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Adventskerzen
AdventskerzenFoto-Quelle: E. Lengert

Die Adventszeit – Welchen Sinn hat sie für seniorbooker?

Beitrag von wize.life-Nutzer

Advent, Advent, immer ein Lichtlein mehr.


Der ursprüngliche Sinn ist die Vorbereitung und Besinnung auf das kommende Weihnachtsfest und das Warten auf die Ankunft von Jesus.
Das Wort Advent geht auf das lateinische "adventus" zurück, das übersetzt "Ankunft" heißt .Die Kirche bezeichnet den Advent daher als eine Zeit "freudiger Erwartung"
.

Welchen Sinn hat die Adventszeit für die Menschen in der heutigen Zeit?

Das haben wir am 24. November 2014 in einem SB-Themenchat gefragt und auch nach den familiären Traditionen und Bräuchen in dieser Zeit.

Bis zu 23 Nutzer haben sich an einer regen Diskussion beteiligt. Es sind sehr unterschiedliche Dinge zusammengetragen worden. Die Bedeutung für den Einzelnen, sowie die einzelnen Bräuche. Auch was es für andere Menschen bedeuten kann. Natürlich ist dies nicht repräsentativ, weder für die Allgemeinheit, noch für SB, aber ich denke, es werden sich viele wiederfinden.

Welche Assoziation verbindet man mit der Adventszeit?

Gute Gerüche nach Gewürzen, wie Zimt, Nelken, Vanille. Der Kerzengeruch und der nach Tannennadeln. Auch wurden Bratäpfel, Lebkuchen, Marzipan und Orangenschalen erwähnt. Natürlich auch Plätzchen und Glühwein. Dieses Bukett an Gerüchen und Geschmäckern verbinden alle mit Advent und Weihnachten. Und alle empfinden es als lecker und wohltuend. Das Flackern der Kerzen und deren warmer Lichtschein wird als heimelig empfunden.

Gerade zu dieser Zeit wird geschmückt und dekoriert, bis, Zitat: „alles glänzt und glimmert und leuchtet“ Es gibt tolle Geschichten in dieser Zeit und es wird mehr gesungen, auch im Chor und kirchliche Lieder und Lieder, welche eine besinnliche Stimmung erzeugen musiziert.

Ein Nutzer hat auch schon „seinen“ Baum gesehen, im Wald den er sehr gerne als Weihnachtsbaum hätte.

Wenn Kinderaugen strahlen!
Man empfindet es wohltuend im Kreise seiner Familie zu sein, und es wird vermehrt zusammen gekocht, gebacken und gebastelt, gerade mit Kindern. Weil es dann um Kinder ging, kamen spontan viele Äußerungen zusammen, die zeigen, wie sehr Advent und Weihnachten doch ein Fest für Kinder ist.
„Die leuchtenden Augen der Kinder und Enkelkinder“
Kinderaugen - die Freude ist nicht gespielt“
„Leuchtende Augen von Kindern sind etwas sehr einmaliges“
„Der Zauber von Weihnachten... spiegelt sich immer in Kinderaugen.“

und es kamen auch die Erinnerungen an die eigene Kindheit.

Besonders erwähnt wurde auch, dass es eine Zeit ist um besinnlich zu sein, zur Ruhe zu kommen, in sich hineinzuhören. Zwei Aussagen möchte ich besonders hervorheben: “Ein Stück weit dem grauen Alltag entfliehen, sich Zeit für seine Lieben zu nehmen und vor allem auch für sich selbst“ und “Für meine Lieben und mich ist die Adventszeit, welche ich in der Gemeinsamkeit zu Hause erlebe, die schönste Vorfreude für Weihnachten.“

Zustimmung fand auch Folgendes: „Ich mag Traditionen, wenn Kinder damit aufwachsen und eventuell später weitergeben. Ich habe Bräuche von meinen Eltern selbst weiter gemacht und an meine Kinder weiter gegeben“

Wenn es keine Freude mehr ist.
Jemand meinte, dass Weihnachten nur im Kreise einer intakten Familie wirklich schön sei, und manche bedauerten, dass sie alleine seien an Weihnachten, wo es doch eher ein Fest in der Gemeinschaft sei und es ihnen doch gerade dann sehr bewusst sei, dass sie alleine wären. Aber jemand gab dann den Rat, für alle, die alleine bleiben oder sind: „Wer es versteht es sich selbst gemütlich zu machen, der mag auch Weihnachten und die Adventszeit“
Es wurde auch von traurigen Erlebnissen berichtet, die es unmöglich machen Advent und Weihnachten zu feiern oder zu genießen.Dass die Besinnung auch weh tun kann, wenn man um einen geliebten Menschen trauert, dass auch schon mal Tränen fließen. Dass die Erinnerung, gerade in der Adventszeit und Weihnachten besonders schmerzlich ist.

