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Woher hatte Gott die Energie?
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Woher hatte Gott die Energie?

Beitrag von wize.life-Nutzer

Gott hat die Welt erschaffen. Aber wieso existiert Gott? Wie ist er entstanden? Dass er schon immer da war, behauptet er ja angeblich selbst, zumindest sagen das die Menschen, denen er angeblich die Worte in den Mund gelegt hat.

Aber kann er schon immer existieren? Könnte er das selbst überhaupt wissen, dass er allmächtig ist, schon immer existiert und dass es nicht noch eine größere Energie gibt, größer als seine eigene, die ihn erst erschaffen hat? Ist das, was Gott selbst als Ewigkeit begreift, in Wahrheit nur ein Mückenschiss auf der Uhr der wirklichen Ewigkeit?

Ist der Gott der zwei großen Weltreligionen, der ja auch der Gott der Juden ist, vielleicht ja nur ein ganz kleines Göttchen im Reigen einer ganzen Herde von gottgleichen Wesen, die in einer anderen Dimension leben als wir? Sind wir vielleicht nur das Spielzeug eines Gotteskindes, das seine noch weitaus mächtigeren Gotteseltern ihrem Filius zum Üben geschenkt haben? Sind die paar Milliarden Jahre, welche unser Universum existiert vielleicht nur ein ganz kleiner Abschnitt, die Zeit, in der das Gotteskind Lust hat, mit uns zu spielen, ehe es uns ganz nach unten in seine Spielzeugkiste verfrachtet und dort vergisst, oder uns ganz wegwirft? Gibt es vielleicht eine Art Götter-Ebay, über das wir längst an einen ganz anderen Gottesclan verkauft wurden? Vielleicht lagern wir ja auch längst in irgend einem Lager für gebrauchte Universen, bis wieder ein Gott uns für sein Kind hervorkramt?

Wieso glauben die meisten Menschen eigentlich es wäre so furchtbar einfach, Gott hat uns erschaffen und interessiert sich bis zum Ende für uns? Wieso sollte er denn? Wenn er wirklich so große Fähigkeiten hat, dann hat er bei uns doch sicher nur geübt und längst viel bessere Welten erschaffen. Aber das passt halt nicht ins Weltbild von uns und erst recht nicht in das der alten Kuttenträger auf den Spitzenposten der Kirchen.

Am Ende bleibt immer die Frage nach der Energie. Wenn es diesen Gott gäbe, dann bräuchte der eine Energie, um seine Pläne in die Taten umzusetzen. Woher stammt diese Energie? Weiß Gott das? Hat er sich für diese Energie bedankt? Betet er zu seinem Energielieferanten oder bezahlt er ihn? Womit bezahlt Gott seinen Lieferanten? Weiß Gott eigentlich, dass ich ihm auf der Spur bin? Wird er sich mal bei mir melden und mich für meine Klugheit loben oder wird er sauer sein und mich bestrafen. Oder hat er sogar Schiss, dass er Ärger kriegt, weil ich ihm auf die Schliche gekommen bin und so ein göttliches Geheimnis verraten habe, was auf ihn als meinen Schöpfer zurückfällt?

Wird er mich dafür töten? Oder wartet er, bis ich sowieso sterbe, was ich ja tun werde, so wie jeder andere Mensch auch.

Oder ist unser Gott vielleicht schon tot und wir treiben völlig frei und unbeherrscht durch das Weltall?

Ich glaube ja, es gibt diesen Gott als Wesen gar nicht. Aber ich glaube es wäre töricht anzunehmen, dass alles was wir bisher über unseren und den Ursprung des Universum wissen auch nur annähernd alles sein könnte. Wir wissen eigentlich noch nichts und wenn wir irgend wann mal wieder einen scheinbar göttlichen Hinweis kriegen, dann wissen wir nicht einmal, ob er die Wahrheit wäre. Kann ja auch alles gelogen sein.

Gut, dass wir auf manche Dinge bauen können, Stahl ist hart und zäh, Pudding schmeckt lecker und die Liebe unter den Menschen ist das Größte was es gibt, größer als jede Religion!

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42 Kommentare

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Ach, ein Englein wär' ich gerne,
säh' ich dann doch aus der Ferne,
(sitzend auf 'nem rosa Wölkchen)
das bekloppte Erdenvölkchen.

Doch dann trüge ich die Bürde,
(wenn es Gott denn geben würde),
dass ich mich bei ihm beschwere,
weil ich ihm ja nahe wäre.

"Liebes Gottchen", müsst' ich sagen,
"mir liegt etwas schwer im Magen,
darum bitt' ich dich ganz schüchtern,
sei beim nächsten Schaffen nüchtern!"

