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Die Nebel lichten sich ...
Die Nebel lichten sich ...Foto-Quelle: meins

Zeit ist begrenzt

Beitrag von wize.life-Nutzer

Ich weiß , daß die Jahre , die ich bis jetzt zählte mehr sind , als die , die noch folgen …

Meine Zeit ist begrenzt und wird dadurch immer kostbarer .

Auch wenn ich mir weiterhin reine Mußezeiten gönne , gedenke ich nicht mehr so viel Zeit zu verschwenden .

Ich werde meine Zeit nicht mehr mit Leuten vertun , die diese meine Zeit nicht zu schätzen wissen .
Ich werde meine Zeit mit Menschen verbringen , die menschlich sind , die ein Herz in ihrer Brust tragen .
Ich werde meine Zeit nicht mehr mit Leuten verbringen , die sich ungeachtet ihres Alters nicht weiterentwickelt haben .
Ich schenke meine Zeit den Menschen , die auch mal über sich selber lachen können , sich nicht auf ihren Erfolgen ausruhen .
Ich vertrödel meine Zeit nicht mehr mit Leuten , die Mittelmäßigkeit zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben , die nur ihr aufgeblasenes Ego pflegen .
Ich gebe den Menschen Zeit , die sich mit Würde durchs Leben bewegen , die mit Selbsterkenntnis umgehen können und rechtschaffen sind .
Ich habe keine Zeit mehr , Leuten meine Aufmerksamkeit zu schenken , die Wahrhaftigkeit als Schwäche betrachten und ihre Lebenslügen wie einen Schild vor sich her tragen .
Ich verbringe meine Zeit mit Menschen , die sich ihrer Verantwortung bewußt sind , die Worte so benutzen , daß sie niemanden absichtlich verletzen .
Meine Zeit ist zu kostbar , sie mit Leuten zu verbringen , die anderen ihre Erfolge mißgönnen , versuchen sie in Verruf zu bringen , um sich selber in einem besseren Licht darzustellen .
Meine Zeit verbringe ich mit ehrlichen Menschen , die zugeben können , wenn es ihnen schlecht geht , die sich nicht zu fein sind , sich helfen zu lassen und selber eine helfende Hand reichen , wenn sie die Notwendigkeit dazu erkennen .

Mein Ziel ist es , bis ans Ende ehrlich und in Frieden zu leben , im Rahmen meiner Möglichkeiten Gutes zu tun , meinem Gewissen und meinen Lieben Rechenschaft ablegen zu können und vor allem : nichts zu bedauern …

© Jule Wech

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35 Kommentare

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Die vergangenen Jahre sind mehr, als die Jahre die noch folgen, deshalb sollten wir um jedes Jahr dankbar sein, das wir mit den Menschen verbringen dürfen, die uns am Herzen liegen
Wenn wir uns das bewußt machen ... fällt es auch ganz leicht , die belanglosen Dinge genauso zu behandeln : einfach nicht mehr mit Aufmerksamkeit beschenken ... und das Augenmerk auf die wichtigen Dinge lenken , die unser Leben lebenswert machen
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Wenn man das Wertvollste veloren hat, wird vieles bedeutungslos.
Dann hat man schon zu 80% Abschied genommen und der Rest ist Abschied auf Raten.

Heute antworte ich nur noch auf Fragen, die einen Sinne ergeben.
Heute lade ich mir nur noch Gäste ein, mit denen ich lachen kann.
Heute winke ich nur noch demjenigen zu, den ich gerne wiedersehen möchte
und heute verabschiede ich mich von jedem so, als würde ich ihn das letzte mal sehen;
gerne und mit Herz und sage "ich hab Dich lieb, also bis bald"....
Ja , so sehe ich das auch ... wir verlieren auf unserem Weg so viel ... vieles wird bedeutungslos ... wir sollten dem und denen , die uns wichtig sind , dies ruhig auch genauso sagen ...
In dem Heute ist so vieles anders.
Familien die weit voneinander getrennt leben/wohnen.
Geschwister die sich selten sehen.
Nichten/ Neffen die sich so selten sehen, später sogar den Kontakt verlieren und Befremdung eintritt.
Zu vieles ist einfach weg, ob gewollt oder ungewollt.
Das Leben hat heute weniger Inhalte
und das ist mit ein Grund, warum auch ältere Menschen immer weniger Aussenkontakte haben.
Da hilft auch kein Aufruf von Kirchen und Sozialverbänden zu einem Plus 50 Treff, wo sie Socken stricken oder Topflappen gemeinsam häkeln.....
Es ist schön Oma zu sein, das ist aber nicht alt sein und ein Strickmuster im Strumpf sein
Ja , früher mal , da hatte ich Familie ... heute habe ich meine Kinder ... alle anderen gibt es aus den verschiedensten Gründen nicht mehr ... vielleicht werde ich auch mal Oma ... aber sicherlich keine , deren Leben nur noch aus Strickmustern und Sozialkaffee besteht ...
Ja , die Vereinsamung ist schon schlimm heute ... die Familienverbände früherer Zeiten brechen immer weiter auseinander ... die Entfernungen werden größer , die Welt steht den Kindern heute offen , was ja auch irgendwie schön ist ... wenn wir nicht mehr Schritt halten können , dann wird es schwierig ...
Ja unsere zeit auf Erden ist begrenzt ,drum lebe jetzt in hier und heute das sagen all die schlauen Leute .Das Sterben hier macht keine freut wir leben dann als Wurm ihr Leut .
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Die beste Mutprobe ist nicht, zu sterben, sondern zu leben.
Es ist Gnade, zu sterben, es ist die Hölle, tot zu leben.
Woran wir nicht sterben, damit müssen wir leben.
Durch nichts anderes soll man sterben, als durch die Leidenschaft zum Leben.
Das gefällt mir
Lebende Tote sind mir ein Graus ... und wer sich solch ein Leben geschaffen hat , der tut mir ehrlich leid ...
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Ich habe den 1. Weihnachtstag bei meiner demenzkranken Mama verbracht. Ich mußte zeitweise weinen, habe aber auch mit/über sie lachen müssen. Sie so goldisch geworden in ihrer Krankheit.

