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"Werde mich nicht verabschieden können" Trauer um Rudi Assauer: So reagiert Sophia Thomalla auf den Tod ihres Ziehvaters

Von News Team - Donnerstag, 07.02.2019 - 12:24 Uhr

Am 6. Februar starb der frühere Fußball-Manager Rudi Assauer nach langer Krankheit im Alter von 74 Jahren. Die Schalke-Legende hatte seit vielen Jahren an Alzheimer gelitten. Groß ist auch die Trauer im Hause Thomalla.

Schauspielerin Simone Thomalla war zwischen 2001 und 2009 mit Assauer liiert, für Sophia (29) war der Ex-Manager seinerzeit eine Vaterfigur. In einem bewegenden Instagram-Post lässt die 29-Jährige einen tiefen Blick in ihre Seele zu. Die sonst so provokante Sophia gibt sich dabei extrem nachdenklich.

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Es schien mir gestern nicht richtig, nachdem ich die Nachricht erhalten hatte, sofort auf Instagram etwas hochzuladen, was nur annähernd erklärt und zeigt, wie es einem geht. Alle schreiben er war der große Macher, die Schalke-Legende, Macho und gute Seele, aber was man über den Mann schreibt, mit dem man 10 Jahre Ostern, Weihnachten, Urlaube verbracht hat, einen zu Schule gefahren hat, der das Büro vom Schuldirektor absichtlich zugequarzt hat, nachdem man ihm erzählte, ich habe einige Schulstunden geschwänzt und was bitte aus mir werden solle, gestaltet sich für mich dann doch ziemlich schwierig. Der Mann, den ich ständig grundlos angekräht habe, einfach nur deshalb, weil ich 14 Jahre alt und ein pubertierendes Gör war. Der Mann, mit dem man Erfolge und Misserfolge durchlebt hat. Mit dem man zusammen geheult hat, als 2001 Schalke die Meisterschaft verloren hat. Übrigens bis heute einer der schlimmsten Tage meines Lebens. Ich weiß nicht was ich fühle. Trauer natürlich aber nicht nur das. Jahrelang habe ich mir eingeredet es ist die bessere Entscheidung sich nicht um den Kontakt zu bemühen. Jetzt werde ich 30 und muss rückblickend feststellen, dass ich es bereue. Ferner muss ich feststellen, dass das Leben zu kurz ist. Leider war eine Beziehung zur Familie zum Schluss nicht wirklich da, heißt ich werde mich nicht verabschieden dürfen. Im Herzen bleibt er dennoch für mich bestehen. Als Rudi, nicht als Macher.

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"Leider war eine Beziehung zur Familie zum Schluss nicht wirklich da, heißt, ich werde mich nicht verabschieden können", schreibt Sophia. Dass sie sich nicht um Kontakt bemüht hatte, bedauert die Schauspielerin heute.

"Jahrelang habe ich mir eingeredet, es ist die bessere Entscheidung, sich nicht um den Kontakt zu bemühen. Jetzt werde ich 30 und muss rückblickend feststellen, dass ich es bereue."

Im Video|"Gute Reise, lieber Rudi": Stars trauern um Rudi Assauer


"Im Herzen bleibt er bestehen"


Sophia weiter: "Alle schreiben, er war der große Macher, die Schalke-Legende, Macho und gute Seele, aber was man über den Mann schreibt, mit dem man zehn Jahre Ostern, Weihnachten, Urlaube verbracht hat, der einen zu Schule gefahren hat, der das Büro vom Schuldirektor absichtlich zugequarzt hat, nachdem man ihm erzählte, ich habe einige Schulstunden geschwänzt und was bitte aus mir werden solle, gestaltet sich für mich dann doch ziemlich schwierig."

Sie fühle Trauer, aber noch mehr. "Im Herzen bleibt er dennoch für mich bestehen. Als Rudi, nicht als Macher."

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