► Video

So verändern wir uns in einer Beziehung - zu unserm Vorteil

News Team
Beitrag von News Team

Alles im Leben verändert sich fortwährend. Unsere Umwelt, unser Arbeitsumfeld und auch wir selbst. Besonders prägend, was Veränderungen angeht, ist eine Partnerschaft. Grund zur Beunruhigung gibt es aber nicht. Denn meistens wirkt sie sich positiv auf die Liebenden aus.

Im Video: So verändern wir uns in einer Beziehung


Eine Partnerschaft macht uns besser

Sicherlich fragen sich viele vor einer Beziehung, was passiert, wenn das Hormonfeuerwerk nach dem Kennenlernen so langsam verglüht und die Schmetterlinge im Bauch schwinden. Doch Grund zur Sorge gibt es hier gemäß repräsentativer forsa-Umfrage im Auftrag von RaboDirect in der Regel nicht.

Denn danach ist jeder zweite Deutsche in einer Partnerschaft (51 %) rücksichtsvoller geworden, nur fünf Prozent wurden egoistischer. Diese positive Entwicklung trifft vor allem auf Männer zu (58 % gegenüber 45 % der Frauen). Diese Selbsteinschätzung deckt sich im Wesentlichen mit der Beurteilung der Partnerinnen: 37 Prozent der Frauen sind der Meinung, dass ihr Mann im Laufe der Beziehung rücksichtsvoller geworden sei. Nur zehn Prozent halten ihn für egoistischer als vorher.

Beziehungen machen großzügig, aber auch sparsam

Zweisamkeit entspannt. So sagt ebenfalls jeder zweite Befragte (48 %), dass er durch den Partner gelassener geworden sei, lediglich 14 Prozent fühlen sich gestresster. Auch die Freude am Geben nimmt in der Beziehung zu: 35 Prozent der Deutschen sind durch ihr Gegenüber großzügiger geworden. Besonders bei Männern (39 % zu 30 %) und Menschen unter 30 Jahren (43 %) ist das der Fall.

Diese Eigenschaften nehmen in einer Partnerschaft zu.
obs/RaboDirect DeutschlandDiese Eigenschaften nehmen in einer Partnerschaft zu.

Allerdings darf spendabel nicht mit verschwenderisch verwechselt werden. Wie die Sparstudie deutlich macht, ist die große Mehrheit der in einer Beziehung Lebenden im Umgang mit Geld entweder genauso geblieben wie vor der Partnerschaft (69 %) oder sogar noch sparsamer geworden (24 %).

Viele haben an Gewicht zugelegt, aber auch an Ausstrahlungskraft

Einziger "Schwachpunkt" in der Beziehung: Fast ein Drittel der Befragten (32 %) meint, in der gemeinsamen Zeit mit dem Partner fülliger geworden zu sein - gegenüber zehn Prozent, die von sich behaupten, abgenommen zu haben.

Das scheint der optischen Anziehungskraft allerdings keinen Abbruch zu tun. Denn nur fünf Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ihre bessere Hälfte während der Zeit des Zusammenseins an Attraktivität verloren habe. Ein Viertel hingegen ist überzeugt: Ihr Partner oder ihre Partnerin hat im Laufe der Beziehung an Ausstrahlung gewonnen.

Ja, Menschen verändern sich in einer Beziehung, aber oft zum Vorteil. Der Partner scheint die eigenen positiven Seiten erst wirklich hervorzubringen.
Mehr zum Thema