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Logik des Christlichen Glaubens

26.02.2014, 16:04 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Ein Wesen Namens Gott hat die Welt erschaffen, ist allmächtig, existiert schon immer und liebt jedes Lebewesen. Auf der Erde leben über 7 Milliarden Menschen. Gott weiß ganz genau, was jeder davon in jeder Sekunde tut und denkt. Er hält seine schützende Hand über alle, lässt seine geliebten Geschöpfe aber ab und zu auch mal verunglücken oder krank werden und sterben. Das hat dann irgend einen Sinn, den wir halt nicht verstehen können.

Wenn es im Universum noch unzählige andere Lebensformen gibt, was die Wissenschaft befürwortet, dann ist Gott auch für die alle zuständig, analog zur Menschheit auf der Erde. Er kontrolliert also unzählige Gehirne auf schlechte Gedanken und auf den Glauben an ihn. Glaubte einer nicht, ist Gott beleidigt. Er interessiert sich für die Ernährung und die Sexualmoral dieser ganzen Individuen. Das ist wahrscheinlich so eine Art von Hobby für Gott. Warum er das tut, kann ein Mensch natürlich nicht nachvollziehen, der soll einfach nur glauben und fertig.

Den Menschen gibt es seit etwa 200 000 Jahren, obwohl vor allem christlich-amerikanische Fundamentalisten das bezweifeln und behaupten, die Erde gäbe es erst seit höchstens 6000 Jahren. Auch wenn es sogar Bäume gibt, die laut Untersuchungen schon älter sind. Vor etwa 2500 Jahren hat Gott dann mal das Gefühl gehabt, er müsse sich persönlich ein paar Nomaden im Orient offenbaren und diese zu einem Buch inspirieren, welches seither immer wieder neu interpretiert und übersetzt werden musste, weil die Aussagen darin sonst nicht zeitlos gültig gewesen wären. Gott hat auch seinen Sohn auf die Erde geschickt, um die Menschen von der Erbsünde zu befreien und diesen armen Kerl dafür sogar geopfert, was die Christen besonders beeindruckt hat. Allerdings ist dieses Opfer objektiv gesehen wohl eher nicht so ernst zu nehmen. Hey, das ist Gott, klar lässt der seinen Sohn mit Links wieder auferstehen, wo sollte da das Opfer sein? Diesen Sohn hat er dann auch zu Gott gemacht. Das war nämlich ein ganz kluger Mensch gewesen, der von Kirchenkult nichts wissen wollte. Deshalb haben die Christen dann später auch Kirchen in dessen Namen gegründet. Heute wird diesem armen Jesus allerhand angedichtet von den Milliarden Christen die es mittlerweile gibt. Aber diesem Jesus ist das egal, jedenfalls hat er sich nie mehr sehen lassen, obwohl er das als Gott ja könnte und angeblich auch mal versprochen hatte.

Warum Gott ein einziges Volk auserwählt hat, weiß man bis heute nicht, erklärt wird es halt mit der unbegrenzten Weisheit Gottes, also in der Art von „er wird schon wissen warum, auch wenn das noch so bescheuert wirkt, ich muss einfach nur demütig sein und glauben“!

Seither hatte sich Gott nicht mehr gezeigt, nicht mal seinem Stellvertreter, dem Papst! Es könnte höchstens sein, dass Gott ab und zu ein Zeichen gesendet hat, aber die versteht natürlich nicht jeder. Klar könnte ein allmächtiger Gott auch jederzeit an jedem Ort der Welt sein und sich seinen Geschöpfen zeigen, aber das will er nicht, das wäre ja zu einfach, er spielt lieber seine Spielchen mit den Gläubigen. Den Sinn dahinter verstehen wir nicht, wie könnten wir auch, wir sind ja nur Menschen.

Dieser Gott, der sich, warum auch immer, nur so geheimnisvoll offenbart verlangt aber von den Menschen, dass sie vorbehaltlos an ihn glauben und keinerlei Zweifel hegen. Natürlich kann er das nur von denen verlangen, die schon von ihm gehört haben. Naturvölker im Dschungel dürfen auch ohne Glaube leben, so lange jedenfalls, bis ein Missionar ihnen die frohe Botschaft überbringt.

Natürlich ist der Gott der Bibel für die Christen der einzig wahre Gott. Alle anderen Götter, welche von Menschen verehrt wurden, sind falsch. Warum das so ist, erklärt sich von selbst, oder auch nicht!

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107 Kommentare

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Hier wird vielfach philosophiert. Wenn das ein Weg wäre, einen persönlichen Gott zu finden? Warum nicht! Aber diese hier althergebrachten Argumente werden kaum weiterführen.

Es wäre auch unfair von einem Gott der Liebe, intelligente Menschen zu bevorzugen. Sollte Bildung ein Garant für den Himmel sein? Sie hat ja nicht mal die Welt bessern können.

Und obwohl man als Mensch angesichts einer (unendlichen?) Schöpfung demütig sein und Größeres als man selbst anerkennen müsste, schafft es keinen intellektuellen Weg, weitere Antworten zu finden.

"... obwohl die Welt von Gottes Weisheit umgeben ist, hat sie mit ihrer Weisheit Gott nicht (an-)erkannt. Und darum hat Gott beschlossen, alle zu retten, die seiner scheinbar so törichten Botschaft glauben."

Da wird der Glaube zur intelligenten Entscheidung, der begrenzten menschlichen Intelligenz nicht das letzte Wort zu geben. Kluge Köpfe der Vergangenheit (z.B. A.v.Canterburry) haben sich daher gesagt: ich glaube, UM zu verstehen.
  • 19.03.2014, 10:47 Uhr
Selbst wenn es noch so intelligent ist zu glauben, auch das macht es nicht um ein Prozent wahrscheinlicher, dass dieser Gott auch tatsächlich existent ist.

Selbst wenn jemand käme, der alle Menschen von Gott überzeugt und alle an ihn glauben, auch dann wäre das kein Beweis!

Selbst wenn heute jemand auf die Welt käme, behaupten würde, er wäre wieder ein Sohn Gottes und der würde Wasser in Wein verwandeln und Kranke heilen, selbst das wäre kein Beweis!

Es ist menschlich, sich ein Wesen zu erschaffen, das über allem steht, natürlich ist dann das Leben leichter, man braucht nicht mehr zu denken, kann sich gehen lassen, nur noch fühlen und glauben!

Ich möchte das nicht, ich brauche die ständige Suche, die im Altertum erdachte Patentlösung Gott lehne ich ab, ich liebe es auch, dass alle Menschen gleich sind und sich nicht durch die Zugehörigkeit zu einem Glauben über andere erheben können.
  • 19.03.2014, 10:56 Uhr
"Selbst wenn....." Aber es wäre wohl eher wahrscheinlicher als unwahrscheinlicher. Und hier entscheidet offensichtlich nicht das Denken, sondern das (Nicht-)Wollen.

Ob der Gedanke an die mögliche Existenz eines höheren Wesens Erfindung ist, ist fraglich. Woher soll ein Mensch mit immanent begrenztem Denken und Erfassen auf die Idee kommen, dass es überhaupt ein höheres Wesen gäbe. - Auch hier - lieber Alfred Richards - ist Deine Meinung eine vorgefasste, ein Vor-Urteil.
Auch der Schlusssatz ist eine Pauschalisierung, die das Kind mit dem Bad ausschüttet. Das hat nichts mit "sich über andere erheben" zu tun, sondern sind Überzeugung, die jedem, ob Atheist oder Agnostiker, zugestanden ist. Christlicher Glaube vertritt - entgegen mancher geschichtlichen Irrungen und Missstände - die völlige Glaubensfreiheit des anderen.

"Ich möchte das nicht..." - diese Worte vermitteln wohl die ehrliche Argumentation und begründen die Anti-Haltung..., bzw. gefilterten Startpunkt aller Argumentation.
  • 19.03.2014, 11:25 Uhr
Deine Frage, "Woher soll ein Mensch mit immanent begrenztem Denken und Erfassen auf die Idee kommen, dass es überhaupt ein höheres Wesen gäbe" ist wohl nicht ernst gemeint, oder?

Die Antwort ist ganz einfach, genauso wächst der Mensch auf! In der frühesten Kindheit ist da ein höheres Wesen - seine Mutter. Genau diese frühkindliche Erfahrung überträgt der Mensch.

Das ist kein Beweis, dass es einen Gott gibt, nur weil das die Menschen schon immer so wollten und sich vorgestellt haben. Das ist ganz einfach die Natur, die uns solche Flöhe ins Ohr setzt!
  • 19.03.2014, 14:09 Uhr
Dass die Antwort ganz einfach ist, dass es von Generation zu Generation weitergegeben sei, ist doch wohl nicht ernst gemeinte Antwort - oder?

Ein BEWEIS ist es nie für andere, weil sich dem Nichtwollenden ein Horizont verschließt.
Das sei die Natur, die uns solche Flöhe... - das ist doch schlichtweg Behauptung - niemals ein Beweis. Den Ursprung des Gedankens - musst Du zu geben - kennst Du nicht wirklich. Es sind billige Erklärungsversuche, für die man mit menschlicher Logik sonst keine gescheiten Erklärungen hat.

Deine Art zu denken und zu schlussfolgern hat sich im Denken (Deiner humanistischen Lehrer?) festgefressen.
Die Art, außerhalb seines eigenen Horizonts nichts als Erklärungsmöglichkeit zuzulassen, halte ich nicht für klug.
  • 19.03.2014, 14:17 Uhr
Billig sind für mich die Versuche, eine untaugliche Ansammlung von Schriften (Bibel) so lange umzuschreiben, zu fälschen und umzuinterpretieren, bis sie tauglich ist, einen Weltkonzern damit am Leben zu erhalten.

Sobald man sich vom Gottglauben gelöst hat, ist man offen für alle Erklärungsmöglichkeiten, außer der einen, die zu einfach ist, dass nämlich ein Wesen das alles mittels seiner unerschöpflichen Kraft und Intelligenz erschaffen hat, weil es gerade mal Lust dazu hatte.
  • 19.03.2014, 14:30 Uhr
Alfred, Du weichst aus!

Das Umschreiben der Bibel ist eine These, die sich so nicht aufrecht erhalten lässt. Ein Drauf-eingehen würde eh nichts nützen, weil Du 1. ausweichst, 2. gewisse Argumentation nicht nachvollziehen kannst oder willst., 3. ist hier nicht der Platz dafür, die Pauschalverurteilungen und Behauptungen, die widerlegt werden können, zu verteidigen.

