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Die Religionen verlieren ihren Einfluss, der Mensch profitiert davon!

09.04.2014, 16:18 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Die Religionen liegen in ihren letzten Zügen. Aufklärung und Wissenschaft haben dazu beigetragen, dass nur noch rudimentäre Glaubensreste übrigbleiben. Statt wie ehemals zu sagen, „da ist der Herr im Himmel“, heißt es heute zwangsläufig nur noch „da muss doch irgend etwas sein“!

Ein persönlicher Gott, der alles geschaffen hat, weil er einfach Lust dazu hatte ist eine kindische Vorstellung. Auch wenn viele von uns noch selbst als Kleinkinder indoktriniert wurden und noch Restängste in uns verspüren, dass da irgendwo ein rachsüchtiger, griesgrämiger alter Herrscher über die Universen rumspukt und darauf wartet, uns in die Hölle zu schicken, werden wir doch immer freier von diesen Vorstellungen.

Auch die Jesusmenschen, die sich und anderen weismachen wollen, dass vor über 2000 Jahren das Supergenie in Israel rumgelaufen ist und die absolute Liebe gepredigt hat, werden immer weniger, wenngleich sie schon in so penetranter Verzückung und gütigem Gesichtsausdruck ihre Lehre herumposaunen, dass man am liebsten sofort mit ihnen rumtanzen würde ("Die Sache Jesu' braucht Begeisterte").

Wieso brauchen wir einen Gott, der uns liebt, wenn er nicht eingreift und unser Leben paradiesisch gestaltet? Wieso werden wir krank und sterben elendig, wenn derjenige, der uns konstruiert hat uns doch so sehr liebt? Da ist doch irgendwo ein Fehler im System Gott und Schöpfung.

Wahrscheinlich war es aber nie so interessant wie heute. Wir wissen alles über die Religionen und nicht nur, wie es früher war, über die bei uns gerade angesagteste. Wir können miteinander vergleichen, drüber diskutieren, drüber lachen und angewidert erkennen, zu welchen schrecklichen und idiotischen Taten Menschen im Namen ihres angeblichen Glaubens fähig waren und sind.

Wir können voller Zufriedenheit beobachten, dass Atheismus stärker und stärker wird und dass die religiösen Fanatiker es kaum noch schaffen, Menschen als Böse zu bezeichnen, nur weil sie nicht an einen Gott glauben.

Auch wenn Religionen immer noch benutzt werden um Macht auszuüben, es wird weniger und das ist gut so.

Irgendwann werden die derzeit aktuellen Religionen verschwunden sein, das ist gut. Was danach kommt weiß man natürlich nicht und nicht alles wird besser sein, das ist zu erwarten. Aber Humanismus und Atheismus bieten ausgezeichnete Voraussetzungen, den Menschen stärker in den Vordergrund zu stellen und eine bessere Welt zu schaffen. Alle Menschen sind gleich, niemand darf wegen Rasse, Herkunft und Glaube benachteiligt werden, auch nicht von einem imaginären Wesen, das in einem imaginären Himmel wohnt.

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15 Kommentare

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Religion wird immer eine persönliche Einschätzung sein. Leider habe die Religionen immer zu ihrem Vorteil gehandelt, als Institutionen. Das wird kaputt gehen, denke ich auch.
Für mich hat aber Re -(rück)- ligio -(Bindung)- immer etwas mit dem Geistigen zu tun, von dem A L L E großen Gelehrten und Philosophen sprechen.... die Rückbindung an das große Ganze, wie immer das für den Einzelnen aussehen mag. Die Themen von diesen weisen Menschen die über die ganze Erde verteilt waren und sind, beinhalten jedoch immer Dasselbe, das es eine große Ordnung hier gibt, die eben auch nicht zu erklären und zu fassen ist.
Nur die Religionen machen eben etwas daraus, das zu ihrem Vorteil ist.

