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Gäbe es Gott, so wollte er nicht, dass wir ihn kennen!

Gäbe es Gott, so wollte er nicht, dass wir ihn kennen!

29.04.2014, 00:56 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Hätte er das gewollt, dann würde er sich ja zeigen! Dass natürlich die religionsgeschädigten Immernochglauber gleich kommen und behaupten, das hätte er doch getan, ist klar. Aber hat er das wirklich? Wenn das, was überliefert ist, wirklich von Gott stammt, was für ein Gott sollte das bitte sein, dass der sich nicht klarer ausdrücken kann? Ein allmächtiger und intelligenter Gott würde doch eine Sprache finden, die alle verstehen und für die man nicht erst studierte Theologen braucht.

Gäbe es wirklich einen Gott, so wäre der natürlich viel klüger, der würde solche Spielchen nicht treiben. Deshalb gehe ich davon aus, es gibt entweder keinen, oder aber der oder die existierenden Gott/Götter legen gar keinen Wert drauf erkannt zu werden, bzw. die wollen das gar nicht.

Was sollten also die Menschen tun? Sie sollten die Götter einfach so lange in Ruhe lassen, wie die das offenbar gerne hätten.

Letztlich halte ich es für überhaupt nicht relevant, ob es diesen Gott oder diese Götter nun wirklich gibt. Wir sollen unser Leben leben, das dürfte niemand abstreiten, dazu sind wir auf der Welt. Wir sollten auch die uns angeborenen Fähigkeiten entwickeln, unsere Mitmenschen und die Umwelt zu ehren und zu achten. Dazu brauchen wir keinen Gott sondern eine humanistische Grundeinstellung.

Ich jedenfalls bin davon überzeugt, dass ein Gott, wenn es ihn gäbe, von mir nichts weiter will, als dass ich mich anständig benehme. Das tue ich aber sowieso, dazu brauche ich kein imaginäres Geistwesen im imaginären Himmel. Wäre ich gläubig, würde ein geistiges Amt missbrauchen, um mein Geld damit zu verdienen, anderen Menschen unbewiesene Geschichten als Wahrheit zu verkaufen, so wäre ich mit Sicherheit weder ein besserer Mensch, noch würde mich irgend ein allmächtiger Herrscher irgendwo in einer anderen Dimension dafür besonders mögen.

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18 Kommentare

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Langsam aber sicher werden die Beiträge von Alfred Richards aggressiver, sodass man sich fragt, was den Menschen treibt. Eine reine Wahrheitsfrage kann es schon nicht mehr sein. Die hat er zu Genüge anderswo zigfach im Brustton menschlicher Überheblichkeit geäußert.
Warum muss ein Mensch so fanatisch reagieren und hat nicht die Größe, darüber zu stehen, wenn andere die Wirklichkeit nicht reduzieren auf ...... (nein, ich will hier nicht schon wieder anfangen ellenlange Diskussionen vom Zaun zu brechen). Er hat nicht mal die Größe, einfach die Worte des Andersdenkenden unkommentiert stehen zu lassen.
Da A. Richards nur eine Art von Logik seiner gefilterten Lebenserfahrung nach zulässt, kann man verstehen, dass er schon im Eingangsabsatz völlig daneben liegt.
  • 02.05.2014, 09:17 Uhr
Ohne weitere Kommentare meinerseits - auch keine Korrekturen zu Unrecht gegen mich oder andere erhobener und an den Fakten vorbeigehender Vorwürfe - verweise ich nur noch auf die schwache Argumentation eines Atheismusverfechters, auf die kürzlich eine Autorin im Blog der "toten Philosophen" hingewiesen hat:
http://www.deadphilosopherssociety.c...conversion/
  • 02.05.2014, 09:22 Uhr
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Alfred: ich frage mich, was in einem Menschen wohl vorgeht, der so vehement etwas beweisen will, was nicht zu beweisen ist.
Gläubige, die bekehren wollen, tun das zumindest mit intelligenteren Argumenten.
Hier fühle ich mich auf Kindergartenniveau. Welche Psychosen und Ängste stecken wohl dahinter, wenn ein erwachsener Mensch einen solchen Nonsens schreibt????? Entschuldigung ---- aber das musste jetzt raus!
  • 29.04.2014, 14:25 Uhr
Auch wenn es Deine Erziehung verhindert, wärst Du ehrlich, würdest Du bemerken, dass meine Argumente mindestens so intelligent sind wie die der Gottglauber, wenn nicht intelligenter!

