Logik des Christlichen Glaubens

Beitrag von wize.life-Nutzer

Ein Wesen Namens Gott hat die Welt erschaffen, ist allmächtig, existiert schon immer und liebt jedes Lebewesen. Auf der Erde leben über 7 Milliarden Menschen. Gott weiß ganz genau, was jeder davon in jeder Sekunde tut und denkt. Er hält seine schützende Hand über alle, lässt seine geliebten Geschöpfe aber ab und zu auch mal verunglücken oder krank werden und sterben. Das hat dann irgend einen Sinn, den wir halt nicht verstehen können.

Wenn es im Universum noch unzählige andere Lebensformen gibt, was die Wissenschaft befürwortet, dann ist Gott auch für die alle zuständig, analog zur Menschheit auf der Erde. Er kontrolliert also unzählige Gehirne auf schlechte Gedanken und auf den Glauben an ihn. Glaubte einer nicht, ist Gott beleidigt. Er interessiert sich für die Ernährung und die Sexualmoral dieser ganzen Individuen. Das ist wahrscheinlich so eine Art von Hobby für Gott. Warum er das tut, kann ein Mensch natürlich nicht nachvollziehen, der soll einfach nur glauben und fertig.

Den Menschen gibt es seit etwa 200 000 Jahren, obwohl vor allem christlich-amerikanische Fundamentalisten das bezweifeln und behaupten, die Erde gäbe es erst seit höchstens 6000 Jahren. Auch wenn es sogar Bäume gibt, die laut Untersuchungen schon älter sind. Vor etwa 2500 Jahren hat Gott dann mal das Gefühl gehabt, er müsse sich persönlich ein paar Nomaden im Orient offenbaren und diese zu einem Buch inspirieren, welches seither immer wieder neu interpretiert und übersetzt werden musste, weil die Aussagen darin sonst nicht zeitlos gültig gewesen wären. Gott hat auch seinen Sohn auf die Erde geschickt, um die Menschen von der Erbsünde zu befreien und diesen armen Kerl dafür sogar geopfert, was die Christen besonders beeindruckt hat. Allerdings ist dieses Opfer objektiv gesehen wohl eher nicht so ernst zu nehmen. Hey, das ist Gott, klar lässt der seinen Sohn mit Links wieder auferstehen, wo sollte da das Opfer sein? Diesen Sohn hat er dann auch zu Gott gemacht. Das war nämlich ein ganz kluger Mensch gewesen, der von Kirchenkult nichts wissen wollte. Deshalb haben die Christen dann später auch Kirchen in dessen Namen gegründet. Heute wird diesem armen Jesus allerhand angedichtet von den Milliarden Christen die es mittlerweile gibt. Aber diesem Jesus ist das egal, jedenfalls hat er sich nie mehr sehen lassen, obwohl er das als Gott ja könnte und angeblich auch mal versprochen hatte.

Warum Gott ein einziges Volk auserwählt hat, weiß man bis heute nicht, erklärt wird es halt mit der unbegrenzten Weisheit Gottes, also in der Art von „er wird schon wissen warum, auch wenn das noch so bescheuert wirkt, ich muss einfach nur demütig sein und glauben“!

Seither hatte sich Gott nicht mehr gezeigt, nicht mal seinem Stellvertreter, dem Papst! Es könnte höchstens sein, dass Gott ab und zu ein Zeichen gesendet hat, aber die versteht natürlich nicht jeder. Klar könnte ein allmächtiger Gott auch jederzeit an jedem Ort der Welt sein und sich seinen Geschöpfen zeigen, aber das will er nicht, das wäre ja zu einfach, er spielt lieber seine Spielchen mit den Gläubigen. Den Sinn dahinter verstehen wir nicht, wie könnten wir auch, wir sind ja nur Menschen.

Dieser Gott, der sich, warum auch immer, nur so geheimnisvoll offenbart verlangt aber von den Menschen, dass sie vorbehaltlos an ihn glauben und keinerlei Zweifel hegen. Natürlich kann er das nur von denen verlangen, die schon von ihm gehört haben. Naturvölker im Dschungel dürfen auch ohne Glaube leben, so lange jedenfalls, bis ein Missionar ihnen die frohe Botschaft überbringt.

Natürlich ist der Gott der Bibel für die Christen der einzig wahre Gott. Alle anderen Götter, welche von Menschen verehrt wurden, sind falsch. Warum das so ist, erklärt sich von selbst, oder auch nicht!

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