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Alt werden wie Methusalem – Traum oder Schreckensvision?

Alt werden wie Methusalem – Traum oder Schreckensvision?

Christine Kammerer
24.04.2014, 15:41 Uhr
Beitrag von Christine Kammerer

Die Menschheit wird immer älter. Doch nur die wenigsten Hochbetagten können ihre Lebenszeit wirklich genießen. Viele von ihnen sind mit schweren Krankheiten oder zumindest mit einer ganzen Reihe von Zipperlein geschlagen, die ihnen das Leben fast täglich verleiden. Ist das ewige Leben also wirklich erstrebenswert?

969 Jahre Lebenszeit - so alt zu werden wie einst Methusalem ist ein uralter Menschheitstraum. Die biblische Legende beflügelte die Fantasie vieler Menschen und inspirierte sie zu kühnen Visionen: Zu allen Zeiten versuchte sich die Menschheit an allerlei Apparaten und Tinkturen, um das ewige Leben zu erlangen.

Ewiges Leben - auf der Suche nach dem Stein der Weisen
Ein ganzer Wissenschaftszweig – die Alchemie - widmete sich der Suche nach einem Mittel, das den Tod überwinden sollte. Der Stein der Weisen, das Lebenselixier, verhieß die Heilung aller irdischen Leiden und viele wollten gerne glauben, dass es zudem ewige Jugend, Schönheit, Potenz und sogar Unsterblichkeit verlieh. Auch die moderne Wissenschaft ist von dieser fixen Idee besessen: Fieberhaft arbeiten Forscher in aller Welt daran, den Alterungsprozess zu verlangsamen – vielleicht sogar zu stoppen. Noch müssen wir sterben, mit durchschnittlich etwa 76 Jahren. Aber vielleicht irgendwann…

Lebensmüde nach einer halben Ewigkeit?
120 Jahre immerhin können wir unter günstigen Bedingungen durchaus erreichen: Die Französin Jeanne Calment wurde 122 Jahre alt und ist damit der bislang bekannte älteste Mensch. Aber ist es wirklich erstrebenswert, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen? Und würde uns das ewige Leben nicht irgendwann auch mit Lebensmüdigkeit schlagen?

Vielleicht ist es gerade die Begrenztheit unserer Lebenszeit, die den Reiz unseres Daseins ausmacht? Sie treibt uns an, uns zu verwirklichen, so lange dies möglich ist. Sie macht es notwendig, immer wieder Prioritäten zu setzen und bewegt uns, im Hier und Jetzt nach Glück zu streben und die kostbare Zeit zu nutzen. Ewiges Leben macht stetes Streben überflüssig. Selbst die Jenseitslehren der Religionen und wären dann ohne Belang. Und wer kein Ziel hat, verliert an Sinn und Bedeutung, wird passiv und müde. Wer alle Zeit der Welt hat, misst der Zeit keinen Wert mehr bei. Wozu soll er sich beeilen, die Herausforderungen des Lebens anzugehen und Lösungen für Probleme zu finden?

Fluch oder Segen?
Das Bewusstsein, dass man für die nachfolgenden Generationen Verantwortung übernehmen sollte, käme abhanden. Vielleicht würde man aber auch schon aus reinem Egoismus verantwortungsvoller handeln, weil man die Konsequenzen seiner Entscheidungen auch selbst tragen müsste? Doch noch haben wir den wichtigsten Aspekt dabei außer Acht gelassen: Die Gesundheit.

120 Jahre bei guter körperlicher Verfassung – ja, das wäre wohl für viele akzeptabel. Madame Calment war lange damit gesegnet. Ihre letzten Jahre verbrachte die betagte Dame im Altersheim - an den Rollstuhl gefesselt, blind und fast taub. Es gibt weitaus jüngere Menschen, die sich mit einem frühen Tod anfreunden, weil das Leben zur Qual wird:

