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Wer oder was ist Gott?

10.05.2014, 08:22 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Vor einiger Zeit wurde mir die Frage gestellt:

"Wer oder was ist Gott?"

Eine durchaus berechtigte Frage an Christen in einer Zeit, da Gott kaum noch eine Bedeutung zu haben scheint. Der Frager bat um eine ehrliche Antwort und hat seine Frage dahingehend präzisiert

a) wer ist euer Gott und
b) warum glaubt ihr
c) an ein unbekanntes
d) überirdisches Wesen?

Nun hat er noch eine spannende Bedingung gestellt, er wollte keine Bibelzitate.

Nun denn, bleiben wir auf der Ebene des gesunden Menschenverstandes:
Zunächst finden wir in der Überschrift eine zweischneidige Frage:

WER oder WAS ist Gott?

Hierzu einmal etwas aus dem Leben.

In der Schweiz gibt es einen 16-jährigen Tüftler, der ein elektrisches Motorrad konstruiert hat. Dieses ist angemeldet, er darf es sogar fahren. Er ist der Schöpfer dieses Motorrades. Wenn Du nun das Motorrad irgendwo siehst, die umstehenden Bewunderer fragst, wer das Motorrad gebaut hat, wird man Dir das wahrscheinlich sagen. Obwohl Du den Konstrukteur nicht zu Gesicht bekommst, nicht mit ihm sprechen kannst von Mann zu Mann, wirst Du die Aussage des Auskunftgebers wohl nicht in Frage stellen. Schließlich entsteht ein solches Motorrad nicht aus sich selber und vom Himmel fällt es auch nicht. Das sagt Dir Dein gesunder Menschenverstand. Du kannst das gern im I-Net recherchieren.

Klären wir also zuerst, ob Gott ein „wer“ (ein Wesen), oder ein „was“ (eine Sache) ist.

a) Gott ist der Schöpfer und Erhalter des Universums, damit selbstverständlich auch der Erde, der Pflanzen, der Tiere und des Menschen. Um in unserer Sprache zu sprechen, ein Ingenieur und Konstrukteur

b) Ganz richtig, es ist ein Er und kein Es. Schließlich kann ein Ingenieur und Konstrukteur keine Sache sein. Das sagt uns wohl unser gesunder Menschenverstand. Hast Du den Bericht aus dem Leben verstanden, wirst Du auch dieses problemlos verstehen. Du zeigst damit, daß Du einen gesunden Menschenverstand besitzt.

Nachdem wir geklärt haben, daß Gott ein Wesen ist und keine Sache, müssen wir über dieses Wesen sprechen.

1 Du fragst als Erstes: „Wer ist euer Gott?“

Deine Forderung, keine Bibelzitate zu benutzen, ist bei gesundem Menschenverstand schlechterdings nicht möglich. Hättest Du Adam, Noah, Abraham, Isaak oder Jakob diese Frage gestellt, wäre das kein Problem. Auch wenn Du diese Frage den Menschen in Palästina vor rd. 2.000 Jahren gestellt hättest, hätte man Dir wohl ohne Zitate antworten können. In allen aufgezählten Fällen hatten diese Menschen direkten Kontakt mit Gott.

So aber wirst Du nicht umhin können, dich mit den Berichten jener zu begnügen, die diesen direkten Kontakt mit Gott hatten. Aber selbst diese können Dir von Gott nur das berichten, was sie einerseits selbst mit ihm erlebt haben und andererseits das, was er von sich preis gegeben hat. Es ist eigentlich müßig – und wohl auch von Dir nicht erwünscht – dieses dokumentierte Wissen hier zu wiederholen. Schließlich bist Du ja selber in der Lage, alle diese Informationen zu lesen. Damit ersparst Du mir auch eine Menge Arbeit. Nur einen Ratschlag vielleicht:

Eine Information abrufen, die bereits schriftlich fixiert ist, hat nichts mit einer Bewertung zu tun. Das verwechseln viele Menschen und wundern sich, daß sie mit den Informationen nicht viel anfangen können. Die Bewertung ist also auf einem ganz anderen Blatt geschrieben.

Wenn Du also hingehst und alle Informationen in der Bibel zusammenträgst, die dort hinterlassen sind über Gott, sein Wesen, sein Handeln, seine Motive, usw., dann erlangst Du ein umfassendes Bild, wer Gott ist. Das hat dann auch den Vorteil, daß Dich niemand mit seiner Bewertung in Deiner Informationssammlung falsch beeinflußt. Du wirst jedenfalls staunen, wie viele Informationen Du finden wirst. Sollte Deine Frage auf etwas anderes abzielen, mußt Du das nur mitteilen, aber das ist dann ein anderes Thema.

2. Als Zweites fragst Du: „… warum glaubt ihr …“

Das ist eine gute Frage. Hier ist wiederum zu klären, was Du wirklich wissen willst. Der Begriff „glauben“ hat, wie Du wohl weißt, mehrere Bedeutungen.

a) Nicht wissen
b) Für wahr halten
c) Vertrauen in eine Person

„Glauben“ im christlichen Verständnis hat nichts mit der Bedeutung a) zu tun. Du kennst sicher den Spruch: „was ich nicht weiß, muß ich halt glauben!“

„Glauben“ im christlichen Verständnis hat etwas zu tun mit der Bedeutung b) und c). Ich gehe hier einmal etwas näher drauf ein.

Bedeutung b), das FÜR WAHR HALTEN, bezieht sich auf Dinge, die (derzeit) nicht mit menschlichen Mitteln überprüfbar sind, aber auf dem Hintergrund anderer, eindeutiger und nicht widersprüchlicher Erfahrungen tatsächlich für wahr gehalten werden können, auf Grund der Logik nachvollziehbar sind. Dies vor allem, wenn es keine gegenteiligen Erfahrungen gibt, die die Annahme relativieren könnten.

Zwei Beispiele, die das verdeutlichen können.

1 Gott sagt, daß auf das Neubabylonische Reich zur Zeit Daniels, eines Kriegsgefangenen der Babylonier das Persische Reich folgen wird und dieses vom Griechischen Reich abgelöst würde. Dieses sollte vom Römischen Reich abgelöst werden, das in der Verbindung mit anderen Völkerschaften in den losen Staatenbund Europas münden sollte. Die geschichtliche Erfahrung beweist im Rückblick, daß Gottes Aussage zutreffend war.

Nun sagt Gott weiter, daß die Vereinigten Staaten von Amerika Macht ausüben werden, sich unter die Weisungen des letzten römischen Herrschers zu stellen. Diese Aussage liegt, wie wir wissen, noch in der Zukunft. Da aber sämtliche andere Aussagen bis heute exakt den Worten Gottes entsprachen, kann man dieses noch ausstehende Ereignis ebenfalls „glauben“ in dem Sinne der Bedeutung b), des „Für wahr haltens“. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, daß dieses letzte Ereignis nicht wie die bisherigen eintreffen wird. (die (derzeit) nicht mit menschlichen Mitteln überprüfbar sind, aber auf dem Hintergrund anderer, eindeutiger und nicht widersprüchlicher Erfahrungen tatsächlich für wahr gehalten werden können).

2 Gott sagt, daß die Pflanzen ihren Samen bei sich selber haben, um sich zu vermehren. Es geht also darum, daß Pflanzen sich innerhalb ihrer Art vermehren. Nun kennen wir nicht einen Fall, in dem aus einer Rose eine Tulpe entsprossen war. Es wäre also unlogisch zu behaupten, daß die Rose und die Tulpe miteinander verwandt wären. (auf Grund der Logik nachvollziehbar)

Bedeutung c), das VERTRAUEN IN EINE PERSON bezieht sich auf eine wechselseitige persönliche Beziehung.

Einerseits wird Vertrauen aufgebaut und gefördert aus gemachten Erfahrungen, daß etwas immer zutrifft (z. B. die Zusagen Gottes), der Gegenüber also vertrauenswürdig ist, weil zuverlässig,

andererseits gibt es ein Grundvertrauen, das durch eine gewisse Ausstrahlung, bestimmte Zusagen, usw. zu Beginn einer Beziehung vorhanden ist.

Zum dritten gibt es den Grad des Vertrauens, der sich in einer Beziehung mit jeder neuen Erfahrung verändert. Sind die Erfahrungen positiv, wird Vertrauen gestärkt, sind sie negativ, geht Vertrauen verloren.

Es gibt also mehrere Gründe, warum Christen „glauben“ [b) und c)].

3. Zum Dritten sprichst Du von „einem unbekannten Wesen“.

Nein, Christen ist Gott nicht unbekannt. Schließlich pflegen sie mit ihm Gemeinschaft, lassen sich von ihm führen, reden mit ihm. Gott ist nur jenen unbekannt, die keine Beziehung zu ihm haben und diese Beziehung auch nicht aufbauen wollen oder können.

4. Du sprichst von einem „überirdischen Wesen“.

Ganz richtig. Gott ist ein überirdisches Wesen, sonst wäre er ja nicht der Ingenieur und Konstrukteur dieser Welt. Dein gesunder Menschenverstand sagt Dir schon, daß der Konstrukteur niemals Bestandteil des Konstruktes ist. Warum sollte das bei Gott anders sein?

Ich habe mich bemüht, alles so darzulegen, daß man es mit dem gesunden Menschenverstand erfassen kann. Da Gott kein Gott der Studierten ist, sondern für alle Menschen da ist, hat er sich so mitgeteilt, daß auch jeder eine Beziehung mit ihm aufnehmen und zu ihm unterhalten kann. Dabei ist er so groß, daß er jedem die Freiheit lassen kann, sich selbst dafür oder dagegen zu entscheiden.

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121 Kommentare

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GOTT ist INTELLIGENTE Energie, die SEELE. Nicht gut und nicht böse. NUR der Lebensspender in allen Lebewesen und Pflanzen! Er verbraucht jedoch alle Körper und verläßt ihn dann, um in andere zu schlüpfen. Er wird nie sterben, sondern sich nur wandeln.
  • 20.08.2014, 13:55 Uhr
Damit widersprichst Du allerdings seinen eigenen Worten. Ob Du wirklich besser weißt, wer er ist, als er selber?
  • 21.08.2014, 08:35 Uhr
Hallo Johannes. Vielleicht hat ER es mir ins Ohr geflüstert? Natürlich nicht, das ist NUR meine eigene Meinung!
  • 21.08.2014, 08:39 Uhr
ok
  • 21.08.2014, 08:41 Uhr
Johannes, für mich ist DEin OK , auch OK! Gruß Anna
  • 21.08.2014, 08:43 Uhr
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Meine Sicht:
Zitat: "Das Reich Gottes ist in dir und um dich herum..." Ist das mein Glauben (da ja danach gefragt wird)? Nein! Es ist nicht mein Glauben, es ist mein Wissen...da ich für mich genug Beweise dafür gefunden habe...
  • 16.05.2014, 21:52 Uhr
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Hallo, Heidi, kann es sein, dass Du meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast? Ich habe doch gar keinen Gott beschrieben!

Ich schrieb:

"WENN DU also HINGEHST UND ALLE INFORMATIONEN und alle Informationen in der Bibel ZUSAMMENTRÄGST, die dort hinterlassen sind über Gott, sein Wesen, sein Handeln, seine Motive, usw., dann erlangst Du ein umfassendes Bild, wer Gott ist. DAS HAT dann auch DEN VORTEIL, DASS DICH NIEMAND mit seiner Bewertung in Deiner Informationssammlung FALSCH BEEINFLUSST. Du wirst jedenfalls staunen, wie viele Informationen Du finden wirst."

Du fragst mich, ... woher ich wissen will ...

Kennst Du das Wesen von Vertrauen? Denk in diesem Zusammenhang vielleicht noch mal über meine Ausführungen über c) nach, dann findest Du gewiss die Antwort.
  • 10.05.2014, 15:24 Uhr
Wäre geschickter gewesen, direkt unter meinem Beitrag zu kommentieren. So hätte ich es fast übersehen.
Was soll diese Frage, ob ich das Wesen von Vertrauen kenne? Aber ich möchte mir, bitteschön, aussuchen, wem oder worauf ich vertrauen kann.
Außerdem bin ich des Lesens mächtig - und habe Wortklauberei nicht all zu gern. ----- Ich meine, ich wurde schon verstanden, auch von dir!
  • 10.05.2014, 20:55 Uhr
Entschuldigung, da hab ich wohl was übersehen. Werd also künftig drauf achten, direkt unter dem betreffenden Beitrag zu antworten.

Du schriebst,
"Den Gott, den du beschreibst - das ist DEIN Gott."