Offen für alle Erklärungsmöglichkeiten.... - von denen keine eine wirkliche Antwort zu geben vermag. Es gab genügend Menschen, die sich allen möglichen und unmöglichen Erklärungsversuchen angeschlossen hatten. Aber Menschen wie Du sind offen, nur für eine Antwort nicht!
Alfred, Du darfst ruhig mal zugeben, dass Dein Intellekt nicht gering, aber nicht ausreichend ist (meiner auch nicht). Warum darf ein Gott nicht fairerweise eine für alle verständliche Antwort geben, auch für die, die weniger gebildet sein konnten?

Wie anfangs erwähnt scheint es zu dumm zu vertrauen. Ob das aber wirklich weise ist?
  • 19.03.2014, 15:14 Uhr
Für und wider Gott zu argumentieren, ja! Aber:

M. Maas, 10:47 Uhr
Bemerkt zur Bildung:
"... Sie hat ja nicht mal die Welt verbessern können. …“
---
"... obwohl die Welt von Gottes Weisheit umgeben ist, hat sie mit ihrer Weisheit Gott nicht (an-)erkannt. Und darum hat Gott beschlossen, alle zu retten, die seiner scheinbar so törichten Botschaft glauben.“ - Wo steht das bitte?

„ … Kluge Köpfe der Vergangenheit (z.B. A.v.Canterburry) haben sich daher gesagt: ich glaube, UM zu verstehen."
Kluge Köpfe haben - und sagen aber auch das Gegenteil !
11:25 Uhr
„ ...Christlicher Glaube vertritt - entgegen mancher geschichtlichen Irrungen und Missstände - die völlige Glaubensfreiheit des anderen. … .“ - Es waren Jahrhunderte! Erst ab der Epoche der Aufklärung wurde die Glaubensfreiheit gesellschaftsfähig.
Manche Menschen haben keine Vorstellung davon, was in strenggläubigen Familien immer noch „abgeht“, wenn eine/r „aus der Reihe tanzt“ !
Die Kirche mischt sich heute noch in die Schulreform ein!
  • 19.03.2014, 18:56 Uhr
Bildung hat die Welt nicht verbessert, solange immer noch das Gesetz des Stärkeren gilt und Rücksicht für viele heute ein Fremdwort ist. Haben die Rücksichtslosen (z.B. Putin) keine Bildung?
Jesus selbst sagt, selig sind die, die an mich glauben.
Es wird immer ein Pro und Contra geben, solange es Uneinsichtige auf beiden Seiten gibt.
Kennen Sie andere westliche Religionen, die Andersgläubige anerkennen? Schon die ersten Christen haben Andersgläubige nicht verteufelt, obwohl sie von diesen verfolgt und getötet wurden.
Die mittelalterlichen Verfehlungen, bei denen unter dem christlichen Deckmantel Machtkämpfe ausgeführt wurden, haben die Glaubensfreiheit nicht eingeschränkt.
Manche Menschen haben keine Vorstellungen was in streng gläubigen Familien anderer Religionen abgeht. Diess nur auf christliche Fundamentalisten anzuwenden, zeugt nicht gerade von Überzeugungskraft.
Die Kirche in Deutschland hat eine andere Funktion. Aber Sie will bestimmt nicht einen Staat nach dem Kirchenrecht.
  • 19.03.2014, 22:05 Uhr
"Die mittelalterlichen Verfehlungen, bei denen unter dem christlichen Deckmantel Machtkämpfe ausgeführt wurden, haben die Glaubensfreiheit nicht eingeschränkt".

Wie bitte??????

Keine Kreuzzüge, keine Hexenverbrennungen? Kein Gallileo Gallilei?
  • 20.03.2014, 02:29 Uhr
Kreuzzüge waren Machtkämpfe!
Hexenverbrennung oder Gallileo hatte nichts mit Andersgläubigen zu tun. Sie sollten diskutieren und nicht polemisieren.
  • 20.03.2014, 07:47 Uhr
Einschränkungen der Glaubensfreiheit sind immer Machtkämpfe!
  • 20.03.2014, 08:08 Uhr
haben aber nichts mit Glauben zu tun, auch wenn sie unter diesem Deckmantel geführt werden.
  • 20.03.2014, 08:12 Uhr
Ich denke doch, diese Hexenjagden werden sogar heute noch veranstaltet, in der Gesellschaft, sogar im Bundestag! Lediglich die öffentlichen Verbrennungen gibt es nicht mehr.

Ich gehe davon aus, die meisten Kreuzritter waren nur aufgrund ihres Glaubens bereit, unschuldige Menschen zu töten.

Christentum, Judentum und Islam beruhen auf dem gleichen Ursprung, der kriegerisch war.
  • 20.03.2014, 08:58 Uhr
@Joachim S.:
- Quelle 1. Korintherbrief 1, 21
- Kluge Köpfe... das war jetzt argumentativ der Rückwärtsgang, denn daher kommt ja die Argumentation; die einen klugen Köpfe sagen, Glaube sei dumm, die anderen das Gegenteil. Die einen sind gar nicht offen für den Glauben, während die anderen klugen Köpfe es sind und damit einen Schritt auf ein Terrain gewagt haben, das die einen prinzipiell meiden. Ist das fair? Kann man so Wahrheit erkennen, die außerhalb des Horizonts reiner Logik liegt?
- ab der Zeit der Aufklärung: teils ja! Aber es gab die Freiheit schon am Anfang des christlichen Glaubens, der propagiert, dass sogar die Feinde zu lieben seien. Man sollte zwischen guten und schlechten Beispielen unterscheiden und fragen, was lehrt der Glaube diesbezüglich, nicht was haben Menschen draus gemacht.
- Hätte die Kirche keine Gelegenheit, in der Schule auch Glaube zu lehren, wäre das ideologische Einseitigkeit.
Es ist ein Irrtum, dass völlige Säkularität fair ist (s. Kluge Köpfe...).
  • 20.03.2014, 09:01 Uhr
Das ist natürlich ein Vorurteil welches garantiert unhaltbar ist. Ein kluger Kopf, der es ablehnt an Gott zu glauben hat sich auf jeden Fall sehr viele Gedanken gemacht. Ich behaupte sogar, er hat sich mehr Gedanken gemacht, als der Gläubige, denn er hat ja die Wahrheit erkannt.

Zu glauben, ein intelligenter Gott hätte den Menschen erschaffen und würde sich für den interessieren halte ich selbst wirklich für dumm, auch wenn das arrogant und beleidigend klingt.

Das gilt jedoch nicht für diejenigen, die noch auf der Suche sind und sich noch nicht entschieden haben und dies vielleicht auch nie werden. Das sind vielleicht die Klügsten von allen!
  • 20.03.2014, 09:09 Uhr
Eigenlob stinkt bekanntlich
  • 20.03.2014, 09:16 Uhr
Tun wir mal so, Alfred, als ob sich der Nichtglaubende MEHR Gedanken gemacht habe als der Glaubende.
Aber ist denn Quantität eine Garantie für Qualität? Und was ist, wenn ich ein Leben lang unendlich viele Gedanken in der falschen Ecke menschlicher Logik fabriziere, dann kommt man auch nicht weiter.
Der Nichtglaube, Alfred, lehnt prinzipiell einen anderen Weg der Erkenntnis ab - in der Regel aus dem Vorurteil, dass es dumm sei - und verringert damit seine Erkenntnismöglichkeit.
Wenn es einen (transzendenten) Gott gibt und dieser mit immanenten, sprich: normalen logischen menschlichen Fähigkeiten, nicht erkennbar ist (Ausnahme: die Glaubensoffenheit), dann kann sich der philosophierende Mensch intellektuell bemühen wie er will. Er bleibt in der Immanenz hängen. Seine intellektuelle Leiter reicht max.bis zu den Wolken, dem sichtbaren Horizont.
Sorry, Alfred, es macht den Eindruck, als ob Du von einem festgefahrenen (Vor-)Urteil ausgehst ("Zu glauben, ein intelligenter Gott...).
  • 20.03.2014, 09:28 Uhr
Ich weiß nicht, Alfred, ob Du das nicht erkennst, dass Deine Argumente sich ebenso genau für die Gegenseite nutzen ließen!

Der Glaube ist ja IMMER davon abhängig, dass die "richtigen" Lehrer da waren, die den Funken überspringen ließen, mal positiv ausgedrückt.

Im christlichen Glauben (im Islam noch mehr) wird jeder Zweifel an Gott im Jenseits bestraft. Dadurch ist der Gläubige von vorneherein schon festgelegt.

Wer sich hingegen von dieser Indoktrinierung lösen konnte, hier spreche ich aus eigener Erfahrung, ist völlig offen. Ich darf weiter denken als bis zum Vater, Sohn und heiligen Geist. Ich darf mir auch überlegen, ob vielleicht Aliens auf der Erde waren, die mit Zaubertricks für Aufsehen gesorgt haben. Ich denke aber übrigens eher, alles überliefert Göttliche war reine Fantasie.

Ich bin überzeugt davon, dass die Menschheit so vieles noch nicht erkannt hat, vor allem aber nicht, wieso wir sind. Gott ist für mich keine Lösung, sondern ein infantiler Versuch, mehr nicht!
  • 20.03.2014, 09:44 Uhr
Entschuldigung, Michael natürlich!
  • 20.03.2014, 09:44 Uhr
genauso gut für die Gegenseite? Aber deren "Werkzeug" benutzt der Gläubige ja schon, einschließlich der Zweifel. Was hat der Nichtglaubende dem Glaubenden

Wäre es nicht vielleicht korrekter zu sagen, dass Du nicht unbedingt über Gott hinausdenkst, sondern in andere Richtungen. Das ist ein Unterschied. Damit verlässt Du u.U. ein bestimmtes Terrain. Ob aber die andere Richtung weiterführt oder ggf. sich - vielleicht am Lebensende - als Sackgasse oder zumindest nicht zielführend erweist, bleibt also jahrelang offen.

Aber: Jedem ist seine Glaubens- und Denkfreiheit gegönnt. Ob aber die Denkfreiheit DenkFREIHEIT ist, bleibt eine ganz andere Frage.
Noch einen schönen Tag!
  • 20.03.2014, 09:51 Uhr
Ein Atheist oder der 'Suchende', sie haben 'Macht über den Glauben', denn sie bleiben offen für Erkenntniszuwachs und dessen Folgen bis hin zum Glauben, zum Gott, wenn er denn beweiskräftig würde, unter 'ihn' - 'quod erat demonstrandum est' gesetzt werden könnte!