Der Tod ist die beste Erfindung des Lebens
Auch Steve Jobs musste sich aufgrund seiner Krebserkrankung mit dem Sterben auseinandersetzen. Der Apple-Gründer starb 2011 mit 56 Jahren, doch schon 2005 hielt er vor Absolventen der Stanfrod University eine Rede, in der er erklärte, der Gedanke an den Tod helfe ihm, Entscheidungen zu treffen. Und so Jobs: ''Niemand will sterben. Nicht mal Menschen, die in den Himmel kommen wollen, wollen sterben, um dorthin zu gelangen. Und dennoch ist der Tod das Schicksal, das wir alle teilen. Niemand ist jemals entkommen. Und das ist so, wie es sein sollte, weil der Tod möglicherweise die beste Erfindung des Lebens ist. Es ist der Vertreter des Lebens für die Veränderung. Es räumt das Alte weg, um Platz zu machen für das Neue.“

152 Kommentare

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Ich halte es mit Steve Jobs. Meine Entscheidungen treffe ich jetzt nach den Möglichkeiten und für Dinge, die ich noch nicht hatte. Nach fast 45 Jahre Ehe, kommt dieses Kapitel nicht mehr in Frage. Bin gerne Oma für 4 Enkelkinder, habe ein Buch geschrieben, Reisen gemacht, die ich machen wollte, muss ständig an meiner Fitness arbeiten und erfreue mich an den kleinen Dingen des Lebens, muss aber nicht unbedingt 100 werden.
  • 19.04.2014, 12:42 Uhr
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Ja, das ist so was mit dem ewigen Leben. Ich persönlich bin überzeugte Katholikin und glaube fest an ein ewiges Leben. Ich war 19 Jahre Klinikseelsorgerin und habe viele Sterbende in der letzten Lebensphase begleitet. Diese Erfahrungen waren nicht immer leicht, vor allem der Umgang mit den Angehörigen. Es gibt ja immer unerledigte Dinge, die nicht mehr erledigt werden können und das ist belastend. Aber diese Erfahrungen haben mir auch die Angst vor Tod und Sterben genommen. Keiner von uns weiss mit Sicherheit, was die Seele ist und an welchen Ort die Seelen der Verstorbenen kommen. Ich glaube und vetraue auf Gott.
  • 18.04.2014, 19:13 Uhr
Das ist sehr gute Anschauen so sehe ich das auch , vielen Dank
  • 18.04.2014, 19:19 Uhr
"Ewiges Leben" auf dieser Erde??? Nein!
"Ewiges Leben" in Gottes Welt--Ja!!
  • 18.04.2014, 21:36 Uhr
ja ewiges Leben auf der Erde nein
Ewiges Leben nach dem Tod ja
  • 18.04.2014, 21:52 Uhr
Freue mich , soviel Gleichgesinnte an zu treffen.Wir werden uns hoffentlich alle im großen Reich Gottes mal sehn.Schöne Ostern.
  • 19.04.2014, 06:54 Uhr
ja schöne frohe Ostern wünsche ich auch allen
  • 19.04.2014, 11:15 Uhr
Mir ist jetzt schon manchmal langweilig, gibt nicht viel mehr Neues. Bin aber neugierig was dann kommt!
  • 19.04.2014, 13:37 Uhr
Ja, alles ist spannend hier wie dort...
  • 19.04.2014, 14:20 Uhr
Ein berühmter Theologieprofessor hielt einmal einen Vortrag über das "Ewige Leben". Danach fragte ihn eine Dame:" Ist es wahr Herr Professor-sehen wir im Jenseits alle unseren Lieben wieder?"--"Ja sicher, gute Frau, die anderen aber auch!!"
  • 09.05.2014, 22:37 Uhr
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Ewiges Leben, da wird es aber ganz schön eng auf unseren Erde.
  • 18.04.2014, 17:19 Uhr
Stefan, das ist nicht dein Ernst.... Im Himmel ist viel Platz..
  • 19.04.2014, 14:19 Uhr
Was es mit der Seele des Menschen auf sich hat, will, kann und werde ich nicht beurteilen, da ich denke, jedes Lebewesen unserer Erde besitzt eine. Aber sieht man es von Standpunkt des Lebens, hier jetzt und heute, was ist denn der Himmel? Etwas imaginäres aus der kirchlichen Entstehungsgeschichte, meine ich. Und Toleranz ist für mich auch das Akzeptieren anderer Glaubensansichten. wenn es auch nicht die meine ist. . Und aus meiner Erziehung kenne ich ein wenig das Alte Testament sowie auch das neue Testament.
  • 20.04.2014, 14:32 Uhr