Ich antwortete Dir, dass ich Gott gar nicht beschrieben habe. Allerdings setze ich voraus, dass er existent ist und in einer Beziehung zum Menschen steht. Nicht ohne Grund war es mein Anliegen, meine Gesprächspartner nicht durch Vorgaben über Gott zu beeinflussen. Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch, der guten Willens ist, sich unvoreingenommen mit Gott beschäftigen wird und durch eigene Erkenntnis seine Beziehung zu ihm absteckt.

Da Gott dem Menschen neben anderem den Verstand mitgegeben hat, bin ich überzeugt, dass er Gott auch mit diesem erkennen kann. Ja, Gott selbst fordert den Menschen auf, seinen Verstand einzusetzen.
  • 10.05.2014, 22:13 Uhr
Da ich aus vielen Diskussionen weiß, dass "Glauben" zumeist mit "nicht-wissen" gleichgesetzt wird, somit das im christlichen verstandene "Vertrauen", das in dem Wort "pistis" zum Ausdruck kommt, nicht berücksichtigt wird, komme ich auch zu der Frage, ob das Wesen von Vertrauen bekannt ist.

Es ist sicher keine Frage, dass nicht nur Du, sondern ein jeder sich selbst aussucht, wem er vertrauen will. Du wirst aber zugeben können, dass jemand, dessen Aussagen sämtlich der erfahrbaren Wahrheit entsprechen, vertrauenswürdiger = glaubwürdiger ist, als jemand, der seine Aussagen immer neuen Situationen anpasst - anpassen muss.

Es spielt eben keine Rolle, welcher Meinung jemand ist, sondern eher wie die Fakten sind. Auch ist ein "sich-gut-aufgehoben-fühlen" keine tragfähige Grundlage, wenn uns die Lebenskrisen schütteln. In meiner Arbeit mit Schwerkranken und Sterbenden erlebe ich das immer wieder.
  • 10.05.2014, 22:24 Uhr
Nun noch ein Drittes:

Du fragst: "Woher willst du wissen, dass Gott zwar mit bestimmten Menschen - Adam, Noah, Abraham - (sollte es sie je gegeben haben) gesprochen haben soll - damals! Und heute tut er nichts mehr dergleichen?"

Von ersteren gibt es schriftliche Aufzeichnungen, dass es so war. Dass Gott nicht auch heute mit Menschen spricht trifft wohl eher nicht zu. Ich kenne Menschen dieser Zeit, die ebenfalls solche Erfahrungen in ihrem Leben gemacht haben. Nur fällt es den angeblich "so aufgeklärten Menschen" heute schwer, solches zu akzeptieren - ob sie es nicht akzeptieren wollen oder können, bleibt dahin gestellt.

Auch wenn Gott ein überirdisches Wesen ist, ist er sich nicht zu schade, mit dem Menschen zu reden. Ja, er fordert ihn sogar auf, dies zu tun, wenn er sagt: "Nun gut, dann wollen wir mal miteinander reden über die verschiedenen Dinge, die euch bewegen!" Dieses Gesprächsangebot steht - schriftlich fixiert immerhin schon seit rd. 2.600 Jahren.
  • 10.05.2014, 22:33 Uhr
Hallo Johannes,
ich persönlich erlaube mir starke Zweifel, ob es Menschen namens Adam, Noah, Abraham je gegeben hat. Ich kenne die Bibel in- und auswendig, man hat sie mir früher förmlich eingeprügelt. Und schon damals waren diese Zweifel sehr stark. Das alte Testament ist für mich ein Geschichtenbuch, ähnlich wie die Edda. - Mit Ausnahmen: Psalmen, Sprüche, Kohelet.
Für mich als Zen-Buddhistin ist Gott nicht irgendwo da draußen sondern im Hier und Jetzt und überall - ja, man könnte sagen, es gibt nur "Gott" - und sonst nichts. Alles andere sind Erscheinungen, oft täuschende Erscheinungen. Man kann nicht über ihn reden, es auch keinen erklären. Ich halte es da mit Buddha: "Glaubt mir kein Wort, wenn ihr es nicht selbst geprüft habt. Das tun wir in der Mediation - und wenn man ganz zur Ruhe gekommen ist, dann ist dieser "Gott" da. ES ist immer da, wenn wir es zulassen.
Ich missioniere nicht, das ist nicht das Wesen des Buddhismus -
(Fortsetzung...)
  • 10.05.2014, 23:07 Uhr
Wer mehr erfahren möchte, den empfehle ich ein kleines Büchlein von Thich Nhat Hanh: "Mit dem Herzen verstehen."
Überzeugungsarbeit deinerseits, Johannes, stößt bei mir auf taube Ohren - und glaube mir, ich wähne mich nicht auf dem Holzweg.
Und: Es gibt eine Menge Christen, die wählen den mystischen Weg, wie seinerzeit Meister Eckhart. Sie machen dann die Erfahrung, die ich auch mache. Und - ein wenig ketzerisch: Buddha und Jesus: Das sind Geschwister im Geist. Denn wenn man die Worte Jesu liest, dann hat er genau das gesagt: Wir alle sind eins und sind in Gott - oder er in uns.
  • 10.05.2014, 23:10 Uhr
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Den Gott, den du beschreibst - das ist DEIN Gott.
Mit Sicherheit ist Gott kein "Wesen", denn - wie schon der Name sagt: Ein Wesen vergeht - ver"west" .
Und: Woher willst du wissen, dass Gott zwar mit bestimmten Menschen - Adam, Noah, Abraham - (sollte es sie je gegeben haben) gesprochen haben soll - damals! Und heute tut er nichts mehr dergleichen?
Da sind die Menschen, die meditieren, aber anderer Meinung; seien es nun christliche Mystiker, Zen-Buddhisten, Yogi, muslimische Sufis, usw.
Wir sitzen so lange still, bis unser plapperndes Hirn zur Ruhe gekommen ist - und dann kommt irgendwann ein tiefer innerer Frieden und das Bewusstsein: So wie es ist, ist es in Ordnung.
Und man fühlt sich gut aufgehoben - und das ist MEIN Gott.
  • 10.05.2014, 14:47 Uhr
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Selbst wenn es stimmen würde (was ich anzweifele), dass ein Wesen mit extremen Fähigkeiten zu den Menschen gesprochen hatte, muss das doch nicht das gewesen sein, was wir als Gott bezeichnen.

Das könnte genausogut ein Alien gewesen sein, der aus der Zukunft kam. Der kann die Menschen belogen haben. Der kann sich einen Spaß gemacht haben.

Warum sollte sich der große allmächtige Gott für Babylonier interessieren? Wieso sollte der seine Lieblingsgeschöpfe, die Menschen erst so spät "erschaffen" haben und vorher Dinosaurier herumstampfen lassen, die er wieder weggetilgt hätte, ehe die Menschen überhaupt auf die Erde kamen?

Da ist kein göttlicher Plan erkennbar, da war eine Energie, irgend etwas, das vorher da war, ist explodiert und die neuen Universen entstanden. Leben entwickelte sich und die Evolution brachte den Menschen hervor, aus niedrigeren Geschöpfen. Der Mensch erschuf sich Götter, jede Menge bisher. Ich glaube an jeden einzelnen, die sind alle wahr, in unseren Köpfen.
  • 10.05.2014, 10:48 Uhr
Ich sehe, dass jener, der mich fragte, nicht allein mit seinen Gedanken ist. Dir, Alfred scheint es ähnlich zu gehen wie ihm.

Du hast die Möglichkeit, Dich mit Gott zu beschäftigen und seine Glaubwürdigkeit zu überprüfen. Aus Deinen Ausführungen entnehme ich, dass Du von der EvolutionsTHEORIE geprägt bist. Das war ich auch schon mal - vor langer Zeit.

Heute weiß ich, dass auch diese THEORIE nicht die Wirklichkeit Gottes ersetzen kann. Ich wünsche Dir, dass Du auch noch dahinter kommst.
  • 10.05.2014, 11:04 Uhr
Jede Erkenntnis die ein Mensch erlangt, erfüllt ihn mit Glück. Ich verstehe, dass auch der Glaube an einen Gott solch eine Freude sein kann. Ob das nun irgendwann im Jenseits bestätigt wird, oder ob es dort ganz anders ist, spielt zunächst einmal keine Rolle.

Auch wenn in der menschlichen Psyche der Hang an Gott zu glauben angelegt ist, ich schätze, durch das Eltern-Kind-Verhältnis ist das so, ist das ja kein Hinweis, dass es ein Gotteswesen wirklich geben muss.

Vielleicht gibt es eins, wahrscheinlicher für mich ist es, dass es keins gibt. Möglicherweise komme ich irgendwann auch dahin, noch einmal an Gott zu glauben, aber auch dann könnte ich falsch liegen. Das wäre natürlich nicht weiter schlimm. Es ist völlig egal, was wir Menschen glauben, wichtig ist, dass wir dabei nicht unsere Verantwortung für andere Menschen und die Umwelt vernachlässigen. Gott braucht uns nicht.
  • 10.05.2014, 11:17 Uhr
Alfred, dass Gott ein "guter Gott" sein soll ist lediglich eine zeitgemäße Anpassung durch die Religionsführer gewesen. Ursprünglich wurde Gott überhaupt nicht als gut bezeichnet, er sollte den Menschen Angst und Ehrfurcht bereiten, so dachten sich das seine Erfinder.

Nur durch die jahrtausend alte systematische Dogmatisierung, teilweise mit Gewalt, wurden die Religionen am Leben gehalten und haben auch heute noch ihren Einfluss. Klar, wenn schon Kleinkinder damit belästigt werden, bleibt natürlich etwas hängen.

Gut ist, dass die Menschen sich immer weiter davon befreien. Unangenehme Lebenszeichen wie die Gewaltbereitschaft der Moslems sind nur letzte Zuckungen, die wieder vergehen werden.

Die Menschen werden die Religionen überleben und so eine gute Zukunft haben, hoffe ich zumindest!
  • 10.05.2014, 11:22 Uhr
Nun, ich benötige keine Wissenschaftler aus dem 21. Jhdt. n. Chr. um zu wissen, dass es außerirdisches Leben gibt. Das ist bereits seit mehreren tausend Jahren bekannt - wenn man den Inhalt der Bibel kennt.
  • 10.05.2014, 15:27 Uhr
Gott ist nicht maeriell sondern spirituell, Er ist Anfang, Mitte und Ende
  • 10.05.2014, 18:53 Uhr
Wenn wir Atheisten oder Agnostiker solche Argumente bringen würden wie die Gottglauber, müssten wir uns was anhören!

"Gott ist Anfang, Mitte und Ende".

Da halte ich mal dagegen: Gott ist nicht hier und nicht dort, war nie hier und wird auch nie hier sein!

Wie klingt das? Wahrscheinlich furchtbar für einen Gottglauber, die halten mich jetzt für verrückt oder besessen, dabei drehe ich den Spieß einfach nur um.

Es ist einfach nicht für jeden Menschen selbstverständlich, dass es einen Gott (oder mehrere) geben muss, nur weil viele dran glauben (müssen).

Die Antwort ist offen and blowing in the wind......... Gewöhnt Euch dran, die Zeiten werden härter, die Menschen befreien sich!
  • 10.05.2014, 19:56 Uhr
Wieso, Alfred, bist du Prophet. Das mit der "Befreiung" (wovon eigentlich) ist wohl reines Wunschdenken.
  • 10.05.2014, 20:50 Uhr
Tja, wovon befreien sich die Menschen?

Sie haben sich bereits im Paradies "von Gott befreit". Die Folge war das, was wir heute erleben. Eine schöne Befreiung!
  • 10.05.2014, 22:36 Uhr
Ach ja, die Vertreibung aus dem Paradies. Wir Menschen müssen ja angeblich für die Verfehlung der Urmenschen büßen. Wären die netter gewesen, wären alle schon im da, wo wir gerne mal hinwollen. Würden wir dann gleich in den Himmel geboren werden?

Ich denke, alleine diese Sache ist pure Verachtung wert, wer kommt denn auf so was. Und genau diesen Spinnern sollen wir dann auch noch die Sache mit Gott glauben?

Gut, dass wenigstens wir Atheisten uns darüber einen Ast lachen können!
  • 10.05.2014, 23:34 Uhr
Alfred, warum kannst du denn nicht mal sachlich bleiben. Das geht immer eine Weile ---- und dann wirst du wieder beleidigend. Liegt das an der Uhrzeit?????
  • 11.05.2014, 00:34 Uhr
Nochmal Heidi, ich habe keinerlei Respekt vor religiösen Inhalten. Das ist für mich einer der großen Irrtümer der Menschheit, sich einen Gott bauen zu müssen.

