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Zum Thema Achtsamkeit

08.05.2014, 22:03 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Ich versuche wie im Yoga die Gedanken bei der "Übung" zu halten. D.h. wenn ich z. B. im Wald spazieren-gehe, gehe ich spazieren, rieche den Wald, wenn ich staubsauge, putze, spüle, mache ich fröhlich die Arbeit, gehört zum Leben. Wenn ich am Abend ins Bett gehe, danke ich dem lieben Gott für den guten Tag, wenn ich morgens wach werde, freue ich mich auf den Tag, mache meine Übungen, strample mit den Beinen und bin glücklich, dass ich mit 70 fit bin und sage danke. So sehe ich meine Achtsamkeit.

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19 Kommentare

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Hallo Hildegard
Das hast Du gut beschrieben.
Versuche das auch so zu machen.
Bin viel in meinem Körper unterwegs nach der MBSR Methode von Jon Kabat-Zinn
  • 30.05.2014, 22:33 Uhr
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Es stimmt, hin und wieder saust die Zeit so vorbei, gedankenlos lege Dinge irgendwo hin und suche sie dann wieder. Dann ist der Zeitpunkt da wieder Achtsamkeit zu leben. Das heißt oft nur sich auf eine Sache zu konzentrieren, z.B. nur bügeln, nicht dabei fernsehen. Schlüsselbund direkt direkt an den Haken, nicht in der Tasche lassen. Ganz simpel, nur oft machen wir es selbst kompliziert.
  • 18.05.2014, 09:21 Uhr
Das stimmt, so ist es!
  • 18.05.2014, 09:25 Uhr
Meiner Ansicht nach gehört zur Achtsamkeit mehr: Die zwischenmenschlichen Signale wahrzunehmen, die nicht offen geschrieben oder gesagt werden, zwischen den Zeilen zu lesen und Gefühle als integrierten Bestandteil des Alltags nicht nur in der Selbstwahrnehmung zu beachten, sondern auch denen der anderen neben mir Respekt zukommen zu lassen. Achtsamkeit hat für mich auch etwas mit Feinfühligkeit zu tun.
  • 11.06.2014, 13:45 Uhr
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Ich weiss nicht so recht, was Achtsamkeit sein soll. Laut Wikipedia ist Achtsamkeit "absichtsvoll".
Bedeutet das, dass man diese Achtsamkeit mit einer bestimmten Absicht zu erzeugen versucht?
Wenn ich Hildegard Gruner recht verstehe, versucht sie, alltägliche Dinge bewusst zu tun, bewusst in dem Sinne, dass diese Dinge nicht hinterfragt werden. Sie macht z.B. ihre Übungen ohne sich dabei Gedanken zu machen, was sie damit bezweckt, macht ihre Hausarbeit "weil es zum Leben gehört". Sie lebt sozusagen für den Augenblick. Ist das Achtsamkeit?
  • 08.05.2014, 22:37 Uhr
Auch mir fehlt etwas in diesem Beitrag über die Achtsamkeit. Okay, die Dinge z.B. die Hausarbeit werden getan, weil sie zum Leben gehören. Ich empfinde es schon etwas anders. Ich lebe gerne in einer gepflegten Wohnung und mag z.B. meine Art der Dekorationen mein Heim betreffend. Während ich all dieses staubwische, habe ich ein jedes Teil Stück für Stück in der Hand und erinnere mich daran, wann ich es gekauft oder geschenkt bekommen habe. Ich lebe Achtsam weil ich genieße und nicht zur ausührend bin. Aufgrund meiner Erkrankungen weiß ich, wie wichtig es ist ein zufriedenes Leben zu leben. Ich freue mich über jeden einzelnen Tag. Und wenn er manchmal auch beladen ist von Sorgen und Ängsten. Ich lebe und ich lebe gerne, es geht immer mal auf und mal ab- Leben ist eben Bewegung. Wie schön.Stillstand ist Starre, ist traurig. Cornelia Bettina
  • 11.05.2014, 12:14 Uhr
Das versteh ich nicht ganz, Cornelia.
Volle Zustimmung zur Aussage "Stliistand ist Starre, ist traurig".
Aber was du sonst beschreibst - Wohnung dekorieren und sich an die Geschichte jedes Gegenstandes zu erinnern - das hat, meine ich, mit Achtsamkeit nichts zu tun, eher mit Beschaulichkeit. Und ist nicht gerade diese Beschaulichkeit, das Leben in Erinnerungen, genau das, was du als traurige Starre bezeichnest? Wär es nicht besser, die Erinnerungsstücke einstauben zu lassen und sich mit dem aktiven Leben zu befassen?
  • 14.05.2014, 12:25 Uhr
Es ist schon erstaunlich, wie vielfältig das Wort bzw. der Begriff Achtsamkeit ist. Ich denke es kommt wohl auf die Sichtweise, bzw. den Blickwinkel an. Liebe Grüße Cornelia Bettina
  • 15.05.2014, 12:48 Uhr
Hallo Volker, im Thai Chi haben wir das Thema Achtsamkeit häufig erwähnt.
Bewegungen und sich und andere bewusst wahrnehmen, mit Dingen achtsam umgehen.
Es kommt wie schon gesagt auf den Blickwinkel an.
  • 18.05.2014, 09:27 Uhr
Ja, Karin + Cornelia,
Es ist erstaunlich, wie oft man Begriffe gebraucht ohne genau zu wissen was man darunter genau versteht. Dann wundert man sich, dass man aneinander vorbeiredet.
Ich vermute mit achtsamen Verhalten ist gemeint, dass man etwas aufmerksam wahrnimmt, aber es nicht bewertet. Dass man also versucht alle Emotionen auszuschalten, die normalerweise dazugehören. Etwa so: wenn einem beim Meditieren einfällt, dass man vergessen hat, zu Hause das Bügeleisen auszuschalten sollte man in der Lage sein, dies wahrzunehmen ohne im Geringsten in Panik zu geraten. Absolute Gelassenheit eben.
  • 19.05.2014, 13:35 Uhr
Es geht ums Leben im jetzt und hier.
Vergangenes ist vorbei und die Zukunft noch nicht hier.
Also lebe den Augenblick.
Denn nur dort kannst Du etwas bewirken.
Tue alles im hier und jetzt und denke nicht daran was Du noch alles machen müstest.
  • 30.05.2014, 22:27 Uhr
Hier ein paar Buchtips da man hier nicht alles schreiben könnte.
Kabat-Zinn, Jon - Stressbewältigung durch die Praxis der Achtsamkeit
Thich Nhat Hanh , Jeden Augenblick geniessen: Übungen zur Achtsamkeit
Han Shan , Achtsamkeit
Viel Spass beim lesen
  • 30.05.2014, 22:28 Uhr
Hmmm, Kurt,
Jaja, die Zukunft ist noch nicht hier. Aber wenn du vergessen hast, zu Hause das Bügeleisen auszuschalten, dann brennt deine Wohnung möglicherweise schon in der Gegenwart. Und man tut gut daran, nicht den Augenblick zu leben sondern sich schnellstmöglich zu versichern dass das Bügeleisen ausgeschaltet ist.
  • 31.05.2014, 11:40 Uhr
Ich bin so langsam ein wenig verwirrt. Was ich gesagt habe stellst Du gleich mit dem Begriff Starre. Und Starre habe ich als traurig geschildert.
Wie gesagt, alles hat zwei Seiten und somit ist Starre nicht nur Erinnerung an traurige Zeiten. Wenn ich etwas in meinem Zuhause pflege, dann mache ich das, weil ich mich gerne an die Zeit erinnere. Somit ist Erinnerung (Starre) doch unter Umständen auch etwas sehr schönes.
Sicher, ich kann mich gegen alles versichern aber wohl kaum mich selbst, einen Menschen, der sich sieht im Wehselbad der Gefühle. Cornelia Bettinal
  • 31.05.2014, 19:06 Uhr
Liebe Cornelia,

