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Zehn Tage Pflege-Auszeit - was haltet Ihr davon?
Zehn Tage Pflege-Auszeit - was haltet Ihr davon?Foto-Quelle: © Barabas Attila www.fotolia.de

Zehn Tage Pflege-Auszeit - was haltet Ihr davon?

Von News Team - Mittwoch, 15.10.2014 - 11:18 Uhr

In Zukunft sollen Arbeitnehmer bei einem plötzlichen Pflegefall innerhalb der Familie zehn Tage bezahlt pausieren können. Laut Familienministerin Manuela Scheswig werde das entsprechende Gesetz heute im Bundeskabinett verabschiedet. In Kraft treten soll es ab kommenden Januar

Mit diesem Gesetz sollen vor allem Familien entlastet werden, für die ein plötzlicher Pflegefall eine zusätzliche schwere Belastung zu Kindererziehung und Job ist. Finanziert wird der kurzfristige Lohnersatz von bis zu 90 Prozent des Nettoeinkommens über die Pflegeversicherung.
Aktuell dürfen Arbeitsnehmer übrigens bereits sechs Monate aus dem Job aussteigen, wenn sie einen kranken Angehörigen pflegen müssen.

Was haltet Ihr von diesem Gesetz - bedeutet es eine spürbare Erleichterung?

Quelle: AZ vom 15.10 S. 10

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17 Kommentare

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Der Witz des Jahrhunderts
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Ich empfinde diesen Gesetzentwurf als Hohn ! Wer einmal einen kranken Menschen gepflegt hat , weiß das das mit 10 Tagen nicht mal annähernd geht.
Die Pflegekassen sparen trotzdem Millionen ein .
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Manuela Scheswig ist 40 Jahre alt. Wenn ihre Eltern pflegebedürftig sind, wird sie es ganz sicher Dank der Diäten bezahlen können!
Dieses Gesetz ist ein Witz! Tröpfchen für Tröpfchen..... ob wir noch ein Gesetz erleben, was uns alle befriedigt? Ich glaube nicht mehr daran, armes Deutschland.
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Das ist auf jeden Fall besser, als ich erlebt habe.
Ich habe meinen Vater ca. 1 Jahr lang gepflegt (Demenz), täglich von ca. 9-00 Uhr bis 21.00 Uhr, auch am Wochende und ohne Urlaub. Meinen Beruf konnte ich an den Nagel hängen.
Die AOK war noch nicht einmal zur Pflegestufe I zu haben. Habe erst damit aufgehört und meinen Vater im Pflegeheim untergebracht, als mir unser Hausarzt sagte "Nicht mehr lange und Sie liegen daneben".
oder es ist doch ihre Mutter-da können sie doch was Tun!
Aber an uns dachte keiner -denn wir mussten auch noch unsere Familie Versorgen Beruflich
Meine Mutter war damals schon verstorben und wir lebten vom Einkommen meiner Frau und der Rente meines Vaters.
Es hätte auch noch meine Schwester helfen können, aber sie lebte schon seit mehr als 20 Jahren verheiratet im Ausland.
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PS: Titel "Pfleger brauche Pflege"
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Heute steht in der Süddeutschen Zeitung unter Rubrik "Meinung" ein interessanter Artikel. Kann ich nur empfehlen. Habe ihn leider "online" nicht gefunden. Vielleicht hat das Community Team hier mehr Möglichkeiten...
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DAS und viele andere "Sozial"-politische Unternehmungen der schwarz-roten MerkelKanzlerschaft ist nicht mehr als Sand in die Augen von Wählern zu streuen ! Würden sich EINEN Monat lang nur, alle die zu Hause pflegen, kostenfrei und ohne Aufwandtsentschädigung weigern, verweigern, würden die Heimplätze für die Pflegefälle nicht eine Milliarde im Jahr sondern pro Monat kosten. !!!!!!!! Aber wir Deutschen halten halt immer schön unseren Mund und tun lieber gar Nichts. ARMES Deutschland
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Außerdem kann man sich ohnehin schon befristet freistellen lassen - wenn es akuten Pflegebedarf gibt! Da hätte es keine milliardenschwere Goldrandlösung gebraucht - die letzten Endes überhaupt nichts bringt - außer eine Menge Geld zu kosten - für Peanuts! für DAS Geld bleibt jedenfalls mit Sicherheit NIEMAND zuhause - höchstens die, die es sowieso wollen! Und die hättens dann auch ohne die paar Hundert € getan!
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Die Schwesig hat doch ne Macke! Und treibt die Wählerbeglückung noch ein bisschen mehr auf die Spitze! 10 tage Pflege - sind NICHTS! Und dafür werden dann noch mal genauso viele Milliarden wie für die "Herdprämie" ausgegeben - die die SDP doch eigentlich abschaffen wollte - und die genauso nutzlos ist - für die "Vereinbarkeit von Familie und Beruf"! eihn paar Hundert € - mal ein paar Millionen potenzielle Nutzer - macht ein paar Hundert MIllionen € - pro Monat - und ein paar Milliarden im Jahr - aus UNSEREN Rentenbeiträgen! Und das alles, um sich "sozialpolitisch" etwas bemerkbar zu machen! Das sind EURE Rentenbeiträge - die da verballert werden! Und wo bleibt euer Aufschrei????
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