Es lässt sich nämlich nicht im allergeringsten das Gegenteil von dem beweisen, was ich sage.

Wenn ich sage, es gibt einen Gott, der ist äußerlich aus verchromtem Nickel und hat dreißig Gehirne, von denen jedes einzelne so groß ist wie die Erde, aber er kann sich unsichtbar machen und lebt in der Stratosphäre von Pistazien, die er auf einem eigens dafür erschaffenen Planeten züchtet, dann ist das ebenso wahrscheinlich und richtig, wie das, was Moslems, Christen, Juden, Buddhisten, Hinduisten und Wikinger glauben oder geglaubt haben. Alles ist menschlicher Fantasie entsprungen und nicht zu beweisen.

Ich will am allerwenigsten etwas beweisen, muss ich ja auch nicht. Ich gebe nur das weiter, was das natürlichste von der Welt ist: Zweifel!
  • 29.04.2014, 18:04 Uhr
ich freue mich, dass mein Denken wohl etwas anders gestrickt ist
  • 29.04.2014, 18:19 Uhr
Das ist doch sehr schön für Dich! Besser mit Freude auf dem Holzweg als voller Verbitterung!
  • 29.04.2014, 19:39 Uhr
Ich empfinde das so: Lasse 100 Blinde die Farbe "Rot" beschreiben. Da keiner das kann, behauptet man dann einfach: die Farbe Rot gibt es nicht.
  • 29.04.2014, 21:34 Uhr
Da wäre dann nur die Frage, wer sind im Falle der Religionen die Blinden und wer stellt die Behauptungen auf?

Ich halte mich lieber an diejenigen, die ihren Augen und ihren Gefühlen trauen können und nicht das glauben, was andere behaupten!
  • 29.04.2014, 23:57 Uhr
....weil es ganz einfach mehr Wahrnehmung gibt als nur menschliches Denken, das ja auch nur auf seiner Prägung, Ansammlung von Information und entsprechender Selektion, bzw. Interpretation aufgrund einer Prägung und damit eines Filters beruhrt.
  • 02.05.2014, 09:00 Uhr
Ich möchte keinem den Glauben oder den Nichtglauben an Gott oder eine höhere Existenz absprechen --- mich stört nur - und zwar sehr, wenn der eine oder der andere selbstkonstruierte "Beweise" anführt und andere als ein wenig dumm hinstellt, weil sie seine ´"Beweise" nicht als solche anerkennen.
  • 02.05.2014, 09:34 Uhr
Ich will und muss ja gar keinen überzeugen, ich habe doch kein Problem damit, was andere glauben. Ich nenne einfach nur Gedanken und Vorstellungen, wie es eventuell ja auch sein könnte, schon sind die Gottglauber beleidigt. Warum ist das wohl so? Hätten die einen Grund, wenn ich reinen Blödsinn erzählen würde und ihr Glaube so felsenfest und unverrückbar wäre?

Es klingt hier durch, dass ich das einfach nicht machen sollte, den Glauben an einen allmächtigen Gott hinterfragen und, aus meiner Sicht, als absurd darzustellen. Das was die Gottglauber hier tun, ist aber genau das, was die Kirchen jahrhundertelang gemtan haben, um ihre Macht zu festigen.

Es heißt: "Gott ist da, Basta, wer ihn nicht sieht, der ist halt zu doof dazu".