Das ist meine Überzeugung, davon rücke ich nicht ab und das sage ich, mit meinen Worten.

Ich sehe überhaupt nicht ein, wozu es notwendig sein soll, dass ein Ungläubiger den Glauben anderer zu achen hat. Wer an Gott glaubt, soll doch von mir aus seine Stärke darin suchen und finden, aber der darf doch nicht erwarten, von jemandem, der das als Humbuk abtut, ernst genommen zu werden.

Ich kämpfe für mein Recht, Religionen als Quatsch bezeichnen zu dürfen. Das muss möglich werden, ohne dass man dafür schief angesehen wird. Das darf ich glücklicherweise ja, die Religionen kritisieren, das war nicht immer so. Früher landete man dafür mal in der Folterkammer. Aber nicht in der Hölle, davon bin ich überzeugt!
  • 11.05.2014, 00:55 Uhr
Alfred: Du hast ein Recht auf deine Meinung,
aber ich sehe keinen Unterschied zwischen deinem Fanatismus, deiner Unflätigkeit, andersdenkende als Spinner zu bezeichnen und den Fanatismus religiöser Sekten.
Ohne Respekt vor der Meinung der anderen sieht es nicht gut aus um die Zukunft der Menschheit - ja, ich meine sogar, dass Bewegungen wie die Taliban einmal genau so angefangen haben.
  • 11.05.2014, 08:51 Uhr
Nun Alfred, mit dem Wissen scheint es nicht weit her zu sein. Drum kannst Du Dich auch so äußern, wie Du es machst.

Du weißt doch: Wer sich mit einer Materie nicht beschäftigt, kann bestenfalls mutmaßen und spekulieren. Dass dabei Nonsens herauskommt, machst Du mit Deinen Worten offensichtlich.

Wenn ich schrieb, dass "der Mensch sich schon im Paradies von Gott befreit hat", zielte das nicht auf irgendeine Vertreibung, von der Du sprichst. Dem Menschen wurde versprochen:

4 "Unsinn! Ihr werdet nicht sterben", widersprach die Schlange,
5 "aber Gott weiß: Wenn ihr davon esst, werden eure Augen geöffnet - ihr werdet sein wie Gott und wissen, was Gut und Böse ist." - dann könnt ihr selbst entscheiden, was richtig oder falsch ist.

Was handelte sich der Mensch damit ein, dass er sich entschied, Gott aus seinem Leben zu streichen? Wenn Du lesen kannst, hast Du die Möglichkeit, das systematisch nachzuvollziehen. Ja, seine Entscheidung hatte wirklich dramatische Folgen!
  • 11.05.2014, 09:35 Uhr
1 - Trennung von Gott durch Vertrauensbruch
2 - Trennung untereinander
3 - Scham
4 - Furcht
5 - Erfindung von Ausreden
6 - Verschiebung von Verantwortung auf andere
7 - Feindschaft
8 - Schmerzen
9 - Leid
10 - Einsamkeit
11 - Mühe
12 - Sorge
13 - Not
14 - Tod

Ein wahrhaft fürstlicher Cocktail für einen Augenblick des Vertrauensbruchs.

Du sprichst die Vertreibung aus dem Paradies an. Weißt Du, warum diese geschah? Na, dann lies mal!
  • 11.05.2014, 09:41 Uhr
Es gibt nicht eine einzige Stelle im ganzen Religons- und Glaubenskram, der nicht von Menschen ausgedacht sein kann. Gäbe es diese, dann könnte das als Hinweis für mich durchgehen, dass tatsächlich was dran ist und der ganze Aufwand, den die "Geistlichkeit" seit mehreren Tausend jahren treiben müssen um die "Schäfchen" bei der Stange zu halten, wäre unnötig. Gibt es aber einfach nicht!

@Heidi: Auch wenn Du mich mit meinem Fanatismus und meiner Unflätigkeit in eine Reihe mit bestimmten religiösen Sekten stellts, ändert das etwa was an den Fakten oder beweist gar die Existenz Gottes?

Ich sage doch nur, was ich denke. Ich habe ja keine Verantwortung hier übernommen, hier irgend einer Sache zu dienen. Wenn manche Leute von meinen Argumenten abgeschreckt werden und danach erst recht an Gott glauben, bitte, das ist doch nicht mein Nachteil!

Ich zeige nur eins auf: So sehr sich die Gottglauber auch ins Zeug legen, es bleibt unter dem Strich nichts übrig, absolut nichts außer Wunschdenken!
  • 11.05.2014, 11:51 Uhr
Alfred, es geht nicht darum, was du sagst, sondern wie du es sagst!
Wenn du z. B. einem Polizisten sagst, er sei ein Spinner, so kann das ganz schön teuer werden.
Hier kostet es noch nichts, aber es erzeugt Unmut, nicht wegen deines Glaubens oder Nichtglaubens sondern wegen deiner Überheblichkeit.
Ich würde gern religiöse Themen ganz sachlich diskutieren, mit Rede und Widerrede - aber ohne Schmähungen und Beleidigungen.
  • 11.05.2014, 12:38 Uhr
Heidi, genau da hast Du aber eine grundsätzliche Problematik angesprochen, ich darf keinen Polizisten beleidigen, aber ich darf DIE POLIZEI beleidigen! Ich darf z.B. ungestraft behaupten "Polizisten sind Spinner", solange ich das als persönliche Meinung kennzeichne.

Ich halte viele Dinge, die Menschen massenweise tun für hirnrissig. Darunter sind Sachen, da erhalte ich garantiert Zustimmung. Umweltverschmutzung, militärische Aufrüstung, Rassismus, all das ist weltweit verbreitet, gehört also zum Menschen und ist objektiv schlecht und dumm.

Für mich ist es auch schlecht und dumm, wenn Menschen ihre eigene Natur verleugnen, indem sie ihre irdische Existenz als Nebensache verstehen und eine eingebildete, ausgedachte höhere Instanz namens Gott zum Mittelpunkt ihres Daseins erheben.

Wie gesagt, für MICH ist das dumm. Warum muss ich das für mich behalten? Wer glaubt, es besser zu wissen, der darf das doch, davor habe ich Respekt, jedem seine Meinung. Aber vor der Lehre habe ich keinen!
  • 11.05.2014, 13:14 Uhr
Übrigens habe ich gar nichts gegen Polizisten, ich habe nur Dein Beispiel aufgegriffen............................
  • 11.05.2014, 13:15 Uhr
Da war ein Mann, der war ganz anders als seine Mitmenschen. Während sich all die anderen über Gott lustig machten, gerade so wie Alfred, glaubte er noch das, was Gott zu sagen hatte. Ja, er war wohl dem gleichen Spott und Hohn seiner Zeitgenossen ausgesetzt, wie das hier geschieht.

Aber weil er dem glaubte, was Gott sagte, begann er dort, wo kein Wasser war, ein Schiff zu bauen. Interessant ist, dass selbst die Gottesleugner und Lästerer heute noch wissen, wie dieses Schiff genannt wurde. Es ist durchaus nicht abwegig, dass man ihn einen Spinner nannte, ihn für dumm erklärte. Aber er ließ sich nicht von seinem Auftrag abbringen.

Eines Tages war sein Schiff fertig und stand so in der Landschaft rum. Ich kann mir die selbstbewußten, klugen - ja und gehässigen - Leute gut vorstellen, laufen davon doch auch heute mehr als genug herum. Eines Tages geschah etwas Bombastisches, das die Welt noch nicht gesehen hatte.

Aus allen Richtungen kamen Tiere an und gingen in das Schiff.
  • 11.05.2014, 18:35 Uhr
Noch eine ganze Woche lang stand das Tor offen - jeder konnte hinein gehen. Dann wurde es verschlossen. Eine weitere Zeit verging, in der sich solche wie hier über den armen Tropf lustig machten bis - ja, bis der große Regen kam. Wie furchtbar, es hörte nicht auf zu regnen und die Fluten stiegen und stiegen.

Das war ein Novum.

Auf einmal dämmerte es diesen Neunmalklugen, dass der "Spinner", wie sie sagten vielleicht doch Recht haben könnte. Als sie sich schließlich entschlossen, ihre Zuflucht in dem Schiff zu suchen, ging es nicht mehr. Es war verschlossen. Da half ihnen auch ihre Großmäuligkeit nichts mehr, kein Jammern, kein Betteln, kein Fluchen. Sie standen draußen und ertranken.

Du kannst das alles für Spinnerei halten, Alfred, das ist Dein gutes Recht. Das Erwachen wird auch bei Dir einsetzen. Entweder rechtzeitig oder eben zu spät. Wie hieß es doch über einen bekannten König? Mene tekel - gewogen und zu leicht befunden. Vergiss es nicht: Gott läßt sich nicht spotten!
  • 11.05.2014, 18:42 Uhr
Ja, es KANN von irgend einem Menschen ausgedacht sein - und was ist, wenn es NICHT von irgend einem Menschen ausgedacht wurde, sondern lebendige Realität ist? Man kann einen Menschen nur dumm nennen, der nur die Gedankengänge zulässt, die ihm gefallen, solange noch die Möglichkeit besteht, dass es auch anders sein könnte.

Übrigens, Alfred, ich gehe nur auf Deine Argumentation ein, Du verstehst? Wie sagtest Du?

"Wie gesagt, für MICH ist das dumm."
  • 11.05.2014, 18:45 Uhr
Johannes, genau das sage ich auch. Es kann alles möglich sein, keine Variante ist wahrscheinlicher als die andere.

Es kann sein, dass es einen Gott gibt und es kann sein, dass es keinen Gott gibt. Es sind aber auch tausend andere Konstellationen denkbar.

Ich gehe davon aus, der Mensch wusste vor 50 000 Jahren ebensowenig wie vor 2000 Jahren oder heute, was außer unserem irdischen Dasein, außerhalb unserer Wissenschaft und Denkfähigkeit noch existiert.

Ich sage nicht, die Menschen, die an Gott glauben sind dumm, da sind sicher sehr viele darunter intelligenter als ich. Ich sage nur, die Religionen sind dumme Erfindungen. Eben weil sie etwas als sicher bezeichnen, was es nicht ist. Weil sie sich von anderen Religionen abheben und auf ihre Wahrheit pochen. Das ist dumm zu sagen, "wir kennen die Wahrheit"!

Die kennt nämlich keiner, die geben weder Talumt, Koran, Bibel noch die Marvel Comics her. Da steckt überall Intelligenz drin, die Ergebnisse sind interessant, aber nicht relevant.
  • 11.05.2014, 18:56 Uhr
Zur de Sache mit Noah, den die Wut Gottes (ach, der liebe Gott war böse) verschonen sollte: Wahrscheinlich wäre es damals weniger schlimm gewesen, in den Wellen der Sintflut zu ertrinken als im Kot und Urin der vielen Tiere auf der überfüllten Arche!
  • 11.05.2014, 19:12 Uhr
Woher hast Du das mit der Wut?
  • 12.05.2014, 16:16 Uhr
Ach ja, bei Gott heißt das ja "Zorn", nicht Wut!
  • 12.05.2014, 16:22 Uhr
Derzeit scheinst Du Dich sehr erhaben zu fühlen über Gott. Was ist, wenn Du ihm einmal gegenüber stehen solltest, bist Du dann auch noch so erhaben?

Du weißt ja, ich setze ihn als existent voraus.
  • 12.05.2014, 17:46 Uhr
Ganz nebenbei: Gestern Abend kam auf Arte eine Doku über die Sintflut. War eine Wiederholung die ich schon mal gesehen habe.
In vielen Dokumenten aus der Antike hat man ähnliche Geschichten gefunden. Also hat es wohl vor ca. 8000 Jahren eine solche Flut gegeben. Die Erklärung der Geologen dazu: Am Ende der letzten Eiszeit stieg der Meeresspiegel stark an. Mittelmeer und das damals kleine Süßwassermeer Schwarzes Meer hatten schließlich unterschiedlich hohe Wasserspiegel. Durch den hohen Druck das Wassers wurde die Landbrücke, die beide Meere trennte, regelrecht weggesprengt, es entstand der Bosporus und ungeheure Wassermassen ergossen sich ins Talbecken, das heute das schwarze Meer ausmacht. Dabei werden fast alle dort ansässigen Menschen umgekommen sein. Die wenigen Überlebenden glaubten sich von Gott gerettet und gaben diese Geschichte wo weiter, wie wir sie heute kennen,
  • 12.05.2014, 18:06 Uhr
Was mich schon als Kind gewundert hat und starke Zweifel in mir auslöste: Was ist das für ein Gott, der Menschen schafft, die nicht so geraten sind, wie er sie sich vorgestellt hatte und sich nun entschließt, sie wieder zu vernichten? Alles andere als ein allmächtiger und allwissender Gott! Und: waren damals, in der Jungsteinzeit, die Menschen wirklich alle so "böse", dass man sie umbringen musste: Einschließlich Frauen und Kinder?

