufriedenstellendes Leben führt hat keine Ängste.
Leider sind einige meiner Mitmenschen viel zu früh von dieser Welt gegangen.
Für mich gehen zu viele Gute viel zu früh, denn sie hätten noch viel Gutes erleben und vollbringen müssen.....
Ich wünsche allen denen, die einen lieben Menschen am Ende seines Lebens begleiten können oder in schweren Zeiten begleitet haben viel Kraft.
Wenn eine Tür sich schließt, dann öffnet sich eine neue Tür......eine andere Welt.
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