Der Glaube 'hat Macht über Gläubige', denn sie sind fixiert. Das ist gefährlich. Allein durch die Tatsache, dass der Mensch glaubt, ist er ein 'Korn Machtfaktor', der mitunter gar Realität/en verneint(Es kann nicht sein, was nicht sein darf!) - die Grundlage für Unversöhnlichkeit, Hass, Gewalt.
  • 20.03.2014, 09:56 Uhr
Joachim, Du scheinst Anselm v. Canterburry nicht verstanden zu haben, sein "credo ut intelligam" (ich glaube, um zu verstehen). Denn genau das, was Du dem Atheisten zuschreibst, ist eher nicht möglich, sondern gilt für den Glaubenden.
Ebenso: "Es kann nicht sein, was..." trifft wohl eher für den Atheisten, der sich dem Glauben verschließt, zu als umgekehrt.
Da ich als ehemals Scheinglaubender und jetzt Glaubender eher beides kenne als ein Atheist, der nie lebendigen und befreienden Glauben kennen gelernt hat, reden Atheisten doch eher wie die Blinden von der Farbe.
Aber das wird bestritten, weil ja nicht sein könne, was nicht sein darf, bzw. die Logik des Atheisten nicht hergibt.
Der springende Punkt ist nicht Denken und Intellekt, sondern auch Wollen. Was ist, wenn Jesus wirklich Recht hatte, dass nicht Wissen zuerst, sondern Offenheit zählt: "Wer von euch bereit ist, Gottes Willen zu tun, der wird erkennen, ob diese Worte von Gott kommen oder ob es meine eigenen Gedanken sind".
  • 20.03.2014, 11:13 Uhr
Ohne Offenheit für Gott wird man lebenslang intellektuell Interessantes denken und hinterfragen können, aber der Antwort nicht wirklich näher kommen. S. oben 1. Korinther 1,21. - So etwas sind nicht erzwungene Vorgaben, sondern im Nachhinein erkannte Wahrheiten.
  • 20.03.2014, 11:14 Uhr
Was nutzen diese ganzen tollen Gedanken und diese Nähe zur angeblichen Wahrheit, die dem armen Atheisten ja verborgen bleiben, wenn es dann am Ende doch keinen Gott gibt?

Ich stelle mir gerade die armen Geschöpfe auf dem anderen, erdähnlichen Planeten vor, denen vielleicht dieses Gottglaubergen fehlt. Wie arm sind die nur dran, oder etwa doch nicht?

Nein, die Religionen sind schon eine gute Einrichtung. Die zeigen mir, wahrscheinlich anderen auch, wie arm dran die Menschheit doch in Wahrheit ist. Sie machen Kriege und Religionen, bauen für sehr viel Geld riesige Gotteshäuser, zahlen hohe Gehälter für Würdenträger, die sich als Mitglieder eine Männerbundes in Frauenkleider hüllen und althergebrachte Regeln predigen, während sie selbst in Saus und Braus leben.

Ich finde Menschen, die den Glauben an Gott begründen können und nicht NUR als gottgegeben ansehen durchaus interessant und lohnend als Gesprächspartner. Denn auch Atheisten brauchen eine Herausforderung!
  • 20.03.2014, 12:35 Uhr
"Was nutzen diese....wenn es....keinen Gott..." Und wenn doch?

Der vorletzte Absatz: Da meinst Du eine ganz bestimmte Kirche. Tja, es ist manchmal überraschend, was wir Menschen aus ehemals gut gemeinten Anliegen machen. Das Bodenpersonal Gottes macht in seinem Außendienst nicht immer eine gute Figur, auch wenn damit nicht gesagt ist, dass die Ware, die sie verkaufen, genauso schlecht ist.
Ich hoffe ja immer, dass intelligente Menschen differenzieren, zwischen Religionen, zwischen Konfessionen, innerhalb einer Konfession, zwischen Menschen. Schwarze Schafe gibt es überall. Der atheistische Stalin hatte auch nicht wenig Menschen auf dem Gewissen. Und im Sozialismus waren die oberen 10000 auch gleicher als die anderen. Schlechte Beispiele finden wir genug. Aber wem helfen sie weiter?

Wem war der letzte Absatz gewidmet? Mir? Dann: Danke!
  • 20.03.2014, 13:18 Uhr
hallo Michael,
ich glaube bald, Alfred und Joachim sind keine Atheisten. Sie sind eher wie der ungläubige Thomas: Was ich mit meinen Sinnen nicht erfassen kann, das existiert einfach nicht, bis Jesus ihm seine Wunden zeigte. Wie muss Gott sich den beiden offenbaren, bis sie davon überzeugt sind, dass es diesen einen Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde tatsächlich gibt?
  • 20.03.2014, 13:41 Uhr
zumindest Agnostiker mit einem Hang zum Absolutieren menschlicher Erkenntnis (die ja bekanntlich Stückwerk ist - denn wer ist schon allwissend) und somit auch nicht offen für einen Aspekt, der ZUSÄTZLICHE Möglichkeit der Erkenntnis bringen kann.
Leider kursiert auch in intelligenten Köpfen die Auffassung, dass Glaube ein Gegensatz von Denken ist.
Aber vielleicht klappt es ja mal mit der Liebe, denn Wissen bläht ja bekanntlich nur auf.
  • 20.03.2014, 14:12 Uhr
Anselm von Canterbury OSB war ein Theologe und Philosoph des Mittelalters. Er wird vielfach als Begründer der Scholastik angesehen und ist Hauptrepräsentant der Frühscholastik. Wikipedia
Scholastik lässt sich in 3 Abschnitte gliedern: Frühscholastik (9.–12. Jahrhundert), Hochscholastik (12./13. Jahrhundert) und Spätscholastik (14./15. Jahrhundert).
Adjektiv - 1. die Scholastik betreffend, auf ihr …2. spitzfindig und wirklichkeitsfremd
Neuscholastik
Neuscholastik (griech.): im 19. und 20. Jh. entstandene Erneuerungsbewegung der scholastischen katholischen Theologie zur Lösung der modernen Zeitprobleme.
Gefunden auf http://www.fernkurs-wuerzburg.de/woe...html?page=1
Das für die Menschen befreiende, praktische Element der cartesianischen Philosophie wird deutlich, wenn man sich die bis ins Letzte theoretisierten Diskussionen der Scholastik verdeutlicht. Die Weltfremdheit dieser Denkweise wird in der berühmten Diskussion, wie viele Engel auf eine Nadelspitze passen, deutlich.
  • 21.03.2014, 15:28 Uhr
ein paar Aspekte herausgepickt, um A.v.C. ad absurdum zu führen. Das widerlegt nicht hier und da berechtigte Ansätze.
Allerdings wird selbst der frömmste Ansatz nicht zum Beweis und Zufriedenheit jeglicher menschlichen Logik führen, weil Gottesbeweise nicht in sie hineinpassen. Das wird dann früher oder später schief.
Wie sehr die Kategorien einer räumlichen, materiellen Welt zur Beantwortung mancher Fragen ungeeignet sind, erweist ja die genannte Nadelspitze.
Das widerspricht aber nicht, sondern bestätigt eher nur die Unmöglichkeit Kategorien der sichtbaren Welt auf die der unsichtbaren anzuwenden. Folglich kann auch die menschliche Logik nie anderswo als in der Sackgasse landen.
Aber wir können ja noch weitere kuriose Aspekte über XY sammeln. Es wird nie ein anderes Ergebnis rauskommen.
  • 21.03.2014, 16:41 Uhr
Meine gesteigerte Beschäftigung mit dem Thema Glauben, der hier durch dieses Seniorbook angfacht wurde, bringt mir immer neue Erkenntnisse über die herrliche Unlogik des christlichen Glaubens, natürlich sind die anderen auch nicht besser

Meine Frage: Warum hat Gott (sollte es ihn geben) überhaupt Atheisten erschaffen? Ist er ein Witzbold? Braucht er die als Feindbild? Oder mag er die, vielleicht ja sogar noch viel mehr als die Gläubigen, die ihm eventuell sogar auf den Keks gehen mit ihrem Getue?

Fragen über Fragen, niemand kann sie wirklich beantworten, alles bleibt reine Spekulation!
  • 21.03.2014, 22:45 Uhr
"Manchmal schafft ein Volk Gott ab. Gott ist zum Glück toleranter" Quelle: NN
  • 22.03.2014, 00:21 Uhr
Das Ungeheuer von Loch Ness ist ebenso tolerant wir Gott, mindestens!
  • 22.03.2014, 00:43 Uhr
'Altscholastiker'(Beweisführung) wurden durch Gläubige ad Absurdum geführt, die im Kant'schen Sinne agierten: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“
Sie ermöglichten erst, dass die im Glauben erzogenen Menschen Zweifler und und Atheisten wurden(bezogen ab dem Mittelalter, denn die Z. und A. gab es schon im Altertum). Die 'Neuscholastiker' bemühen sich nun, die Erkenntnisse der Wissenschaften so zu deuten, dass der Gläubige 'bei der Stange bleiben' kann(die Induktion lässt man nun gelten).
Die 'Aufklärer' nutzten ihren 'Verstand' und hinterfragten mit dessen innewohnender Logik(q.e.d.e.).
Kant widerlegte Gottesbeweise der 'Altscholastiker' und 'landete' 1827 im Vatikan auf dem Index(1559 bis 1966, erstes rein kirchliches Bücherverbot ab 400 - auch Bücherverbrennungen).
Aber der fundamentalistisch Gläubige diskutiert immer noch wie der 'Altscholastiker' und erweist einem 'aufgeklärten' Geistlichen in der teils säkularisierten Welt einen Bärendienst(KirchenaustrItte.).
  • 23.03.2014, 15:25 Uhr
tja, so wird argumentiert - mal bedient man sich des einen namhaften Philosophen, mal nicht.
Da es den Willen der Person gibt, der sich einer anders führenden Logik verschließen kann - in der Regel mit so genannten logischen Argumenten - wird man darüber ewig und drei Tage reden können.

Da halte ich es mit Salomo. Er war nicht gegen den Verstand - im Gegenteil, aber setzte nicht alles auf ihn - das ist der feine Unterschied:
Verlass dich auf den Gott, den Herrn, von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand. (Ge-)Denke an ihn auf allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. (Sprüche 3,5)

Denken zu beenden, war niemals Salomos Aussage. Aber er verwies auf die Grenzen. Und die müssen und mussten auch bisherige Argumentierer akzeptieren. Wo nicht - schienen sie recht zu haben, aber .....
  • 23.03.2014, 15:36 Uhr
tja, da habe ich nun "...ja noch weitere kuriose Aspekte über XY.." gesammelt(Eigentlich wurden sie mir 'zugespielt'.), denn ich kann halt nicht über Ungereimtheiten hinweg lesen und füge sie, teils erinnernd, für
Michael M.: 19.03.2014, 11:25 Uhr
Hinzu:
„ ...Christlicher Glaube vertritt - entgegen mancher geschichtlichen Irrungen und Missstände - die völlige Glaubensfreiheit des anderen. … .“ - Es waren wohl nur etwa 6000 Bücher, die der Vatikan verbot; über Jahrhunderte praktizierten das nur abermillionen Gläubige! Da kann man doch nicht ernsthaft auf eine Einschränkung der Glaubensfreiheit schließen - nach innen, wie außen, denn die Religionskriege in der Geschichte waren ohnehin nur Marginalien!