Jemand schrieb darauf, dass man mit Gott niemals alleine wäre und dass wir an Weihnachten ja die Ankunft feiern würden und ein Anderer meinte: “Trotz Trauer, so sollte man sich dennoch etwas von Weihnachten bewahren.“

…...mehr Zeit für mehr Menschen

“Weihnachten ist eine Zeit der Freude und der Liebe und das sollte man besonders teilen“, schrieb ein Nutzer und es wurde festgestellt, dass man sich an Weihnachten um einsame Menschen kümmern sollte. Leute besuchen die alleine und einsam sind und sonst keinen Besuch mehr bekommen. Oder aber in sozialen und pflegerischen Berufen mit Absicht an diesen Tagen arbeiten gehen um denen auch ein Weihnachten zu bieten, die niemanden sonst mehr haben. Nutzer berichteten uns, dass sie dies tun und dabei wird Freude, Trauer aber auch viel Dankbarkeit erlebt. Der Wunsch und die Kritik in diesem Zusammenhang, dass sich die Leute im ganzen Jahr mehr Zeit für ihre Mitmenschen nehmen sollten und nicht nur zu Weihnachten, regte eine Diskussion darüber an. Man stellte aber auch fest, dass trotzdem nichts dagegen spricht, sich gerade in der Advents- und Weihnachtszeit um andere Menschen vermehrt zu kümmern. Besser dann, als gar nicht, angesichts der Tatsache, dass die Telefone der Telefonseelsorge und der Therapeuten nicht still stehen in dieser Zeit. Außerdem,“man kann nicht die Welt retten, aber etwas Licht hineinbringen.“ und “Gut, dass es Weihnachten gibt, damit man sich mal wieder auf das besinnt, was Menschlichkeit ausmacht“ Was ist mit dem Stress und dem Kommerz? Die Vorweihnachtszeit kann auch in Stress ausarten, wenn man meint, bestimmte Dinge tun zu müssen. Aber, der, der den Aufwand und große Vorbereitungen liebt, für den ist positiver Stress und er macht es gerne. Natürlich wurde auch auf den Kommerz an Weihnachten aufmerksam gemacht und meinte, dass man sich dem nicht entziehen kann. Außerdem verlange die Konsumgesellschaft ein bestimmtes Verhalten. “Weihnachten und die Adventszeit ist doch heutzutage nur noch ein Geschäft. „ und “Die Kinder vergleichen doch nach den Ferien nur die Größe und den Wert ihrer Geschenke“ Doch, muss man das Geschäft mitmachen? Nein, man könne sich dem widersetzen und man bestimme selbst ob man dieser Konsumgesellschaft angehören will. Außerdem wurde erwidert, dass man nicht nach anderen schauen sollte, sondern nur nach sich selbst, und was einem Advent und Weihnachten bedeutet und danach handeln. Zitat: “Ich kann nur bei mir selbst etwas ändern und selbst handeln, und nicht danach schauen, was andere tun, man kann nur sich selbst ändern, andere nicht „ Geschenkelust, Geschenkefrust Auf den Geschenkestress wurde auch eingegangen und jemand sagte dann, dass Kostbarste, das man jemandem schenken kann, ist Zeit, da sein und hinhören. Der Mensch ist das Wichtigste im Advent und an Weihnachten. “Zeit nehmen für Leute die einem wichtig sind, ein Geschenk, das heute nur wenige machen“ .... und wer glaubt, der stimmte folgenden Aussagen zu: „Advent ist für mich die Zeit der Vorbereitung auf das Geburtstagsfest Jesu. Während der Adventszeit kann ich darüber nachdenken, ob ich im Einklang der christlichen Lehre lebe, unter der Berücksichtigung der 10 Gebote.“ und „Heute ist die Adventszeit für mich die Zeit in der mir bewusst wird wie wir doch von etwas Höherem begleitet werden, ohne es sehen oder fassen zu können“ Wo ist der schönste Weihnachtsmarkt? Zum Schluss des Themenchats wurde sich noch darüber ausgetauscht, wo es schöne Weihnachtsmärkte gibt. Hier die subjektive Auswahl der Chatter: Auf dem Otzberg, der soll klein aber fein sein und wunderschön. Von dem in Michelstadt wurde gesagt, dass er was hätte, sogar toll wäre und die beiden, inclusive Erbach sind schöner als der in Darmstadt. Empfohlen wird der Stand mit selbstgemachten Likör in Otzberg. Köln ist schön, aber viel zu überlaufen, Trier ebenso. Halle wird auch empfohlen. Die Weihnachtsmärkte im Norden werden eher als Rummelplatz empfunden. Erzgebirge ist Weihnachtsland mit den Mettenschichten unter Tag. “Im Sauerland, in dem kleinen Dörfchen Valbert, ist der schönste und besinnlichste Weihnachtsmarkt, den ich kenne“ schrieb eine Nutzerin, dessen Erlös dem Kinderhospiz in Olpe gespendet wird. Ein anderen Nutzer meinte, dass er den schönsten Weihnachtsmarkt kurz nach dem Mauerfall im ehemaligen Ostberlin erlebt hätte, weil er auf mittelalterlich gemacht worden sei.

