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Wen hat Gott am liebsten?

15.05.2014, 15:42 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Natürlich werden die Christen jetzt gleich wieder sagen: Gott liebt jedes seiner Geschöpfe gleich.

Das stimmt aber definitiv nicht. Gott, so wie die Menschen ihn kennen, macht da große Unterschiede. Tiere kommen bei ihm nicht so gut weg, wie Menschen. Gott erlaubt es, Tiere zu töten, Menschen hingegen nicht. Sein mutmaßlicher Sohn, Jesus Christus hat ja geangelt und Fische getötet. Er hat auch Fische vermehrt, damit Menschen was zu essen haben. Hat der die Fische tot vermehrt oder lebendig und dann getötet?

Liebt Gott einen klugen Menschen, der seine Lehre versteht und ihn lobpreist mehr, als einen doofen Hilfsarbeiter, der zwar an ihn glaubt, aber nicht mal ein Gebet auswendig lernen kann? Es müsste ja so sein, denn wenn nicht, müsste Gott ja auch jeden Orang Utan genauso lieben wie den Papst oder Mutter Theresa.

Wie ist das mit einem geistig behinderten Menschen, der gar nicht versteht, was Gott ist? Liebt Gott den auch? Wo ist dann der Unterschied zwischen dem Menschen mit niedrigem IQ, der deshalb nicht glaubt und dem Atheisten, der durch seine Sozialisation nicht glauben kann? Macht Gott da einen Unterschied in seiner Liebe? Wenn ja, wäre das ungerecht, oder?

Wenn es aber so ist, das Gott alle gleich lieben würde, da ja niemand etwas für seine Existenz kann, dann wäre es ja auch gleich egal, wie man lebt, es kann ja keiner aus seiner Haut schlüpfen!

Der Kosmos ist unvorstellbar groß und die Wahrscheinlichkeit, dass es Aliens gibt ist nicht zu leugnen. Was ist aber, wenn diese Aliens gegenüber dem Menschen so viel klüger sind, wie wir gegenüber dem Orang Utan? Dann würde sich Gott doch eher mit denen beschäftigen, weil es sich doch mehr lohnt. Oder hat Gott etwa auch einen seiner Söhne zum Affen gemacht um denen seine Lehre nahezubringen?

50 Kommentare

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Es geht nicht um das Verstehen einer Lehre, sondern um eine Liebesbeziehung. Darum ist die Bildung vollkommen egal. Und natürlich liebt er auch die Menschen, die ihn (noch) nicht gegenlieben. Das ist ja der Clou!
Das es egal ist, wie man lebt, stimmt eben nur fast. Es ist ja alles erlaubt, es bringt einen nur nicht alles weiter (1. Kor 10, 23). Außerdem würde ich einer Person gegenüber, die ich liebe, vermeiden wollen, dass ich ihr weh tue. Wenn mir meine Partnerin sagt, dass für sie Treue wichtig ist, werde ich aus Liebe zu ihr treu sein. Und das Gleiche gilt auch gegenüber Gott.

Uwe
  • 16.05.2014, 15:44 Uhr
Wie kann man einen Gott, der eigentlich ja nur sein außerwähltes Volk geliebt und dem im Kampf gegen dessen Feinde geholfen hat einfach so in einen liebenden Gott umwandeln?

Müsste man dann nicht einen anderen Gott hernehmen? Der Gott des Jesus Christus kann es ja nicht sein, das war doch der mit dem außerwählten Volk, der Feuerbälle auf Sodom geschickt hat, da wahrscheinlich Frauen und Kinder ermordet hatte usw.