Zu meinem großen Entsetzen gibt es ja auch heute noch Menschen, die jede Naturkatastrophe als Strafe Gottes ansehen.

Nein, einen solchen Gott kann ich nicht verehren.
  • 12.05.2014, 18:10 Uhr
Interessante Frage, Johannes! Da ich ja nicht an die Existenz eines einzigen persönlichen Gottes glaube, erwarte ich nicht, dass es dazu kommen wird.

Sollte ich mich täuschen, und Gott sollte mich während ich noch lebe kontaktieren, so wäre ich natürlich in höchstem Maße geehrt. Ich würde ihm, wenn ich dürfte, vor allem ein paar Fragen stellen. Wenn er sich als der Schöpfer des gesamten Kosmos zu erkennen gäbe und zwar glaubwürdig, dann würde ich ihn natürlich auf seine bedeutendsten Fehler ansprechen. Wenn alles so geplant war, wie es ist, dann hat er schönen Mist gebaut, also mal ehrlich!

Sollte ich nach meinem Tod auf ihn treffen, so weiß ich nicht, was ich dann sagen würde, ich kenne die Denkweise von Toten nicht und nicht ihre Daseinsform und Ausdrucksweise.

Dass ein Gott mir böse wäre, weil ich ungläubig bin, kann man wohl vergessen. Das interessiert doch so einen großen Geist nicht.
  • 12.05.2014, 20:03 Uhr
"Wenn er sich als der Schöpfer des gesamten Kosmos zu erkennen gäbe und zwar glaubwürdig, dann würde ich ihn natürlich auf seine bedeutendsten Fehler ansprechen."

Hab schon mal mit einem Menschen zu tun gehabt, der Gott "ins Gebet nehmen" wollte, wenn er ihm begegnet. Da würde mich schon interessieren, was Du als Fehler im Handeln Gottes betrachtest. Könnte durchaus interessant sein.
  • 15.05.2014, 14:12 Uhr
Liebe Heidi, Du hast sicher auch die Beweise, dass das mit der Sintflut sich tatsächlich auf das Schwarze Meer bezieht - ich kenne diese Sendung, die m. W. bereits vor zwei Jahren mal ausgestrahlt wurde. Ich bin also gespannt, ob Du weitergehende Informationen hast oder Dein Wissen auf dem basiert, was man die Leute glauben machen will.

Nach meinem Dafürhalten hat diese THEORIE nämlich einen gewaltigen Schönheitsfehler:

Der Fachwelt sind die Hinweise auf eine WELTWEITE Flutkatastrophe durchaus bekannt, so dass diese Erklärung mehr als durchsichtig ist.

Ich habe gelernt, dass nicht alles, was sich Wissenschaft nennt, auch damit zu tun hat. Da gibt es eine ganze Menge Würfelspiel.
  • 15.05.2014, 14:19 Uhr
Es muss doch schön sein, immer den imaginären Gott in der Hinterhand zu haben, wenn man Diskussionen führt. Wer an Gott glaubt, hat immer recht, der kann sich immer auf dessen Allmacht berufen und auf die menschliche Unvollkommenheit. Wir können Gott nicht begreifen, sollen wir auch nicht usw.......

Das ist durchschaubar, genau das haben die Menschen immer gesucht und gefunden, eine Instanz, die nicht mehr zu toppen ist.

Das Problem: Alles von Menschen erfunden und unwahr! So einfach ist das!

Was ich Gott vorwerfen würde, wenn es so einen tatsächlich geben würde und der sich tatsächlich mit mir kleinem Hanswurst unterhalten würde? Ganz einfach, wenn er schon allwissend ist und allmächtig, ab und zu auch mal Wunder vollbringt, wieso gibt es dann trotzdem fürchterliche Krankheiten und damit schweres Leid auch für gute Menschen?

Für mich ist das Grund genug, den Gottesglauben als Unfug zu bezeichnen. Im Prinzip ahnt das jeder, dass es so ist, nur wagen viele eben nicht, es zu sagen!
  • 15.05.2014, 14:27 Uhr
Ich schrieb ja wohl, dass es auch anderswo Legenden über Flutkatastrophen gibt - nicht weltweit - denn viele Gegenden werden zu jener Zeit noch gar nicht besiedelt gewesen sein.
Das Abschmelzen der Polkappen hatte ja wohl weltweite Auswirkungen.
Und dass nicht überall Wissenschaft drin ist, wo Wissenschaft dran steht, weiß ich sehr genau.
Jedenfalls bedient sich die Archäologie wissenschaftlicher Methoden - und man sollte nicht so arrogant sein, das mit einem Handschlag wegzuwischen.
  • 15.05.2014, 14:30 Uhr
Nein, Heidi, ich wische gewiss nicht alles mit einem Handschlag weg. Die Archäologie bedient sich durchaus AUCH wissenschaftlicher Methoden, aber eben nicht durchgängig. Teilweise greift sie leider auch auf Hypothesen zurück, die gerade mal 100 bis 150 Jahre alt sind. Darum muß man genau hinschauen und sorgfältig prüfen.

Wenn Du meinst, dass viele Gegenden seinerzeit nach gar nicht besiedelt waren, läßt Du außer acht, dass die Erdoberfläche nicht immer so beschaffen war, wie wir sie heute kennen. Die Bibel lehrt uns, dass es ein Ereignis gab, das sich zeitlich recht genau einordnen läßt, bei dem die Erde auseinander gebrochen ist. Ein Mensch hat nach diesem Ereignis seinen Namen bekommen - Peleg - weil es sich bei seiner Geburt wohl zugetragen hat .

Ich denke, dass vieles, was sich als Wissenschaft präsentiert, mehr ein stochern im Ungewissen ist, denn ernsthafte Wissenschaft. Das eine von anderen zu trennen, sollte unser Verstand dienen.
  • 15.05.2014, 14:53 Uhr
Natürlich darf man nicht jede wissenschaftliche Theorie ohne Überpfrüfung durch den eigenen Verstand akzepieren.

Aber daran, dass ein einziges, großartiges Wesen irgendwann mal ganz alleine existierte, um dann den gesamten Kosmos zu erschaffen, das müssen wir uneingeschränkt glauben, weil wir sonst in die Hölle statt in den Himmel kommen!

Ich verstehe die Häme sehr gut, die in einschlägigen Atheisten-Kreisen gegen die Gottglauber ausgeschüttet wird.
  • 15.05.2014, 15:00 Uhr
Johannes, ich klinke mich jetzt endgültig aus - das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Ich wünsche dir alles Gute - wenn es dich glücklich macht, dann glaub halt dran.
Mir würde jedoch ein solcher Glaube nur Bauchschmerzen bereiten.
PS: ich bin KEIN Suchender! Denn ich habe meinen inneren Frieden - auch ohne deinen Gott.
  • 15.05.2014, 15:04 Uhr
Kann es sein, Heidi, dass Du Dich aus eigenen Stücken in dieses Thema eingeklinkt hast? Bevor ich mich intensiver mit der Materie befasst hatte, befand ich mich auf der gleichen Ebene wie Du. Als ich aber merkte, dass da zu viele Ungereimtheiten in den ach so wissenschaftlich präsentierten Vorgaben steckten, habe ich mich näher damit befasst und festgestellt, so eindeutig, wie alles immer hingestellt wird, ist es gar nicht.

Als ich dann noch merkte, dass die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens bei all den Hypothesen außer Kraft gesetzt werden, war es vollends gut. Da ich viel mit Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt zu tun habe, weiß ich dass bei den meisten - wenn auch nicht bei allen - doch die Fragen nach der Zukunft aufkommen.
  • 15.05.2014, 15:51 Uhr
Nun, Alfred, aus der Sicht des Menschen mag das vielleicht so sein, dass sie sich etwas nicht vorstellen können. Nur wird eines dabei vergessen:

Der Mensch ist das Werk des Schöpfers. Der Mensch kann es akzeptieren oder auch nicht. Das hat keinen Einfluss darauf, dass er der Schöpfer des Menschen ist. Alles, was wir vom Schöpfer wissen, hat er uns mitgeteilt. Dazu hat er uns einen Verstand gegeben, mit dem wir seine Aussagen und Informationen überprüfen können - wenn wir denn wollen.

Ob wohl, um einen Vergleich zu gebrauchen, ein Mercedes einen Einblick in die Gedanken seines Schöpfers hat? Bei aller "Intelligenz" dieses Autos bleibt es doch um unendliche Längen hinter seinem Schöpfer zurück.

Die meisten Menschen bevorzugen es, sich nicht mit den Informationen ihres Schöpfers zu beschäftigen. Ich denke, sie fürchten sich vor den Konsequenzen. Da gehen sie lieber hin und stellen eigene Theorien auf, denen sie folgen.

Das begründet dann auch ihre Häme.
  • 15.05.2014, 16:00 Uhr
Wenn der Mercedes noch ein wenig intelligenter wäre, würde er vielleicht denjenigen als seinen Schöpfer erkennen, der ihm die Batterie angeschlossen hat, denn erst dann begann sein Leben.

Wir Menschen sind, genau wie der Mercedes nicht in der Lage, zu beurteilen, wer wirklich was geschaffen hat.

Deshalb haben wir Menschen uns die Götter erschaffen, nicht umgekehrt.

Schöpfer ist ein von Menschen erfundenes Wort. Ebenso wie die Vorstellung, ein Wesen könnte alles geschaffen haben. Aber Wesen sind wir, die Energie und die Materie sind keine Wesen. Aber die sind der Auslöser, dass sich was tut. Wenn ich einen Akku in die Taschenlampe stecke, dann fließt Energie und es wird Licht. Ich bin trotzdem kein Schöpfer.

Wer hat Gott erschaffen, als Nichts war?
  • 15.05.2014, 16:15 Uhr
"Schöpfer ist ein von Menschen erfundenes Wort. Ebenso wie die Vorstellung, ein Wesen könnte alles geschaffen haben."

Sagt das Geschöpf ...

Der Schöpfer allerdings sagt: "Du Mensch meinst, Du wüßtest Bescheid? Na, dann wollen wir mal miteinander reden ..."
  • 15.05.2014, 17:12 Uhr
Ob jede Diskussion um die Existenz Gottes mit einem Patt endet, hängt doch sehr davon ab, ob der Mensch sich als ultima ratio betrachtet. Wer zulässt, dass es außer und über ihm jemand gibt, zieht zumindest die Möglichkeit der Existenz dieses Gottes in Betracht.

Nicht erst seit heute meinen Menschen, dass sie etwas wüßten. Darum verwies ich darauf

Der Schöpfer allerdings sagt: "Du Mensch meinst, Du wüßtest Bescheid? Na, dann wollen wir mal miteinander reden ..."

Ich denke, Menschen wissen sehr gut, warum sie sich nicht auf ein Gespräch mit Gott einlassen und lieber so tun, als gäbe es ihn nicht. Die Bibel ist der Brief Gottes an die Menschen - sagt er. Ob wir das nun akzeptieren oder ablehnen, ändert wohl nichts daran, dass es so ist. Wenn ein Josephus etwas geschrieben hat, geht auch keiner hin und sagt: "Den hat es ja gar nicht gegeben, das hat sich irgend jemand heute ausgedacht ...".
  • 17.05.2014, 08:39 Uhr
Johannes, wenn Du davon redest, was ein Schöpfer angeblich gesagt hätte, dann ist das in Deinem Kopf, Deine Überzeugung. Diese Überzeugung ist genauso relevant wie das, was ich in meinem Kopf habe. Nämlich gar nicht!

Ich glaube nicht an diesen redenden Schöpfer. Ich glaube deshalb nicht daran, weil er nicht zu mir redet und nicht zu Milliarden von Menschen auper mir.

Ich glaube nicht daran, weil es absurd wäre, wenn so ein Wesen einen Kosmos erschaffen würde mit fehlbaren, verletzlichen Menschen und dann ab und zu in Rätseln mit denen reden würde.

Ich glaube nicht daran, weil es so einem Schöpfer in meinen Augen auch völlig egal wäre, ob jemand an ihn glaubt. Der wäre garantiert nicht von den Huldigungen durch so ein paar Sektierer abhängig.

Ich glaube nicht daran, weil die Menschen so viele Götter erschufen und so oft irrten.