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Ich möchte nicht ewig leben, was für eine schreckliche Vorstellung!!°!°!° ich habe auch keine Angst vor dem Tod, sondern nur davor was meine "lieben Mitmenschen" mit mir machen wenn mir die Körperliche/geistige Selbstbestimmung wegen Krankheit nicht mehr möglich ist.
  • 18.04.2014, 14:17 Uhr
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Ewiges Leben, wie es in der Bibel (und nur von dort) versprochen wird, ist unter ganz anderen Bedingungen zu sehen. (Kein Leid, kein Schmerz wird mehr sein) Mit dem, was wir hier auf der Erde erleben, ist es in keinem Fall vergleichbar. Ich glaube, nach Joh. 3, 16 daran. Das ist die österliche und frohmachende Botschaft. Darauf darf ich mich freuen. Der Gott, der diese Erde erschaffen hat, der hat auch diese neue Erde schon erschaffen. Für uns Menschen natürlich jetzt nicht sichtbar. Das kann und darf man/frau glauben.
  • 18.04.2014, 10:46 Uhr
nimm es mir nicht übel Helmut aber wenn ich diese Worte hier von Dir lese kommen mir die Zeugen Jehovas in den Sinn die mich auch immer mit solchen Worten bekehren wollen. Wir Menschen sind doch alle verschieden, also laß doch jeden das glauben und auch sagen was er glaubt ohne das er/sie von dir immer wiederkehrend belehrt wird
  • 18.04.2014, 22:29 Uhr
Der, der da glaubt hat mehr vom Leben. Zu mindest die Hoffnung.
  • 19.04.2014, 06:59 Uhr
Liebe Gisela, ich gehöre der evangelischen Kirche an. Bekehren kann ich und will ich nicht, das kann Gott/Gottes Sohn allein. Ich kann und will nur ein Zeugnis meines Glaubens geben.
  • 19.04.2014, 12:14 Uhr
Bravo Helmut. Möge Giesela ihre Ängste in den Griff bekommen.
Frohe Ostern.
  • 19.04.2014, 14:17 Uhr
Also ich hab einmal Tonbandstimmen befragt, da hörte ich
" Du wirst wach sein, lang nach der Zeit"!
Was das wohl heißen soll??
  • 19.04.2014, 15:53 Uhr
Diese Frage kannst du mit deinem Herzen beantworten.
  • 19.04.2014, 18:05 Uhr
Ulla ich habe keine Ängste ich kann es nur nicht leiden wenn diese Menschen vor der Tür stehen und mich bedrängen wollen. Einerseits bewundere ich, wie sie ihren Glauben vertreten, andererseits gehen sie mir damit mächtig auf den Keks.
  • 20.04.2014, 22:56 Uhr
Helmut ich wollte Dich auch nicht persönlich angreifen. Jeder kann glauben und sagen wie er es meint
  • 20.04.2014, 22:56 Uhr
Ich persönlich hab ein Problem mit dem Glauben. Warum wird dann in aller Welt Krieg geführt und töten sich Menschen gegenseitig ? Warum sorgt der liebe Gott nicht dafür, daß das mal ein Ende nimmt ?
  • 20.04.2014, 22:58 Uhr
Liebe Gisela. Nach der Bibel , haben wir das Paradies verwirkt. und somit das Glücklichsein nicht Leiden usw.
Und als der Herr sah , wie schlecht wir Menschen sind , hat er seinen Sohn geschickt um uns die Möglichkeit zugegeben gerettet zu werden. Aber eins hat er uns von Anfang an gelassen unseren freien Willen... Noch etwas war und ist immer da das Böse....
Was du oder Ich aus unserem Leben machen ist deine und meine eigene Geschichte. Du und auch ich hatten und werden bei vielen Entscheidungen immer zwei Möglichkeiten haben...Ich bin Altlutheranerin.. Hannoversche Kirche Protestantin... dir Gottes Segen Ulla.
  • 21.04.2014, 06:26 Uhr
Ulla was Du und ich aus unserem Leben machen ist eine rein persönliche Sache. Alles andere wird durch machtgeile Politiker fremd bestimmt. Willst Du Krieg ? Ich glaube nein, ich auch nicht und ganz bestimmt ganz viele andere auch nicht aber da gibt es Menschen in unserer Welt und die sagen ich will aber und beeinflussen unser Leben mächtig damit indem sie auf andere Menschen los gehen und das so bestimmen und die, die das zwar auch nicht wollen, aber müssen weil sie selbst auch gern weiterleben möchten. Manchmal wünschte ich mir Kinder würden uns regieren, die streiten sich, hauen sich die Schäufelchen auf den Kopf und vertragen sich wieder. Dann wäre manches in der Welt besser.
