Gedanken über die Liebe, die ebenso auf sozialen Netzwerken kommuniziert wir ...
Gedanken über die Liebe, die ebenso auf sozialen Netzwerken kommuniziert wird

Gedanken über die Liebe, die ebenso auf sozialen Netzwerken kommuniziert wird

Beitrag von wize.life-Nutzer

Nun, die Übertragung von fehlenden Gefühlsempfindungen in vielen Kommentaren und Posts ... können ... wenn wir der hier beschriebenen Gestimmtheit der Verbitterungssuggestion oder der Gleichgültigkeit ihrer Protagonisten folgen ... ihren gelebten Herzenswunsch in der Liebe und in ihrem existenziellen Leben ... ziemlich leer, sinnlos und haltlos erscheinen lassen.

Nur, wer dieses dauerhafte Glück dieser reifen geistigen Liebe will, öffnet sich auch auf dem Weg in die höchsten immateriellen Gefilde, in eine übergeordnete Daseins-Sicherheit und Sinnerkenntnis, wenn der „geistig Liebende“ ebenso seine spirituellen Potentiale erschlossen hat.

Liebe ist nur dann möglich, wenn die Seelen zweier Menschen sich berühren. Dann wird auch die Kommunikation zwischen uns Liebenden einfach. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, so vieles zu teilen, dass gar keine Worte vonnöten sind. Der Satz: „Ich liebe Dich“. wird überflüssig!
Eine bloße Bestätigung dessen, was unser menschliches Selbst gerne hören möchte.
Das bedeutet auch, wir wissen, wann wir uns danach sehnen unsere Stimmen und Gedanken erklingen zu lassen und spüren telepatisch unsere Gegenwart auch über größere (geistig emotionale) Entfernungen, die uns vielleicht trennen.

Dass diese „geistige Liebe“ tatsächlich möglich ist und vermutlich einer meiner tiefsten bzw. höchsten Empfindungspfade einschließt (wie oben so unten) habe ich hier in meinem offenen Liebesbrief poetisch hervorgehoben. Im Erleben meiner ureigenen Lebenskraft und ihrer spirituellen weiblichen wie männlichen Essenz.

Da jedoch einige Leser/innen, auch wenn sie nichts von einem „geistig Liebenden“ wissen, nicht müde werden zu behaupten, es handle sich dabei um einen dem Seelen- und Geistesleben abträglichen Zustand, der in Richtung Kopflastigkeit oder auch Romantik mündet, wäre es ratsam mit diesen vielen absurden und doch oft wiederholten Klischee-Vorstellungen dieser Zeitgenossen aufzuräumen.

Die Liebe „braucht“ unbedingt Worte, nicht nur in der Beschreibung ihrer Taten und visuellen Zustände. Denn von der 5. Dimension der Gefühlsübertragung auf große Distanz sind hier wohl viele weltenweit entfernt, wie ihre stereotypischen Aussagen belegen, die ich hier nicht mehr wiederholen möchte. Eigentlich ist das wirklich schade, aber nicht als hoffnungslos anzusehen, wenn Mensch seine Konditionierung erkennt und hergeht, sie in seiner Tiefe aufzulösen. Dazu gehört aber Mut, Selbstliebe und Vertrauen zu sich Selbst.

Wenn, wie Thomas von Aquin sagt, dass alles Existierende ein Abbild des Geistigen ist, dann ist der Weg bis hin zur Gotteserkenntnis auf dieser paradiesischen Erde frei, solange wir ihn nicht selbst zerstören.

Jeder kann also die höchsten Ebenen des Daseins auf dem Weg des „geistig Liebenden“ erreichen, wenn er bereit ist, sich aus Gegenübertragungsspielen der Massendepression zu verabschieden.

Ich denke, dass zumindest ein kleiner Teil der Menschheit in einer Zeit angelangt ist, die uns deutlich macht, dass wir auch für ein erfülltes Leben, den Austausch unserer Gedanken und Gefühle nutzen können. Uns sogar in diesem Sinne als Verbündete betrachten, deren Gemeinsamkeiten uns hoffnungsvoll weiterentwickeln lassen.
Ganz besondere Aufmerksamkeit sollten wir unseren ernormen Fähigkeiten schenken, die uns mit all ihren bewusst wahrnehmenden, fühlenden, intellektuellen, künstlerischen und spirituellen Kräften zusammenwachsen lässt, zum wollenden Erreichen eines dem Menschen würdigen Zieles:

Die Liebe und das Kind ihrer Freiheit in die Welt zu bringen ... keiner ist ohne das andere ... in dieser Weise benannte Michael Lukas Moeller in seinem gleichnamigen Buch, wie auch Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, das hohe Ziel des Menschen.
Doch auf dem Wege dahin ist uns noch vieles aufgetragen.

Doch es geht hier ebenso um die Erkenntnis dieser wirklichen Welt, die nicht das „verlorene Paradies“ ist, sondern das „vorhandene“. Weiterhin geht es um die buchstäbliche Erfahrung dieser unendlichen Raumesweiten und Ewigkeiten der geistigen Liebe mit all unseren 12(! ) Sinnen, die in den Werken von M.Göckler und Werner Meinhold ebenso beschrieben wurden.

Diese Sinne, die von uns auf die Reise geschickt werden wollen, wie es auch die Gebrüder Grimm treffend erkannt haben, brauchen keine Seifenopern oder die Masken des menschlichen Dramentheaters, sondern den jeweils eigenen Lebensweg, der im Gehen entsteht und erfahren wird. Indem wir ihn wirklich und wirkend betreten und im liebenden Erkennen unserer Weggefährten zugleich das jeweils eigene Bewusstsein und das jeweils eigene bewusste Wesen erkennen.

Die geistige Liebe, die nur in Raum und Zeit in ihrer tiefsten Wirklichkeit erfahrbar und erkennbar ist, wenn der Weg gegangen und erkannt ist, befindet sich auf einer Seelenebene, die in einem einzigen Blick in ein geliebtes Auge die Ewigkeit erkennt und in unserem Gefühl das Leiden aller Wesen und Welten in diesem einzigen Blick versöhnt.

Dann sind wir ganz nahe an Meister Eckard, wenn er sagt:

„Das Auge, mit dem ich Gott sehe, ist das Auge, mit dem Gott mich sieht ... beide Augen sind eins.“

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