Ich glaube nicht daran weil der Mensch nie in der Lage sein wird zu wissen, was nach dem Tod ist, solange er lebt und weil das auch so sein muss.
  • 17.05.2014, 09:46 Uhr
Dein Problem, Alfred, scheint mir zu sein, dass sich alles um Dich dreht. Du bist derjenige, der Maßstab sein will, der Entscheider sein will, der bestimmt, was ist oder nicht ist, sein kann oder nicht sein kann.

Du erweckst auch den Eindruck, dass Du gar nicht willst, dass es anders sein könnte, als Du Dir vorstellen willst. Damit bin ich wieder bei meiner Aussage:

"Menschen wissen sehr gut, warum sie sich nicht auf ein Gespräch mit Gott einlassen und lieber so tun, als gäbe es ihn nicht."
  • 17.05.2014, 12:14 Uhr
Mein Problem? Wieso denkst Du, kompetent zu sein, mir ein Problem zu attestieren?

Ist es Dein Gott, der Dich über mich erhebt? Für mich ist das in der Tat der Hauptgrund, warum Menschen sich Götter geschaffen haben. Die Natur ist ihnen zu wenig. Sie können es nicht ertragen, lediglich ein Teil dieser Natur zu sein und nicht wichtiger für die Erde, als jeder Wurm und jede Blindschleiche.

Ich bin mit mir und der Natur im Einklang, ich erhebe mich nicht darüber, ich glaube nicht, dass ein Gott mich nach seinem Ebenbild erschaffen hat und an die Spitze der Schöpfung gestellt hat.

Das wäre im Angesicht der Größe des Kosmos einfach nur überheblich, so etwas zu glauben, aber es ist nun mal menschlich.

Diese Phrasen, "mit Gott reden", "Leben sinnlos ohne Gott" usw. sind für mich hilflos und inhaltsleer. Die Gottglauber sind halt auf der Suche nach Totschlagargumenten, weil alles was für uns Menschen greifbar ist, gegen ein persönliches, allmächtiges Gotteswesen spricht.
  • 17.05.2014, 12:21 Uhr
Nein, Alfred, das siehst Du falsch. Ich erhebe mich gewiss nicht über Dich. Du formulierst es doch selbst, dass Du ein Problem hast - Du stellst Dich als Kreisel dar.
  • 17.05.2014, 12:25 Uhr
Ich bin ein Mensch und habe das akzeptiert.

Gottglauber sind ebenfalls nur Menschen, das genügt ihnen aber nicht. Deshalb wollen sie so gerne an etwas Übernatürlichem teilhaben, das aber nun mal nur ausgedacht ist.

Wer hat da die Probleme?
  • 17.05.2014, 12:38 Uhr
Du liegst leider falsch. Nicht die "Gottglauber" wollen an etwas Übernatürlichem teilhaben, sondern Gott, dieser Übernatürliche, will uns Menschen an seinem Sein teilhaben lassen. Dazu gab er uns den Verstand und teilt sich so mit, dass wir es mit unserem Verstand erfassen können - wenn wir wollen.
  • 17.05.2014, 12:41 Uhr
Die Welt braucht keinen Menschen, der mittels seiner Fantasie einen Gott erschafft. Die Welt existiert. Würde Gott existieren, würde die Welt garantiert anders aussehen. Dann bräuchten wir kein Chaos und müssten uns auch nicht mit Gottglaubern außeinandersetzen. Denn wenn er existieren würde, würde er uns das mitteilen, und zwar so, dass es jeder verstehen würde.

Oder ist Gott etwa ein Zocker?

Übrigens streite ich keinesfalls ab, dass ich meinen Glauben verteidige und vertrete. Warum ich das tue? Ganz einfach, weil ich kann.

Kommt mir jetzt bitte nicht mit dem Hinweis, Gott hätte mir die Fähigkeit gegeben, an ihm zu zweifeln, weil er mich so liebt, das glaube ich ganz einfach nicht. Würde er das wirklich tun, hätte er mir ruhig zwei große Wünsche erfüllen können, singen wie Elvis und Fußball spielen wie Pele!
  • 17.05.2014, 18:45 Uhr
Danke Alfred, sehr gute Antworten, Deinen ersten Satz wollte ich Thomas Bernhard auch antworten, vielleicht ist es auch umgekehrt!

Gerade die Gottglauber beklagen immer wieder, die "Ungläubigen" würden ihre Argumente nicht verstehen. Dabei fehlt einfach der benötigte Gott, um Wahrheit im Glauben zu erkennen. Solange der sich aber nicht blicken lässt, ist alles hinfällig!
  • 21.05.2014, 14:58 Uhr
Wer beim Thema Gott von Sachkenntnis spricht, disqualifiziert sich doch von vorneherein.

Die menschliche Fantasiefigur Gott wird selbst durch ausgeklügeltste Versuche, sie auf ein tragbares Fundament zu stellen nicht glaubhafter.

Diesem infantilen Versuch die Welt zu erklären kann man nur mit einfachsten Mitteln dagegenhalten, um zu zeigen, wie abwegig alles ist.

Ein Beispiel: Auch wenn weder Wissenschaft noch Religion (wobei letzter von vorneherein keine Relevanz besitzt) je von dem rosa Fliewatüt gesprochen haben, welches den Urknall ausgelöst hat, so ist dieses ebenso wahrscheinlich wie der Gott, der Israel außerwählte.

Dass wir über dieses rosa Ding gesprochen haben, kann eigentlich schon als Beweis dafür gelten, dass an der Theorie was dran sein könnte.

Wenn ein Gott wirklich so eine Welt erschaffen hätte, dann müsste der Humor haben, ernst gemeint kann das nicht sein! Deshalb tippe ich auf Energie und Materie gepaart mit viel Zufall und Evolution, schon ist da ein Mensch!
  • 21.05.2014, 16:19 Uhr
Ergänzung: Dass Theologie ein Studienfach ist, halte ich für einen der größten Fauxpas der Menschheitsgeschichte. Wie kann man etwas studieren, was auf der Basis von reiner Fantasie fußt.

Ja, ich habe selbst Theologie studiert und kenne viele Abbrecher, die nach wenigen Semestern sich selbst als "geheilt" entlassen haben.

Ich mag atheistische Witze sehr, denen wohnt mehr Wahrheit inne als der kompletten "heiligen" Schrift.
  • 21.05.2014, 16:24 Uhr
Der Anlass, warum Menschen vom Glauben abrücken ist egal, wichtig ist nur, dass sie es überhaupt tun!

Wie schön könnte die Welt ohne Gott und Glaube sein. Ich bin überzeugt, dann würden auch nicht täglich Menschen dafür beten, dass Kinder vergewaltigt und getötet werden und millionenfach verhungern. Denn warum sonst sollte das geschehen, wenn nicht Gott dafür sorgt?
  • 22.05.2014, 12:57 Uhr
Einfacher ausgedrückt heißt das, wenn es doch einfach schön wäre, wenn es einen Gott gaäbe, dann glauben wir doch einfach es gäbe ihn.

Wenn es für manche Menschen trostlos wäre, ohne Gott und ohne ewiges Leben, dann muss es einfach einen Gott und ein ewiges Leben geben.

Leider entbehrt das aber jeder Logig, das wäre aber nicht schlimm, wenn es trotzdem so ist, dann ist es so.

Wäre aber eine tatsächlich ewige Ruhe keine tröstende Aussicht für uns? Wer weiß, was uns in einem nächsten Leben so erwarten würde?

Allerdings, ich glaube zwar nicht an Wesen das den Namen Gott verdient, aber ich glaube, irgend eine Überraschung wird uns das Dasein oder das Jenseits noch bereiten. Ewige Ruhe und ein Nichts wäre für mich zwar OK, ich bin aber nicht davon überzeugt.
  • 22.05.2014, 15:51 Uhr
Nur dass menschliche Logik eben keine Rolle spielt. Deshalb ist es ja prinzipiell sogar möglich, dass es tatsächlich ein göttliches Wesen geben könnte, auch wenn das völlig absurd wäre.

Vielleicht lebt dieser Gott ja sogar ständig auf der Erde (obwohl der Kosmos so riesig ist und es sicher viel, viel schönere Fleckchen Welt gibt). Vielleicht ist er im Moment ja sogar Uli Hoeneß und tarnt sich lediglich um den wahren Charakter der Menschen zu studieren, für irgend ein Referat, dass er dann bei einem Treffen der Götter irgendwo halten möchte.

Es ist völlig irrelevant, was wir Menschen uns über das Jenseits vorstellen, wir leben nun mal im Diesseits. Und zwar alle, die Atheisten und die Gottglauber und ich!
  • 22.05.2014, 16:22 Uhr
@Alfred - Du schreibst:

"Ergänzung: Dass Theologie ein Studienfach ist, halte ich für einen der größten Fauxpas der Menschheitsgeschichte. Wie kann man etwas studieren, was auf der Basis von reiner Fantasie fußt."

Du irrst! Ein um Längen größerer Fauxpas ist das Studienfach EvloutionsTHEORIE. Diese basiert nicht mal auf Phantasie, sondern lediglich auf Wunschdenken.
  • 22.05.2014, 17:00 Uhr
Natürlich spielt Logik in unserem Leben eine große Rolle. Ich meinte damit aber, dass Logik keine Rolle spielt, wenn man die Existenz Gottes bestätigen oder bestreiten will. Auch wenn es hundertmal logisch erscheint, dass es keinen Gott geben kann, so könnte es ihn doch geben, genau wie umgekehrt. Insofern stellt sich diese Frage nur vordergründig, eigentlich geht es nur um glauben oder nicht glauben.

Zu Johannes: Die Evolutionstheorie abzulehnen sollte wirklich nur den absoluten Fundamentalisten vorbehalten bleiben, es reicht doch, wenn die sich damit lächerlich machen.

Für die Evolutionstheorie gibt es schließlich Beweise, sogar im Mutterleib und in unserem eigenen Körper!
  • 22.05.2014, 18:15 Uhr
In den USA gibt es Bäume, die sind bereits älter als die ganze Welt ist nach dem Glauben der Fundamentalisten!
  • 22.05.2014, 18:23 Uhr
Tatsächlich, selten so gelacht ... Über jemand sich lustig machen, der die Ausführungen der Bibel ernst nimmt, zeugt von hoher Bildung.

"Für die Evolutionstheorie gibt es schließlich Beweise, ..." - die selbst die Evolutionisten nicht mal kennen.

Auch die Bäume in den USA, die bereits älter als die ganze Welt sein sollen, nehmen ernsthafte Wissenschaftler wohl kaum als Beweise hin. Ich erinnere nur an die Ereignisse um die Explosion um den Mt. St. Helen und seine Folgen. Oder waren Sie schon mal in den Gruben des Braunkohletagebau bei Berheim/Erft, in dem die angeblich doch so alten Bäumchen übereinander stehen ...

Da halte ich es mehr mit dem gesunden Menschenverstand und wissenschaftlichen Grundprinzipien wie Überprüfbarkeit und Reproduzierbarkeit.
  • 22.05.2014, 19:06 Uhr
Zu diesem Lied hat mich Johannes inspiriert! Morgen werde ich raus gehen und ein Baum ansingen!
  • 22.05.2014, 20:06 Uhr
Wenn euch nicht mehr einfällt, als überhebliche Häme ...

Die Evolutionslehre ist gerade mal 150 Jahre alt, noch nicht trocken hinter den Ohren, ändert ihre Ansichten wie andere die Unterhosen und wird doch von sooo vielen als das non-plus-ultra in den Himmel gehoben. Wenn das kein Siegeszug der Unwissenden ist ...

Übrigens, Alfred, wer sind Fundamentalisten und wer ist es, der das bestimmt? Nur vor dem Gesetz sind wohl alle gleich, wenn auch manche etwas gleicher sind, nicht wahr?

Ach ja, wenn ihr den ersten Nachweis erbringt, dass aus einer Eiche eine Buche entspringt, oder aus einer Rose eine Tulpe, dass ein Pferd eine Kuh zur Welt bringt oder ein Hund eine Katze, oder ein Affe einen Menschen, dann können wir ja mal über die Glaubwürdigkeit der Evolutionstheorie ins Gespräch kommen.
  • 22.05.2014, 23:11 Uhr
@Alfred Graustark

Warum sollte ich?
  • 22.05.2014, 23:12 Uhr
Sicher doch, die Erde war nie eine Scheibe, Alfred. Davon wirst Du auch in der Bibel nichts finden.

Aber ich gehe davon aus, dass auch für Dich die Sonne morgens aufgeht und abends untergeht - obwohl das SO ja gewiss nicht den Realitäten entspricht. Ich gehe auch davon aus, dass auf Deinen Landkarten Norden oben ist und Süden unten.

