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Zum Reinbeißen: Doch die Qualität von Fertig-Frikadellen unterscheidet sich laut Stiftung Warentest zum Teil deutlichFoto-Quelle: Pixabay

Stiftung Warentest: Nur 6 Frikadellen aus dem Supermarkt können wirklich überzeugen

News Team
Beitrag von News Team

Sie sind beliebt als Zutat für das Silvester-Buffet, oder als schneller Snack zwischendurch: Fertig-Frikadellen aus dem Supermarkt. Deren Qualität allerdings ist sehr unterschiedlich, wie ein aktueller Test der Stiftung Warentest ergeben hat, der in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "test" erschienen ist.

Genau untersucht wurden dabei 22 Fertigfrikadellen verschiedener Hersteller, darunter Discounter- und Markenprodukte. Ergebnis: "Nur wenige Fertigbällchen konnten überzeugen", so das Urteil der Stiftung Warentest.

Es lohnt sich, etwas mehr zu zahlen

Nur 6 der 22 getesteten Fertigfrikadellen erhielten das Testurteil "gut".

Besonders auffällig: Der Preis der Fleischbällchen ist den Testern zufolge in diesem Fall tatsächlich ein Qualitätskriterium. "Bei Fertigfrikadellen lohnt es sich, etwas mehr zu zahlen", so die Stiftung Warentest. Alle guten Frikadellen im Test kosteten demnach rund 1 Euro pro 100 Gramm.

Fleischbällchen, die nach Brötchen schmecken

Keine gute Wahl sind dagegen sechs Marken, die mit "ausreichend" bewertet wurden und zwischen 40 und 46 Cent pro 100 Gramm kosteten.

Darin wiesen die Tester "zum Teil wenig hochwertiges Muskelfleisch" nach - wurden aber als "Spitzenqualität" oder "Delikatess"-Produkt angepriesen. "Billige Buletten schmecken oft mehr nach Brötchen als nach Fleisch, sie waren weich oder zäh", so das Fazit.

Diese Fertig-Frikadellen sind zu empfehlen

Diese Fertigfrikadellen sind laut Stiftung Warentest zu empfehlen: Testsieger wurden die Tiefkühl-Minifrikadellen von Eismann aus Rind- und Schweinefleisch (1,24 Euro/100 Gramm). Fast wie selbstgemacht schmeckten den Testern die tiefgekühlten Bio-Köttbullar von Svenssons aus Bio-Rindfleisch (1,31 Euro/100 Gramm). Ebenfalls gut: Frikadellen der Marken Rügenwalder Mühle (1,21 Euro/100 Gramm), Bofrost (1,26 Euro/100 Gramm) und Lidl Chef select to go (0,95 Euro/100 Gramm).

Erfreulich: „In jeder Frikadelle war die Tier-Art drin, die auf der Verpackung steht“, sagt Isabella Eigner, Ernährungs­expertin bei der Stiftung Warentest. Immerhin. Denn seit dem Pferdefleisch-Skandal in Tiefkühl-Lasagne vor gut fünf Jahren hatten einige Verbraucher da so ihre Zweifel.

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Die meisten Fleisch­bäll­chen bestehen aus Schweine­fleisch, aber auch aus Rind oder einer Mischung aus beidem, fünf aus Pute und Huhn.

Untersucht wurde das Fleisch aber auf insgesamt 24 Tierarten, darunter Pferd, Schaf, Känguru, Hund und Katze - was in keinem Produkt nachgewiesen wurde. "Auch minderwertiges Separatoren­fleisch, Nerven- oder Hirngewebe fanden wir nicht", so Isabella Eigner.

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Dass die Fleischqualität sich dennoch stark unterscheide, liege am unterschiedlichen Anteil von hochwertigem Muskelfleischeiweiß.

Mit Keimen und Mineralölbestandteilen belastet

Durchgefallen sind in dem Test die Minigeflügelfrikadellen von Gutfried. Sie waren den Testern zufolge zäh und schmeckten leicht säuerlich.

Die mikrobiologische Prüfung wies Verderbniskeime nach, außerdem waren sie hoch mit Mineralölbestandteilen belastet. Diese mit der Note "Mangelhaft" bewerteten Frikadellen werden allerdings inzwischen nicht mehr produziert, so die Stiftung Warentest.


2 Kommentare

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Nee,bevor ich mir solche Dinger wo der Bäcker Pate gestanden hat runter würge,hole ich mir Frischfleisch und stelle mich selbst an den Herd.
Richtig so.
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