Sinnliche Massage

Beitrag von wize.life-Nutzer

Im Halbdunkel des Schlafzimmers waren deine Augen kaum noch zu sehen. Sie wirkten tief und schwarz, und schauten mich dauernd an. So, als würden sie den meinen eine Frage stellen wollen – dann wieder so, als würden meine die richtige Antwort geben, denn dein Blick verlor ein wenig von seinem Ernst, seiner Tiefe und wurde weicher.
Es war nichts von Verlegenheit zu spüren, als wir dort standen vor deinem Bett. Das erste Mal. Nur etwas, was sich wie Unsicherheit anfühlte, war zu spüren. Doch Unsicherheit war es nicht. Eher war es das Verharren vor dem nächsten Schritt. Kennst du dieses Gefühl, wenn man eine Schwelle übertreten will, aber in dem Moment, in dem man’s tut, ganz kurz zögert und es dann doch tut? Wenn man’s bemerkt, schüttelt man innerlich den Kopf über dieses Zögern, anstatt über den Schritt nachzudenken …
Bisher hatten wir in diesem Zimmer noch kein Wort miteinander gesprochen. Ich hatte dich darum gebeten, nichts zu sagen und deine Hände bei dir zu behalten. Wobei “Gebeten” die Bedingung dafür war, dich so zu massieren, wie ich es im Sinn hatte. Um dämmerige Stimmung im Schlafzimmer hatte ich dich gebeten, um roten Wein und sonst nichts. Du solltest meine Hände spüren. Und meine Stimme. Ich wollte versuchen, dich zu berühren. Ganz nackt solltest du dazu sein - und entscheiden können, ob oder wie ausgezogen ich bei dir sein sollte. Und genau das war dieser Moment, in dem du dich entscheiden solltest; die Schwelle war in dem Moment überschritten, als du mir das Glas Wein reichtest.
Du kamst mir nahe dabei, warst dicht vor meinen Augen, und ich konnte dich riechen. Leise klirrten die Gläser als wir anstießen, und in der Tiefe deiner Augen sah ich den Ansatz eines Lächelns. Dann stelltest du es ab, das Glas, und auf deinen Blick hin sagte ich “Ja”.
Langsam begannst du dich auszuziehen. Es war nichts Aufreizendes in dieser Langsamkeit, nichts Gehemmtes. Eher war es so, als wolltest du mir damit etwas schenken. Ganz bewusst zogst du dich aus, und nirgends war ein Zögern zu bemerken, und dann standest du nackt da, ohne etwas verbergen zu wollen, aber auch ohne etwas anzubieten. Einfach nur so. Offen.
Ich begann mein Hemd aufzuknöpfen, Schuhe und Hose auszuziehen. Slip und T-Shirt behielt ich an. Du schautest mir dabei zu und wandtest auch nicht den Blick, als ich dann auf dich zukam und neben dir stehen blieb. Es war fast wie ein Einverständnis in deinen Augen, als ich meine linke Hand dann sanft auf deine Brust legte, die andere auf deinen Po.
Dann war ich es, der dir den Wein reichte, trank, und anschließend bat, dich bäuchlings auf das Bett zu legen.
Ich fing an mit dir zu reden, dir zu erzählen - mit ganz warmer, weicher Stimme -, während ich das Massageöl auf deinem Rücken verteilte. Ich wärmte es an vorher, und trug es dann auf deine Haut auf. Ein wenig dicker als “normal” wohl, aber es durfte nicht zu wenig sein. Den ganzen Rücken bedachte ich, bis zum Übergang in den Po. Ganz leicht glitschten meine Hände über deinen ganzen Rücken.
Dann kam ich über dich, kniete mich über deinen Steiß, und meine Hände begannen etwas fester zuzupacken. Ich begann auf den Schultern und im Nacken, glitt dann zu den Schulterblättern und folgte der Linie deines Rückgrats. Nicht zu fest - in diesem Sinne war es keine Massage - doch fest genug, dass du die Hände gut spüren konntest und sie dir Wärme gaben.
Ich sprach währenddessen zu dir, leise, und mit ruhiger Stimme. Ich wollte, dass sie dich erreichte und streichelte, meine Stimme, so, wie es auch meine Hände taten.
Ich spürte in den Händen, wie du langsam jegliches Denken verlorst und dich immer mehr entspanntest. Ich glaube nicht, dass du noch hörtest, was ich sagte, obwohl du reagiertest, als meine Hände den unteren Rückenteil massierten und über deine Seiten strichen. Ein gemurmelter Seufzer war Beleg dafür.
Es dauerte lange, bis das Öl vollständig eingezogen war. Mit der Zeit aber schienen meine Hände dadurch immer wärmer auf deiner Haut zu werden. Du nahmst es an, doch fast war es, als wärest du eingeschlafen.
Ich gönnte dir eine kurze Pause, verharrte regungs- und wortlos und blickte zwischen deine Schulterblätter. Erst als du seufztest und dein Körper sich ein wenig regte, bewegte auch ich mich, drehte mich und kniete mich neben deine Hüften. Du spürtest meine Oberschenkel an deinen Seiten, als ich die Hände auf deinen Po legte. Ohne Öl diesmal. Kurz ließ ich sie dich spüren, dann beugte ich mich vor, um dich zu küssen auf die Stellen, an denen sie dich vorher berührt hatten. Die Küsse waren warm und sanft, doch deutlich genug, dass du sie spürtest.
Ich richtete mich wieder auf und begann meine Massage erneut. Erst mit den Daumen am unteren Teil deines Rückgrats, dann mit den Handflächen über deinen Po. Langsam wurde er wach, ich spürte zunächst, wie du die Hände annahmst und dann ihnen begegnetest. Und umso fester ich streichelte, desto mehr Bewegung war zu fühlen. Jedes Mal, wenn die Daumen sich deinem Spalt näherten, nahmen diese Bewegungen zu, dein Atmen wurde heftiger.
Recht massiv war jetzt mein Griff, walkten deine Pobacken, zogen an ihnen. Als dann die Regungen deiner Po-Muskulatur begannen, sich in deinem Körper den Rücken hinauf auszubreiten und du begannst, dich zu bewegen und zu murmeln, beugte ich mich vor. Ganz fest zog ich die Pobacken auseinander, hielt sie fest in beiden Händen, und dann spürtest du feucht und fordernd meine Zungenspitze auf deiner Rosette …