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Hat die Kirche Angst vor Frauen?

Von wize.life-Nutzer - Sonntag, 12.05.2019 - 02:15 Uhr

Sexuelle Reformation jetzt

"Die US-Bestsellerautorin Nadia Bolz-Weber ist lutherische Pastorin. Die Evangelien hat sie mit Tattoos auf ihrem Körper verewigt. Sie pflegt eine direkte Sprache und hat eine Kirche für Ausgestossene begründet. Mit Olivia Röllin spricht sie über Sünde, Sex und Tabus.

Bolz-Weber wuchs in einem christlich-fundamentalistischen Elternhaus auf, rebellierte früh, war Alkoholikerin, Stand-Up-Komödiantin und auf religiöser Sinnsuche. Sie fand zu Jesus zurück, studierte Theologie und gründete eine Gemeinde für Menschen, die in keine andere Kirche passten: Homosexuelle, Transsexuelle, Kriegsveteranen, Alkoholiker. Sie prangert falsche kirchliche Gebote zum Thema Sex an und spricht offen über ihre Abtreibung. Ihre Bücher sind Bestseller, weltweit hält sie Vorträge und will die Botschaft des Evangeliums weiterverbreiten. In ihrem neuesten Buch «Shameless» verlangt sie die sexuelle Reformation der Kirche durch Enttabuisierung der Sexualität. Mit Olivia Röllin spricht sie über ihren Glauben, die Macht der Sexualität und falsche Scham.
«Sternstunde Religion» hat Nadia Bolz-Weber anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums der Offenen Elisabethenkirche vom 26. bis 28. April in Basel zum Gespräch getroffen."

(Quelle: YouTube)


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15 Kommentare

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Was interessiert die christliche Kirche mit 2 Milliarden Menschen, die geistigen Blähungen von ein paar verwirrten Frauen. 😉
Die Hälfte davon sind Frauen.
Das macht nichts. Dort geht es um den Glauben. Die Vorgaben aus Rom sind das einzigste was die Gläubigen zu interessieren hat. Deshalb ist es ja ein Glaube. Denen es nicht gefällt können zu den Protestanten gehen. Da bekommen sie das was sie haben wollen. Wo ist das Problem?
Ich glaube, selbst treue Katholikinnen sehen das inzwischen etwas anders.

Das Problem? ...nicht alle Frauen wollen konvertieren, nur weil in der Kirche das Gleichstellungsgesetz nicht akzeptiert wird und Frauen diskriminiert werden.
Eine Bekannte, Gläubige Katholikin, sagte mir zu diesen Reformbewegungen eben folgendes. Diese Frauen sind nicht fest in ihrem Glauben. Die katholische Kirche und der geben die Regeln vor und darüber wird nicht diskutiert. Punkt
Mal sehen, ob sich das bis in alle Ewigkeit durchhalten lässt.

Letzten Endes sind die Frauen heutzutage selber schuld, wenn sie aus so einem "Gangster-Verein" nicht austreten.
"Mal sehen, ob sich das bis in alle Ewigkeit durchhalten lässt."

Zweitausend Jahre sind schon fast eine Ewigkeit...
Nein, 2000 Jahre sind nicht mal das Schwarze unter den "Fingernägeln der Ewigkeit".
Nun ja,
Wenn es nochmals tausend Jahre dauert, bis der Vatikan nennenswerte Reformen zulässt, dann ist das für mich dasselbe wie eine Ewigkeit.
Werner,

Diesen Frauen ist nicht ganz klar, mit WEM sie sich da anlegen.
Immerhin ist es eine Institution die für sich in Anspruch nimmt, ewige Wahrheiten verkünden zu sollen. Eine Institution, die in der Vergangenheit bedenkenlos auch über Leichen gegangen ist - und die von ihren Anhängern auch erwartet, dass sie sich lieber umbringen lassen, als ihrem "Glauben" abzuschwören.

Diese Frauen sehen nur den Katholizismus in ihrer engen Umgebung, einen geschwächten, weichgespülten Katholizismus, der sich schon auf eine Menge Schlendrian eingelassen hat um nicht noch mehr Mitgliedsbeiträge zu verlieren. Von dieser Warte aus scheint es nur ein kleiner, leichter Schritt zu Reformen zu sein.
Aber die Kirche kann sich gar keine weiteren Zugeständnisse erlauben wenn sie nicht noch unglaubwürdiger werden soll als sie es ohnehin schon ist. Es stehen ja auf der einen Seite die Strenggläubigen, die Priester, Mönche und die Menschen, die erfolgreich indoktriniert wurden - das ist eine ganze Menge. Letztere würde man verprellen, wenn man plötzlich verkünden würde, Maria sei keine Jungfrau gewesen und Jesus gar nicht auferstanden. Sie würden in - bereits existierende - konservative Sekten abwandern. Auf der anderen Seite stehen - wenigstens in Deutschland - eine Menge Menschen, die nur noch sehr locker an ihrer Kirchen hängen und denen Reformen gar nicht weit genug gehen können.
Der Vatikan hat es wahrlich nicht leicht.

Vielleicht werden wieder ein paar faule Kompromisse dabei rauskommen. Man hat sich ja schon vorgewagt: Frauen dürfen immerhin die Oblaten schon austeilen, dürfen die Bibel vorlesen und natürlich unentgeltlich für die Kirche arbeiten. Aber am Prinzip wird sich nichts ändern. Eine Päpstin werden wir jedenfalls nicht mehr erleben!
Auch 3000 Jahre sind keine Ewigkeit, kann einem aber so vorkommen.
Ich kann nur sagen:

"Katholikinnen aller Länder vereinigt euch und scheißt dem Vatikan vor seine Türen."
Das würde den Vatikan nicht beeindrucken.
Es gibt in Afrika und Südamerika sooo viele Katholiken, die mit ihrem Glauben zufrieden sind, so wie er ist.
Die Neigung zu Religiosität nimmt mit zunehmender Bildung und Wohlstand ab. Bis es allen auf der Welt so gut geht wie uns gerade, da können wir noch lange warten. Und so lange wird es auch Katholizismus geben.
Diese ganzen Anachronismen wie z.B. auch die Geringschätzigkeit gegenüber Frauen, gibt es im Islam genauso. Abbilder einer überholten Gesellschaftsordnung eben. Religionen können aber nicht flexibel sein und sich den sich wandelnden Umständen anpassen.
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Na also, es geht doch...
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