Ich habe habe viel Umgang mit Gläubigen, auch mit einem katholischen Pfarrer und bereits mal begründend darauf hingewiesen, dass und warum ich sie schätze.
Und niemals waren ihnen so feindselige Formulierungen über die Lippen gekommen, wie sie hier von bibelfesten Gläubigen zu lesen sind.
  • 24.03.2014, 17:38 Uhr
Und zu gestern, 15:36 Uhr:
tja, ich schrieb von Aufklärern'(=Plural!). Das sind -zig agierende Philosophen der Epoche der 'Aufklärung', etwa eines Jahrhunderts, die im Kant'schen Sinne agierten. Sie sind Lexikon aufgeführt.
Und Michael M. 'macht einen Philosophen' daraus:
"tja, so wird argumentiert - mal bedient man sich des einen namhaften Philosophen, mal nicht."
Entschuldigung. Ich wollte nicht in diesen 'Ton' verfallen.
Aber,
Roland Bergner schrieb:
"hallo Michael,
ich glaube bald, Alfred und Joachim sind keine Atheisten. Sie sind eher wie der ungläubige Thomas: Was ich mit meinen Sinnen nicht erfassen kann, das existiert einfach nicht, ... ."
Ob Roland B. bewusst ist, wieviel Milliarden Menschen er zu 'ungläubigen Thomasse' macht?
Es reicht, wenn er seinen Glauben(über sich) pflegt, zumal er von uns, bei aufmerksamem Lesen, Wissen über uns haben müsste. Glauben über uns sowie inhärenter Milliarden anderer zu äußern, ist wohl zu viel des Guten.
Unfassbares existiert für mich auch.
  • 24.03.2014, 19:33 Uhr
Es ist hier nicht der Rahmen, auf jedes Detail zu erwidern, missverstandene Aussagen zu verbessern und die Diskussion ins Unendliche wachsen zu lassen.
Aber es bleibt ganz offensichtlich Fakt, dass eine Engführung des eigenen Horizonts jederzeit möglich ist, wenn Unfassbares einfach geleugnet werden.

Ich zitiere nochmals (1. Kor. 1,21):
Denn obwohl die Welt von Gottes Weisheit umgeben ist, hat sie mit ihrer Weisheit Gott nicht erkannt. Und darum hat Gott beschlossen, alle zu retten, die seiner scheinbar so törichten Botschaft glauben.
  • 24.03.2014, 22:28 Uhr
Die Bibel zu zitieren bringt doch wirklich nichts, wenn man dies gegenüber Menschen tut, die den superengen Horizont dieses über 2000 Jahre alten Märchenbuches erkannt und verinnerlicht haben!

Egal, was da an gefälschten, umgedeuteten, angepassten und fehlinterpretierten Sprüchen drin steht in diesem alten Buch, damit lässt sich keine Wissenschaft betreiben. Ein Leben nach der Bibel würde unweigerlich ins Gefängnis oder in die geschlossene Psychiatrie führen, wenn man sie wörtlich nehmen würde.

Ich behaupte allen Ernstes, wenn es wirklich einen Gott gibt, dann gibt es nicht nur diesen einen, das ist für mich Gewissheit. Wenn es höhere Wesen gibt, was ich für möglich halte, dann garantiert nicht nur einmal, wie denn auch? Vielleicht weiß dieser biblische Gott (sollte er existent sein) ja auch gar nicht, dass er nicht die oberste Instanz ist. Vielleicht sollte der ja auch an seinen Schöpfer glauben und tut das nicht. Aber das von uns dann verlangen, was?
  • 24.03.2014, 23:03 Uhr
hallo Alfred,
hallo Joachim,

ich denke diese Diskussion könnt Ihr noch Jahre lang fortführen. Die Argumente werden sich vermutlich in einer Endlosschleife wiederholen. Ich würde mich aber freuen, wenn wir das Gespräch wieder aufnehmen könnten zu dem Zeitpunkt, an dem Ihr wissen werdet, dass das Ende Eures irdischen Daseins bevor steht, wenn ihr Euch dann fragen werdet: war das alles? Wo werden wir hingehen und wer wird uns im Tod begleiten? Dann gibt Euch Eure Intelligenz die richtige Antwort.

Damit klinke ich mich aus Eurer pseudowissenschaftlichen Diskussion aus, werde diese gleichwohl mit Genuss weiter verfolgen.
  • 24.03.2014, 23:31 Uhr
Hallo Roland, selbst wenn wir auf dem Sterbebett plötzlich zu hundertprozentigen Gottglaubern würden, so müsste es trotzdem erst mal einen Gott und ein Leben im Jenseits geben, um zu bestätigen, dass wir damit richtig liegen.

Egal, welche Antwort uns unsere Intelligenz dann gibt, das ist dann eben nur unsere Antwort, muss aber nicht mal annähernd das sein, was uns wirklich erwartet.

Ich wäre ja dafür, ewig in einem Meer von Karamellpudding zu schwimmen, den liebe ich über alles! Soll ich mal daran glauben, kann es dann wahr werden? Keiner weiß wirklich was, nicht mal die Jungs im Vatikan trotz Bewusstseinserweiterung mithilfe von gesegnetem Schnee!
  • 24.03.2014, 23:43 Uhr
Auch Gottessöhne, die jungfräulich geboren wurden, Wunder wirkten und von Menschen hingerichtet wurden, gab es schon vor Jesus.

Wobei es doch so schön wäre zu glauben, dass jemand bereits für meine Sünden büßt, die ich über 2000 Jahre später erst mal begehen müsste.
  • 25.03.2014, 01:42 Uhr
Michael M.:
"Es ist hier nicht der Rahmen, auf jedes Detail zu erwidern, missverstandene Aussagen zu verbessern und die Diskussion ins Unendliche wachsen zu lassen."
Danke für diesen Hinweis, denn ich war gerade dabei, Roland B., anlässlich seines angesagten Ausklinkens, einige seiner Ungereimtheiten 'vor die Füße zu werfen'. Aufmerksame Leser, die 'rundumsichtiger' sind, bilden sich ohnehin ihr Urteil und solche grenzwertigen Bemerkungen, wie bspw. "Eigenlob stinkt bekanntlich", entfallen nun.
Zu Rolands Gedanken von gestern, 23:31 Uhr:
Bei einem Krankenbesuch erlebte ich doppelt erschütterndes:
Die sehr gute Bekannte(93 J.), allsonntägliche Kirchgängerin, Mutter von vier Kindern, die sehr gern erlebt hätte, dass ihr einziger Sohn Geistlicher würde, lag unerwartet(weil's ihr besser ging) im Sterben(1), wusste von meinem Unglauben und fragte, offensichtlich sehr bekümmert: "Ob ich richtig gelebt habe mit der Kirche?"(2) und verschied. - Wie bitter - am Lebensende!
Leb' Dein Leben!
  • 25.03.2014, 16:19 Uhr
Marianne R.:
"So viel Theorie und so viele Worte. Diese ewige Diskutiererei ! Lassts Euch drauf ein und probiert es aus, ob wundersame Erfahrungen mit Gott zu machen sind oder nicht. Dann erst werdets schlauer sein !"
Aber, meine Dame, wie soll das gehen?
Es gibt wohl kaum einen unter uns Alten, der nicht gläubig erzogen wurde.
Folglich haben oder sollten sie schon wundersame Erfahrungen mit Gott gemacht haben, erfuhren das nicht und wurden Zweifler oder Atheisten. Und die sollten's nun noch einmal probieren?
  • 25.03.2014, 18:36 Uhr
Es spricht nichts für die Existenz eines Wesens Namens Gott, außer dem Wunsch vieler Menschen, es gäbe ihn.
  • 25.03.2014, 19:13 Uhr
Glaube an Gott hebt garantiert niemanden aus der Masse der Mitläufer heraus, im Gegenteil! Wie sagte sogar der Musiker Elton John: "Religion ist nicht wirklich mitfühlend und verwandelt Menschen in Hass erfüllte Lemminge". Damit hat er absolut nicht unrecht!

Wer es schafft, sich aus der frühkindlichen Indoktrinierung zu befreien, hat schon viel getan, sich herauszuheben. Ich meine nicht die Leute, die einfach nur aus Bequemlichkeit der Kirche den Rücken kehren, sondern die Leute, zu ihrer Überzeugung stehen.

Ich bestreite, dass es eine Instanz gibt, die menschliches Verhalten bewertet. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass es auf dieser riesigen Welt höhere Wesen als den Menschen gibt, vielleicht sogar parallel in unserer Nähe, nur in einer anderen Dimension. Aber die interessieren sich nicht für uns und schon gar nicht haben die uns erschaffen. Vielleicht sind wir tatsächlich so etwas wie ein Experiment irgend welcher intelligenter Individuen. Denen sind wir aber egal geworden!
  • 25.03.2014, 19:27 Uhr
Joachim und Alfred,

Auf welchen Ebenen bewegt Ihr Euch?
- Die Überheblichen?
"Das gilt jedoch nicht für diejenigen, die noch auf der Suche sind und sich noch nicht entschieden haben und dies vielleicht auch nie werden. Das sind vielleicht die Klügsten von allen!"
- oder die Ausgestoßenen?
"Nun denn: Derjenige, der aus seinem religiösen Umfeld, oft als Einzelner, aus Überzeugung mutig ausbricht, sich zum 'schwarzen Schaf' machen muss, mitunter das 'geächtet zu sein' auf sich nimmt ist ein 'Feigling', hat 'Angst, Nachteile einzuheimsen' ?"
Ihr tut mir Leid.
Besonders wenn der belehrende Pädagoge das Gleiche zum wiederholten Male im Themenbuch nur mit anderen Überschriften schreiben muss.
  • 26.03.2014, 00:32 Uhr
Jetzt sind Dir aber die Argumente völlig ausgegangen, was Roland?
  • 26.03.2014, 00:59 Uhr
Marianne B.: "Erzähl mir joachim, was Dich über die Masse der Mitläufer erhebt !!" - Und das mit doppeltem Ausrufezeichen?
Nun denn(Wobei mir solch ein Hickhack zuwider ist, aber ich 'erkläre'.): Derjenige, der aus seinem religiösen Umfeld, oft als Einzelner, aus Überzeugung mutig ausbricht, sich zum "schwarzen Schaf" machen muss, mitunter das 'geächtet zu sein' auf sich nimmt ist in Ihrem Kontext, Marianne B., ein 'Feigling', hat 'Angst, Nachteile einzuheimsen', ist 'hauptsächlich darauf bedacht, dass es ihm gut geht' und 'lässt anderen den Vortritt, wenn Missstände anzuprangern sind' ? Er soll noch 'erklären', was ihn 'aus der Masse der Mitläufer erhebt' ? Ja, was muss er denn noch tun, um das ihm untergejubelte Geltungsbedürfnis zu steigern? All die Fakten reichen nicht, um sich 'aus der Masse der Mitläufer zu erheben !!' - Geht es denn noch ungereimter?
  • 26.03.2014, 08:07 Uhr
Marianne/Joachim: kontextbezogene Situation, für beide stimmig.
  • 26.03.2014, 10:14 Uhr
Warum erzählt Gott uns Menschen nicht einmal etwas, womit wir wirklich etwas anfangen können? Zum Beispiel, wie man den Krebs besiegt, das wäre nützlich.

