Gott ist ein Atheist!
Gott ist ein Atheist!

Gott ist ein Atheist!

Beitrag von wize.life-Nutzer

Der biblische Gott hält sich für einzigartig und posaunt das auch noch in voller Überzeugung heraus! Dabei weiß man zumindest eins ganz genau, in den endlosen Weiten des Kosmos gibt es nichts, was es nicht gibt!

Uns Menschen kann er ja viel erzählen, dieser Gott. Wieso aber sollten wir ihm bedenkenlos abnehmen, dass er allmächtig ist, wenn er es nicht einmal schafft, seine angebliche Schöpfung in den Griff, sprich sündenfrei, zu kriegen? Ja, angeblich hat er dem Menschen einen freien Willen spendiert, schon klar. Aber warum hat er das getan, aus Spaß, aus Hang zur Ironie? Nein, ich gehe davon aus, er konnte gar nicht anders, er ist gar nicht allmächtig!

Dass es höhere Wesen im Weltall gibt, als den Menschen ist fast als Realität anzusehen. Der Mensch selbst entwickelte sich ja aus niedrigeren Arten und wird selbst noch eine höhere Stufe erklimmen können, ehe alles Leben auf der Erde aussterben wird. Warum sollte es aber in unserem, oder einem der vielen weiteren Universen nicht Wesen geben, die aus unserer Sicht gottähnlich sind oder sogar noch größer als jeder Gott, den sich die Menschheit bisher ausgedacht hatte?

Wenn dieser biblische Gott, so es ihn denn wirklich in dieser oder ähnlicher Form geben sollte, behauptet, er sei der einzige Herr der Menschen und der Schöpfer der ganzen Welt, dann könnte es nach menschlichem Ermessen dafür dreiErklärungen geben:

1. Er ist es wirklich, allerdings erscheint das nahezu ausgeschlossen.
2. Er weiß, dass er nur eins von vielen Gotteswesen ist, aber das muss er uns ja nicht erzählen.
3. Er ist selbst ungläubig oder unwissend und denkt, er wäre aus sich selbst entstanden und der größte und leugnet deshalb seine Schöpfer.

Die letzte Erklärung scheint mir recht logisch zu sein. So ein Gott, der Milliarden von Menschen eine Stufe unter sich weiß, kann natürlich schon auf die Idee kommen, er wäre der Größte. Ähnlich den Atheisten, die ihn verleugnen, verleugnet er seine eigene Herkunft und die, die noch über ihm stehen.

Dass er nicht wirklich die allerhöchste Instanz sein kann, erkennt man schon, wenn man das Buch aufschlägt, welches er ja angeblich mittels Inspiration seiner Ghostwriter verfasst hat. Dieses Buch ist nämlich von vorne bis hinten unglaubwürdig und unausgegoren. Da steht zu viel Zeug drin, welches zwar zur damaligen Zeit zum Handwerkszeug der Verkünder aller möglichen Religionen gehörte, aber nichts, was wirklich von einem höheren Wesen stammen könnte.

Was ist nun der richtige Weg für uns Menschen, wenn wir uns davon überzeugt haben, dass es mehr höhere Wesen auf der Welt gibt, als uns wirklich lieb sein kann? Ganz einfach, wir müssen weiterleben, als wäre nichts gewesen. Wir müssen für alle Fälle trotzdem natürlich stets fair bleiben und gute Jungs und Mädels sein und unsere Steuern bezahlen. Bleibt uns ja auch nichts übrig, sonst gehen wir in den Bau, zumindest, wenn es sich um hohe Summen handelt.

Natürlich ist es nicht unsere Aufgabe, unsere Götter davon zu überzeugen, dass auch sie nicht ganz oben sind, sondern ebenfalls bescheiden und fromm gefälligst ihren Herrn zu lobpreisen haben.

Zum Abschluss fasse ich noch mal die Ergebnisse zusammen:
a.: Alle Argumente, die auf göttliche Existenz hindeuten sind außerstande, den Beweis zu erbringen, dass es nur einen Gott gibt. Wo einer herkommt, muss es noch mehrere geben. Etwas anders zu glauben wäre großer Humbug!
b.: Dass der Mensch nicht das höchste Wesen im Weltall sein kann, dürfte unstrittig sein, da geht noch viel mehr!
c.: Götter haben offenbar Besseres zu tun, als sich um das Leben auf der Erde zu kümmern. Deshalb müssen wir Menschen die Verantwortung übernehmen.
d.: Sollte noch mal ein Sohn Gottes auf die Erde kommen, dann müssen wir den dringend darüber aufklären, dass es da womöglich noch viel größere Götter über ihm, seinem Vater und dem heiligen Geist gibt, von denen die alle jedoch noch nichts wissen.

Das wären wir dem christlichen Gott absolut schuldig, jedenfalls insofern es ihn überhaupt gibt!

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