Naja, wenn DU Deine Texte ironisch meinst und das nicht aufgeklärt hättest, wären sie durchaus als ernstgemeint durchgegangen - aber eben nicht nur für Fundamentalisten. Aber das wäre dann ja auch nichts Besonderes, da es tatsächlich nicht erst seit heute solche gibt, die Deine Äußerungen ironisch meinen und sehen, sondern als sehr real.
  • 23.05.2014, 13:45 Uhr
Johannes, in der Bibel findet man sehr wohl den Hinweis, dass die Erde eine Scheibe wäre:

Lutherbibel 1912:
Und darnach sah ich vier Engel stehen auf den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde, auf daß kein Wind über die Erde bliese noch über das Meer noch über irgend einen Baum.
Jeremia 49:36:
und will die vier Winde aus den vier Enden des Himmels über sie kommen lassen und will sie in alle diese Winde zerstreuen, daß kein Volk sein soll, dahin nicht Vertriebene aus Elam kommen werden.

Wenn von den vier Ecken der Erde geredet wird, dann gehe ich mal davon aus, dass keine Kugel gemeint sein kann, vier Ecken hat z.B. eine flache Scheibe und das war unbestritten auch die damalige Sichtweise. So interpretierte auch die Kirche die Bibel und deshalb hat sie auch den armen Gallilei sowie alle bestraft, die das bestritten hatten.

Übrigens hätte Jesus darüber, wäre er tatsächlich der Sohn Gottes gewesen, doch durchaus einen Hinweis des Schöpfers erhalten können.
  • 23.05.2014, 15:56 Uhr
Aber Alfred, keineswegs ist das ein Hinweis auf eine Scheibe. Richtig! DU GEHST DAVON AUS! Wenn DU es so auslegen willst, ist es lediglich FÜR DICH ein solcher Hinweis. Was die Kirche interpretiert und jene, die die Bibel in Frage stellen wollen, ist wohl irrelevant. Sie suchen lediglich eine Rechtfertigung, sich dagegen zu stellen und bleiben doch im Vordergründigen stecken.

Der Erdkreis ist noch heute in aller Munde, obwohl wohl kaum jemand von einer runden Scheibe ausgeht, genau so wie in der Bibel mit den vier Ecken die vier Himmelsrichtungen angesprochen werden.
  • 23.05.2014, 16:44 Uhr
Natürlich, wenn die Bibel von den vier Ecken der Erde redet, an denen Engel stehen, dann kann damit natürlich nicht gemeint sein, dass die Erde vier Ecken hätte, an denen Engel standen.

Ich weiß, die Kirchen haben ungeheure Macht, deshalb wird die Bibel auch von Profis so lange hin und her intepretiert, bis es wieder passt.

Mit dem Koran passiert natürlich das Gleiche.

Es geht allerdings nur um diese Macht der Kirchen und um sonst gar nichts! Da will niemand loslassen, wieso auch, schließlich steckt so viel dahinter, erstens Arbeitsplätze, aber natürlich auch, das ist mir klar, sind es ganze Weltbilder, die einzustürzen drohen.

Johannes, ich halte es für unredlich, eine so beliebige Ansammlung von Schriften aus einer Zeit der zahllosen Legenden und Göttergeschichten zur Basis einer Weltreligion zu machen, indem man den Inhalt verfälscht wiedergibt. Die Bibel redet vom Kriegsgott der Juden und von einem Prediger der damaligen Zeit.

Diese Vorgehensweise beeinträchtigt uns alle!
  • 23.05.2014, 16:59 Uhr
Tja, das scheint tatsächlich ein großes Problem zu sein.

ICH DENKE, ICH HALTE ES FÜR ... und wie die Sprüche alle heißen. Ein Kreisel könnte es nicht besser sagen. Bevor Heinrich Schliemann sich auf den Weg machte, hielt die ganze "gebildete Welt" der noch jungen Evolutionisten die meisten biblischen historischen Aussagen für Legenden und Göttergeschichten. Nur leider ist ihnen die moderne Archäologie in die Quere gekommen.

Du machst es wie so viele, die die Bibel in Frage stellen - Du suchst Dir Einzelpunkte heraus, um an ihnen die Berechtigung Deiner Haltung fest zu machen. Das, was Du den Krichen vorhältst, machst Du selber - nur in entgegengesetzter Position.

Wie redlich ist das denn?
  • 23.05.2014, 17:20 Uhr
Johannes, sollte ich irren, so wäre das nicht weiter tragisch. Aber wenn sich eine Weltkirche unlauterer Mittel bedient, um ihre Macht zu erhalten, dass ist ein Verbrechen gegen die Menschheit.

Ich werfe überigens Kirche und Glauben an Gott nicht in einen Topf. Selbst wenn die Kirchen irren und die Bibel nicht relevant sind, beweist das natürlich nicht, dass die Welt keine Schöpfung eines intelligenten Wesen sein könnte.

Theoretisch wäre das durchaus möglich, dass es so ist. Aber wenn, dann hat dieses schöpferische Wesen mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht das geringste mit dem Bild zu tun, welches die Religionen gezeichnet haben, davon bin ich überzeugt!

Ich bin auch davon überzeugt, dass so ein Gott (sollte es ihn geben) nicht daran interessiert sein kann, wie das einzelne von Abermilliarden Individuen über ihn denkt. Das ist lediglich ein Wunschtraum der Menschen, angelehnt an die Liebe der Eltern zu ihren Kindern.
  • 23.05.2014, 17:53 Uhr
Thomas, natürlich sollte man das Erbe nicht wegwerfen und ein Erbe ist die Bibel selbstverständlich.

Aber für mich gibt sie lediglich Einblick in die Denkweise der Menschen, jedoch sehe ich keinen Grund, daraus abzuleiten, dass die Aussagen bezüglich der übernatürlichen Geschehnisse einen Wahrheitsgehalt haben. Wenn es so wäre, dann könnte ich, wieder ganz verkürzt und einfach, alles glauben, was sich Menschen irgendwann ausgedacht hatten.

Es gab auch Menschen, die an Rübezahl geglaubt haben. Ein Pastor Rausch behauptete, den Berggeist um 1600 beobachtet zu haben, wie er in einer Kutsche durch Schmiedeberg gefahren sei. Der Glaube an Rübezahl hatte pädagischen Wert und war Teil der Geschichte der Menschen in Schlesien. Mein Vater stammt von dort und ich bin mit dieser Gestalt, die ich liebte und an die ich glaubte, aufgewachsen. Für mich war Rübezahl übrigens früher gerechter und menschenfreundlicher als Gott. Vor Gott hatte ich Angst, Rübezal hätte ich gerne gesehen!
  • 23.05.2014, 18:03 Uhr
Gewiss stimmen wir überein, wenn - und es ist bekannt dass - sich eine Weltkirche unlauterer Mittel bedient. Auch ist es unbenommen, dass dies ein Verbrechen ist.

Aber was hat das mit der Bibel zu tun? Sie ist der Brief Gottes an die Menschen. In ihr zeigt er gewiss die Verhaltensweisen der Menschen auf, die sich in der Gottesferne ihr Leben eingerichtet haben. Aber er zeigt auch, wie er zu den Menschen steht - ein liebender Vater. Es hängt davon ab, was der einzelne Leser zulassen will, welche Botschaft ihn aus ihr erreicht. Gott kann sich das leisten, da er nun mal als der Schöpfer über dem Menschen steht, ob der das nun wahr haben will, oder nicht.
  • 23.05.2014, 18:12 Uhr
Johannes, genau da kann ich nicht folgen! Wieso sollte die Bibel jenseits sämtlicher Vorbehalte stehen, wieso sollte gerade dieses Buch uneingeschränkt nur die Wahrheit berichten?

Natürlich könnte sich ein Gott alles leisten, wenn er allmächtig wäre. Dass es aber einen Gott gibt, der sich überhaupt für die Menschen interessiert, ist lediglich eine menschliche Erfindung, ein Wunschdenken oder manchmal auch eine Methode, andere Menschen zu beeinflussen. Ebenso wie die Bibel ein menschliches Machwerk ist, durch und durch.

Ich gehe mal zurück zu Rübezahl, da gibt es Zeugen und Beweise, dass er der mächtige Berggeist ist. Viele Menschen haben an seine Existenz geglaubt.

Milliarden von gottesgläubigen Menschen glauben nicht daran, dass Jesus Christus göttlich ist.

Religionen sind beliebig und austauschbar. Verschiedene Religionen üben mit unterschiedlichen Lehren den gleichen Einfluss aus. Rübezahl konnte das auch. Ich bin überzeugt von der Nichtigkeit der Götter in unserem Leben.
  • 23.05.2014, 18:20 Uhr
@Johannes, ich bin aber sicher, dass Rübezahl nur eine Sagenfigur ist und kein real existierender Berggeist, auch wenn ich die Figur immer noch liebe und sie so, da stimme ich Dir zu, ein Teil meines Lebens ist und bleiben wird!
  • 23.05.2014, 18:25 Uhr
Diese Eigenschaften der Religionen habe ich ja auch nie bestritten. Dass es auch Menschen gibt, die aus den Religionen "das Gute" herausfiltern, bestreite ich ebenfalls nicht.

Ich stehe nur, aufgrund meines Zweifels an einem Gotteswesen, auf dem Standpunkt, eine Religion, die den Menschen, die Natur und die Energie der Liebe, in dieser Reihenfolge zu ihren Hauptbestandteilen machen würde, wäre eine gute Religion.

Ich denke, es ist ein unredlicher Trick von fiesen Manipulatoren, als oberste Instanz ein Wesen einzusetzen, welches nicht existiert, dadurch aber auch nicht angreifbar ist. Deshalb lehne ich Götter und Religionen, die sich derer bedienen ab, mag aber Rübezahl!
  • 23.05.2014, 18:43 Uhr
Was heißt hier "bessere" Christen? Gibt es nicht nur "Christen" und "Nichtchristen"? Ich meine hiermit:

Ein Christ ist nur jener, der Jesus Christus nachfolgt, es ihm also gleich tut. Dies ohne Einschränkungen und ohne eigenwillige Hinzufügungen.

Dieser Jesus Christus sagte: "Ich tue nichts aus mir selber. Was mein Vater mir sagt, das tue ich!" Sein Motiv war nach seinen eigenen Worten die Liebe zu seinem Vater.

Von einem Christen erwartet er, dass er es ebenso macht - aus Liebe zu seinem Vater. Kurz und bündig.

Vielleicht sollte noch eines bedacht werden:

Ein Christ ist auch "nur ein Mensch", dessen Herkunft aus der Gottesferne stammt. Darum ist es ihm nicht möglich, ohne Fehlverhalten zu leben. Was ihn von den anderen Menschen unterscheidet, ist seine Zielrichtung > zurück zum Vaterhaus.
  • 24.05.2014, 15:17 Uhr
"Was ihn von anderen Menschen unterscheidet" dürfte wohl so ziemlich die bescheuerteste Aussage in diesem Zusammenhang!

Unter einer Million Christen findest Du nicht zwei, die sich gleichen, alle unterscheiden sich. Aber in ihrem Menschsein gleichen sich doch wieder alle und zwar Christen, Atheisten, Moslems, Buddhisten und Fans des FC Bayern München.

Da die Wichtigkeit und Relevanz der Religionen in meinem persönlichen Weltbild gegen Null tendiert, sehe ich gerade in dieser Aussage von Johannes einen Beweis meiner Theorie, die ich früher schon geäußert hatte. Die "Gläubigen" wollen sich durch ihre Religion über den Rest der Menschheit erheben. Sie wollen ihren eigentlichen Status als Geschöpf der Natur dadurch verbessern, dass sie sich als die Lieblinge und Außerwählten eines allmächtigen Herrschers oder sogen. Vater bezeichnen.

Aber das funktioniert nun mal nicht, die Andersdenkenden sehen die Christen nicht so und den erfundenen Gott gibt es nicht!
  • 24.05.2014, 16:35 Uhr
Im ersten Satz fehlt am Ende das "sein"! Leider, ansonsten wäre ich zufrieden, mit dem, was ich geschrieben habe.
  • 24.05.2014, 16:36 Uhr
Wenn Jesus wirklich der war, von dem berichtet wird, dann glaube ich schon, dass er ein toller Mensch war.

Aber auch wenn jeder Mensch einzigartig und etwas Besonderes ist, kann man Menschen vergleichen. Da würde ich auch Jesus Christus "nur" unter viele Millionen gleich talentierter und intelligenter Menschen einschätzen, die viel für ihre Mitmenschen getan haben oder noch tun.

Ein Atheist, der Gutes tut, ist natürlich kein Christ, aber wieso sollte der nicht einem Gott, sollte es einen geben, besser gefallen können, als jemand, der Kirchensteuer bezahlt und dabei kein "gottgefälliger" Mensch ist?