Das, was Gott angeblich in die Bibel diktiert hat, war nicht göttlich, alles was da drin steht, kann auch genausogut von Menschen stammen. Da steht nichts, aber auch gar nichts drin, was nicht auch einem zwölfjährigen Kind einfallen könnte.

Und wieso erzählt er jedem Menschen etwas anderes? Juden etwas anderes als Christen oder Moslems, den Atheisten wieder etwas völlig anderes.

Ich finde es einfach unmöglich, dass versucht wird, Einfluss auf andere Menschen zu nehmen, indem man sich auf ein imaginäres Wesen beruft. Wenn homosexuelle Katholiken nicht heiraten wollen, sollen sie das tun, aber das anderen Menschen aufzwingen zu wollen ist Schwachsinn. Gott von diesem menschlischen Schwachsinn zu trennen ist unzulässig, denn nur aus Menschen hat er angeblich gesprochen. Zu den Atheisten spricht er nicht, sonst wären sie ja keine.
  • 26.03.2014, 10:54 Uhr
Alfred schrieb: ".....Bibel ....Da steht nichts, aber auch gar nichts drin, was nicht auch einem zwölfjährigen Kind einfallen könnte."

Alfred, entweder hast Du die Bibel gelesen, als Du hohes Fieber hattest, oder nur bescheidene Auszüge gelesen oder gar nicht und anderer Leute Meinung übernommen oder ein riesiges Vorurteil, das verhindert, den Filter abzunehmen oder ein persönliches, unverdautes Problem damit.
Alfred, bei aller Liebe und Respekt Deiner Person gegenüber, aber das ist keine Basis einer halbwegs vernünftigen Diskussion.
  • 26.03.2014, 11:15 Uhr
Marianne, das wäre ein neuer Artikel zum Thema Gebet wert.
  • 26.03.2014, 11:27 Uhr
Ich vermute, Michael, Du hast keine Erfahrung mit Zwölfjährigen! Zeig mir bitte eine einzige Textpassage aus der Bibel, die zwingend göttlichen Ursprungs sein muss und nicht sogar einem Kind eingefallen sein könnte? Du wirst keine Einzige finden.

Gäbe es einen Gott, der zu uns sprechen wollte, so hätte der ruhig etwas sagen können, was seine Existenz untermauert, was göttlich ist. Warum diese Geheimnistuerei?

Ich habe meine Antwort auf diese Fragen gefunden. Dass andere Menschen einen Glauben haben, der ihnen genügt und nach dem sie ihr Leben gestalten, ist für mich doch kein Anlass, zu glauben was ich nicht für die Wahrheit halten kann.
  • 26.03.2014, 11:35 Uhr
Schreibt ein Zwölfjähriger tiefsinnige dogmatische Abhandlungen wie ein Paulus, die Kenntnisse des Judentums voraussetzen?
Schreibt ein Zwölfjähriger Prophetien (vor Christus), die nachweislich in Erfüllung gegangen sind mit einer mathematischen Wahrscheinlichkeit, die alles andere als Zufall sein können.
Schreibt ein Zwölfjähriger (langweilige) Chronologien?
Schreibt ein Zwölfjähriger zu diffizilen ethischen Fragen?
Schreibt ein Zwölfjähriger zu Zukunftsfragen, die kaum Erwachsene haben?
  • 26.03.2014, 11:39 Uhr
OK, wenn es für Dich einfacher ist, dann vergesse ich den Zwölfjährigen und ersetze ihn durch einen erwachsenen Menschen. Alles kann Menschen eingefallen sein und das ist es auch!

Was ist mit den prophetischen Voraussagen, die nicht "in Erfüllung gegangen sind"?

Viele dieser Voraussagen waren erst aufgeschrieben worden, nachdem sie eingetroffen waren und wurden den Propheten untergejubelt um die Autorität des Glaubens zu untermauern, das ist in vielen Fällen nachgewiesen worden.

Die meisten Voraussagen, die nicht nachträglich eingefügt wurden, sind so banal, dass es geradezu wahrscheinlich war, dass sie eintreffen werden.

Viele Voraussagen sind niemals eingetroffen.

Und nochmal, Du kennst Zwölfjährige nicht, die haben noch viel mehr Fantasie als Erwachsene. Unterhalte Dich mal mit einem, bevorzugt mit einem, dessen IQ höher als 100 ist, Du würdest Dich wundern!
  • 26.03.2014, 11:45 Uhr
Auch wenn ein Zwölfjähriger solche Sachen normalerweise nicht schreibt, er KÖNNTE sie schreiben, weil da nichts göttliches darunter ist! So einfach ist das!
  • 26.03.2014, 11:47 Uhr
Marianne, ich denke an meine Kinder, die sind mein Leben, machen mir riesige Freude!

Die Menschen sind es, mit denen wir leben und leben müssen. Da gibt es so viel zu tun und zu lieben.

Ich bin politisch engagiert und setze mich für die Demokratie ein. Demokratie gehört nicht zu den christlichen Tugenden, sonst wären die christlichen Kirchen demokratisch organisiert.

Das Leben hat so viel zu bieten, auf der natürlichen Ebene, wir müssen nicht nach der übernatürlichen Ebene suchen, die für uns gar nicht relevant ist.
  • 26.03.2014, 11:52 Uhr
Alfred: nur Behauptungen.
Hier mal konkrete Zahlen:
http://www.professorenforum.de/profe...n7n02a1.pdf
  • 26.03.2014, 12:03 Uhr
Michael, das ist ganz einfach mit diesen Berechnungen:

Wenn ich bei einem Basketballspiel auf einen Sieger tippen muss, dann stehen die Chancen die richtige Mannschaft zu treffen bei 50/50 (da gibt es kein Unentschieden).

Wenn ich aber immer auf die Mannschaft tippe, die in den bisherigen Spielen besser war, dann liegt meine prophetische Trefferquote garantiert weit über der mathematisch wahrscheinlichen von 50/50.

Wenn die Propheten nun also Dinge vorhergesagt haben, von denen sie Anhaltspunkte hatten, dass es eintreffen könnte, dann sind das kluge Leute. Was das aber mit Gott zu tun hat, erschließt sich wieder nur den Gläubigen.

Wenn Gott wirklich der Initiator war, warum sind dann immer noch falsche Vorhersagen darunter?
  • 26.03.2014, 12:23 Uhr
Alfred, Du hast Dich nicht mit der Argumentationsweise und dem Inhalt der Prophetie befasst. Du scheint nicht die Möglichkeit einer neuen Erkenntnis zu wollen, sondern die Bestätigung der alten. Dann kannst Du nicht von einer lächerlichen 50/50 Chance oder mehr reden.
Du scheinst weder die angegebenen Quellen wirklich zu lesen, noch den einzelnen Aspekten ausführlich nachzugehen. So kann man kaum auf Neues kommen und raus aus eingefahrenen Denkgleisen.
Die Chance echter Prophetie ist mehr als gering:
http://www.evangelikal.de/prophetie.html
  • 26.03.2014, 12:33 Uhr
Michael, was Expertisen und Statistiken wert sind, muss ich doch nicht erklären. Wer mithilfe einer Statistik etwas vortäuschen will, hat doch alle Möglichkeiten dazu.

Die Bibel muss zuerst interpretiert werden, um überhaupt irgendwie erfassbar zu sein. Was da wirklich wörtlich drin steht, taugt überhaupt nicht, weil es jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.

Der Mensch hätte gerne einen Gott, deshalb macht er ihn sich.

Ein Mensch der an das imaginäre Wesen glaubt, welches alles erschaffen hat und alles beobachtet, wirft mir vor, mich auf festgefahrenen Denkgleisen zu bewegen, das ist paradox.

Für mich ist der eine statistische Wert entscheidend: Die Menschen, die glauben, Gott hätte zu ihnen gesprochen oder die denken, sie hätten Gotterfahrungen gemacht sind verschwindend gering gegenüber denen, die in den Genuss nicht kamen. Weiterhin ist es überhaupt nicht klar, wer von den Gottglaubern diese Erfahrungen sich nur einbildet und wer tatsächlich irgendwas gespürt hat,
  • 26.03.2014, 13:36 Uhr
Aber auch das, was die gespürt haben wollen, muss noch lange nicht Gott gewesen sein.

Gott ist also offensichtlich nicht für alle da, sondern nur für die, die sich auf den Glauben an solche alten, verworrenen Geschichten glauben. Das widerspricht jeglicher Vernunft.

Da lehne ich mich doch mal glatt zurück und warte ab, was sich die Gottglauber noch alles einfallen lassen und ob sich der Vater im Himmel nicht doch mal meldet und mir sagt, war alles nur Spaß Alfred, jetzt mach ich mal Ernst.
  • 26.03.2014, 13:39 Uhr
Alfred, Du bietest keine Basis einer sachlichen vernünftigen Diskussion. 1. habe ich weder eine Expertise noch eine Statistik genannt. 2. wurde nichts vorgetäuscht, sondern sachlich mathematisch berechnet. 3. Muss eine Prophetie, die offensichtlich nicht umgedeutet, sondern so verstanden werden will, wie sie geschrieben ist, nicht erst lang und breit interpretiert werden. Wenn von einer Zerstörung der Stadt durch ein bestimmtes Volk die Rede ist, ist das klar und verständlich.
Was da wörtlich drin steht entbehrt der Bequemlichkeit für die Kritiker.
Die Stellen, die eindeutig reden und sachlich nachgeprüft werden können, umgehst Du mit Argumenten, die für diese Stellen überhaupt nicht zutreffen. Du vergleichst damit Äpfel mit Birnen.
Es macht nicht den Eindruck, dass Du die Argumente sachlich nachvollziehst, sondern ausweichst.
Auch braucht es eine längere Beschäftigung damit, wenn man jahrelang einseitig und bevorurteilt an das Thema herangegangen ist.
Noch einen schönen Tag!
  • 26.03.2014, 13:47 Uhr
Die Vorhersage der Zerstörung einer Stadt als Beweis für Gott zu bringen entbehrt für mich jeder Sachlichkeit!