  • 21.04.2014, 09:24 Uhr
Gisela , ja es hat immer schon Kriege gegeben ,und meisten Religonskriege. Machtgeile Menschen auch immer. Aber es hat auch immer Menschen gegeben , die den Mut hatten bei Einsatz ihres eigenen Lebens sich für Gerechtigkeit ein zusetzen . Oft genung für die ganze Menschheit . Ich wünsche Ihnen alles Gute . In der Bibel steht : Seit nicht nur Hörer des Wortes, sondern Täter. Ulla aus Bochum.
  • 21.04.2014, 11:22 Uhr
Liebe Gisela, wir Menschen haben einen eigenen Verstand und WIllen erhalten. Leider wird oft erst nach Gott gefragt, wenn Leid, Krieg u. ä. da ist. Warum fragen wir ihn nicht vorher? Im Übrigen fühle ich mich nicht angegriffen oder beleidigt. Ich hoffe sehr, dass meine Beiträge in der ernstgemeinten Achtung gegen jedermann verfasst sind und so verstanden werden. Es täte mir sehr leid, wenn ich jemanden weh tue oder gar beleidige. Wie sonst kann die Liebe Jesu in diesen Artikeln erfahren werden?
  • 21.04.2014, 12:00 Uhr
Helmut:"Liebe Gisela, wir Menschen haben einen eigenen Verstand und WIllen erhalten."
Einerseits: „Glaubt nicht, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen; nein, nicht den Frieden, sondern das Schwert“, heißt es bei Matthäus (10,36). Schließ das nicht Toleranz aus? Darf der Gläubige 'Achtung gegen jedermann' haben, ohne das Fundament des Verkünders zu verlassen? Wie soll ich hier 'die Liebe Jesu' erfahren? Um abermals mit Helmuts Worten zu sprechen.
Andererseits:Jesus predigt auch Gewaltverzicht und Feindesliebe(Lk 6,27-36 par. Mt 5,38-48). Die Jünger warnen vor eigenmächtigen Ausbrüchen heiligen Zornes gegen die Lauen und Verstockten(Mt 13,24- 30.47-50).
Ja, was gilt denn nun?
Wie urteilt man mit Verstand darüber? Zu welcher Willensbildung führt das zwangsläufig, wenn man bemüht ist, in Kant'schem Sinne zu denken? Auch das ist es, was mich an so manchem Gläubigen stört, dass er nicht hinterfragt. Predigern Logik abzuverlangen, das gebietet doch wohl die Vernunft!
  • 23.04.2014, 00:01 Uhr
Hallo Joachim. Hab mal einen Katolischen Pfarrer gefragt , ob er das alles glaubt was er predikt. Er antwortete, "erstens bin ich kein Pfarrer sondern Religionwissenschaftler, man findet nur noch schwer Nachwuchs, darum helfe ich aus. Dadurch, ich wie ich schon sagte Wisenschaftler bin, glaubt man zuletzt garnichts mehr, zumal sich schon die Apostel widersprechen". Was kann man dazu noch sagen? Vielleicht das er ein ganz ehrlicher Mensch ist, der sein von der Natur oder Schöpfung gegebenes Denkvermögen ohne Angst nützt? Abgesehen davon gab oder gibt es mehr als ein Neues Testament, welche sich allerdings widersprechen. Das welches in unserer Bibel steht, wurde vom König Konstatin ausgesucht.!
Andererseits beneide ich manchmal die Menschen die einfach blind Glauben können, denn der Glaube tröstet sie nicht nur, Gläubige fühlen sich auch beschützt in allen
Lebenslagen. Selbst der Tod kann sie nicht so treffen , denn sie kommen ja ins Paradies!
  • 23.04.2014, 01:45 Uhr
Liebe Anna.
Das haben sie im letzten Satz , sehr schön ausgedrückt.. Ja, die Hoffnung und gläubige Menschen , die auch ihren Glauben leben _
leben einfach glücklicher. Aber Achtung Glauben und Glauben leben sind zwei Unterschiedliche Schuhe...Ihnen einen schönen Tag. Ulla.
  • 23.04.2014, 06:17 Uhr
Helmut: "Leider wird oft erst nach Gott gefragt, wenn Leid, Krieg u. ä. da ist. Warum fragen wir ihn nicht vorher?"- Was würde dann gewesen sein? Wäre uns vieles erspart geblieben?
