Meine Hände sind Liebe

Beitrag von wize.life-Nutzer

Ich mag es, dich anzufassen, Lust in dir zu entfachen und aufzubauen, dich zu treiben, mit dir zu spielen und deine Lust durch meine Hände in mich schlüpfen zu spüren.

Oder ist es umgekehrt?

Aber ich liebe es, wenn ich dich dabei berühren kann - und wenn du mich umgekehrt berührst. Durch einen Blick, dein Atmen, einen Seufzer oder ein Stöhnen. Ich liebe es, dieses Gefühl, wenn du dich ganz in meine Hände hinein begibst - deine Wange in sie schmiegst, wenn sie deine Wange berühren. Deinen Hals biegst, wenn sie über deinen Hals fahren. Ich spüre einen ersten, zarten Schauer beim Gleiten über deine Schultern, dein warmes Entgegenkommen, wenn ich deine Brüste berühre, ertaste zart beginnende Erregung mit den Fingerspitzen.

Ich weiß, es wäre schöner für dich, würde mein Mund dem Weg der Hände folgen. Lustvoller wäre es für dich, würde mein Schwanz das tun. Die Hände allein wecken heute deine Sehnsucht, beruhigen und bereiten dir Unruhe gleichermaßen, du genießt ihre Weichheit, hättest sie zunehmend aber gern fester. Oder auch nicht …

Als sie deinen Bauch berühren, spannt er sich kurz an, gibt sich ihnen dann jedoch hin. Dann - so, wie sie auf deinem Bauche kreisen – beginnt sich dein Körper sacht zu bewegen, sich ihnen entgegen zu biegen, entgegen zu stellen. Ich weiß, du genießt dieses Spiel auf deinem Bauch, obwohl du dir wünscht, dass sie ihn fortsetzen, ihren Weg.
Ein Schauer, als sie den Rand deiner Scham berühren, durch die Haare fahren. Warm und weich spürst du sie auf den Oberschenkeln. Die Handflächen auf den Innenschenkeln treiben deine Beine auseinander und lassen dich dein Becken ihnen entgegenstrecken, als sie höher streichen.

Hitze empfängt meine Fingerspitzen. Weichheit. Und Feuchtigkeit. Und als ich deine Möse öffne, öffne ich auch dich. Erst sanft, über ihre Ränder streichend und mit der Handfläche bedeckend. Dann zunehmend tiefer eindringend, deine Feuchte spürend und verteilend. Die Daumen auf deinem Kitzler entlocken dir das erste verhaltene Stöhnen. Schon fast spürst du Lust, als meine Hand durch deine Spalte fährt und erst mit den Fingerspitzen auf dem Anus kehrt macht.

Und dann vergisst du das alles. Für die nächsten Momente ist es weg, das Gefühl von Wärme oder Liebe. Du vergisst selbst mich, vergisst deine Sehnsucht, vergisst deine Lust, bist nur noch du, als meine Fingerspitzen das Spiel mit deinem Kitzler fortsetzen, als sie vom zarten Streicheln zur festeren Stimulation übergehen. Fast ist es, als würdest du sie überall in deinem Körper spüren. Umso bestimmender sie tanzen, desto heißer sind sie in deinem Bauch, deiner Brust, deinem Kopf. Alle Nervenenden scheinen zu beginnen in deiner Scham, Besitz von dir zu nehmen und dich verbrennen zu wollen. Und dann ist es diese allumfassende Leere, das Nichts, das dich erreicht und dich hebt auf eine Woge von Frei, von Angstlosigkeit, von Freude. Ich spüre diese Woge. Und ich höre sie, als sie von ganz tief in dir sich einen Weg zu bahnen beginnt als beginnendes Grollen, als kurzes, heftiges Stöhnen, dann als ein lauter Schrei…

Für einen Moment noch können dich meine Berührungen hier halten. Ein-, zweimal bringen sie dich auf den Höhepunkt zurück. Dann beenden sie ihr Spiel, streicheln sie nur noch deine Möse, um dich zu Atem kommen zu lassen, und beginnen dann, mit deiner zunehmenden Beruhigung, den Rückweg über deinen Körper so, wie sie gekommen sind. Und als du deine Augen öffnest um mich anzusehen, liegt sie wieder in meiner Hand, deine Wange.

Offensichtlich tut es dir gut, deine Wange in meiner Hand zu spüren.
Denn sie macht dich lächeln …