Verrückte Fetische und prominente Fetischisten
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Verrückte Fetische und prominente Fetischisten

Monika Preuk
Beitrag von Monika Preuk

Sich mit Leder streicheln, durch Schuhe, Piercings oder eine Uniform erregt werden – das Thema Fetischismus ist schier grenzenlos. Während die einen ihren Fetisch nur manchmal nutzen und als spielerische Ergänzung beim Sex sehen, ist es für andere unmöglich, ohne dieses Objekt der Begierde überhaupt in Stimmung zu kommen und einen Orgasmus zu haben. Ein paar überraschende Details über Fetischismus:

Goethe war Seidenfetischist

Vermutlich war auch Wolfgang von Goethe ein Fetischist. Er bat Christiane Vulpis um ihre durchtanzten Schuhe, damit er etwas von ihr hatte, wenn er alleine sein. In den „Wahlverwandschaften“ schreibt Goethe sogar: „Er warf sich vor ihr nieder, und sie konnte sich nicht erwehren, dass er nicht ihre Schuhe küsst und dass, als dieser ihm in der Hand blieb, er den Fuß ergriff und ihn zärtlich an seine Brust drückte." Übrigens gestand er später Charlotte von Stein, Seidenwäsche der Geliebten bei sich zu haben. Ohne das zarte Gespinst zwischen seinen Fingern zu fühlen, könne er nicht kreativ sein.

Viele Künstler sind Fußfetischisten

Bekennender Fußfetischist ist übrigens der Regisseur Quentin Tarantino (Pulp Fiction, Inglourious Basterds). In vielen seiner Filmen gibt es auffällig häufig Nahaufnahmen von Füßen und werden Füße abgeleckt. Sex und Fuß ist eine beliebte Kombination bei Künstlern. Vom weiblichen Fuß lässt sich auch Enrique Iglesias verzaubern: 'Ich bin ein Fuß-Fetischist', gestand er in einem Interview.

Fast 100 Tüten mit Frauenhaaren

Als die Polizei in Sydney die Wohnung eines Diebes durchsuchte, fand sie ungewöhnliches Diebesgut: viele Plastiktüten mit den Kopf- und Schamhaaren von Frauen. Der Haarfetischist arbeitete am Flughafen, hatte die Koffer der Fluggäste geöffnet und die Haare aus den Bürsten gesammelt um sich sexuell damit zu erregen.

Windeln und Luftballons

Manche stumiliert es sexuell auch, Windeln zu tragen, andere lassen Luftballons platzen, um einen Orgasmus zu erreichen. Fetischismus ist ein Riesenthema und es gibt vermutlich keinen unbelebten Gegenstand, der nicht für irgendjemanden eine sexuelle Rolle spielen könnte. Ganz zu schweigen von der Objektophilie, der Liebe zu Gegenständen - da gibt es etwa einen Mann, der eine Lokomotive liebt, sie streichelt und ihr Schmuck schenkt.

Was meinen Sie, von was haben Sie schon gehört? Ist das alles noch „normal“ oder grenzt es an eine psychische Störung? Wie ist Ihre Meinung?