Helmuts Frage empört, ist so unbedarft! Als ich noch naiv glauben konnte, fragte ich wiederholt Gott, ob er denn das Böse zulassen wolle. Mit Sicherheit war ich nicht der Einzige! Das gab 's und gibt es Millionenfach vor drohenden Katastrophen, betend, verbunden mit der Bitte, Unheil abzuwenden(Vulkanausbrüche, Weltkriege, Atomkraftwerke)! Nicht zu begreifen ist, warum Helmut nicht fragte, bei seinem Gottvertrauen!
Er müsste doch eigentlich wissen oder erahnen, was jeder Einzelne für Antworten bekam und bekommt, welche Antworten die Millionen bekamen und bekommen?! Warum schreibt er so Ungereimtes? Na ja - ist vergleichbar mit den Widersprüchen in den Schriften. 'Suchende' verschreckt Helmut.
Massen wären sicher wieder bei Gott, wenn er doch im Sinne Helmuts Fragen hören, Gebete und Bitten erhören würde!
  • 23.04.2014, 20:46 Uhr
Anna und Ulla,
ich hörte und las immer wieder mal, dass man Gläubige beneidet, sollte aber auch an Gegenteiliges denken. Wer weiß schon, was dem Gläubigen im Sterben widerfährt? Freut er sich wirklich auf das Paradies? In einem anderen Zusammenhang schrieb ich:
"Bei einem Krankenbesuch erlebte ich doppelt erschütterndes:
Die sehr gute Bekannte, allsonntägliche Kirchgängerin, Mutter von vier Kindern, die sehr gern erlebt hätte, dass ihr einziger Sohn Geistlicher würde, lag unvermutet im Sterben(1), wusste, von meinem Unglauben und fragte, offensichtlich sehr bekümmert: "Ob ich richtig gelebt habe mit der Kirche?"(2) und verschied. Geht es noch bitterer am Lebensende?"
Woran dachte sie? - An die zeitlebens vertane Zeit beim Befolgen der kirchlichen Rituale? Daran, dass sie, um 'Sünden' zu vermeiden, nicht 'hinein in das volle Menschenleben greifen' durfte? 'Sünden', die der im Zölibat lebende Klerus definierte (und daran festhält), woran u. a. auch ihre Ehe vor vielen Jahren zerbrach.
  • 24.04.2014, 00:10 Uhr
Hallo Joachim.
Ja es , ist vieles nicht oder garnicht zu verstehen.. Dann lese ich in der Bibel, sehr hilfreich Jakobus - Briefe. zzt für mich , jeder von uns hat zu seinem Leben etwas zu sagen schönes und trauriges... Aber den Trost oder die Ruhe nach einem gelesenen Bibelvers ist sehr hilfreich ( FÜR MICH !) alles gute Ulla.
  • 24.04.2014, 05:57 Uhr
Hallo Ulla,
"...alles gute..." wünschtest Du mir. Wir ahnten nicht, wie nötig ich das vor meiner wochenlangen Caravantour hatte. Danke! Zwei Pannen und mehre Gefahren glimpflich überstanden.
Wenn Dir etwas hilfreich im Leben ist(Bibel-Jakobus), kann sich jedermann nur freuen.
Ich wünschte mir, einen der Texte zu lesen, der Dir Trost und Ruhe gab. Wie würde er wohl auf mich wirken?
Würde ich an Schriften anderer Religionen denken - vergleichen? Dann wär `s ja wohl nix mit der Ruhe. Es folgten Nachschlagen und weiteres „wühlendes“ Nachdenken.
Ich wünschte, Du bräuchtest keinen Trost, keine Ruhe zu suchen - ruhtest gelassen in Deinem Sein.
Was mich betrifft, ich fühle mich erst dann so richtig wohl, wenn ich, ohne Beschränkungen, körperlich und geistig bis zu Grenzen meines Könnens agil sein kann, Fortschritte in Geschicklichkeit und Erkenntnissen mache und bin nach dem schrecklichen Krieg und seinen Folgen, die ich als Kind bewusst erlebte, unendlich dankbar für jeden Friedenstag.
  • 02.07.2014, 19:04 Uhr
Freue mich ,dass die Reise gut überstanden ist. Aber mit der Gelassenheit und der Weisheit des Alters ist das kein Problem.Denn wer im Hier und Jetzt lebt , geniesst jeden ihm geschenkten neuen Morgen. Ich suche nicht ich geniesse jedes Wort des Evangeliums täglich . Joh. 11,25-26 .. In der Bibel steht auch im Römerbrief: 3, 19-24
Dass niemand aus eigener Kraft die Herrlichkeit Gottes erreicht. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit.
  • 03.07.2014, 07:05 Uhr
Frau Ulla Rinio,
nach Ihrer vertrauten Anrede (24.04.2014, 05:57):
"Hallo Joachim.“,
verfiel ich ins Duzen. Entschuldigung.

