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Sind Demos gegen das Tanzverbot ein Kampf fürs Tanzen oder gegen die christl ...

Sind Demos gegen das Tanzverbot ein Kampf fürs Tanzen oder gegen die christlich geprägte Ordnung?

News Team
19.04.2014, 17:34 Uhr
Beitrag von News Team

Wenn man alle Jahre wieder von Demos gegen das Tanzverbot hört, könnte man sich vorstellen, dass Raver, Tangotänzer, HipHopper oder befrackte Walzerkönige auf den großen Plätzen der Republik vereint und verzweifelt für die Befreiung kämpfen. Aber es scheint eher darum zu gehen, mit dem Tanzverbot an bestimmten Feiertagen wir Karfreitag eine heilige Kuh unserer Gesellschaft zu schlachten.

Der Widerstand bröckelt

Zwar ist die Gruppe der Tanzverbot-Gegner vergleichsweise klein, aber die Zahl und Energie der Verfechter dieser Regel wird von Jahr zu Jahr laxer. Die ersten Zugeständnisse trudeln ein und im Grunde ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese Symbole fallen und es jedem selber überlassen wird, wie er in den Karfreitag gleitet oder tanzt. Die Frankfurter Rundschau (ein eher linkes Blatt) schreibt auf ihrer Website, dass viele Frankfurtern keine Notwendigkeit mehr sähen für ein Tanzverbot. Ob das stimmt oder nicht, ist erstmal zweitrangig. Die Meldung deutet die Entwicklung der Meinungsbildung an.

Sind Tanzverbot-Demos ein Kampf fürs Tanzen oder gegen die christlich geprägte Ordnung?

Der Karfreitag ist ein wichtiger Feiertag und das Tanzverbot ist Teil davon.
61.9 %
Mir ist das egal, aber ich verstehe die Proteste der Leute.
14.3 %
Das Tanzverbot ist überflüssig und Karfreitag soll abgeschafft werden.
23.8 %
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11 Kommentare

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Der Machteinfluss der christlichen Kirchen auf unsere Gesetze ist ein Unding! Es gehen kaum noch Menschen in die Kirche, diejenigen, die noch an Gott glauben, haben sich in der Mehrzahl ihren eigenen Gott so zurechtgeformt, wie er für sie noch annähernd glaubbar ist. An den biblischen Gott, den ja auch Jesus Vater genannt haben soll, der Völker auslöschte und die Kinder von sündigen Vätern tötete, glaubt so gut wie niemand mehr.

Trotzdem hält die Kirche, mit einem Haufen Geld im Rücken, natürlich fest an ihrer Macht. Dazu gehört es auch, um solche Bastionen zu kämpen, wie der Mitbestimmung, wann wer was feiern soll.

Natürlich verkraftet man solche Einschränkungen leicht, dafür muss man ja auch nicht arbeiten an dem Tag. Trotzdem geht es mir ums Prinzip. Ich würde die Feiertage komplett abschaffen, den Leuten dafür mehr Urlaub geben. Gläubige Christen könnten diesen Urlaub ja an dem Tag nehmen, wann es ihnen beliebt. Die Schulen könnte man ruhig weiter schließen, fällt eh viel aus.
  • 20.04.2014, 12:01 Uhr
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wer an solchen kirchen tagen tanzen will, bitte soll er doch. der eine geht in die kirche, der andere zum tanzen.
nicht jeder ist ein christ oder einer der sich an deren regeln halten will, sind ja eh schon sowas von verstaubt und teilweise überholt, weltfremd allemal.
  • 19.04.2014, 18:00 Uhr
aber auch nicht tolerant
  • 19.04.2014, 18:54 Uhr
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Wenn wir die "stillen Tage" abschaffen, haben am Vorabend sowieso wenig Menschen Lust zu tanzen, weil der nächste Tag dann meistens ein ganz normaler Arbeitstag ist.
  • 19.04.2014, 16:29 Uhr
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Ein paar "heilige Kühe" sollte man sich doch leisten können.
Ich empfinde solche Tage als etwas Besonderes, woran mir sehr gelegen ist.
  • 19.04.2014, 12:34 Uhr
besonders an diesen tagen, sind nur die verstopften autobahnen. jetzt sag aber bitte nicht das sind keine christen, die sind nur nicht bigottisch
  • 19.04.2014, 18:03 Uhr
Waaas? - Die verstopften Autobahnen sind keine Christen????
Wer sagt den sooo was?
  • 19.04.2014, 18:21 Uhr
Anita wo bleibt jetzt deine toleranz? die du von den anderen erwartest. es sieht nicht jeder einen sinn über etwas zu trauern was nur aus erzählungen kommt.
  • 19.04.2014, 18:32 Uhr
Komisch, dass Toleranz immer von denen eingefordert wird, die ihre eigenen Interessen rücksichtslos durchsetzen wollen.
Toleranz heißt auch: Rücksichtnahme.
Es tut niemanden weh, einen Tag aus Rücksichtnahme aufs Tanzen zu verzichten - man kann 364 Tage im Jahr tanzen!
Oder sollte man auch denen über "tolerant" sein, die erlauben, dass ihre Kinder den sorgsam angelegten Garten der Nachbarn zertrampeln oder Müll vor Nachbars Tür kippen? (Alles schon da gewesen) ---- oder die eine Beerdigung durch lautes Gelächter oder schräge Musik stören?
  • 19.04.2014, 18:44 Uhr
Heidi ich bin zb. leidenschaftlicher nicht tänzer, es geht nicht alleine ums tanzen es geht um das ganze drumherum. es sollte jeden möglich sein das zu tun was er / sie für richtig findet, ohne der bevormundung anderer. es ist eine bevormundung wenn etwas untersagt wird, nur weil es aus christlichen gründen ist. es gibt sehr viele nicht christen die sich immer wieder diesen dingen unterwerfen müssen, da vordere ich die toleranz. gerade die kirche muss lernen toleranz zu üben, sie hat jahrhunderte alles unterdrückt und tut es immer noch.
du bringst jetzt sachen mir (Müll, nachbars garten usw) rein die ja nicht zur debatte stehen oder standen. die eher ein hilfloser versuch ist sich zu rechtfertigen, sorry
  • 19.04.2014, 18:52 Uhr
durch religion war die welt aber auch noch nie in ordnung,
  • 19.04.2014, 21:06 Uhr
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