Wer kennt das Märchen, "Des Kaisers neue Kleider"? Genau so verhält es sich mit dem Glauben. Da ist nichts zu sehen, aber wenn man dran glauben muss ........................
  • 02.05.2014, 10:04 Uhr
Michael sagt: "....weil es ganz einfach mehr Wahrnehmung gibt als nur menschliches Denken, das ja auch nur auf seiner Prägung, Ansammlung von Information und entsprechender Selektion, bzw. Interpretation aufgrund einer Prägung und damit eines Filters beruhrt."

Das unterschreibe ich! Allerdings sind es auch solche Wahrnehmungen, denen man nicht uneingeschränkt trauen darf. Gefühle können irreleiten, nicht nur Einzelpersonen sondern ganze Nationen. So ist das z.B. bei der Fremdenfeindlichkeit. Da sind menschliche Instinkte aus der Urzeit, in der es noch ums tägliche Überleben geht. Heute sollten die überwunden sein, aber es steckt noch viel drin.

Mit dem Gottglauben ist es genauso. Der ist geschichtlich tief verankert, aber das heißt nicht, dass er mit Denken nicht überwunden werden kann, dass man nicht weiterschauen darf.

Ist es so abwegig, dass die Menschheit getäuscht wurde?

Darf man wirklich von einem intelligenten Schöpfer reden, der dann so einen Zirkus veranstaltet?
  • 02.05.2014, 10:14 Uhr
Siehste - und das ist so ein abwertender Kommentar: "Dass die Menschheit getäuscht wurde...."
Alle wurden getäuscht, sind also blind und dumm ---- alle außer dir und deinen Beifallklatschern.
Weiter oben stelle ich etwas zu Reki ein; vielleicht sollte man darüber auch mal nachdenken.
  • 02.05.2014, 10:21 Uhr
Heidi, Du willst also allen Ernstes abstreiten, dass Menschen von den Kirchen bereits getäuscht worden sind in der Geschichte?

Der Gedanke ist wirklich so abwegig?

Deine Argumentation ist folgende: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
  • 02.05.2014, 11:22 Uhr
Alfred, wer sind denn "die Menschen"???? Gehörst du denn nicht auch dazu? Täuschung gehört zum Menschen, seit dieser erkannt hat, dass er sich damit Vorteile verschaffen kann. Warum hängst du das nur den Kirchen an ?--- Politiker täuschen, Versicherungsvertreter, Banker, Familienoberhäupter usw. Und wenn dir der Pfarrer die Gnade Gottes verspricht (im seltensten Fall, weil er dich täuschen will, sondern weil er es selbst glaubt), so ist das weit weniger folgenreich als wenn dich ein Banker durch Täuschung um deine Ersparnisse bringt.
Kein Mensch "blickt'' alles - und ein Glauben, auch wenn er nicht beweisbar ist, richtet ja keinen Schaden an, soweit dieser Glauben nicht zu schädlichen Handlungen auffordert.
Geh mal davon aus, dass Gottgläubige nicht dümmer sind als du.
  • 02.05.2014, 11:45 Uhr
Natürlich nicht alle, nicht mal alle Fans des FC Bayern München sind dümmer als ich, ich bin ja Realist!
  • 02.05.2014, 11:49 Uhr
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Übrigens, wären die Wikinger damals stärker gewesen, würden die Gläubigen heute an Thor und Odin glauben, aber die Christen haben sich durchgesetzt, mit Gewalt, nicht mit Gottes Hilfe! Ich wäre trotzdem Agnostiker und würde behaupten, dass niemand genaues weiß und es eigentlich auch gar nicht relevant ist ob es einen oder viele gibt, oder ob es keinen gibt!
  • 29.04.2014, 01:09 Uhr
Falsch: eine nichtgewaltsame Missionsgeschichte lehrt eines Besseren, aber man kann ja nicht alles kennen.
Selbst wenn es so gewesen wäre, könnte die nachfolgende Geschichte doch auch noch ganz anders verlaufen sein....
N.B.: ich setze hier keine langwierige Diskussion fort.
  • 02.05.2014, 09:03 Uhr
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