Ich danke Ihnen für die Mitfreude(Heute, 07:05 Uhr)!

Ulla Rinio schrieb:
"Aber den Trost oder die Ruhe nach einem gelesenen Bibelvers ist sehr hilfreich ( FÜR MICH !) …“
Und Wochen später: "Ich suche nicht ich geniesse jedes Wort des Evangeliums täglich . Joh. 11,25-26 ..“

Ulla sucht also nicht. Sie genießt! - Sucht sie nicht doch - den Genuss?
Weiter:
„In der Bibel steht auch im Römerbrief: 3, 19-24
Dass niemand aus eigener Kraft die Herrlichkeit Gottes erreicht.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit.“ - Danke!

Aber, Frau Ulla Rinio, was ist die Herrlichkeit Gottes - die Herrlichkeit Gottes in den verschiedenen Religionen? Wer will sie - wie erreichen und warum?
Wo wären wir heute, wenn man nicht mehr, nicht weiter suchte, als in den „Schriften aller Schriften“(Bibel, Koran etc.)?

Aber, "... jeder nach seiner Façon selig werden."
Friedrich, der Große
  • 03.07.2014, 12:23 Uhr
Ich glaube , an den Schöpfer und das ewige Leben...mein bestreben ist das Leben nach dem Tod im Himmelreich zu-verbringen.. Sie werden sagen, welch kindischer Kram! Mag sein, dass Sie das so sehen. Aber nur wer glaubt wie die Kinder wird das ewige Leben haben...Die Religionen und die Kirche intressieren mich nicht! Im Gegenteil... Aber mein Leben und mein gelebtes christliche Miteinander ist mir sehr wichtig... Die Jüngste bin ich übrigens auch nicht mehr....
Bei Schiller heißt es auch der Dummen gibt es viel zuviele. Eins schöne Zeit U. Rinio.
  • 03.07.2014, 13:31 Uhr
Ulla Rino schrieb:
"Sie werden sagen, welch kindischer Kram!“
Falsch gedacht, weil U. in meinem Kontext etwas Wesentliches übersah! Ich sprach ihr Genießen nicht ab, sondern hob es hervor und schrieb auch: "Wenn Dir etwas hilfreich im Leben ist(Bibel-Jakobus), kann sich jedermann nur freuen.“ Das tue ich immer noch!
Aber ich hinterfragte und werde das nicht lassen, weil ich mich meines Verstandes bediene - Prediger, die es wissen und verkünden, mir suspekt geworden sind.
Sie will nach dem Tod im Himmelreich verbringen.
Mein Verstand fragt: Woher hat sie die Vorstellung vom Himmelreich? Wo ist das? Wie sieht es dort aus? Was will sie dort tun? ...
Allerdings freue ich mich nicht über Ullas Aggressivität: "Bei Schiller heißt es auch der Dummen gibt es viel zuviele.“
Bös gemeint?
Mit Zitaten könnte auch ich dienen: „Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." - Neben Einstein auch David Hilbert und Leonhard Euler zugeschrieben.
  • 03.07.2014, 15:23 Uhr
Wissenschaft..heißt wissen???? oder???? vieles ist mit unseren Verstand nicht zuerklären. Und von der Wissen---schaft halte ich nichts- hinterfrage immer von wem werden diese Wissenden bezahlt!
  • 04.07.2014, 17:30 Uhr
Wünsche Ihnen alles Gute . U. Rinio.
  • 04.07.2014, 17:30 Uhr
Danke für Ihren Wunsch - Wohlergehen Ihnen.