Was sagst du dazu?

Wer hat sich wiedergefunden? Wer nicht? Wer will noch etwas dazu beitragen, kommentieren, erzählen? Der ist eingeladen in den Kommentarfeldern, seine Meinung kundzutun. Außerdem kann jeder, der mag, Fotos hochladen.

Zum Schluss wünsche ich euch mit dem Gedicht, „Licht“, der Lyrikerin, Aphoristikerin und Kinder- und Sachbuchautorin Gudrun Knopp, eine besinnliche, erfreuliche, fröhliche, erwartungsvolle, besondere Adventszeit und lasst es euch gut gehen.

Licht

Licht breitet sich aus
Eine Kerze
Entzündet in der Dunkelheit
Gibt Licht
Sie erleuchtet
Lässt erkennen
Gibt Hoffnung
Eine Kerze
Auch Du
Kannst
So eine Kerze sein
Es ist Advent


45 Kommentare

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ganz toll geschrieben .
Ich danke dir, Gaby!
sehr gerne.
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Advent ..bedeutet..für mich.. ankommen....wieder in die eigene Mitte finden...jenseits von Konsumterror und Hektik...viele kennen ja auch den Begriff....die stillste Zeit im Jahr.....wer in die Natur hinausgeht kann dies spüren...und es ist auch eine Zeit die eingebettet ist in viele Rituale und Traditionen .die weit in die Kindheit zurückgehen....die oft weitergegeben worden sind...und vielleicht noch gepflegt werden...ich wünsche allen....eine geruhsame Zeit....ganz gestaltet und geprägt von den eigenen Wünschen und Bedürfnissen...
genau, für mich ist diese Zeit auch Erinnerungen an die Kindheit, geprägt von Traditionen und Bräuchen, die ich auch heutztage noch pflege
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an meine Kinderzeit - wo die Familie noch enger zusammenrückte - Eltern u. Großeltern - auch die Neugier auf Heiligabend - debn da ist mein Vater mit mir in die Kirche - - es war damals keine einfache Zeit - für keinen von uns - aber man war zufrieden - mit dem was man hatte - denn mein Vater hat mir beigebracht - man muß viel sehen können und nicht haben - das hab ich mir verinnerlicht
Für mich ist die Advents- und Weihnachtszeit auch mit Traditionen und Erinnerungen aus der Kindheit verbunden

Dein Vater hat einen klugen Satz gesagt
ich bin im dankbar dafür - auch heute noch - hab versucht das an unsere Kinder weiterzugeben - versuchen kann mans ja - aber was sie darraus machen - ist ihre Sache - sie sind erwachsen - haben ihre eigene Familie - ja - mein Vater fehlt mir sehr - war immer ein Papakind - wie oft hätte ich schon seinen Rat oder ein Gespräch gebraucht - du wirst noch oft an mich denken - sagte er - mehr als dir lieb ist - und ich muß ihm rechtgeben - er fehlt mir und während ich hier schreibe - sind meine Augen voller Tränen
mein Vater fehlt mir auch, erst ist jetzt schon 18 Jahre tot. Man vergisst nie!