Auf dem Heimweg wurde mir doch wieder das Herz schwer und ganz nebenbei kamen mir ähnliche Gedanken wie du sie aufgeschrieben hast.

Ich werde noch weniger meine restliche Lebenszeit mit Menschen vergeuden, die mir nicht gut tun. Die versuchen dich auf ihre Stufe zu ziehen, auf der du dich nicht wohl fühlst.

Das ist unser gutes Recht liebe Jule!

Hab ein wundervolles neues Jahr.
Ja wize.life-Nutzer , genauso meine ich das
Ich halte mich fern von denen , die mir nicht guttun ... halte mich an die , die es in meinen Augen auch wert sind
Lass uns leben, lieben und lachen, so oft es geht.

Sei wer du bist und sag was du fühlst.
Denn die, die das stört, zählen nicht
und die, die zählen, stört es nicht.

Theodor Seuss Geisel
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Jule, ich kann diesen sehr schönen Beitrag von Dir nachvollziehen, ich könnte mir vorstellen, ihn auch inhaltlich durchaus ähnlich zu gestalten.
Sicher habe ich genau so viel Hass und Hetzparolen eingesteckt wie Du! Messen lässt sich das nicht, es sind Vermutungen.

Und dennoch. Ich frage mich manchmal, wenn ich attackiert werde von Menschen, die ähnliche Defizite aufweisen, wie du sie mutig nennst, ob es da vielleicht etwas für mich zu lernen gibt. Habe ich vielleicht nicht sehen können, was diesen Menschen so "aggressiv" gemacht hat. Habe ich nicht auch manchmal - aus Versehen, aus Absicht - etwas gesagt, was missverstanden wurde.

Ich bin in diesen Tagen, die ich immer als "sakral" empfinde, sehr dünnhäutig und gleichzeitig g e l a s s e n.
Man sollte einfach gehen. Den anderen da lassen, wo er wüten muss.

Die Sache verteidigen, ja, sich selber verteidigen, nein. Es ist mein Vorsatz für 2019.
Speziell hier , habe ich auch aufgehört , mich zu verteidigen ... es führt zu nichts , frisst Energie und lässt einen frustriert zurück ... und da ich heute weiß , wer ich bin , habe ich das auch gar nicht mehr nötig ...
Ich lasse alle da , wo sie gern sein möchten , mit den Leuten und den Worten , von denen sie meinen , daß sie ihnen guttun und daß sie sie brauchen ...
Ich brauche keine geistigen Kleinkriege , ich wünsche mir ehrlichen , sinnvollen Austausch .
Und den findet man (frau) hier durchaus auch
Sensible haben es schwer. Ich zähle mich auch zu dieser Gruppe.
Ich habe lange nicht gewusst, wie ich auf Bosheit reagieren sollte. Ich glaube, ich habe es jetzt gelernt.
Ich machte den Fehler , einen Beitrag über HSP einzustellen und mich dazu zu bekennen .. für eine einzelne Dame genug , um immer wieder darauf hinzuweisen , ich seie hypersensibel ... sie versteht wohl nichts vom Thema , meint aber einen Grund gefunden zu haben , mich immer wieder vorzuführen ... mit solchen Leuten würde ich mich in der Realität nicht abgeben ... hier tue ich es auch nicht mehr ... und ich werde auch zur Hochsensibilität nichts mehr schreiben ...
Wer mit Bosheit reagiert, hat eine kalte Seele und eine kalte Seele verbreitet den Geruch von Moder und Tod.
Solche Menschen meide ich.............
Ja, ich habe einmal alle meine Kommentare in einem langen Thread gelöscht, weil ich nicht mehr in der virtuellen Nähe des Users sein wollte.