Es bleibt alles Vorstellung und Wunschdenken. Zu behaupten, es gibt einen Gott entbehrt jeder realistischen Grundlage. Nur wer sagt er wisse es nicht, steht mit beiden Beinen auf der Erde und hat den Durchblick.
  • 16.05.2014, 21:03 Uhr
@ Werner: Genau, sehen ich auch so! Warum sollte ihc mich vor Gott fürchten? Gibt doch gar keinen Grund!
  • 17.05.2014, 12:49 Uhr
@ Alfred: Wieso umwandeln? Der Gott des ersten und des zweiten Teiles der Bibel sind doch identisch!
  • 17.05.2014, 12:58 Uhr
Ja Uwe, aber es war ursprünglich gar kein liebender Gott. Erst als die Katholiken ihren Jesus zum Gott gemacht hatten, kam die Liebe ins Spiel.
  • 17.05.2014, 20:10 Uhr
@ Werner: Das habe ich zwanzig Jahre meines Lebens gemacht...... Brauche ich nicht mehr:!
  • 19.05.2014, 00:39 Uhr
@ Alfred: Das stimmt nicht! Frage einen Juden nach dem Wesen Gottes. Er wird Dir sagen, er ist ein liebender Gott, wie ein Vater. Und das holt er ausschließlich aus dem ersten Teil der Bibel, was ja auch die Wurzel des christlichen Glaubens ist,
Abraham gegenüber stellt sich Gott als "El Shaddai" vor, ich bin dein Versorger. Abgeleitet wird das Wort von der Mutterbrust, und enthält neben Versorgung auch noch Geborgenheit, Frieden, Liebe, und was man halt mit de Mutterbrust alles so verbindet. Das habe ich zwar noch gewusst, lustigerweise war Deine Frage (Der Gott des Alten und Neuen Testaments sind vom Wesen verschieden) Inhalt der heutigen Celebration. Wenn Du Dich wirklich dafür interessierst, so ab 3:30 min: #t=294
  • 19.05.2014, 01:10 Uhr
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Alfred, wen fragst du eigentlich? Dich oder die anderen.
Keiner wird dir deine Fragen beantworten können, denn keiner weiß es. Wir werden es frühestens in der Todesstunde erfahren - oder auch nicht. Bestimmt wird dir "drüben" aber kein gütiger alter Mann begegnen - aber so genau kann man das auch nicht wissen.
Es ist wie es ist - und das ist gut so. Das ist meine Devise. Und wenn es dann ab und an mal eine Erleuchtungserfahrung gibt, dann ist das ein beglückendes Erlebnis - aber ob es ein Blick ins "Drüben" ist? Bloß ich teile ja diese Erfahrung mit vielen Millionen Menschen: Christen, Buddhisten, Juden, Moslems, Hindus.... alle, die sich in Meditation, Kontemplation, Yoga, usw. üben - also kann's ja nicht so falsch sein.
Jedenfalls ist es so für mich in Ordnung - die Suche hat für mich ein Ende.
  • 16.05.2014, 10:07 Uhr
Es ist wie es ist, und das ist gut so.
Aber auch der Glaube hat seine Berechtigung.
Wenn einer glaubt und der Glaube hat ihm geholfen, ist das doch wunderbar!!
In naher Zukunft wird man von dem Buch "Lyras Klage" von der Autorin Pi hören. Sie soll im Traum in einer Art Zwischenebene gewesen sein.
  • 16.05.2014, 14:23 Uhr
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So viele Menschen wie es gibt, so viele Ansichten gibt es über Gott, und ein Jeder dieser Menschen wird ein Wenig im Recht sein. Wir Menschen sind überheblich wenn wir glauben, Gott kümmere sich um den einzelnen Menschen, ganz besonders um mich. Würde das Universum zugrunde gehen wenn wir Menschen, warum auch immer, ausstürben?
Ich finde, wir sind ein Teil des Universums, nicht mehr und nicht weniger.
Ein Sandkorn in der Wüste...
Guten Morgen...
  • 16.05.2014, 06:36 Uhr
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Nachdenken über die Liebe könnte dich weiterbringen als die Spekulation darüber, wie Gott was gemeint haben könnte.
  • 15.05.2014, 15:58 Uhr
Ich will ja gar nicht weiterkommen. Mir gefällt es zu beschreiben, dass ich völlig im Dunkeln tappe, dabei aber ganz genau so viel weiß, wie jeder andere Mensch auch.
  • 15.05.2014, 19:57 Uhr
So gesehen ist es richtig, was du sagst. Ich selber tappe mehr so im Hellen, ohne dass ich sagen kann, dass ich mehr weiß als du
Aber im Licht isses schöner.
  • 15.05.2014, 20:02 Uhr
Das ist ja Geschmackssache, ich bin schon immer ein Nachtmensch gewesen!
  • 15.05.2014, 20:26 Uhr
Ist es nicht seine Sache, wie er seine Zeit verbringt, Dieter? Im Prinzip hat er ja recht. Niemand weiß mehr als er.
  • 15.05.2014, 20:53 Uhr
Ja natürlich, ich kenne diese Leute doch auch, aber irren ıst halt menschlich. Leider geben die auch noch gerne Ratschläge!
  • 15.05.2014, 20:56 Uhr
Was soll ich sagen, Dieter Haufe beleidigt mich. Aber trifft mich das von jemandem, der ein Goethe Zitat falsch auf seiner Profilseite wiedergibt? Natürlich trifft mich das nicht!

Dieter Haufe, für Dich ist Gott gut genug, so wie Du ihn glaubst. Damit sind die Menschen schon vor über 2000 Jahren zurecht gekommen, also reicht das auch für Dich!
  • 16.05.2014, 01:02 Uhr
Wäre das Leben einer Mutter, die ihr Kind liebevoll aufzieht sinnlos, weil sie nicht an den imaginären Gott glaubt?

Ist das Leben eines Menschen, der sich im Tierschutz engagiert sinnlos, wenn der nicht an einer der von Menschen ausgedachten Götter glaubt?

Ist das Leben eines Wissenschaftlers, der ein Medikament entwickelt, welches Leben rettet sinnlos, wenn der nichts an ein Leben nach dem Tod glaubt?

Wie ist es für Gottglauber, mit der Gewissheit umher zu wandeln, dass Milliarden von Menschen auf der Welt ein sinnloses Leben führen?

Fühlt man sich dabei einer Elite zugehörig?

Ich halte das schon für sehr arrogant, seine eigene, historisch auf den antiken Erzählungen von nicht aufgeklärten Menschen basierende Überzeugung, als universal geltend zu bezeichnen.
  • 17.05.2014, 10:02 Uhr
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