Wahrscheinlich würde Jesus, wenn er heute leben würde, hier auf SB besonders solche Leute wie Johannes lächerlich machen, Stichwort "Pharisäer"!
  • 24.05.2014, 17:19 Uhr
Nun, Alfred, was für Dich bescheuert ist, macht für andere durchaus Sinn.

Dass Du unter einer Million Christen nicht zwei findest, die sich gleichen, sich also alle unterscheiden, liegt wohl in der Natur der Sache. Schließlich hat jeder eine andere Herkunft. Weil jeder eine andere Herkunft hat, geht auch jeder seinen eigenen Weg zurück zu Gott. Es fehlt also an der Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen Christen. Das einzige, was klar ist, sie haben alle das gleiche Ziel! Darum sagt wohl Jesus Christus auch, dass wir auf ihn sehen sollen und nicht auf unseren Mitchristen.

Darum ist es ja auch müßig, von "guten" und "schlechten" Christen zu sprechen.

Nein, Alfred, Christen wollen sich NICHT durch ihre Religion über den Rest der Menschheit erheben. Deine Theorie ist falsch! Sie betrachten sich allerdings nicht als Geschöpfe der Natur, sondern als Geschöpfe Gottes.
  • 24.05.2014, 17:31 Uhr
Hat Jesus das gesagt, dass alle auf ihn schauen sollen, statt auf die Nichtchristen? Wohl kaum, Christen gab es schließlich noch gar keine, als Jesus lebte!

Aber wenn er so etwas gesagt hätte, wäre das ganz schön arrogant gewesen, so einen Typ hätte ich damals ausgelacht.

Allerdings hat er das wohl kaum gesagt, wenn schon, hätte er sicher Gott gemeint, er glaubte ja selbst offiziell an den Gott der Juden.
  • 24.05.2014, 17:36 Uhr
Alfred, Du schreibst:

"Ein Atheist, der Gutes tut, ist natürlich kein Christ, aber wieso sollte der nicht einem Gott, sollte es einen geben, besser gefallen können, als jemand, der Kirchensteuer bezahlt und dabei kein "gottgefälliger" Mensch ist?"

1. es ist erstaunlich, mit welcher Präzision Du gegenüberstellst.

Ein Atheist, der Gutes tut und jemand, der Kirchensteuer zahlt und dabei kein "gottgefälliger" Mensch ist.

2. Das Unwissen, dass Deine Rechnung wohl kaum aufgehen kann, liegt wohl daran, dass Du Dich mit dem nicht auskennst, was Gott den Menschen sagt, wie er zu ihnen steht und was er von seinen Geschöpfen erwartet.

Es lohnt sich durchaus, einmal darüber nachzudenken, was Du hier machst. Die ach so hoch gebildeten Menschen zur Zeit Noahs argumentierten nicht wesentlich anders als Du. Doch es nützte ihnen nichts. Wer nicht in der Arche war - ob er nun über Noah lachte oder nicht - ging unter.

Da gibt es ein klasse Sprichwort:

"Hochmut kommt vor dem Fall!"
  • 24.05.2014, 17:40 Uhr
Warum sollte er arrogant sein? Er ist schließlich der Schöpfer und Erhalter nicht nur der Erde, sondern auch des Menschen.

Naja, Alfred, ob Du damals über ihn gelacht hättest ... ich hab da so meine Zweifel.

Auch mit Deiner letzten Aussage liegst Du falsch! Aber das kannst Du ja nicht wissen, weil Du doch so sehr von Dir eingenommen bist und Dich nicht mit ihm beschäftigst.

Du willst etwas erzählen, dass Christen sich höher einschätzen als andere? Ich glaube, da solltest Du wohl eher mal an Deine eigene Nase fassen.
  • 24.05.2014, 17:48 Uhr
Ach Johannes, wie armselig sind Deine Argumente. "Wer nicht in der Arche war, ging unter". Und jetzt, wer lebt denn alles noch, von denen, die nicht in dieser Arche waren (vorausgesetzt, dieses Märchen hätte auch nur entfernt einen realen Hintergrund)?

Ich würde sagen, die Todesquote bei den Christen ist ebenso hoch, wie bei Atheisten oder Moslems, sie liegt bei 100 %. Ich dachte, es wäre eine Ehre, ins Reich Gottes zu gehen, wieso ist dann so eine Rettung plötzlich notwendig?

Ich finde ja Fundis wie Dich interessant, zwar eingeschränkt im Denken, aber auf alle Fälle lustiger als die "normalen Christen", denen man ja zumindest keine Denkfehler ankreiden kann. Die haben Recht oder Unrecht, keiner kann es mit Bestimmtheit sagen. Aber solche wie Du, die sogar die Arche wörtlich nehmen, die sind doch eher schädlich für das Christentum, oder?

Dann sag mal, wie war das denn in der Arche mit den vielen Tieren, wohin schaffte man die ganzen Fäkalien?
  • 24.05.2014, 17:52 Uhr
Johannes, sicher hätte ich über Jesus nicht gelacht, es sein denn, er hätte Witze erzählt, das konnte der garantiert auch gut.

Aber er hätte ja nicht den Quatsch erzählt, den Du ihm in den Mund legen wolltest.
  • 24.05.2014, 17:54 Uhr
  • 31.05.2014, 03:50 Uhr
Nun, Alfred, ich bin überzeugt, dass jene, die nicht in der Arche waren, das nicht wie Du für Quatsch hielten, als die Flut kam. Vorher mag das wohl so gewesen sein - wie bei Dir! Da glichen sich deren Argumenten wohl sehr mit den Deinigen.

Du würdest sagen ...

Die Todesquote bei den Christen - nicht bei denen, die sich nur für solche halten - entspricht gewiss nicht der der Atheisten und Muslime. Es sei Dir verziehen, dass Dir das unbekannt ist. Du kennst eben nicht die Zusagen Gottes an seine Nachfolger. Dein Pech.

Du bist nicht der erste und gewiss auch nicht der letzte, der seine Nase sehr hoch trägt - solange er die paar kümmerlichen Jahre auf dieser Erde verbringt. Schließlich geht es ja nicht um meine Meinung, sondern um das, was Gott den Menschen zu sagen hat - auch Dir! Sagte nicht Voltaire einmal: "Gott ist tot!"? Zu dumm, Gott lebt immer noch, aber Voltaire ist mit Sicherheit bereits tot!

Bis heute gilt: "Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten!"
  • 31.05.2014, 20:56 Uhr
Du behauptest doch nicht im Ernst, die Todesquote echter Christen wäre niedriger als bei Atheisten und Moslems.

Hast Du dich da gerade als Witzbold entlarvt, der uns hier veräppelt?

Die Todesquote ist natürlich bei ALLEN Menschen gleich, es sind genau 100 %.

Ja, Johannes, wir alle müssen sterben, egal woran wir glauben.
  • 31.05.2014, 21:44 Uhr
Du irrst, Alfred, weil Du falsch informiert bist! Christen haben bestenfalls einen vorübergehenden Schlaf. Aber das kannst Du natürlich nicht wissen. Für einen Christen hat das ewige Leben in dem Augenblick begonnen, als er Jesus Christus als seinen Erlöser angenommen hat.

Der Tod bleibt denen vorbehalten, die der Auffassung sind, dass sie Jesus Christus nicht benötigen.
  • 31.05.2014, 22:16 Uhr
Das werden wir dann ja sehen, sei aber nicht zu sehr enttäuscht, wenn ihr Christen am Ende doch die Deppen seid!
  • 31.05.2014, 22:46 Uhr
Was sagt übrigens so ein alter Fundi wie Du, Johannes, dazu, dass Gott von Abraham verlangte, seinen Sohn zu opfern?

Ich mache den Bibelautoren keinen Vorwurf, dass die so einen Quatsch geschrieben haben. Es war ja keiner gezwungen daran zu glauben, oder sogar eine Weltreligion auf dem Mist zu begründen.

Die hatten doch einfach nur Spaß daran gehabt, ihre Mitmenschen zu vergackeiern!
  • 01.06.2014, 12:11 Uhr
Richtig, Alfred, das werden wir dann sehen. Solltest Du Recht haben, würde wohl nichts besonderes sein. Sollte ich richtig liegen mit meinem Vertrauen an den, der bisher immer die Wahrheit sagte, hast Du ein Problem. Christen waren noch nie die Deppen und ich setze darauf, dass das auch so bleibt.
  • 01.06.2014, 22:55 Uhr
Willst Du wetten?

Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, wenn es einen intelligenten Gott gäbe, dann würden ihm gerade solche Christen wie Du, die Andersdenkenden ein Problem nach ihrem Tod prophezeien, so dermaßen auf den Sack gehen, dass er sie weit, weit weg schicken würde, um ihnen in seinem Paradies nie begegnen zu müssen!

Selbstgerechte Frömmler und Pharisäer mag so einer ja garantiert nicht! Oder betest Du für mich?

Dass er auf mich Zorn hätte, könnte ich natürlich auch verstehen. Aber ich würde von selbst nicht bei so einem Gott bleiben wollen, wenn der tatsächlich allmächtig ist, aber nichts gegen das Elend auf der Welt tut. Dann lieber das volle Programm mit Höllenfeuer und ewigen Qualen. Wenn das andere Atheisten aushalten müssen, dann will ich auf jeden Fall solidarisch sein!

Wenn es diesen Gott also gäbe und er wirklich so wäre, wie Du denkst, dann sage ich ihm schon mal, wie kindisch sein Verhalten ist, drauf zu bestehen, dass wir an so einen Quatsch glauben!
  • 02.06.2014, 02:49 Uhr
Lieber Alfred,

Mir scheint, Du verwechselst hier etwas. Nein, ich prophezeihe Andersdenkenden nach ihrem Tod ein Problem. Wer ein Leben ohne Gott führt, der ist ja bereits tot, auch wenn er es noch nicht so sieht. Rate mal, warum gerade so viele Nichtchristen alles unternehmen, die paar Jahre hier auf der Erde zu verlängern? Ja, sie lassen sich sogar einfrieren, um "dem Tod ein Schnippchen" zu schlagen ... Ist es nicht sonderbar, dass gerade diese Menschen nach immer neuen Möglichkeiten suchen, dieses mickrige Leben ohne Gott festhalten zu können?

Die Aufgabe eines Christen liegt darin, diesen ängstlichen, hilflosen Geschöpfen den Weg aufzuzeigen, wie sie dem Tod TATSÄCHLICH entkommen können - den Weg zu Jesus Christus. Schließlich ist es Gottes Wille, dass jedem geholfen wird, zurück in die Gemeinschaft mit ihm zu kommen. Selbstgerechte Frömmler und Pharisäer - woher Du die wohl kennen magst - haben, wie Du schon richtig bemerkst, etwas ganz anderes im Sinn.
  • 02.06.2014, 08:34 Uhr
"Aber ich würde von selbst nicht bei so einem Gott bleiben wollen, wenn der tatsächlich allmächtig ist, aber nichts gegen das Elend auf der Welt tut."

Du hast Recht, ich wollte auch nicht bei einem solchen Gott bleiben wollen. Zum Glück weiß ich, dass er schon längst etwas dagegen getan hat. Hast Du noch nichts davon gelesen, dass er sich selbst für Dich und mich geopfert hat, den Preis bezahlt hat für unseren Ungehorsam - den Tod - damit wir leben können?

Was hat er denn getan, als er hier auf der Erde war? Er hat sich aller Nöte der Menschen angenommen, hat ihre Krankheiten geheilt, ja, sie sogar wieder auferweckt in besonderen Situationen. Hast Du nichts davon gelesen, dass genau das ihm zum Vorwurf gemacht wurde, als man alles daran setzte, ihn los zu werden? Seine Liebe galt Menschen, die ihm so wie Du, vor die Füße gespuckt haben.

Was waren seine letzten Worte am Kreuz? "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!"
  • 02.06.2014, 08:40 Uhr
Liebe Marie,

wenn Du verstehen willst, was mit Abraham geschah, musst Du ganz auf den Anfang zurück gehen.

Dem ersten Menschenpaar sagte er unmissverständlich, dass er an ihrem Leben anteil nehmen wollte. Darum schenkte er ihm einen wunderbaren Garten, in dem er über alles verfügen konnte - bis auf eines - den Baum in der Mitte des Gartens. Der Respekt des Menschen vor dem, was anderen gehört - hier: Gott - sollte seine Gesinnung offenbaren, die er in freier Entscheidung gewählt hat.

Bevor die Gemeinschaft zwischen dem Menschen und Gott zerstört wurde, ließ Gott den Menschen wissen, dass die Zerstörung der Gemeinschaft gleichzeitig seinen Tod bedeutet. Und der Mensch wollte alles! Er wollte nicht teilen! Er glaubte viel lieber, dass es auch ohne Gott geht!