Ich habe auch erlebte Traditionen aus dem Elternhaus (gerade von meinem Vater) übernommen und an meine Kinder weiter gegeben. Manche machen sie jetzt selbst auch gerne
bei meinen beiden Eltern sind es bald 23 J. sie sind nur einen dreiviertel Tag auseinander - wir haben 4 Söhne und dementsprechend auch Schwiegertöchter - da ist es gar nicht so einfach - in ein paar Tagen werde ich siebzig und da trifft sich die ganze Familie und ich denke dass dann besprochen wird wie alles über die Feiertage abläuft
Ich finde die Familienzusammenkünfte an Weihnachten besonders schön!
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Es kommt immer darauf an, in welcher Berufssparte man arbeitet.
Für Verkäuferinnen z.B. ist die Adventszeit eher stressig, da sie vermehrt in diesen Wochen eingesetzt werden....und zum Ausruhen und Geniessen der Adventszeit kaum Zeit haben....Weihnachten und Silvester ist es oft nicht anders.
Eigentlich schade, aber damit darf man eben leben.... (((
Ja, Gerlinde, das wird oft von denen vergessen, die dort nicht arbeiten und natürlich dankbar genutzt durch noch mehr kaufen, egal ob Geschenke oder Lebensmittel.

Die Verkäuferinnen sorgen im Grunde dafür, dass andere Leute froh und gut, Weihnachten feiern können, wie sie es sich vorstellen.
Anderseits, tut das Geschäft dem Handel ja auch gut und man setzt darauf. Ich glaube es wäre ein Graus für den Handel, wenn er weg brechen würde.
Und dazwischen stehen dann die Verkäuferinnen

Ich wünsche dir trotzdem, dass du deine Nischen findest, wo du auch mal Besinnung finden kannst
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Ich liebe die Adventszeit und das Weihnachtsfest. Das Herz geht auf und all die vielen Erinnerungen kommen hoch, an Menschen die uns schon verlassen haben. Wenn ich die wunderschöne Dekoration ansehe und den Spass der Kinder, erfüllt mich eine unendliche Dankbarkeit, dass ich in einem Land leben darf, in dem Frieden ist. Dass ich ein Weihnachtsessen habe und Geschenke machen kann. Ich treffe Freunde und backe, engagiere mich in der Flüchtlingshilfe. Heiligabend feiere ich mit Freunden die alleine leben. Es gibt ein tolles Essen, Schlammbowle und Wichtelgeschenke. Meine Kinder treffe ich am 1. Weihnachsttag. Sie haben eigene Familien. Man muss Weihnachten nicht alleine sein, man kann sich mit Freunden, Nachbarn oder Fremden zusammen tun. Das ist doch Christlichkeit. Es gibt hunderte Flüchtlinge, die mit ihren Kindern in Wohncontainern sitzen. Dort sind auch viele Christen dabei. Macht die Herzen auf, geht hin. Bringt Gebäck, oder kleine Geschenke für die Kinder. Ladet die alte Nachbarin ein oder bringt einem Obdachlosen etwas zu essen. Das ist doch Weihnachten. Dann fühlt man sich auch nicht alleine. Seid dankbar für die Zeit die ihr mit den Menschen hattet, die schon gegangen sind. Der Sinn von Weihnachten ist die Liebe. Und Liebe kann man nicht fordern, man muss sie verschenken, ohne Anspruch auf Gegenleistung. Dann geschehen Wunder. Ihr werdet sehen! Eine schöne Adventszeit und frohes Weihnachtsfest wünsche ich Euch allen! Eure Ulla
Ulla, das hast du sehr schön geschrieben
Bei deinem Beitrag geht einem das Herz auf!
Zitat:
"Der Sinn von Weihnachten ist die Liebe. Und Liebe kann man nicht fordern, man muss sie verschenken, ohne Anspruch auf Gegenleistung. Dann geschehen Wunder."