Aber ich fasse es nicht, hier zu lesen, dass jemand von der Wissenschaft nichts hält!
Missverstehe ich was?
Es gibt ja solche Fälle, in denen finanzkräftige Unternehmen zwecks Gewinnoptimierung Wissenschaftler 'kaufen‘. - Kann man deshalb solch ein pauschales Urteil fällen?
Der Hinterfragende findet doch heraus, dass Wissenschaftler fast ausnahmslos integer arbeiten.
Nichts von denen zu halten, die verdienstvoll, oft selbstlos, mitunter durch lebensgefährliche Experimente an sich selbst zum Wohle der Menschheit arbeiteten?
Ja geht denn das?
Auch heutzutage opfern sich, wegen mangelhafter finanzieller Ausstattung, Wissenschaftler bei der Verwirklichung ihrer Ziele auf, kennen kein Limit bei zu leistenden Wochenstunden!
Abgesehen davon - wo wären wir heute ohne die Anwendung der Erkenntnisse der Wissenschaft?
Ich muss da was missverstanden haben. Womöglich liegt das an den vielen Fragezeichen und Gedankenstrichen.
  • 06.07.2014, 23:06 Uhr
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Ich möchte nicht ewig leben. Es würde doch letztendlich ein nicht enden wollendes Abschied nehmen bedeuten. Cornelia Bettina Riegel
  • 18.04.2014, 10:16 Uhr
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Und noch etwas, vor dem Tod braucht kein Wesen unserer Erde Angst zu haben und was danach ist, entzieht sich so oder so unserem begrenzten Verständnis. Sterben ist, wovor wir uns fürchten. Ich habe nicht nur einmal Menschen dabei begleitet, sie sind ganz friedlich eingeschlafen.
  • 17.04.2014, 23:43 Uhr
Warum haben dann aber alle Geschöpfe Angst vor dem Tod, auch Tiere?
  • 18.04.2014, 11:36 Uhr
Nicht alle schlafen triedlich ein, manchmal ist es ein tagelanger Kampf, uralt werden will wohl niemand, aber ich schließe mich Johannes an, alle Geschöpfe haben Angst vor dem Sterben, aber was ist mit den Selbstmördern
  • 18.04.2014, 19:29 Uhr
Stefan ich denke mal es ist so man sagt man hat Angst vor dem Tod aber ist es vielleicht nicht eher die Angst vor dem wie ? Ich habe auch Angst davor vielleicht einmal qualvoll einen langen Weg gehen zu müssen bevor ich sterben kann. Ich finde die Vorstellung schrecklich. Einfach einschlafen und nicht wieder aufwachen so wünsche ich mir zu sterben auch wenn es für die Verbliebenen schrecklich iszt.
  • 18.04.2014, 22:20 Uhr
Es ist das nicht wissen wie, da hast du vollkommen recht.....Aber wenn ich täglich im Gebet sage , ich nehme alles so hin wie du es für mich denkst und tust in demut..dann wird auch mein Tod so sein
wie der Herrgott es für mich gedacht hat...
  • 19.04.2014, 07:04 Uhr
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Das Sterben ist Teil des Lebens im biologischem Sinn. Was es mit der Seele des Menschen, wie ich glaube, auf sich hat... keine Ahnung. Jedoch Nahtot-Erfahrungen könnten auch eine Reaktion unseres Gehirns sein...und wie viel kennen wir wissenschaftlich gesehen darüber in %? Nicht all zu viel.
  • 17.04.2014, 23:34 Uhr
Richtig, das Sterben ist Teil des Lebens im biologischem Sinn. Aber das war nicht immer so. Ursprünglich war das Leben auf Unendlichkeit ausgerichtet. Der Tod ist ein Einschnitt ins Leben, der nie gewollt war. Darum bemühen sich die Menschen, ihn mit allen Mitteln zu verdrängen. Einbalsamieren, Einfrieren, mit Ersatzteilen immer wieder auffrischen ...

