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Kleine Haus-Tyrannen: Welche Erziehung ist die richtige?

Kleine Haus-Tyrannen: Welche Erziehung ist die richtige?

News Team
14.04.2014, 16:17 Uhr
Beitrag von News Team

Die Mutter aller Erziehungsratgeber 'Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind' von Johanna Haarer aus den 30er Jahren wurde nach dem Krieg bis 1987 ungefähr 1,2 Millionen Mal verkauft. Die Verfasserin geht davon aus, dass es sich bei Kindern um kleine Haus-Tyrannen handelt, die es zu bändigen gilt. Und zwar von Anfang an.

Konkret bedeutete das, die Mutter solle ihr Kind schreien lassen, nicht auf den Arm nehmen, keine Aufmerksamkeit schenken und auch keine Nähe aufkommen lassen. Dahinter steckte die Idee, den Eltern Angst vor ihrem eigenen Kind einzujagen. Durch Abhärtung und Nichtbeachtung der Bedürfnisse sollte das Kind befähigt werden, sein Leben zu meistern.

Aus heutiger Perspektive ist klar, dass Kinder auf diese Art nicht lernen, ihr Leben zu meistern, geschweige denn glücklich werden. Auf dem Sektor 'Erziehung' hat sich auch viel getan. Im Lauf der Zeit wurden verschiedene Erziehungsstile definiert und in den Buchläden gibt es heute Erziehungsratgeber wie Sand am Meer. Nur, kann man sich 'erziehen' anlesen? Und, was versteht man eigentlich unter 'erziehen'?

Welche Erziehung ist die richtige?


Quelle: Bloß keine Nähe, keine Gefühle. Erziehung, die Menschen bis heute prägt. Von Petra Storch

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76 Kommentare

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Wenn Kinder brüllen oder kreischen wie Viecher, sollte von ErzieherInnen unbedingt Mäßigung angesagt sein. Weitere Unarten kommen ohnedies hinzu.
Auf keinen Fall dürfen sich Kinder als Beherrscher des 'Reviers' empfinden, sonst missachten sie ihre Mitmenschen.
  • 01.05.2014, 09:53 Uhr
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Bei den kleinen Haus-Tyrannen war jedenfalls die vorangegangene Erziehung falsch-falscher geht's nicht.Da hilft nur eine Kur.
  • 22.04.2014, 10:00 Uhr
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...der beste Schlüssel zur Erziehung eines Kindes (ob das eigene oder andere) ist die Zuwendung in Liebe, Vertrauen in das junge Leben und die Vermittlung der Werte, die man sich selber hat als richtig angenommen.. ...mein Ratgeber ist mein Herz und der Verstand ..!
  • 15.04.2014, 12:42 Uhr
Genau so ist es, auch wir haben nach diesem Grundsatz mit unseren beiden Jungs gelebt und bekommen im Moment wieder alles zurück, Liebe und Vertrauen und Enkel.
  • 16.04.2014, 10:14 Uhr
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Erziehung? Brrrr, welch hartes wort, hat etwas gewaltsames an sich. Ich habe vier töchter und jede ist eine starke persönlichkeit georden und nicht das, was wir uns so vorgestellt haben. Dieses video hat dem ersten anschein nach nix damit zu tun, zeigt aber auf wie es bei uns allen läuft und wie wir funktionieren. Also für mich heisst das "Vorleben" und nicht "erziehen". http://denkbonus.wordpress.com/2013/...auft-nicht/
  • 14.04.2014, 17:15 Uhr
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In einfachen Worten! Zuckerbrot und Peitsche!
  • 14.04.2014, 11:50 Uhr
siehe auf Ihre Antwort
  • 16.04.2014, 01:23 Uhr
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Ist es denn nicht schön, wenn man sich einfach auf sein Kind "einlässt", dem Bauchgefühl folgt und ein wenig auch die eigene Erziehung im Auge hat. Was einem selbst nicht guttat oder Rituale, die das Kindsein schöner machten, helfen automatisch, wie ich finde, den persönlichen Erziehungsstil zu finden.
  • 14.04.2014, 11:35 Uhr
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Ich finde das eigene Vorleben ist die beste Erziehung. Es heißt vielleicht nicht umsonst ,,wie der Herre, so das Gescherre". Allerdings war mir das auch nicht von anfang an klar.
  • 14.04.2014, 08:37 Uhr
Dieses Sprichwort kenne ich.Wie die Alten,so die Jungen.
  • 14.04.2014, 15:21 Uhr
Ja, wie die Alten zwitschern, so singen auch die Jungen. Kenne ich auch.
  • 15.04.2014, 20:01 Uhr
Wie die Alten sungen
so zwitschern auch die Jungen
so kenne ich das
  • 22.04.2014, 09:21 Uhr
Jawohl, genau, so ist das endlich richtig.
  • 23.04.2014, 07:44 Uhr
  • 23.04.2014, 08:07 Uhr
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Das wird ja immer so herunter geredet, als habe das alles keinerlei Einfluss! Wohin es führt müsste doch endlich auch dem Dümmsten klargeworden sein. Von sich aus ist kein Kind gewalttätig!
  • 13.04.2014, 16:34 Uhr
liebe Regina, so sehe ich das genauso, Kinder sind das liebevollste, was wir bekommen

und leider schaffen es so viele sogenannten Erwachsenen, dieses Liebevolle ganz schnell in der Versenkung verschwinden zu lassen, durch Gebote, Verbote, Schimpfen, Verhauen, Liebesentzug... es ist grauslig...
  • 13.04.2014, 19:44 Uhr
Früher wurde man mit 8,10 und noch mehr Kinder fertig,heutzutage sind sie mit 1-2 Kinder überfordert
  • 14.04.2014, 15:22 Uhr
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Warum wird eigentlich der entsetzliche Einfluß der vielen Mord- und Gewaltvideos im Fernsehen und Internet nicht unterbunden ?
Merken die Pädagogen und Verantwortlichen nicht die Wirkung ? ? ?
  • 13.04.2014, 15:42 Uhr
...wenn es nach mir ginge, gäbe es nur noch aufbauende liebevolle Filme über Menschen, die ihr vermeintliches Schiksal anpacken und meistern, und Naturfilme, also absolut Aufbauendes...
  • 13.04.2014, 19:46 Uhr
Es ist schon schwer immer das Richtige zu tun. Ich bin auch gegen Schläge. Doch wann haut man, es ist doch erst dann, wenn einem keine Argumente mehr einfallen.
  • 14.04.2014, 17:16 Uhr
also Helmut., wenn Du keine Argumente mehr hast, dann muss ein anderer das ausbaden
  • 14.04.2014, 18:14 Uhr
genau, wer schlägt zeigt, dass er keine Argumente mehr hat. Schlagen, besonders Schwächere, ist das Eingeständniss des eigenen Versagens.
  • 14.04.2014, 22:36 Uhr
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zu viel Sorge ist anscheinend schlecht, zu wenig Sorge wird als Desinteresse gewertet, wie man es macht, scheinbar immer falsch.
  • 13.04.2014, 12:12 Uhr
Das klingt sehr deprimiert - auch wenn man hin und wieder von den eigenen Kindern gewisse "Sprüche" zu hören bekommt, sollte man doch bedenken: Niemand ist perfekt! Wichtig ist doch, dass hinter dem eigenen Tun "Das-Gute-Wollen" steht, oder?
Außerdem ist die Zeit ein guter Partner. Spätestens wenn die Enkel ihren Eltern mit gleicher Kritik kommen, ist die ausgleichende Gerechtigkeit da.
  • 14.04.2014, 11:45 Uhr
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