In der Vorzeit wurden ständig Städte zerstört und viele Götter angebetet, auch Menschenopfer wurden im Namen Gottes gebracht.

All das lässt sich mit der Dummheit der Menschen erklären, aber doch nicht mit einem intelligenten Schöpfer.

Warum sollte ich mich auf Einzelheiten der Bibel einlassen, wenn das gesamte System so leicht zu durchschauen ist.

Warum wurde die Bibel umgedeutet, warum wurden Teile entfernt und dürfen nicht mehr veröffentlicht werden? Warum widerspricht sich die Bibel an so vielen Stellen?
  • 26.03.2014, 14:06 Uhr
Wenn Marianne R. meint, dass der Kontext nicht dazu gehört, dann sollte sie entsprechende Inhalte abgrenzen, Missverständlichkeiten meiden.
Ja, es ist halt nicht so einfach, verständlich zu schreiben - schau`n wir mal: „…Wir leben in einer Gesellschaft von Feiglingen !!“… In dem ich "wir" schrieb habe ich da sogar mich eingeschlossen !“ - Folglich auch mich, denn ich gehöre auch zum "wir", bin ein Mitglied der Gesellschaft.
Mit Verlaub, wenn Sie sich zu den Feiglingen schlagen - ich riskierte zweimal die Exmatrikulation und einmal Berufsverbot, wegen Kritik an der POLITIK(zuletzt bei Verantwortung für meine/unsere zwei kindesaltrigen Bürschchen.).

Ach, ich bin es müde, meine 'ungesunde Persönlichkeit‘ zu rechtfertigen, oder gar zum Kommunikationspsychologen zu gehen - vielleicht mit Marianne? Die Urteile der Fachkraft über uns würde ich dann gern veröffentlichen, das über M. natürlich nur mit deren Einverständnis.
  • 26.03.2014, 14:25 Uhr
Alfred, hast Du wenigstens die Prophetie selbst gelesen, geschweige den die detaillierte Darlegung der anderen Quellen? Es macht nicht den Eindruck. Und dann - nochmals: Du wiederholst Dich und das ohne sachliches Argument, sondern pauschale Verurteilung.
Schade - keine sachliche Basis für eine vernünftige Diskussion.
  • 26.03.2014, 14:59 Uhr
Vielleicht bin ich M. gegenüber zu penibel, aber: "Erzähl mir joachim, was Dich über die Masse der Mitläufer erhebt !!“, brachte mich halt wegen der enthaltenen Ungereimtheit aus dem Gleichgewicht.
Entschuldigt bitte, interessierte Leser, aber ich wurde direkt angesprochen(Roland B.,00:32 Uhr) und kann nun nicht anders:
Wie schändlich, dass jemand es wagt, eine bestimmte der nicht zu beweisenden Thesen als die Fahne der Wahrheit zu ergreifen!
Der bewegt sich auf so was von zu verurteilenden 'Ebenen', der muss einem 'Leid tun', ist 'überheblich', gehört zu den 'Ausgestoßenen', dessen 'Intelligenz' ist - na, ...? Und der zeigt 'wes Geistes Kind' er ist.
Der diskutiert 'pseudowissenschaftlich', ist ein 'ungläubiger Thomas', der 'stinkt vor Eigenlob‘.
"Damit ... aus Eurer pseudowissenschaftlichen Diskussion aus, werde ... gleichwohl mit Genuss weiter verfolgen.“
Ja, da läuft man Gefahr, die Begebenheit der 93-jährigen Frau(25.03.,16:19 U.), als Genuss … - ich müsste hier doch wohl raus!
  • 26.03.2014, 16:07 Uhr
Ich schrieb hier mal: "Leb' Dein Leben!", auch, dass ich Gläubige schätze, die redlich, humanistisch handeln, ja, durch ihren Glauben oft mehr Gutes tun, als gewöhnlich praktiziert wird und freue mich des Miteinanders(bei Respekt zueinander), die anders denkende akzeptieren(einschließlich ihrer heranwachsenden 'rebellischen' Kinder), die nicht bereit sind, nicht zu Beweisendes als Wahrheit zu verinnerlichen. Nie käme mir in den Sinn, zu solchen Menschen eine 'Gegnerschaft' aufzubauen.
Als ich mich etwas mit den 'Aufklärern' Beschäftigte, interessierte mich auch, wie Herrscher jener Zeit mit dem Gedankengut 'ihrer' Philosophen umgingen.
"Das lebhafteste Vergnügen, das ein Mensch in der Welt haben kann ist, neue Wahrheiten zu entdecken; das nächste von diesem ist, alte Vorurteile loszuwerden."
Friedrich II., der Große
Und wenn ich dann hier lese: "Bildung hat die Welt nicht verbessert, ...",(die Quelle hier verkneif ich mir), dann-ja, was soll man 250 Jahre danach(zur Quelle) sagen?
  • 26.03.2014, 21:32 Uhr
Marianne
  • 26.03.2014, 22:26 Uhr
Oder, ich lese hier: "...denn Wissen bläht ja bekanntlich nur auf." Ja, was sagt man denn dazu? ((Warum dann die vielen(aufblähenden) Zitate aus Schriften? Und bitte, 'über den Tellerrand' zu schauen, es gibt auch den Koran und andere 'Schriften'!)).
Ich 'gucke' abermals, etwa 250 Jahre, zurück und lese:
"Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur."
Friedrich II., der Große
Die Kunst, zu denken, übt und entfaltet sich, 'reibt' sich an Gegensätzen und führt zu 'qualitativen Sprüngen', zu neuen Erkenntnissen. Entfallen tatsächliche Gegensätze, hat mann nur 'eine Schiene', bewegt man sich im scholastischen Denken, verbleibt im Mittelalter.
Und schaue ich mich in der Gegenwart um:
Nelson Mandela: "Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern."
Kämpfer, wie er, siegten mit Umarmung, las ich mal. 'Reißende' Eiferer mit grenzwertigen, respektlosen Worten, verlieren, wenn sie schwindender Akzeptanz unterliegen.
  • 27.03.2014, 00:26 Uhr
Ich sehe gerade, da bejubeln welche ihre Unkenntnis, denn ich habe nichts Neues gesagt, mich nur wiederholt ! Gestern, 21:23 Uhr, 1. Absatz: "Ich schrieb hier mal ..."
Ach was, sie können nicht mal einen einfachen Inhalt(Noch dupliziert!) und Zusammenhang erfassen.
Ja geht's denn noch unbedarfter?
  • 27.03.2014, 00:56 Uhr
Guten Morgen Joachim,
leider entfernst Du Dich vom Thema. Außerdem brauchst Du Dich nicht an alten Aussagen zur Bildung festhalten. Vielmehr solltest du die Fakten sehen, die durch Bildung geschaffen wurden.
Klimakatastrophe aufgrund der Ausbeutung und Verbrennung der Energieresourcen.
Kernspaltung: Atommüll, der nicht beseitigt werden kann aber immer noch fleißig produziert wird. Mit der Atombombe sind wir heute in der Lage uns innerhalb von Stunden auszulöschen.
Hunger in der Welt weil Nahrungsmittel nicht mehr für den eigenen Bedarf produziert werden.
Abhängigkeit vom Geld, das nur wenige auf dieser Welt besitzen.
Bildung ist Macht. Diese Macht in den falschen Händen führt zu den größten Katastrophen oder aber auch dazu, dass die Mächtigen ihre Gefolgschaft von der Bildung fern halten.
Was ist die positive Seite der Bildung? Dass wir heute so alt geworden sind, uns immer noch bester Gesundheit erfreuen und uns mit Hilfe dieses Mediums streiten können, ob es Gott gibt oder nicht.
  • 27.03.2014, 08:30 Uhr
Jeder soll nach seinen Überzeugungen leben dürfen, darauf bedacht sein, andere nicht zu indoktrinieren.
Aber Vernunft sollte immer Fanatismus bloßlegen, damit die Menschen in der Gegenwart und die künftigen Generationen toleranter werden. Die Aufklärer schoben diesen Prozess an. Ich bin unendlich dankbar dafür, denn meine Beschäftigung mit Ihrem Gedankengut hat mich von Fesseln befreit, mein Leben bereichert, mir die weitere Verschwendung meiner kostbaren Lebenszeit erspart, ohne dass ich nun in Häme ausbreche gegenüber denjenigen, die(noch) einen persönlichen Gott haben, sofern sie 'friedlich' bleiben, einem nicht eines innehabenden, minderen 'Horizonts' bezichtigen, oder einen auf 'ne zu 'kurze Leiter' stellen, weswegen man nicht 'über die Wolken' schauen könne. Diskussionen mit Gläubigen, die keinen persönlichen Gott(mehr) haben, sind zu ertragen, sind getragen von gegenseitigem Respekt.
Warum nur rasten Tiefgläubige, so rasch aus(Gottgewollt?), wenn für und wider diskutiert wird?
  • 27.03.2014, 09:27 Uhr
Wer ist Gestern, 21:32 Uhr ausgerastet
  • 27.03.2014, 09:43 Uhr
Also was denn nun, zurück in die Steinzeit oder langes Leben?!
Bildung ist die Ursache des Übels?
Einerseits die brachliegende Bildungsmöglichkeit, andererseits der Missbrauch.
Hoppla, bei Letzterem sind wir uns ja einig!
  • 27.03.2014, 09:59 Uhr
Ich schrieb: "ohne dass ich nun in Häme ausbreche gegenüber denjenigen, die... einen persönlichen Gott haben, sofern sie 'friedlich' bleiben"
Wieder etwas nicht erfasst worden-das "sofern" schließt eine adäquate Reaktion meinerseits nicht aus! Sie 'steht' demzufolge für bestimmte Situationen. Der Hinweis(Tadel?) widerspricht in den Kontexten der Logik.
Ach, wenn man doch umsichtig lesen würde?
Die Bemerkung: "Armer ...!" käme mir nicht über die Lippen, die ist aber präsent und mit 'Reicher Mensch'(Frau) verquickt.