Das hast du wunderbar formuliert, danke schön" Und ja, es ist wahr
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Mich stören gerade die vielen Mitteilungen am schwarzen Brett über Advent und Weihnachten, da verliert man langsam den Überblick zwischen den Menschen die Weihnachten mögen und denen die es hassen dazwischen gibts anscheinend nichts, was doch eher normal wäre
Schleckermäulchen.. ich auch, liebe die Düfte von Tannen, Kerzen, selbst gebackenen Keksen
Meggi, ist es dir wichtig, zu wissen, wer Weihnachten mag und nicht mag?
Ich glaube, dass dazwischen gibt es nicht, weil sich die Gegner und Befürworter eher melden und ihre Meinung kundtun. Und die dazwischen halt nicht
Stimmt Edelgard. Wichtig ist es eigentlich nicht, nur werden da teilweise von den Weihn.Gegner ganz schön schwere Geschütze aufgefahren.
Die Düfte liebe ich auch
und ja du hast recht, es werden leider schwere Geschütze aufgefahren. Lass ich aber nicht an mich ran
Niklas, ich versuche mich, dem Konsumterror nicht zu beugen
Stimmt leider Niklas, wir leben im Überfluss und machen uns dadurch soviel Lebensfreude und Neugier auf das Besondere kaputt.
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Die Sternchen, der Schnee und die Nikolausmütze fielen mir sofort auf, - ich finde das eine schöne Geste von SB... danke ...
Ja, Vera, als ich das letzte Nacht gesehen habe, habe ich mich auch gefreut. Mir gefällt das auch sehr gut
Man schaut automatisch hin .... sehr schön der Schnee,
das zarte Rieseln, die Bewegung als solche ...
ganz genau!
Hast du auch schon entdeckt, dass es unter den Grüßen jetzt einen Weihnachtsbaum gibt?
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Ich mag die Adventszeit auch wenn es für viele Menschen Hektik und Stress bedeutet. Ich mag die kleinen Weihnachtsmärkte, den Geruch nach frisch gebrannten Mandeln, das Glitzern in den Kinderaugen, den Duft nach Tannenzweigen...etwas Beschaulichkeit und Nachdenken was das Weihnachtsfest wirklich bedeutet und was daraus geworden ist...aber auch daran denken wie viele Menschen gerade jetzt allein sind..ich wünsche allen einen schönen Advent..
Hallo Iris
Ja, der Duft, die Gerüche, das Besinnliche, das ist das was einen berührt
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2012 wurde ende Oktober bei meiner Mutter Pankreaskrebs diagnostiziert. Mein Mutter ging auf die 85 zu und baute entsprechend schnell ab. Vier Tage vor Weihnachten, als wir sie im Krankenhaus besuchten, sagte sie mit eindringlichen Worten zu mir: "Hör mal, Weihnachten müsst ihr aber feiern, denn das ist wichtig für die Kinder." Und ich nickte dazu. Die nächsten Tage war sie plötzlich nicht mehr "zusammen", und sie verstarb am 24. Dezember gegen 17h, genau wo die Weihnachtszeit eingeläutet wird. Um 20h begann dann unser Weihnachtsfest und die Augen ihrer Urenkel strahlten vor dem Tannenbaum. So traurig es einerseits auch war, so hatte ihr Todestag auch etwas besonderes, was immer in Erinnerung bleiben wird.
Danke schön, Andrea, dass du uns das erzählt hast. Weihnachten ist nicht immer nur Freude und bringt oft auch schmerzliche Erinnerungen. Deiner Mutter war es wichtig und ich denke, für sie war es wichtig und sie hat es sich eventuell ein bisschen ausgesucht.
So ist es für euch auch eine Freude, trotz Schmerz
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Danke für die Moderation im Themenchat und für diesen gelungenen Bericht
Positive, wie auch negative Beiträge zeigen doch deutlich, dass die Adventszeit fast allen sehr nahe geht.
Danke schön, Bea
ja, egal ob man die Adventszeit mag oder nicht, sie begeht oder nicht, man beschäftigt sich damit
Stimmt Edelgard, ich meinte allerdings etwas anders.

Wenn jemand Advent nicht mehr feiern mag, weil ihm ein wichtiger Mensch fehlt, zeigt es , dass es Erinnerungen an eine schöne gemeinsame Adventzeit gibt. Bleibt zu hoffen, dass mit der Zeit, die schönen Erinnerungen daran, überwiegen.
Advent ist für mich eine Zeit, in der man sich auf das Kommende und das gemeinsam Erlebte freut.
Liebe, Nähe, Gemeinsamkeit
stimmt, Bea, da hast du recht.

Dein letzter Satz ist sehr schön!
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