Wie unnatürlich der Tod ist, wird uns tagtäglich vor Augen geführt, wenn wir von Amokläufen hören, Flugzeugabstürzen, Schiffskatastrophen, Naturkatastrophen, usw.
  • 18.04.2014, 11:41 Uhr
@Stefan

Zeigt sich in solchen Aussagen nicht die Überheblichkeit der Unwissenden? Jesus Christus war gestorben und ist auferstanden. Das ist keine Glaubensansicht im Sinne von Unwissen, sondern eine geschichtliche Tatsache. Seine eigenen Feinde seinerzeit bestätigten das, zahlten sie doch Bestechungsgelder, damit die Mär verbreitet wird, er sei gestohlen worden.

Die heutige wissenschaftsgläubige Gesellschaft tut gewiss immer wieder so, als wüßte sie etwas. Jede Neuentdeckung zeigt dann aber, dass sie eigentlich überhaupt keinen Überblick, geschweige denn wirkliches Wissen hat.

Zu Recht heißt es: "Unser Wissen ist Stückwerk!"
  • 18.04.2014, 18:19 Uhr
@Elke

Ob mit abwertenden Zitaten die Wirklichkeit wohl ausser Kraft gesetzt werden kann? Wohl kaum. Der Unwissende verschanzt sich hinter nichtssagenden Äußerungen, sonst müsste er ja seine graue Masse anstrengen und ggf. seine Meinung ändern, wenn ihm die Realitäten anderes belegen, als alle seine Hypothesen.
  • 18.04.2014, 18:22 Uhr
Da kann ich mich nur anschließen
  • 18.04.2014, 19:33 Uhr
Liebe Elke. Warum diese Wut????
Du hast ein Lebengeschenkt bekommen und vieles mehr...
  • 19.04.2014, 07:07 Uhr
Nein, Elke, Du mußt mir nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt, weil es ihn gibt. Sieh mal, er ist der Töpfer, Du bist der Ton. Hast Du jemals gehört, dass der Ton seinen Töpfer in Abrede stellt? Mag ja sein, dass Du schon mit Studierten diskutiert hast. Aber was sagt das schon?

Sind diese Studierten bereits ihrem Schöpfer begegnet? Wenn ich von Glauben ~ Vertrauen rede, dann hat das was mit Erfahrung zu tun und dürfte wohl kaum eine Leier sein. Ich bin mir sicher, wenn Du einmal vor Deinem Schöpfer stehen wirst, werden Deine Worte andere sein - wenn Du dann überhaupt zu Worten fähig bist.

Wenn Dir HEUTE das Leben ein zu niedriges Niveau ist, hoffe ich für Dich, dass es Dir einmal wertvoller wird.
  • 19.04.2014, 08:54 Uhr
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Ich betreue ehrenamtlich ältere, zum Teil demente Menschen. Heute war ich bei einer 99jährigen, die darauf wartet, abgeholt zu werden, wie sie sich ausdrückt. Sie ist geistig noch sehr fit, körperlich etwas beeinträchtigt. Ich sagte ihr, dass wohl viele warten, denen es schlechter ginge als ihr.... alle wollen wir alt werden, gesund sterben und das so spät als möglich. Gottseidank haben wir es nicht in unserer Hand! Meine Mutter, 87, liegt im Krankenhaus. Ihr Gesundheitszustand ist mal so mal so. An einem Tag möchte sie sterben, am anderen Tag noch lange leben.... Wir sind machtlos!
  • 17.04.2014, 22:23 Uhr
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Sterben ist das notwendige Ziel des Lebens. Ohne Tod gebe es keine neuen Generationen, aber nur dieser regelmäßige 'Neustart' ermöglicht evolutionäre Anpassung an sich ändernde Umweltbedingungen.

'Ewiges' Leben des Individuums wäre der Tod der Arten, und Stillstand der Entwicklung!
  • 17.04.2014, 21:47 Uhr
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