Ich wünsche mir schon lange eine weise Weltregierung mit einer solchen Machtfülle, dass sie, mit entschiedenem Druck, alles Vernünftige für die längstens mögliche Bewohnbarkeit unseres Planeten durchsetzen könnte, bis zum unvermeidlichen Planetenende. Das bleibt wohl ein Wunschtraum, trotz ständig angereicherten Wissens. So, wie in der Geschichte, bereits regional, Kulturen
wegen Misswirtschaft untergingen, ist auch zu befürchten, dass solches solches global geschehen wird.
  • 27.03.2014, 15:06 Uhr
Was den letzten Abschnitt Deines Statements betrifft Joachim, bin ich auch Deiner Auffassung. Aber wie können wir eine Weltregierung bekommen, wenn wir es noch nicht einmal schaffen, eine Europäische Regierung zu bilden Und wenn es auf der Erde weiter diese Geld- und Raffgier gibt, werden sich die Menschen in größerem Umfang wieder die Köpfe einschlagen, oder die Natur wird sich gegen die Ausbeutung wehren, und sei es wieder durch eine Sintflut biblischen Ausmaßes.

Ich habe das Gefühl, das Thema ist hier längst ausdiskutiert. Alfred hat längst eine neues Schlachtfeld oder auch nur eine neue Spielwiese eröffnet. Ich schlage daher vor, dass wir die Kriegsbeile begraben und uns zusammensetzen, um in Ruhe eine Friedenspfeife zu rauchen.
  • 27.03.2014, 15:54 Uhr
Aber nur, wenn Roland anerkennt:
Weil Glaube keines Beweises bedarf, 'reibt' man sich an denen, die sich dennoch daran versuchen. Das sollte man seit der Aufklärung und erst recht in der Gegenwart, ohne die neuesten Erkenntnisse der Physik(speziell der Quantenphysik) und der Philosophie zu erahnen, tunlichst lassen und den Zweifler wie Atheisten akzeptieren.
Der wahrhaft Gläubige 'ruht' in seiner Welt, gleich wie es um ihn 'stürmt und tost', und meistert sein Leben mit humanistischem Tun, wenngleich er bestimmte, die vor Jahrhunderten mit dem begrenzten Wissen festgelegten Doktrinen als fragwürdig, manche als falsch erkennen und kritikwürdiges nicht als Angriff auf seine Integrität auffassen sollte, denn es geht doch in der Regel um die Institutionen, um Missbrauch der Macht.
Ich beabsichtigte nie, meinen Tomahawk gegen den 'friedlichen'(im Wort angemessen, im Kontext logisch) Gläubigen zu schwingen und halte den Kienspan bereit.

Howgh!
  • 28.03.2014, 02:03 Uhr
Habe ich für ein friedliches Miteinander eine Bedingung gestellt?
Warum tust Du es, Joachim?
Also vergiss das und vergrabe Deinen Tomhawk und Deinen Kienspan.
  • 28.03.2014, 09:07 Uhr
Warum so bärenernst?
Das 'Kriegsbeil' brachte ich nicht ich ins Gespräch, fand die Metapher zur indianischen Kultur aber so schön, dass ich darauf einging - keinen Humor?
  • 28.03.2014, 17:59 Uhr
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Wenn Gott für dich ein Wesen ist, hast du das Wesen Gotte nicht verstanden
  • 13.03.2014, 13:06 Uhr
Ach Robert, lies doch richtig, ehe Du so etwas schreibst. Für mich gibt es Gott nicht, also ist er für mich natürlich auch kein Wesen. Dass er ein Wesen wäre, sagen diejenigen, die ihn erfunden haben. Den väterlichen Gott gibt es bei den Christen, bei den Moslems und den Juden, Dass ein "Vater unser im Himmel" ein Wesen ist, dürfte ja wohl auf der Hand liegen, oder?

Aber ein toller Satz ist Dir trotzdem gelungen, wenn auch inhaltlich nicht zutreffend!
  • 13.03.2014, 14:39 Uhr
Auch für mich gibt es Gott nicht. Und trotzdem bin ich überzeugt davon, dass Gott "ist" - in uns und um uns.
Aber meines Erachtens ging's in deinem Beitrag darum nicht. Du hast Gott schlicht auf Kirche reduziert und dadurch wirkte dein Beitrag doch arg schief auf mich.
  • 13.03.2014, 14:51 Uhr
Gut Robert, dann habe ich Deinen Beitrag falsch verstanden, jetzt bin ich beruhigt.

Ich bin ebenfalls davon überzeugt, dass es auch außerhalb den Dimensionen, die wir begreifen können etwas gibt. Nur der Begriff Gott ist halt von den Religionen und Kirchen besetzt, deshalb würde ich persönlich den nicht dafür benutzen.

Der Begriff Gott bezeichnete schon immer Wesen die sich Menschen in ihren Vorstellungen geschaffen haben.
  • 13.03.2014, 15:21 Uhr
Ich bin auch der ich bin, ganz ehrlich. Glaube ich jedenfalls!
  • 25.03.2014, 00:32 Uhr
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Wenn ich Eure Diskussion lese, muss man meinen, dass nur die Christen an einen Gott glauben.
Dann wäre zuerst der Begriff "Glauben" zu definieren. An etwas glauben heißt bekanntlich, es nicht zu wissen, aber davon überzeugt zu sein, dass es so ist. Juden, Christen, Muslime glauben alle an einen Gott und der ist der Gott Abrahams. Wenn ich glaube, dass es diesen Gott gibt, muss ich es nicht beweisen. Dann bräuchte ich auch nicht an diesen Gott zu glauben.
Wenn wir die Genesis mal lesen und diese vergleichen mit der Evolutionstheorie, müssen wir feststellen, dass Moses das Alles schon vor unseren Gelehrten erfasst hatte. Die sieben Tage sind nur als Metapher zu verstehen. Wann hat Gott den Menschen erschaffen? Doch nach der Erde, den Pflanzen und den Tieren. Gott setzte den Menschen damit an die Spitze der Evolution. Was Moses im Ablauf von sieben Tagen beschreibt, hat wohl einige Millionen Erdjahre gedauert.
Ich bin heute mehr denn je von der Existenz Gottes überzeugt.
  • 12.03.2014, 20:49 Uhr
Natürlich, Moses wusste das alles schon, auch dass Gott die Himmelskörper am Himmelsgewölbe angebracht hat! Eine Metapher ist das hinten und vorne nicht, das sind die Vorstellungen von Menschen, die noch nicht wussten, dass die Erde ein ganz winziger Teil im riesigen Universum ist, auch wenn daran rumgedeutet und -interpretiert wird, was das Zeug hält!
  • 12.03.2014, 20:58 Uhr
Da hatte Moses Ihnen sicherlich einiges voraus. Sicherlich wusste er auch, dass die Erde noch kleiner als ein Mückenschiss in diesem Universum ist. Aber wir Menschen leben nun mal auf diesem Planeten in diesem Sonnensystem, das die ganze Entwicklung hier beeinflusst. Warum sollte Moses die Genesis anderer Planeten mit intelligenter Bevölkerung erzählen?
Im Übrigen habe ich heute Abend nicht vor, mich Ihren Provokationen zu stellen. Ich ziehe es vor, das Fußballspiel anzusehen und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend mit unserem Gott.
  • 12.03.2014, 21:25 Uhr
Niemand zwingt Sie, umgehend zu antworten, das ist ja der Vorteil dieser Art von Forum. Mir vorzuwerfen, Sie vom Fußballschauen abzuhalten ist ja wohl hanebüchener Unsinn. Apropos Unsinn, denken Sie wirklich, Moses wusste, dass die Erde keine Scheibe ist? Dann hätte er vielleicht auch sagen können, ob seine Eva und sein Adam nun schon Homo Erectus oder noch Homo Habilis waren, das frage ich mich nämlich. Oder waren sie gar bereits Homo Sapiens? Ach ja, alles nur metaphorisch. Hätte Moses, wenn er wirklich Bescheid wusse, doch nur die Wahrheit gesagt, die Kirchenfürsten hätten einen Vorsprung vor der Wissenschaft gehabt, der fast uneinholbar gewesen wäre, aber so ....
  • 12.03.2014, 21:47 Uhr
Eigentlich wollte ich Ihnen nicht mehr antworten. Zu Ihren Ausführung Folgendes:
Ich habe Ihnen nicht vorgeworfen, dass Sie mich vom "Fußballschauen" abhalten.
Wenn Sie Moses lächerlich machen und meiner Ausführung entnehmen wollen, Moses hätte schon unser heutiges Wissen gehabt, begeben Sie sich unterhalb des Stammtischniveaus.
Wenn Moses schreibt: Gott hat die Erde erschaffen, meint er damit die Erde, wie sie vor Millionen von Jahren entstanden ist, wie sie sich entwickelte und wie sich weiter entwickeln wird. Er wusste vermutlich nicht, ob die Erde eine Scheibe oder Kugel ist. Vermutlich war der Horizont seiner Welt noch viel zu klein dazu.
Genau so verhält es sich mit den Menschen. Moses kannte die differenzierten Homo-Spezies noch nicht. Es geht um den Menschen in seiner Entwicklung seit dem er auf der Erde ist und solange er auf der Erde sein wird.
Der Glaube an diesen Gott hat schon vielen Menschen geholfen, Unerträgliches erträglich und schier Unmögliches möglich zu machen.
  • 13.03.2014, 09:32 Uhr
Aber Herr Bergner, Sie hatten sogar wörtlich geschrieben, dass Moses das alles schon vor unseren Gelehrten wusste. Jetzt plötzlich wusste er nicht mal, dass der Mensch sich aus menschenähnlichen Vorfahren entwickelt hat. Was ist die Genesis noch Wert, wenn sie nicht stimmt. Was hat das damit zu tun, dass der Glaube Menschen geholfen hat? Auch Placebos und Homöopathie helfen den Menschen, genauso wie machen Menschen auch die Liebe zu ihrem Fußballverein.

