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Veränderungen...warum Neues, Unbekanntes so oft Angst macht

Veränderungen...warum Neues, Unbekanntes so oft Angst macht

Von wize.life-Nutzer - Donnerstag, 09.10.2014 - 07:20 Uhr

Alles verändert sich und das stetig. Dem Frühling folgt der Sommer, dem Sommer der Herbst usw. Im Leben eines Menschen ist es nicht anders. Warum nun haben Menschen so große Angst vor Veränderungen? Bequemlichkeit ist es wohl weniger, viel eher ängstigt das Unbekannte, Neue. Oft ist es beeindruckend, wieviel Energie Menschen aufbringen, um diesen Ist-Zustand aufrecht zu erhalten, unter dem sie leiden. Man sträubt sich mit Händen und Füssen, ignoriert die feine Stimme im Ohr, die uns zuflüstert: "Es ist an der Zeit, etwas zu verändern!" Man stellt sich taub, will es nicht hören, nicht wahrhaben, hält vehement am alten Zustand fest, ist er auch noch so belastend, denn eines ist er zumindest, uns vertraut.

Haben wir verlernt die Möglichkeiten und Chancen zu nutzen, die uns der Weg in die Veränderung aufzeigt? Eigentlich ist doch alles bestens, reden wir uns ein, wäre da nicht diese leise Unzufriedenheit, die sich längst bei uns eingeschlichen hat. Die Beziehung zum Partner scheint stabil, wenn auch nicht sonderlich aufregend. Starr ist das Korsett unseres Alltags, der Ablauf Routine. Vielleicht auch geht der Partner längst neue Wege, die wir zwar billigen, aber Zufriedenheit in unserem Herzen will sich nicht einstellen. Nur unsere Seele spürt, dass es Zeit ist für eine Korrektur.

Wie wir es auch drehen und wenden, Veränderungen machen uns Angst. Wir haben Angst davor, unsere alten, ausgetretenen Wege zu verlassen, um aufzubrechen in ein unbekanntes Terrain. Bedeutet ein Aufbruch doch fast auch immer eine gewaltige Änderung, ein neues Zuhause, einen neuen Job und vielleicht auch eine neue Stadt. Veränderung kann aber auch viel mehr sein, denn auch wenn ich nun etwas aufgebe, werde ich an anderer Stelle etwas Neues gewinnen. Anfangs tun Veränderungen noch mächtig weh, denn sie bedeuten automatisch auch Abschied. Wir verabschieden uns von einer Zeit, die hinter uns liegt, von Menschen, mit denen wir zusammen lebten, von einer Routine, an die man sich gewöhnt hatte. Haben wir aber diesen großen Schritt erst einmal getan, dann erfüllt er uns auch mit neuer, innerer Zufriedenheit. Es ist die Zeit, wo man sich endlich wieder spürt, die Zeit, in der man mit Gewissheit feststellt, in diesem Augenblick war es das einzig Richtige, gerade jetzt einen Kurswechsel meines Lebens vorzunehmen.

Wann diese Zeit gekommen ist, muss jeder für sich entscheiden. Verkehrt wäre nur Stillstand, denn dies bedeutete immer auch Rückschritt. Leben ist Veränderung, stetig, sei es morgen oder in fünf Jahren, denn alles fliesst, von Anfang an!


Foto: Rainer Sturm/www.pixelio.de

12 Kommentare

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Ich bin zufrieden mit meinem Leben, wie es jetzt ist. Aber ich weiß, daß es auch noch Veränderungen bringt, große, kleine, das weiß ich nicht, aber es wird sich was ändern. Ich hab keine Angst davor. Ich hab es oft erlebt, nicht immer war es so, wie ich es dachte und mir wünchte, heut weiß ich, wie man selbst viel dazu beitragen kann das Leben lebenswert zu machen.
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Gewohnheit vermittelt uns Sicherheit. So zumindest empfinden wir das. Dabei ist Gewohnheit die schlimmste Sucht die es gibt. Es blockiert alles, das ganze Leben, unsere Kreativität, unsere Schaffenskraft, komplett alles. Ängste werden erzeugt, und wir machen uns selbst, grundlos krank. Eigentlich hat es doch schon jeder erlebt, etwas zu verlieren und immer wieder hat man dafür etwas neues gefunden.
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Weil wir uns an das Alte gewöhnt haben.
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Ich hatte noch nie Angst vor Veränderungen. jeder Tag bringt Veränderungen - manchmal mehr und manchmal weniger. Angst davor bedeutet Stillstand.
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Der Weg in die Veränderung ist zuerst ein innerer Prozess, der noch reifen muss. Die Gedanken an Veränderungen sind da und irgendwann kehrt man seine Gedanken und Träume nach außen und handelt entsprechend. Das Ganze geht halt nicht von heute auf morgen, es muss reifen.
Das ist richtig, Andrea...im Alter wägt man mit Vorsicht ab.
Veränderungen kommen stetig in all unser Leben, man sollte jedoch positive Veränderungen auf sich wirken lassen,so wie diese :

www.jointalkfusion.com/1260849

Geredet wird viel, gehandelt wenig ..., denn
jeder ist für sich selbst verantwortlich....
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richtig! Was wäre das Leben,
hätten wir nicht den Mut,
etwas zu riskieren
So ist es, Bele...aufgeben ist nicht!
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Guten Morgen Monika,
Du hast es sehr schön formuliert.
Die Angst hemmt nicht nur, sondern Sie übernimmt auch die Kontrolle über einen.
Ich persönlich habe mich der Angst gebeugt, ändere kaum noch mein Verhalten. Die Änderungen die von außen kommen schmerzen und oder ich lasse sie einfach nicht zu.
Ich bin Gefangner meiner selbst.
Und da wird sich kaum noch etwas änder, auch nicht durch Therapieren (3 Jahre).
Die meisten Versuche mich und meine Umgebung zu ändern sind fehl geschlagen.
Wie auch immer.
Du hast es wirklich sehr gut wieder gegeben.
Hallo Mario,
Im Herzen der Menschen gibt es leere Orte, und in sie dringt das Leid ein, damit sie fühlbar zu existieren beginnen.‘‘
(Léon Bloy)
Steh`auf Mario, versuch`s noch einmal...das Leben kann so schön sein!
Alles Liebe Dir, Monika
Danke, du meinst es gut.
Kein Neuanfang!
Im meinen Schneckenhaus fühle ich mich sicher!
Dir alles Gute.
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