Wären wir , wenn es nicht so wäre, dann umsonst hier?
  • 11.04.2014, 18:36 Uhr
Warum muss das Leben einen anderen Sinn haben, als einfach zu leben? Nur weil es für den Menschen schwer vorstellbar ist, dass man genau wie ein Tier einfach so existiert, aus Fleisch und Blut ist, ein Gehirn hat, das mittels elektrochemischer Prozesse den Organismus steuert und dass seine hohe Entwicklungsstufe uns eine Art Bewusstsein gibt?

Wieso wäre es umsonst gewesen zu leben, wenn nach dem Tod alles vorbei wäre? Für mich ist der Gedanke überhaupt nicht zwingen. Ich nehme mich als Mensch nicht so wichtig, wenn ich irgendwann weg bin, dann ist es eben so.

Andererseits bin ich aber offen für das, was kommt. Ich schließe kaum eine Möglichkeit aus. Das Einzige, woran ich überhaupt nicht glauben kann ist, dass da ein einziges Wesen ist, welches den gesamten Kosmos "verbrochen" hat, das halte ich für absurd.

Wäre hingegen ich selbst dieses Wesen und wüsste das lediglich nicht mehr, dann könnte ich dran glauben, aber nur dann!
  • 12.04.2014, 19:01 Uhr
Sehr interessantes Thema, ich denke, wir sind "nur" ein Teil unserer entstandenen Erde, geprägt durch die Evolution. Sehe ich es vom religiösen Standpunkt der Schöpfung -Gott-, muss ich auch mal hinterfragen, wer oder was hat Gott geschaffen ? Oder auch, was ist die Seele eines Menschen? Oder sind wir in unserer Evolutionsstufe noch so unterentwickelt, um dies erkennen zu können?
Oder ist der Urknall unseres Universums die eigentliche Schöpfung und wer oder was hat das verursacht?
Und ich denke auch, wir Menschen auf unserem Planeten Erde sind bestimmt nicht allein im Universum, das wäre ja Platzverschwendung .
Und unsere Lebensformen sind nun mal den Bedingungen unserer Erde angepasst.
Und was wir aus unserer Erde machen, da sind wir doch genau genommen die "Problemkinder" ?!
  • 16.04.2014, 00:26 Uhr
Ich glaube, dass unser Urknall den Namen nicht verdient hat. Das Außeinanderfliegen von Materie und Energie war für mich nur die Folge anderer Vorgänge, die schon vorher waren.

Ich glaube an die Ewigkeit des Kosmos, irgendetwas war schon immer da, das wiederspricht nicht meiner Überzeugung, dass dies nicht ein intelligentes Wesen war, welches sich alles ausgedacht, und es dann zusammengebastelt hat. Vielleicht gibt es ja irgend etwas ganz Großes, von dem unser Bewusstsein sogar ein Teil ist. Vielleicht bleibt ja irgend etwas von uns auch nach dem Tod übrig, möglicherweise auch bewusster und wissender als das, was wir jetzt haben. Insofern bin ich kein Atheist, denn ich kann mir alles vorstellen.

Aber eben nicht, dass da ein Kumpel im Himmel sitzt, der Chef von dem allen ist, das ist eine menschlich-kindische Vorstellung, die aber ganz gut zu den debilen Kuttenträgern auf christlichen Spitzenpositionen passt!
  • 16.04.2014, 10:04 Uhr
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Aufklärung und Wissenschaft haben dazu beigetragen, dass das monistische Weltbild der Materialisten heute nicht mehr uneingeschränkt überzeugt. Atheismus ist in diesem Kontext zwar eine legitime Möglichkeit, bietet aber vermutlich keine zielführenden Antworten zu den ewigen Menschheitsfragen ('Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Welchen Sinn hat das alles?').

Dessen ungeachtet ist eine "Modernisierung des überlieferten Gottesbildes" in einen zeitgemäßen wissenschaftlichen Kontext nötig und möglich. Viele theologische Grundaussagen stehen nicht notwendig im Gegensatz zu modernen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, auch wenn das oft so (miss-)verstanden wird.