Ja Gott ist ein liebender Gott. Das ist keine Frage. Er hätte den Menschen augenblicklich sterben lassen können. Aber er wählte einen anderen Weg!
  • 02.06.2014, 08:48 Uhr
Gott streckt dem Menschen die Hand zur Versöhnung aus!

Das erste war, dass er sich auf die Suche machte nach dem, der sich leichtfertig von ihm getrennt hat: "Adam, wo bist Du?" Er wußte schon, wo dieser war, aber er wollte, dass Adam sich erneut entscheidet. Adam antwortete - eine gute Entscheidung. Aber dann zeigte sich, dass Adam nichts verstanden hatte - so wie Du heute.

Er offenbarte als erstes, dass er sich als EGOIST verhalten hatte in seiner Aussage: "Ich hörte Dich und versteckte mich, weil ich mich vor Dir FÜRCHTETE." Als Begründung nahm er eine AUSREDE (ich bin nackt- als ob das Gott interessiert hätte, er hatte ihn ja so geschaffen)!

Zum ersten Mal schlägt er die Hand zur Versöhnung beiseite.
  • 02.06.2014, 09:00 Uhr
Auf die Frage nach der Ursache seiner Furcht, antwortet er NICHT NUR wieder mit einer AUSREDE, sondern AUCH noch mit SCHULDVERSCHIEBUNG: "Die Frau, die Du mir gegeben hast ..." Er ist also zu feige, zu dem zu stehen, was er getan hat.

Zum zweiten Mal die Hand zur Versöhnung beiseite.

Die Frau steigt in das Spiel mit ein von Schuld, Ausrede und Schuldverschiebung. Keine Reue über begangenes Unrecht wird hier sichtbar. Und dennoch hält Gott seine versöhnungsbereite Hand ausgestreckt!

Statt jetzt, bei offensichtlicher Einsichtslosigkeit, das Urteil zu vollstrecken, gibt er den Menschen die Möglichkeit, in einem - wenn auch ab jetzt begrenzten Leben - zur Einsicht zu kommen und sagt ihnen die Wiederherstellung des ursprünglichen, ungetrübten Verhältnisses zu.

Wieviel Leid wäre dem Menschen und auch den Tieren erspart geblieben, hätte bereits hier der Mensch die liebende Hand der Versöhnung angenommen.
  • 02.06.2014, 09:08 Uhr
Seit dieser Zeit hat Gott dem Menschen immer wieder die Hand zur Versöhnung angeboten.

Als Gott Abraham auswählte, als sein Zeuge das Wesen Gottes seiner Umwelt bekannt zu machen, gab er ihm ein Versprechen. Über seinen Sohn sollte die endgültige Befreiung aus der Knechtschaft des Ungehorsams allen Menschen zugänglich gemacht werden.

Darum war diese Prüfung erforderlich. Derjenige, auf den Gott seine Verheißung gründete, wurde in die Waagschale geworfen. Hier wurde zum wiederholten Male das Vertrauen des Menschen in Gott abgefragt. Und Abraham hatte dieses Vertrauen, auf das es letztlich für alle Menschedn ankommt.

Nein, Marie, nicht die Prüfung Gottes war "beschissen", sondern die Entscheidung von Adam und Eva, die Entscheidung von Dir, die Du mit Deinen Worten zum Ausdruck bringst.

Gott zeigt uns, dass wir - bei aller Selbstgefälligkeit - uns nicht selbst befreien können, indem er uns mit den stellvertretenden Opfern konfrontiert. Sein Sohn, Jesus Christus, ist das wahre Opfer
  • 02.06.2014, 09:17 Uhr
Ich fasse noch mal kurz zusammen, was ich jetzt gelernt habe:

Gott hat in seiner unendlichen Weisheit und Allmächtigkeit den Urknall ausgelöst, der dann nach Milliarden von Jahren irgendwann als Krone der Schöpfung den Menschen hervorgebracht hat.

Dieser Mensch aber war voller Sünde, deshalb hat dieser Gott, der den ganzen Kosmos erfunden und erschaffen hatte, die geniale Idee, seinen Sohn auf die Erde zu schicken, damit dieser sich opfert, kreuzigen lässt und so die Sünde der Menschen begleicht.

Auch wenn ich nicht so recht erkenne, wie Jesus die Sünden der Menschen sühnen konnte, oder welche Sünde ein nach Adam und Eva (waren das Urmenschen, sind die bereits aufrecht gegangen?) geborenes kleines Menschlein auf dem Kerbholz haben sollte, soll ich das wirklich glauben? Wie doof muss ein Christ eigentlich sein? Dass diese Religion für nomadische Beduinen im Orient vor mehreren tausend Jahren geschrieben war, ist offensichtlich. Ich lache drüber, mehr fällt mir dazu nicht ein!
  • 02.06.2014, 09:30 Uhr
Gott denkt halt so, wie die Menschen, die ihn erschaffen haben, damals gedacht hatten.

Würde heute ein neuer Gott ausgedacht werden, der gütig sein sollte, wäre der natürlich ganz anders. Ich schätze mal, heute würden die Menschen einen besseren Gott hinkriegen. Solche Ausrutscher wie das Kinderopfer, aber auch die Ersäufung ganzer Völker, die Ermordung ganzer Stadtbevölkerungen usw. die würde man nicht mehr ins Buch der Bücher reinschreiben und schon gar nicht würde dieser moderne Gott sich ein Volk außerwählen, das wäre sein politischer Selbstmord.

Doch mit den Christen kann mans ja machen!
  • 03.06.2014, 01:51 Uhr
  • 04.06.2014, 17:30 Uhr
Tja, das mit dem Vergeben ist so eine Sache. Vergeben kann man wohl üblicherweise nur jemand, der

1. eine Straftat begangen hat und
2. rechtskräftig dafür verurteilt wurde und
3. dem eine entsprechende Strafe auferlegt wurde.

Dann besteht die Möglichkeit, ihm anstelle der Strafverbüßung zu vergeben, wenn er

1. erkannt hat, dass da etwas durch ihn schief gelaufen ist,
2. sich dazu bekennt, dass er etwas falsch gemacht hat und
3. bereut und Besserung gelobt.

Nimm doch einfach das jüngste Beispiel des Sexualstraftäters mit Sicherungsverwahrung, der Freigang hatte und ...

Wenn Du nun das Handeln der Menschen und das Handeln Gottes genauer betrachtest, erkennst Du sehr schnell, dass Gott tatsächlich "gütig und barmherzig und nächstenliebend ist". Nachdem der Mensch sich als Egoist erwiesen hat, hätte Gott das vorher angekündigte Urteil durchaus vollstrecken können - und hat es nicht getan! Statt dessen hat er selbst die Strafe auf sich genommen!
  • 05.06.2014, 18:08 Uhr
Richtig, Alfred Graustark, für Menschen, die nichts begriffen haben, ist das tatsächlich Unsinn. Aber das ist keine neue Erkenntnis von Dir! Bereits Paulus schrieb von solchen Überfliegern, die sich schlauer dünkten als Gott.
  • 05.06.2014, 18:11 Uhr
Nein, Alfred Richards. Du irrst wieder mal. Gott braucht keinen Urknall für seine Schöpfung, wie Ferdinand Porsche auch keinen brauchte für die Erfindung des Volkswagens. Gott benutzte, wie er selber uns wissen läßt, dazu Intelligenz, die gar manchen Intelligenzbestien, die sich intelleigent dünken, abgeht.

Nach Deiner Theorie dürfte es gar keine sündigen Menschen geben, da Ethik, Rechtsempfinden, usw. in Deiner Evolution überhaupt nicht vorgesehen sind. Wenn entsprechend Deiner Theorie alles auf Jahrmilliarden und den darin versteckten Zufällen basiert, kann kein Mensch für sein Handeln verantwortlich gemacht werden. Das gesamte Rechtssystem unter den Menschen wäre demnach völlig absurd. Aber eine Gedanken bis zu Ende zu denken - dafür fehlt es den Zufallsgläubigen eben.

So bedienen sie sich eben der Normen, die Gott den Menschen gegeben hat, um ihren Unfug durchsetzen zu können. Und das nennen sie dann stolz Überlegenheit.
  • 05.06.2014, 18:21 Uhr
Oh Je, Johannes, wie blind kann die Religion machen? Was ist mit den ganzen friedlichen Naturvölkern, die noch nie etwas von Deinem Gott gehört haben und trotzdem mehr Liebe zu Menschen und Natur mitbringen, als sämtliche Christenvölker zusammen? Die gab es wirklich mal, zum Teil wurden die aber durch christliche Missionare verdorben.

Deine Bibel trieft doch nur so von Blut. Darin gibt es Rache und erlaubten Mord, wie kann man das einfach so wegwischen?

Aber ich gebe ja keinem Gott die Schuld an dem Unrecht, das die Bibel heraufbeschworen hat und noch tut, alles was drin steht, haben sich schließlich nur Menschen ausgedacht.
  • 05.06.2014, 21:14 Uhr
Johannes, Du hast keine Ahnung, davon aber sehr viel!

Natürlich ist die Bibel verantwortlich für den Tod unzähliger Menschen. Wenn die Bibel beschreibt, dass Gott verlangt, dass man seine Frau töten soll, wenn sie in der Hochzeitsnacht keine Jungfrau mehr ist, dann war das Legitimation für viele Morde an Frauen gewesen, das ging bis zur öffentlichen Verbrennung.

Natürlich kann man es jetzt drehen und dran heruminterpretieren, aber die Bibel ist ein Versuch, die Welt zu erklären und Ordnung zu schaffen, die von Grund auf untauglich ist. Darin sind sich mittlerweile sogar die meisten Theologen einig, deshalb spielt die Bibel auch eine immer kleinere Rolle. brauchen die Katholiken auch ihren Papst, der Klartext redet. Die Bibel kann keine Richtlinien mehr geben.

Aber Inhalte sind sowieso egal, da wird man sich nie einigen. Was alleine zählt sind die Gefühle. So haben Gottglauber den Wunsch, sich mit ihrem Gott auf einen Sockel der Moral stellen zu wollen, der den Atheisten fehlt.
  • 06.06.2014, 02:25 Uhr
Du gibst also tatsächlich zu, dass Du keine Ahnung hast? Sag, woher hast Du Deine Weisheiten? Aus der Bibel jedenfalls nicht!

Die Bibel ist der Liebesbrief Gottes an seine Geschöpfe, die Menschen - und Du hast keine Ahnung davon? Dem könnte lesen schon abhelfen! Kein noch so kluger Mensch war in der Lage, eine für alle verbindliche Rechtsordnung, die niemanden benachteiligt, in nur 10 einfache, klare Worte zu fassen.

Ich möchte Dich sehen, wenn diese klaren Worte abgeschafft würden und die von Dir gegeißelte Moral dieser 10 Worte auch Dich nicht mehr schützen würde. Ja, Du hast schon Recht - so etwas fehlt den Atheisten. Darum machen sie sich diese 10 Worte auch zu eigen - soweit es ihren selbstsüchtigen Wünschen entgegen kommt.

Sag, wer sind Theologen, dass Du sie als so bedeutend betrachtest, die Bibel in Frage zu stellen? Du scheinst nicht mitbekommen zu haben, dass es Theologen waren, die Jesus Christus ans Kreuz geschrieen haben, weil er ihnen ein Dorn im Auge war.
  • 06.06.2014, 03:08 Uhr
Die Bibel ist das Buch der Bücher, nur darf man nicht wörtlich nehmen, was drin steht. Es ist ja schließlich das Wort Gottes und der spricht keinen Klartext.

Wenn Gott davon spricht, aus Rache Menschen umzubringen, dann meint er damit natürlich, dass er die Menschen liebt.

Natürlich sind Menschen hinterhältig, vor allem solche, die sich einen Gott suchen, weil die Menschen ihnen nicht gut genug sind!

Aber man darf Kreuzzüge und Hexenverbrennung ja nicht erwähnen, das waren ja alles nur die Menschen. Wenn Gott das nicht gewollt hätte, hätte er sich mal klarer ausdrücken sollen. Vielleicht hatte er ja genuschelt, als er die Bibelautoren inspiriert hatte, oder er hatte irgend einen himmlischen Slang gesprochen.

Ja, ich finde, zu mehr als Witze drüber zu machen, taugt die Bibel nicht mehr, ich lege mir jetzt mal das "Leben des Brian" als DVD ein, die einzig wahre Jesus-Geschichte!
  • 06.06.2014, 13:32 Uhr
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