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Das Geheimnis wahrer Liebe und wie wir sie finden

Beitrag von wize.life-Nutzer

Buch von Robert Betz vom Heyne Verlag veröffentlicht ISBN 978-3-453-70252-3
Titel: WAHRE LIEBE LÄSST FREI!

Von ihrer Partnerschaft erwarten die Menschen heute alles:
Liebe, Freundschaft,Geborgenheit und extatische Sexualität, Bindung und Toleranz. Damit überfordern wir jede Liebesbeziehung und produzieren Entäuschungen! Sagt Robert Betz- und empfiehlt "Der Schlüssel zur wahrhaft erfüllenden Liebe ist das Entlassen des Partners aus den eigenen Erwartungen"
Erfrischend klar, befreiend und inspirierend: Ein Buch, um di Liebe vollkommen neu zu entdecken.
Zu Anfang zitiere ich einige Worte von Robert Betz aus diesem Buch, das mich sehr beeindruckt hat.
Wir sehnen uns nach Menschen die uns zeigen und sagen: "so wie du bist, liebe ich dich"
Wir sehnen uns nach dem Lächeln des anderen, nach Freundlichkeit und Zärtlichkeit und danach in unserem Sosein angenommen zu werden.
Liebe einfach zu verschenken, ohne Bedingungen zu lieben, jemanden zu lieben, der vielleicht gerade keinen Zugang zur Liebe hat- all das ist den meisten immer noch ein fremder Gedanke.
Für das was wir Liebe nennen, wollen wir etwas haben. Wir knüpfen die Liebe und das Lieben an Bedingungen. Wir haben die Liebe zur Ware gemacht für die man bezahlen muß, im Puff mit Geld, in der Ehe mit Anpassung, Aufopferung, Selbstverleugnung und Verrat am eigenen Herzen.
In einer Beziehung kommen zunächst fast immer zwei Menschen zusammen, die etwas haben wollen, nicht zwei, die etwas geben wollen. Zwei Hungrige treffen hier aufeinander, zwei Bedürftige, ja zwei Bettler in der Hoffnung, der Andere möge sie doch bitte satt machen.
"Eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen" Dieser Satz wird fast ausschließlich von Menschen zitiert, die das Gefühl haben, in ihrer Beziehung zu kurz gekommen zu sein. Von Menschen, die sich innerlich satt und glücklich fühlen, die gerne aus ihrer Fülle heraus geben und sie mit anderen teilen wollen, kommt dieser Satz nicht. Anstatt zu nehmen, empfangen diese, indem sie geben.

Zwei Hungrige können einander nicht satt machen, denn sie haben sich nichts zu geben.
Die Folge dieses Irrtums, dieser Täuschung lautet Ent-täuschung, Frust, Wut und meist Trennung und viele Versuche der gleichen Art.

Beim lesen dieses Buches beschreibt der Autor sehr eindrucksvoll die Ursachen von falschem Denken und falschen Erwartungen. Oft erkennt man sich selbst und ist verblüfft über den Sachverstand des Autors. Eine Lektüre für alle die in einer Partnerschaft leben oder die noch verzweifelt den richtigen Partner suchen.

Einen wichtige Satz des Autors möchte ich hier noch zitieren:
Beziehungen scheitern heute vor allem daran, dass sich die Partner nicht um das Wesentliche in ihrem Leben kümmern: um sich selbst
Sie nehmen sich selbst nicht so wichtig und sitzen dem alten Irrtum auf: Wenn ich mich genug um den oder die anderen kümmere,dann komme ich auch irgendwie auf meine Kosten und werde hierfür belohnt. Das ist eine Illusion,die für Millionen Frauen und Männer zu Enttäuschung, Verbitterung, Wut und Ohnmacht geführt hat.

Diese Erkenntnis hat auch mir sehr geholfen. Und dafür danke ich dem Autor.

Ich wünsche Euch allen viel Spaß und neue Erkenntnisse beim lesen.
Bitte schreibt doch mal einen Kommentar, es würde mich sehr freuen.

