Gottesglaube zu lehren ist unmoralisch!

Beitrag von wize.life-Nutzer

An einen Gott zu glauben ist ein Irrtum, sagen die Atheisten. Götter gibt es wohl fast so lange, wie es Menschen gibt. Es gibt gute Götter und schlechte Götter. durchgesetzt haben sich auf Dauer nur die Götter, deren Namen und Geschichte irgendwann einmal mit Waffengewalt verbreitet wurde. Das gilt übrigens auch für das angeblich ach so gute Christentum. Da sind garantiert viel bessere Götter dem Vergessen zu Opfer gefallen, weil deren Anhänger einfach zu friedlich waren, als dass sie anderen Menschen ihren Glauben mit Gewalt aufzudrücken versucht hätten.

Warum aber ist es unmoralisch, den Gottesglauben zu lehren? Ganz einfach, es handelt sich um Götter, die nicht bewiesen sind. Das ist immer so, denn ein Gott lässt sich nicht beweisen. Im Gegensatz dazu steht die Wissenschaft. Alles lässt sich nachweisen und muss dies auch, um anerkannt zu werden. Wenn eine Lehre sich irgendwann als falsch erweist, dann wird sie korrigiert. Beim Gottesglauben geht das aber nicht, der darf ja prinzipiell nicht hinterfragt werden, kann sich daher auch nie als falsch erweisen.

Dass Gottesglauben aber grundsätzlich falsch sind, zeigt ja die Geschichte derjenigen Götter, die mal aktuell waren, aber irgendwann "abgesetzt" wurden (griechische Mythologie, Naturgötter etc.). Solange man im Einzugsgebiet eines Gottesglaubens lebt, ist einem dieser Glaube näher als jeder andere. Bei den Moslems ist der Islam gültig, bei den Christen das Christentum. Natürlich sind objektiv betrauchtet beide Glaubensrichtungen mängelbehaftet, weil historisch herumgefälscht und gelogen wurde, was das Zeug hält.

Alle Geistlichen Führer der Religionen sind durch Zufälle in ihrer Biografie an ihren Job gekommen. Allen gemeinsam ist der Wille, Macht auszuüben und Karriere zu machen. Nur so konnten sich die Religionen durchsetzen. Wenn es nur Menschen gewesen wären, welche den Glauben für sich selbst gelebt hätten und zwar menschlich und demütig, würden die Religionen schnell vergessen sein.

Wie kann man aber so vermessen sein, zu glauben, man hätte das Recht, sogar Kindern solche unbewiesenen Lehren aufzuschwatzen, die nachgewiesen für so viel Leid und Gewalt auf der Welt sorgen?

Ich wäre dafür, religiöse Lehrern mit einer Altersfreigabe zu versehen. Ab 14, besser ab 16 oder sogar ab 18 Jahren sollte der Mensch reif genug sein, den wahren Hintergrund der Gottesglauben zu erkennen und dann vernünftig abzuwägen, ob er da mitmachen will.

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