Ich meine, Starre ist an sich traurig. Dieses Leben in Erinnerungen ist doch Starre, auch wenn es schöne Erinnerungen sind. Es sind halt NUR Erinnerungen. Ein Leben, das nicht starr ist, ein bewegtes Leben, findet doch nicht nur zwischen Erinnerungen statt. Da sollte schon etwas neues passieren.
  • 31.05.2014, 20:27 Uhr
Hallo Volker
Wenn Du achtsam gebügelt hast sollte man das Bügeleisen eigentlich nicht vergessen haben.
Achtsamkeit bedeutet immer nur das zu tun was man gerade macht.
Bedeutet,wenn ich bügle,bügle ich,wenn ich mein Auto pflege,pflege ich mein Auto,wenn ich Geschirr spüle,spüle ich Geschirr.
Das ist das Prinzip der Achtsamkeit.
Viele denken schon bei dem was sie tun an die nächsten 10 Dinge die man noch tun müßte,dadurch wird das was man gerade macht automatisch getan und eben nicht Achtsam.
Zum Beispiel beim Auto fahren:
Man kuppelt,schaltet,gibt Gas oder bremst ohne es Achtsam zu tun.
Das heist,wenn ich schalte bin ich mir bewußt dass ich schalte.
Wenn ich Bremse bin ich mir bewußt dass ich bremse.
Das ist die Übung der Achtsamkeit alles bewußt zu tun.
Ist wirklich nicht einfach weil die Gedanken immer wieder abschweifen möchten.
Hoffe dass ich mich verständlich ausdrücken konnte was damit gemeint ist.
Am besten ist natürlich wenn man jemanden hat der einem anleitet das das schon kann
  • 31.05.2014, 21:16 Uhr
Hallo
Ich finde das Thema "Achtsamkeit" sehr intressant, ich habe es inzwischen gelernt auch auf die kleinste Dinge zu achten, man läuft an so vielen Dingen vorbei und beachtet sie einfach nicht, weil sie "normal" alltäglich geworden sind, oder gar in dem ganzen Alltagsstress garnicht wahr genommen werden können.
Ich finde es ist ein Wort das man mehrfach benutzen kann....
Achtsamkeit an sich selbst....Achtsamkeit für die Anderen die Hilfe benötigen....Achtsamkeit für das ganze um Dich herum....
Achtsamkeit....kleine Dinge zu entdecken die eigentlich so unwichtig sind und wenn man sich einmal hinsetzt ungenau hinschaut dann doch sehr intressant sind wie z. B. einen Ameisenhaufen oder wenn zwei Schmetterlinge über die Wiese fliegen, oder der Vogel der da an Stelle am Himmel über dir sein Lied trällert....die Wolken die dann über das weite Feld Schatten verbreitet...das sind so einge Beispiele....das nenne ich Achtsamkeit.
  • 03.06.2014, 12:30 Uhr
Ja, genauso sehe ich es ebenfalls. Viele Leute hetzen dem Geld, der Geltungssucht und wer weiß was alles hinterher.
Aber die kleinen Dinge, oder mal einen anderen Menschen anlächeln, sehen sie nicht.
  • 03.06.2014, 23:14 Uhr
Freut mich das du das auch so siehst liebe Karin.
  • 04.06.2014, 13:59 Uhr
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