Auch wenn Gläubigen verboten ist, an der religiösen Lehre zu zweifeln, weil sie damit eine Sünde begehen, so gilt diese Regel doch nicht für denjenigen, der sich diesen Dogmen nicht unterworfen hat. Ich darf offiziell den Wahrheitsgehalt leugnen, weil ich ja kein Christ (mehr) bin! Ich tue das auch mit gutem Gewissen, da ich davon überzeugt bin, dass es keinen Gott gibt, der sich dafür interessiert, ob so ein alter Mann wie ich glaubt oder nicht. Wenn es ihn gäbe, hätte der wahrlich andere Problem als mich! Aber er würde mich mögen!
  • 13.03.2014, 10:14 Uhr
Herr Richards,
Sie dürfen leugnen, was sie wollen. Dazu gehört wohl auch des "wörtlich" geschriebene.
  • 13.03.2014, 23:01 Uhr
Roland Bergner, 13.03.,09:32 Uhr:
Zitat:
" ... Der Glaube an diesen Gott hat schon vielen Menschen geholfen, Unerträgliches erträglich und schier Unmögliches möglich zu machen."
Wenn es ihn so gäbe(allwissend, allsehend, Angst einjagend - Hölle), hat er tatsächlich "schier Unmögliches" möglich gemacht: Die Menschen seit der 'Verkündung' in seinem Namen Religionskriege bestialischen Ausmaßes führen, Waffen segnen lassen, um dann, nach dem Gemetzel - "Unerträgliches erträglich" zu machen.
Wie kann ein Gott das zulassen?
Nichtgläubige verstehen das nicht.
Ach, ja: Er gab den Menschen den freien Willen, zu sündigen, um dann, in seiner unendlichen Barmherzigkeit, zu verzeihen.
Hier geht es geht wohl um Autosuggestion im Glauben.
Das trieb mich um, als ich noch einen persönlichen Gott hatte.
Bitte meine Gedanken nicht als Häme auffassen! Keinesfalls möchte ich jemanden verletzen.
Gutes gab `s auch. Bedarf der Glaube Institutionen der Macht?
Goethe reicht: "Edel sei der Mensch, ... ."
  • 16.03.2014, 12:29 Uhr
Ich denke, der größte innere Antrieb der Menschen an Götter zu glauben ist die Angst! Wer diese Angst überwunden hat und wirklich frei ist zu sagen, ich glaube an keinen Gott, der ist auch nicht mehr so leicht zu manipulieren.

Das ganze Gerede mit der Hoffnung, den vergebenen Sünden usw. ist doch nur Fassade. Wer will schon wirklich ewig leben? Irgendwann muss man doch auch mal einfach nur seine Ruhe haben.
  • 16.03.2014, 13:42 Uhr
Mich interessierten besonders Äußerungen kirchlicher Vertreter zum Thema Wissenschaft & Religion.

Erstaunlich.

Priester GEORGE V. COYNE, bis 2006 Leiter des Observatoriums im Vatikan, über das Verhältnis von Wissenschaft und Religion, schreibt in einem Artikel:
"Was wusste Gott?"
Aus seinen umfangreichen Ausführungen:
"... Wenn wir die Ergebnisse der modernen Wissenschaft ernst nehmen, fällt es schwer zu glauben, dass Gott allmächtig und allwissend ist im Sinne der scholastischen Philosophen. Die Wissenschaft erzählt uns von einem Gott, der sehr anders sein muss als der Gott, den mittelalterliche Philosophen und Theologen sahen. ... Wir brauchen Gott nicht, um das Universum zu erklären, so wie wir es heute sehen. ...
Ich glaube aufrichtig, dass Gott eine Person ist und sich uns - seinem auserwählten Volk und durch sein auserwähltes Volk uns allen - persönlich offenbart hat. Und wenn Gott uns doch etwas über sich selber sagen will, dann tut er das durch seine Schöpfung. ... ."
  • 17.03.2014, 23:59 Uhr
Den zitierten Ausführungen von George V. Coyne kann ich in vollem Umfang zustimmen.
  • 18.03.2014, 09:02 Uhr
Wenn ich dann mal die "göttliche Schöpfung" dahingehend interpretiere, was Gott uns damit sagen wollte: Lebt euer Leben, ihr habt nur das eine und denkt nicht, ihr seid etwas Besseres, kümmert euch nicht um uns Götter sondern um eure Mitmenschen, ihr seid alle gleich, hört auf mit dem Religionsscheiss.
  • 18.03.2014, 11:10 Uhr
1. Roland hat das Zitat(16.03.2014,12;29 Uhr), den 'Kern' des angesprochenen Problems 'übersehen' (?), bewußt Unerfreuliches 'weggewischt'?
2. Rasch dem Zitat(09:02Uhr) in "vollem Umfang" zugestimmt ('gewitzt' abgelenkt?), einen 'Strohhalm gefischt'?(Einen 'Kern' zu übersehen, ist doch wohl unwahrscheinlich, oder? Leider meine Erfahrungen bei kontroversen Gedankengängen mit 'harten' Gläubigen!)
Hat R. mein "Erstaunlich." ob des Zitats(16.03.23:59 Uhr) überhaupt bedacht?
Deshalb stupse noch mal an:
Weiter für Roland B. aus besagtem Artikel:
Ausführungen von George V. Coyne:
"... Wer Gott als den "großen Gott der Lücken" hinzuzieht, um Dinge zu erklären, die er ansonsten nicht erklären kann, hängt einem Götzenbild an, das sich kaum von der Anbetung des Goldenen Kalbs unterscheidet, von dem die Bibel berichtet. ... ."
Was nun?
3 Reaktionsfälle habe ich erfahren
1. Schweigen(was vielleicht schon bewußt geschah), meist auch bei Nachfrage
2. Einsicht
3. (arg) unchristliche Widerworte
  • 18.03.2014, 19:37 Uhr
sicher waren die Götter der Germanen Lückenbüßer für die ihnen noch unerklärbaren Naturereignisse. Auch die Griechen und die Römer huldigten ähnlichen Göttern mit der Ergänzung, dass es noch einen Gottvater über diesen gab. Bereits der Jüdische Glaube kennt nur den einen Gott, den die Christen und die Mohammedaner übernommen haben. Was die Christen von den beiden anderen Religionen unterscheidet, ist der Glaube an die Menschwerdung Gottes. Dieser Gott ist sicherlich kein Lückenbüßer.

Aber warum wollen Atheisten oder Calvinisten den Christen oder anderen Religionen ihren Gott absprechen? Weil sie keinen eigenen haben, an den sie sich mit ihren Problemen wenden können? Oder ist es der Neid?
  • 18.03.2014, 21:07 Uhr
Warum? Weil sie nicht an diesen Gott glauben!

Ist das etwa ein irgendwie schlüssiger Beweis für Gott, dass viele Religionen einen haben? Nur weil Christen, Juden und Moslems sich auf einen Gott geeinigt haben, kann es auch nur einen geben? Und wenn die sich täuschen und es gibt Millionen von Göttern?

Wieso sollte ein Denkverbot herrschen und Atheisten nicht ihre Überzeugung aussprechen dürfen?

Neid auf einen Gott, das ist ja wohl mit Verlaub ein selten unausgegorenes Argument, schließlich ist der Glaube ja kostenlos, wer neidisch wäre, könnte sich ja problemlos selbst seinen viel, viel mächtigeren Gott erschaffen und an den glauben. Oder, wenn er lieber der Herde nachstampft, einfach mitmachen beim kollektiven Gottglauben.

Indem Du behauptest, die Götter der Germanen waren Lückenbüßer für mangelnde Kenntnisse der Wissenschaft, die Götter der Neuzeit hingegen die Wahrheit fälschst Du einfach die Geschichte. Auch die nomadischen Beduinen im Orient, die den "modernen Gott" ..........
  • 19.03.2014, 00:45 Uhr
........erschaffen hatten, wussten noch nicht, dass die Erde nur ein winziges Staubkorn im Universum ist.
  • 19.03.2014, 00:45 Uhr
Ich las:
"Nikolaus B. Enkelmann ist der Grandseigneur der Erfolgs- und Motivationstrainer im deutschsprachigen Raum." - weckte Neugier!

Aus seinem Artikel
"Die Kraft der Autosuggestion"
(Für Erfolg im Beruf, aber auch fürs Selbstbewusstsein.)

"... Viele Menschen kennen das Gefühl, dass etwas nicht den eigenen Vorstellungen entsprechend läuft ... "
Um das zu ändern, empfiehlt er, "... Mentales Training als Basis zur Selbsthypnose ist hierzu der Schlüssel. Mit dessen Hilfe lernen Menschen, sich von Hemmungen, Zweifeln und Ängsten zu befreien, sich der eigenen Stärken bewusst zu werden, sich bewusst Ziele zu setzen ... . ... Mentales Training bezeichnet daher ein Training des Geistes mittels positiver Selbstbeeinflussung — und das wurde zu allen Zeiten und in allen Kulturen unter den unter-schiedlichsten Bezeichnungen praktiziert. ... Alle Menschen streben im Grunde nach dem gleichen Ideal, den Zustand von innerer und äußerer Harmonie. ... ."
Geschieht das nicht auch in der Kirchenbank?
  • 19.03.2014, 07:16 Uhr
1. wie in meinem ersten Beitrag ausgeführt, bedarf der Glaube keines Beweises. Wenn ich an Gott glaube, muss ich deshalb nicht beweisen, dass es ihn gibt. Ich wäre dann ungläubig. Genau so wenig müssen Sie beweisen, dass es Gott nicht gibt.
2. Wollen Sie Meditation und die Gebetsrituale der diversen Religionen als Mentales Training bezeichnen. Es gibt wohl so viele Formen des Mentalen Trainings, die nichts mit der Kirchenbank zu tun haben.
  • 19.03.2014, 09:27 Uhr
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Frank, aber "bitteschön" nur, wenn keiner Schaden dabei nimmt. Weil das aber nicht möglich ist, sollte man sich doch verpflichtet fühlen, aufklärend zu wirken(Drogen hinnehmen?).
Was mich stets in Diskussionen mit Gläubigen traurig stimmt, ist deren Unvermögen, eigenständig Fehler in Ihrem Denken zu finden.
Mit mir diskutiert jemand in - mit seinem Glauben.
Ich halte kritisch mit meinem Wissen dagegen.
Während ich mein Wissen als nicht endgültig betrachte, es revidiere, wenn beweiskräftiges Wissen angereichert wird, beharrt der Gläubige dogmatisch in seiner Auffassung, die, genau genommen, nicht seine, sondern die seiner Prediger ist. Die rühmlichen Ausnahmen sollten wir nicht vergessen("Tamensi movetur!").
Hinzu kommt, dass ein gläubig erzogener Mensch, der Atheist wurde, mehr vom Glauben versteht, als sein Widerpart(nicht böse aufzufassen), denn der jetzt Ungläubige kennt den Glauben und der Atheist weiß, wie er, aus welchen Gründen er zu seiner ehemaligen Gläubigkeit gekommen war.
  • 02.03.2014, 16:52 Uhr
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Es bleibt zu beachten, Gott hat nicht die Erde oder den Menschen geschaffen.
Evolution brauche ich wohl jetzt nicht erklären.
Der Mensch hat sich einen virtuellen Gott in seinem Kopf geschaffen.
Nicht die Menschen sind eine Schöpfung Gottes,
Götter sind eine Schöpfung des Menschen!
  • 26.02.2014, 19:51 Uhr
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Das Buch der Bücher, also die Bibel betrachte ich als Sammelband orientalischer Märchen!
  • 26.02.2014, 16:46 Uhr
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