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18 Kommentare

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Hallo Anette,
ich finde deinen Beitrag gut geschrieben......es ist viel Wahrheit drin.
Einige Seminare u. Vorträge von Robert habe ich schon besucht, viel von ihm gelesen, dies hat auch mich bereichert, in vieler Hinsicht. Es freut mich, daß immer mehr Menschen ihn entdecken u. ihr Herz für solche Themen öffnen, wir müssen erwachen!
Als kleine Anmerkung: auf seiner Homepage kann man heute abend wieder einen Vortrag live hören u. genießen, das Abendseminar, vielleicht magst du ja mal reinhören.....
Beste Grüsse*C*
Hallo Caroline, vielen Dank für den Tipp mit dem Abendseminar. Es freut mich auch, dass es Meenschen gibt, die ihn kennen. Es ist wirklich so, dass keiner sich selbst, so wie er ist liebt. Auch wenn das viele nicht warhaben wollen.
Er stellt es im Buch auch so dar, dass wir es unseren Kindern schon so beibringen in der Erziehung. Unsere Kinder sind auf unsere Liebe angewiesen, und wenn wir diese Liebe an Bedingungen knüpfen wird es glauben, mit ihm wäre etwas nicht in Ordnung. LG Anette
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Gut geschrieben und einleuchtend. Ich hatte mehrere Beziehungen ,doch sie scheiterten an den falschen Erwartungen .Wenn nur ein Partner kompromissbereit ist ,kann es nicht gut gehen.Die übliche Rollenverteilung hat mich in dem Entschluss bestärkt ,lieber allein zu leben .Ich bin kein Heimchen am Herd und auch nicht die liebe MUTTI für verwöhnte Herren.Gemeinsamkeit ist mir wichtig und da liegt der Hase im Pfeffer.Ich kann als Single-Oma meinen Interessen und vermisse FAST nichts.Einen Mann ,der zu mir passt ,müsste ich mir wohl backen-lach!LG
Hallo Christa, danke für Deinen Beitrag. Ja kompromisbereit sein, das wird uns schon von Kindheit an anerzogen.
Ich zitiere jetzt den Autor des Buches: " Als sie noch ein kleines Kind waren, hatten diese Augen einen anderen Ausdruck und sprühten oft vor Glanz. Es waren neugierige, wache Kinderaugen, voller Lebenslust. Das Kind, das wir einst waren, war ein fühlendes, liebendes Wesen, es hatte den Wunsch nach Aufmerksamkeit, Annahme, Berührung und Liebe.Und das haben wir noch heute mit diesem Kind gemein.
Wir wünschen uns, so angenommen und geliebt zu werden wie wir sind- ohne Gegenleistung. Aber das Kind lernte schnell, dass die Liebe der Eltern und anderer Erwachsener an Bedingungen geknüpft war. Bravsein, Stillsein, Saubersein, Fleißigsein, Nettsein. Nach wie vor erhält jedes Kind mehr Liebe und positive Zuwendung, wenn es pflegeleicht ist. Das Tragische aber ist jedoch, dass die Erfüllung der elterlichen Erwartungen und Wünsche mit der Verknappung von Liebe erzwungen wird.
Auf diese Weise lernt jedes Kind dass man sich Liebe durch Leistung und Wohlverhalten verdienen muss. Das Kind lernt aus den Reaktionen der Eltern, dass es so wie es natürlicherweise ist nicht liebenswert ist. Diese Gedanken prägen später auch das meist unbewußte Selbstbild des Erwachsenen. Ja Crista...ich glaube, dass Du eine glückliche Single- oma bist und Deine Enkel so liebst wie sie sind.
Liebe Annette Danke für deine netten Zeilen Ich habe damals vieles für meine Partner getan,doch die Resonanz war gleich Null.Kühle Machos vom Lande.lach.So ,wie ich jetzt lebe ,ist es gut.Wenn de Prinz bei mir vorbei reitet ,werde ich ihm zuzwinkern------LG
hallo Christa, eins müssen wir den Männern aber zugestehen, sie mussten sich auch anpassen im Elternhaus. Sie mussten so sein, wie ein kleiner Junge zu sein hat. Bei uns Mädchen stand doch auch "Seih hilfreich, lieb sittsam und gut" Nicht war?
Das mag sein.doch man kann nicht auf der Stelle treten,MANN darf sich ruhig auch entwickeln LG
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"...Menschen, die sich innerlich satt und glücklich fühlen, die gerne aus ihrer Fülle heraus geben..." Woher kommt nach Deiner Meinung diese Fülle? Aus dem Menschen selber sicher nicht. Ein Eremit hat sich mit seiner Einsamkeit arrangiert und ist zufrieden; Fülle besitzt er nicht, sonst wäre er nicht zum Eremit geworden.
"...Beziehungen scheitern heute vor allem daran, dass sich die Partner nicht um das Wesentliche in ihrem Leben kümmern: um sich selbst..."
Das erinnert mich an den zynischen Satz: Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht.
Ich bin der Überzeugung, dass Fülle nur durch menschliche Interaktion und nicht durch Egoismus entstehen kann. Ein gesunder Mittelweg liegt zwischen Aufopferung und Egozentrik. Was ist am Geben und Nehmen verkehrt, wenn es gerne geschieht und nicht das Resultat von Bedingungen ist?
Verkehrt ist sicherlich, den Partner ändern zu wollen, aber ein wenig Anpassung im Sinne von Toleranz finde ich für eine Beziehung unabdingbar.
Hallo Sigrid,hallo Anna vielen Dank für Eure Beiträge.
Ich glaube, ein sich selbst liebender Mensch kann auch anderen Liebe geben.
Ich zitiere hier einige Worte des Buchautors:
Selbstliebe muss wieder vom Ruch des Egoismus befreit werden. Der sich selbst liebende Mensch ist nicht nur in der Gemeinschaft ein Segen, er ist auch für unsere Gesellschaft undDemokratie insgesamt ein großer Gewinn. Denn er bringt die Energie des inneren Friedens, der Freude,der Tatkraft und der Liebe in diese Gesellschaft hinein, übernimmt Verantwortung für seine eigenen Angelegenheiten und sorgt gut für sich. Der sich nicht selbst liebende Mensch verursacht enorme Kosten für die Gesellschaft, denn er leidet an Streß, Konflkten und Krankheiten.
Ach Sigrid, noch was zum Eremiten. Ein Eremit ist sicherlich ein Mensch,der eine Fülle von Liebe in sich hat, eine Fülle die wir alle nicht überbieten können. Er liebt alles jedes Tier, jeden Stein. Vor allem aber sucht er Gott und will seine Liebe empfangen und zu allererst möchte er Gott danken, dasser auf dieser Welt sen darf.
Hallo Anette,
"...Ich glaube, ein sich selbst liebender Mensch kann auch anderen Liebe geben..."
Hier würde ich noch etwas weiter gehen, denn ich bin der Überzeugung, dass NUR ein sich selbst liebender Mensch Liebe geben kann. Wer sich nicht selbst liebt, kann Liebe nicht geben.

