Die Religionen verlieren ihren Einfluss, der Mensch profitiert davon!

Beitrag von wize.life-Nutzer

Die Religionen liegen in ihren letzten Zügen. Aufklärung und Wissenschaft haben dazu beigetragen, dass nur noch rudimentäre Glaubensreste übrigbleiben. Statt wie ehemals zu sagen, „da ist der Herr im Himmel“, heißt es heute zwangsläufig nur noch „da muss doch irgend etwas sein“!

Ein persönlicher Gott, der alles geschaffen hat, weil er einfach Lust dazu hatte ist eine kindische Vorstellung. Auch wenn viele von uns noch selbst als Kleinkinder indoktriniert wurden und noch Restängste in uns verspüren, dass da irgendwo ein rachsüchtiger, griesgrämiger alter Herrscher über die Universen rumspukt und darauf wartet, uns in die Hölle zu schicken, werden wir doch immer freier von diesen Vorstellungen.

Auch die Jesusmenschen, die sich und anderen weismachen wollen, dass vor über 2000 Jahren das Supergenie in Israel rumgelaufen ist und die absolute Liebe gepredigt hat, werden immer weniger, wenngleich sie schon in so penetranter Verzückung und gütigem Gesichtsausdruck ihre Lehre herumposaunen, dass man am liebsten sofort mit ihnen rumtanzen würde ("Die Sache Jesu' braucht Begeisterte").

Wieso brauchen wir einen Gott, der uns liebt, wenn er nicht eingreift und unser Leben paradiesisch gestaltet? Wieso werden wir krank und sterben elendig, wenn derjenige, der uns konstruiert hat uns doch so sehr liebt? Da ist doch irgendwo ein Fehler im System Gott und Schöpfung.

Wahrscheinlich war es aber nie so interessant wie heute. Wir wissen alles über die Religionen und nicht nur, wie es früher war, über die bei uns gerade angesagteste. Wir können miteinander vergleichen, drüber diskutieren, drüber lachen und angewidert erkennen, zu welchen schrecklichen und idiotischen Taten Menschen im Namen ihres angeblichen Glaubens fähig waren und sind.

Wir können voller Zufriedenheit beobachten, dass Atheismus stärker und stärker wird und dass die religiösen Fanatiker es kaum noch schaffen, Menschen als Böse zu bezeichnen, nur weil sie nicht an einen Gott glauben.

Auch wenn Religionen immer noch benutzt werden um Macht auszuüben, es wird weniger und das ist gut so.

Irgendwann werden die derzeit aktuellen Religionen verschwunden sein, das ist gut. Was danach kommt weiß man natürlich nicht und nicht alles wird besser sein, das ist zu erwarten. Aber Humanismus und Atheismus bieten ausgezeichnete Voraussetzungen, den Menschen stärker in den Vordergrund zu stellen und eine bessere Welt zu schaffen. Alle Menschen sind gleich, niemand darf wegen Rasse, Herkunft und Glaube benachteiligt werden, auch nicht von einem imaginären Wesen, das in einem imaginären Himmel wohnt.

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