Natur- und Geisteswissenschaften suchen Antworten auf die o. a. Fragen, nur eben mit unterschiedlichen Methoden.

(nur die subjektive Erkenntnis eines interessierten Laien, ohne Anspruch auf Zustimmung oder Gültigkeit!)
  • 10.04.2014, 22:25 Uhr
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Es gibt - wie man sieht - nicht nur religiöse Fanatiker, sondern auch atheistische!
  • 10.04.2014, 12:52 Uhr
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Rundumschlag von Alfred. Was regst du dich eigentlich auf? Religion ist zu einer ganz persönlichen Sache des Einzelnen geworden. Die Kirchen haben in vielen Ländern keine Macht mehr über den Menschen. Und das ist gut so. Insofern ist die Religion langweilig geworden, es sei denn, ein Bischof gibt zu viel Geld aus, Pfarrer vergreifen sich an Kindern oder eine Bischöfin trinkt einen über den Durst und fährt dann noch Auto.
Es menschelt also beim Personal Gottes. Deshalb erledigt sich das Thema von selbst, da der Weihrauch verschwindet.
  • 09.04.2014, 18:00 Uhr
Weihrauch sorgt für eine Schadstoffbelastung wie in einer verräucherten Kneipe. Schon alleine von daher wäre ein Kirchenverbot für Kinder und Jugendliche ratsam.
  • 09.04.2014, 20:32 Uhr
Christian, Kirchensteuer braucht keine(r) bezahlen, es sei denn, er/sie will es. Insofern ist die Macht der Kirchen von den Zahlern so gewollt. Ich habe kein Problem damit.
  • 10.04.2014, 07:13 Uhr
Spitzname
  • 10.04.2014, 08:34 Uhr
Die Kirchen sind reich, bezahlen aber nur ihre geistlichen Mitarbeiter gut. Alle anderen erhalten für die gleiche Arbeit weniger, als entsprechende Angestellte im öffentlichen Dienst.
  • 10.04.2014, 09:52 Uhr
Das wusste ich nicht, aber wenn es so sein sollte, dann wäre das ein Skandal!
  • 10.04.2014, 10:09 Uhr
Gar nicht wahr! Erstens mal führen Minijober gar nichts ab, das muss der AG tun - und wenn eine Kirchenaustrittserklärung vorliegt, auch nicht.
  • 10.04.2014, 12:54 Uhr
Guiseppe: vom Lohn des normalen Minjobers (bis 450 Euro) führt der AG ab: 13 % pauschale KV, 15% pauschale RV - beides ohne Anspruch auf Leistung (der AN kann RV aufstocken), 2 % pauschale LSt --- keine Kist, keine ALV.
Ich war jahrzehntelang in der Buchhaltung und muss es daher wissen. Habe gerade nochmal auf der Site der Minijobzentrale nachgeschaut, ob sich das geändert hat, seit ich nicht mehr arbeite - aber es ist wie gehabt.
Bei der Nichtabführung der Kist bei Vorlage einer Austrittserklärung war ich allerdings etliche Jahre in der Vergangenheit - so war es, als statt pauschale Sozialvers.Beiträge pauschale LSt abgeführt wurde...
Ich denke schon, dass ich nicht an Gedächtnisschwund leide
  • 10.04.2014, 16:35 Uhr
Schau doch mal die Unterlagen der Minijobzentrale an.
Gibt's denn hier niemanden anderen, der sich in der Lohnbuchhaltung auskennt.
Es ist wirklich und wahrhaftig 2 % LOHNSTEUER, und nicht KIRCHEN-STEUER, die für die Minijober vom Arbeitgeber zu entrichten sind!!!!!!!
Den oben angegebenen Link hab ich mir jetzt angeschaut. Weißt du, wieviel die Kist von 2 % LST ist???? Das sind ein paar Promille!
Also, wenn es sich lohnt, darum einen Aufstand zu veranstalten!!!!
Gibt es denn nichts Wichtigeres?
  • 10.04.2014, 19:21 Uhr
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