Von Deinen Ausführungen zum Eremitendasein stimmt sicher:
"...Vor allem aber sucht er Gott und will seine Liebe empfangen..."
Alles andere halte ich für wohlwollende Unterstellung.
Hallo Sigrid, da gebe ich Dir recht. Nur ein sich selbst liebender Mensch kann anderen auch Liebe geben.
Glaubst Du, es gibt viele Menschen, die sich selbst lieben so wie sie sind? Ich zitiere den Autor, der hier aufzählt wie wir uns ständig selbst herabwürdigen.
Ich nenne nur einige unserer Gedanken die er hier anführt:
- Ich bin nicht gut genug.
- Ich bin nicht schön.
- Ich bin nicht atraktiv.
- Ich bin nicht intelligent genug.
- Ich habe nicht viel zu bieten.
- Ich bin nicht beziehungsunfähig.
-Ich habe viele Fehler gemacht.
Also ich möchte von mir behaupten, dass ich mindestens zwei dieser Sätze schon einmal gedacht habe.
Hallo und guten Tag.!
Jetzt möchte ich mich noch gerne dazu gesellen.
All diese Sätze, Anette habe ich schon mehrmals zu mir gesagt. Vor Eigenliebe strotzt es bei mir nicht. Bin aber bereit Liebe bedingungslos zu verschenken.Mein verstorbener Lebensgefährte pflegte zu sagen: DU KANNST SO VIEL LIEBE GEBEN, WOHER NIMMST DU DIE BLOSS. Leider erfahre ich jetzt kein Gegenangebot. Immer wieder werden Bedingungen gestellt.
Ich glaube die echte bedingungslose Liebe erfährt man nur von kleinen Kindern, an denen noch nicht herum erzogen wurde. Mit der Erziehung fängt die Erpressung um oder zur Liebe an.
@ Anette
Ein ständiges Selbstherabwürdigen zeugt in der Tat von mangelndem Selbstbewußtsein.
Eigenreflexion sollte aber stattfinden und berechtigte Selbstkritik auch.
Danke, Elena für Deinen Beitrag. Es ist nicht immer einfach, den Goldenen Mittelweg zu finden. Um noch einmal mit den Worten des Autors zu sprechen: Er spricht davon, dass viele Beziehungen nur Handelsgemeinschaften sind. "Eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen. dieser Satz wird fast ausschließlich von Menschen benutzt, die das Gefühl haben in der Ehe zu kurz gekommen zu sein. Von Menschen die sich innerlich satt und glücklich fühlen kommt dieser Satz nicht. Anstatt zu nehmen empfangen diese.Wie Osho, der größte Liebeslehrer des letzten Jahrhunderts, es so schön formuliert hat. "Zwei Hungrige können einander nicht satt machen, denn sie haben sich nichts zu geben". Das sind die Worte des Autors Robert Betz. Mir würde wirklich gefallen, wenn sich jemand dieses Buch kaufen würde, denn man kann hier nicht alles beleuchten. Aber ich freue mich über viele Notizen. LG Anette
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Danke Kunigunde. Ich war völlig überascht, wie der Autor völlig klar über Ursache und Wirkung schreibt.
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unterschreibe die Schlussfolgerungen, kann sie aber nicht mehr anwenden
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