Man ist nicht hier, um zu e r t r a g e n. Man ist hier, um sich auszutauschen, inspiriert zu werden, im andern einen M e n s c h e n zu sehen.

Ich gehe sofort, wenn jemand mich attackiert, egal aus welchem Grund. Ich lösche einen bösen Kommentar, wenn ich es kann (in meinem Thread). Oder ich blockiere ihn, eine Zeitlang.
Vor einem Jahr war ich dazu noch nicht imstande, habe mir dadurch einen Hellen Hautkrebs zugezogen. Haut ist das Grenzorgan. !

DAS wird mir nicht mehr passieren, Selbstschutz ist Pflicht!
Das habe ich auch mal gemacht. Heute frage ich mich, ob das gut oder richtig war. Schließlich gibt man dem Provokateur nur recht und sich selbst in ein kleines Licht.
Inzwischen reagiere ich so, dass ich dann die Notiz verlasse, indem ich den Provokateur ignoriere.
Ja , ich gehe dann auch ... ein Austausch ist in solchen Fällen ja auch gar nicht gewünscht ... da ist die Intention eine ganz andere ...
Menschen sehe ich hier auch ... nicht nur Leute ...
Und ja , Selbstschutz ist gerade hier immens wichtig ...
D a s ist eine gute Lösung - das Weggehen.
Möglichst ohne Groll - vielleicht mit Staunen über ein solches Verhalten!
Und ich habe hier schon oft gestaunt ...
Mit der Zeit fällt das Umdrehen und Weggehen auch immer leichter ...
Diese Prpovokateure wollen doch weder einen Unterhaltung, noch eine normale Kommunikation, sie wollen einen zu bestimmten Aussagen provozieren, diese dann melden in der Hoffnung, dass man gesperrt wird. Wird derjenige gesperrt, wir diese Sperre im Kollektiv dann in einer Notiz öffentlich abgefeiert. Das ist so verwerflich, so dass ich lieber solche User ignoriere. Eben rechts überholen und links liegen lassen.
Ja , verwerflich ... mittlerweile habe ich aber auch aufgehört , mir darüber Gedanken zu machen , warum manche Leute an derlei Verhalten und Notizen überhaupt Gefallen finden und sich daran beteiligen ... es ist die Energie nicht wert ...
Und wenn ich daran denke , daß meine Gedanken mein Leben formen und beeinflussen ... dann bemühe ich mich doch lieber um positive Gedanken ... und umgebe mich mit Menschen , die dies genauso handhaben
Wenn ich am Brett eine Notiz sehe, die mich im Thema interessiert, schaue ich als erstes, wer ist der Einsteller. Bei GM bin ich sofort raus, wenn ich den Namen lese, denn dort kommentiere ich überhaupt nicht. Ich habe mit diesen Usern auch nicht 1% Gemeinsamkeit, also ergibt sich da auch keine Kommunikation zum Thema.
Richtig ! Bei manchen Einstellern gehe ich auch gar nicht erst rein ... da weiß ich von vornherein , daß jedes Wort vergebliche Liebesmüh wäre ... sei es , weil eben so gar keine Gemeinsamkeiten da sind , sei es , weil der Einsteller zum w.l-Chor gehört , sei es , weil der Einsteller ein bekannter Löscher ist ... ich schreibsel mir doch nichts ab , was anschließend verschwindet , weil der Einsteller seinen Eingangskommentar löscht ...
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es ist nicht leicht, dass durch die (v)erziehung aller beteiligten instanzen meist erfolgreich eliminierte "ich will bzw ich will nicht" wieder zu reaktivieren.
aber genau das ist erforderlich, will man so leben, wie du es beschreibst - ich habe mich dazu entschlossen, es wieder konsequent zu benutzen, genauso wie klare ja und nein antworten.

und dies gehört auch dazu:
"Ich verbringe meine Zeit mit Menschen , die sich ihrer Verantwortung bewußt sind , die Worte so benutzen , daß sie niemanden absichtlich verletzen."
ich glaube, das erste "dass" müßte ein "das" sein
Ja , das ist speziell hier eine große Aufgabe ... von der ich aber denke , daß ich sie umgesetzt bekomme ... konsequentes Ignorieren der destruktiven Worte ist nie einfach , aber durchaus machbar
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..wunderbarer Beitrag....so sehe ich das auch.....
Ganz lichen Dank !
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