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(Negativer) Beziehungsstreit kostet nicht nur Nerven, sondern auch Lebensjah ...

(Negativer) Beziehungsstreit kostet nicht nur Nerven, sondern auch Lebensjahre

Thomas Bily
14.05.2014, 15:57 Uhr
Beitrag von Thomas Bily

Das Journal of Epidemiology and Community Health der Universität Kopenhagen meint herausgefunden zu haben, dass Streit in einer Beziehung an der Lebenszeit nagt. Vor allem dann, wenn man sich Sorgen zu Herzen nimmt oder Dinge in sich hineinfrisst. Besser sei, Konflikte aktiv und konstruktiv zu diskutieren.

Was unter die Haut geht, arbeitet nicht nur oberflächlich

Es liegt doch auf der Hand, dass alles, was nicht gut läuft mit Menschen, die einem am Herzen liegen, genau dort, tief drinnen Schaden anrichten. Ehe oder irgendwie sonst besiegelte und gelebte Beziehungen verkitten uns mit dem Partner. Man kann sich förmlich vorstellen, wie das an die Substanz geht, wenn der Kitt bröckelt wegen Turbulenzen. Selbst wenn der Kitt nicht (mehr) Liebe heisst, sondern Verbundenheit, Verpflichtung, Treue, Loyalität etc..
Faustregel: Intensiv leben und Differenzen ansprechen und ausdiskutieren.

Braucht man dafür 11 Jahre Forschung?

Man hat eher das Geühl, auch Universitäten forschten immer mehr auf das Ziel einer PR Botschaft.
Wobei: die Dänen sprechen ja "nur" über soziale Beziehungen.
Die Süddeutsche macht, der Aufmerksamkeit willen, Ehe-Streit draus.

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14 Kommentare

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Manche brauchen erst Studien, damit sie 'es' auch glauben, was seit Jahrhunderten bekannt ist.
Bestimmt haben sich auch schon manche tot-studiert mit ihren Studien. Alles, aber auch alles will/soll heute wissenschaftlich belegt werden. Ohne 'Wissenschaft' geht doch gar nix mehr. Ist das ätzend. Das blanke Bauchgefühl, das mir sagt, dass es Mist, wenn der Haussegen schief hängt oder wenn ich meiner Freundin ans Bein getreten habe und sie sich beleidigt zurückzieht, reicht nicht.
Dem Herrn sei's gepfiffen und getrommelt, dass ich das nun per Studie erfahre! Sehr schön. Danke, danke, danke. Sicher wäre ich sonst blöd gestorben.
  • 14.05.2014, 18:18 Uhr
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Braucht man eine Studie etc. um zu wissen, dass bei einem Streit immer ein fader Nachgeschmack bleibt? Es kann mir nämlich niemand erzählen, dass das nicht so ist.

Und mit dem Spruch "... die Versöhnung ist dann doppelt so schön" kann ich persönlich auch nichts anfangen. Denn, wenn man sich versteht findet sich immer ein Kompromiss mit dem beide leben können.
  • 14.05.2014, 17:57 Uhr
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Mir scheint, einige von den Beitragsschreibern haben schon die richtigen Ratgeber gelesen Aber "Streitkultur" ist wirklich etwas, was man erst lernen muss und lernen kann.
  • 14.05.2014, 17:47 Uhr
Über Deine Feststellung mit der Streitkultur werden wir ganz sicher nicht streiten. Denn das stimmt!
  • 14.05.2014, 18:21 Uhr
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Wichtig ist doch, in der Partnerschaft eine gewisse Streitkultur zu entwickeln. Jeder muss die Grenzen kennen, wo ein Streit "kippen "kann.
Vor allem ist mir immer wichtig, dass keine Vorwürfe gemacht werden, sondern vielmehr die eigene Befindlichkeit definiert wird. Und immer auch Vorschläge, wie der Konflikt gelöst werden kann. Im Ruhigen geht immer mehr! Am Ende profitieren alle davon.
  • 14.05.2014, 17:41 Uhr
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Es gibt ja auch so etwas wie eine "Streit-Kultur", die aber "gepflegt" ablaufen sollte. Schuldzuweisungen sind da völlig unangebracht, aber "Ich-Botschaften" senden - ganz wichtig!

Das lernen ja bereits die Kinder an den weiterführenden Schulen, wo "Streitschlichter" ausgebildet werden.
  • 14.05.2014, 17:37 Uhr
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Man kann sich schon mal in die Wolle kriegen, eine Ehe ohne Streit ist keine Ehe, wenn in der Ehe nicht gestritten wird ist Einer oder die Eine die sich alles gefallen lässt, aber es soll dann so sein beim einem streit bevor das licht im Ehebett ausgeht soll man versöhnt sein
  • 14.05.2014, 17:16 Uhr
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ich liebe es zu streiten,macht unheimlich spass,solange es sachlich bleibt,nicht persönlich wird
  • 14.05.2014, 17:06 Uhr
meintest Du vielleicht eher, daß Du liebst, produktiv zu diskutieren, Gedanken über gestimmte Themen auszutauschen? Oder wirklich einen persönlichen Streit, weil Du unter bestimmten Dingen, Zuständen usw. in der persönlichen Beziehung leidest?
  • 14.05.2014, 17:58 Uhr
erstens,ich leide nicht und zweitens,ab und zu ein streit,hält die beziehung frisch.so haben wir es zu 4 kindern und 34 ehejahren gebracht und da sollen noch viele jahre dazukommen
  • 14.05.2014, 20:15 Uhr
das finde ich prima.
Ich habe sehr darunter gelitten, daß mein Mann nicht fair streiten konnte, es glitt immer ins Irrationale ab. Trotzdem waren wir 60 Jahre verheiratet. Ohne diese Schwäche wäre es sicher noch schöner gewesen.
  • 14.05.2014, 23:15 Uhr
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Am besten gar nicht,denn der beste Streit bringt nichts,außer Ärger.
  • 14.05.2014, 16:50 Uhr
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Sachlich bleiben, - nichts altes auf wühlen - und
niemals unter die Gürtellinie gehn, - man muss sich hinterher noch in die Augen schauen können.
  • 14.05.2014, 16:36 Uhr
Im Streit immer noch dem Anderen intensiv zuhören können, ohne ihm ins Wort zu fallen.
Seinen eigenen Standpunkt möglichst ruhig mit den dazu gehörigen Empfindungen usw. darzulegen,
aber gleichzeitig versuchen, das, was der Andere vorbringt, verstehen zu wollen,
beim eigentlichen Problem bleiben, sehr oft schwierig
innerlich nach einer akzeptablen Lösung suchen, die für beide annehmbar ist, den Konflikt entschärft.
  • 14.05.2014, 18:05 Uhr
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