Sonnige Grüße von Lore.
Hallo Lore , das ist der einzige Kommentar der es auf den Punkt bringt , alle anderen sind überflüssig
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Die Geschichte von Gott ist wird die Menschheit nie erklären können, denn dazu bräuchte sie die göttliche Weisheit. Man muß sich wohl damit abfinden, nicht alles auf dieser Welt beschreiben zu können.
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Zur Eingangsfrage selbst habe ich noch gar nicht Stellung genommen.
Der Buddhismus sagt: Alles ist Eins.
Ich sehe das so: Gott IST sowohl Energie als auch Materie. Und er wirkt durch die Evolution, indem er wächst mit der Vielfalt an Leben. Nichts ist chaotisch, alles läuft m. E. nach einem genialen Plan - eines nach dem anderen - und jedes Puzzleteil ist nötig . Diese Einsicht nötigt mir sehr viel Respekt und Demut ab.
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Menschen, auch Wissenschaftlern, bleibt nichts übrig, als von Gott zu klein zu denken. Sie wälzen ihre allzumenschlich-wissenschaftlichen Probleme und tun zuweilen so, als könnten sie in einem Aufwasch damit auch die göttlichen Geheimnisse bereinigen. Bleiben wir doch bei unserem Leisten und lassen wir für diese und viele andere Gaben die Gottvertrauenden danken! Auch die sollen nicht so tun, als könnten sie auf der Grundlage ihres Glaubens irgend etwas zum wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt beitragen oder diesen gar abschließend bewerten, so groß die Versuchung sein mag. Gottesglaube und Wissenschaft sind zweierlei Scheinwerfer auf dasselbe. Scheinbare Unvereinbarkeiten reizen zwar jederzeit die Eifrigsten zum Aufstellen von Gott-und-Welt-Formeln, doch diese können wir getrost einer dritten Perspektive zubilligen: der der schönen Kunst.
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Wenn er alles geschaffen hat, dann auch die Energie.......
Die Liebe zwischen Menschen kann im Idealfall schon sensationell toll sein, ist aber nur ein Abbild der Liebe Gottes zu den Menschen und umgekehrt.
Wie könnte er ohne Energie etwas schaffen? Insofern ist die Aussage, er hätte auch die Energie geschaffen völlig haltlos.
1. Mose 1,1 ff (Volxbibel):
Alles fing damit an, dass Gott das ganze Universum gemacht hat. Er bastelte das riesige Weltall zusammen und mittendrin die Erde.
Auf der Erde war noch nichts los. Überall war totales Chaos. Es war stockdunkel, alles stand unter Wasser, und es gab noch kein Licht. Aber Gottes Geist, seine besondere Kraft, war da und schwebte über dem Wasser.
Und dann machte Gott eine Ansage: „Jetzt soll erst mal Licht angehen!“ Und „bang“, es passierte sofort! Plötzlich war es überall hell! Und Gott fand das Licht total cool!

Dann hatte Gott wohl Energie aus sich heraus!
Die Erde ist fast so alt wie die Sonne (wissenschaftliche Erkenntnis), aber eben nur fast.

Wieso war die Erde dann noch dunkel, nachdem sie erschaffen wurde, wenn es doch die Sonne schon gab.

Ach so, Gott hat die Sonne erst später angezündet, ja, verstehe schon!
@ Bernhard: Ja, die Volxbibel finde ich zum Lesen auch genial! Eine Übertragung, die den Sinn der Texte in die aktuelle Sprache der Jugend überträgt und per Wiki ca. alle zwei Jahre erneuert wird, Sogar Mc.Donalds findest Du in ihr! Hier mehr: http://wiki.volxbibel.com/Hauptseite
Danke für die Info Gisela, das interessiert sicher sehr viele Leute, was Du liest oder nicht!
Jaja, der gute, liebende Gott, der seine Plagen schickt.

Irgendwie kommt mir das Kotzen, wenn ich Biblesprüche lese!
Ich wüsste nicht, dass das hier eine Privatunterhaltung ist. Ich darf doch trotzdem meine Meinung zu allen Beiträgen kundtun, oder?
@ Chris Tine: In der Volksbibel wird ja nichts hinzugefügt. Es gibt stark wortorientierte Übersetzungen wie die Elberfelder, die ich auch sehr mag, die sich aber nicht wirklich gut liest, wie alle wortorientierten Übersetzungen. Dann gibt es sinnorientierte Übersetzungen, zu der auch die Luther-Bibel gehört, die die damalige Gossen-Sprache enthält, ebenso wie die Volxbibel die heutige Jugendsprache als Grundlage hat.
Übrigens ist wohl McDonalds in der neuesten Version nicht mehr drin. In der älteren Version wurde der verlorene Sohn nämlich Toilettenmann bei McDonalds, jetzt Toilettenmann am Hauptbahnhof. Ein Jugendlicher, der heute was von "Schweinehirt" liest, hat mit Sicherheit mehr einen Bauernhof im Grünen im Kopf als die Erniedrigung, als Jude Schweine hüten zu müssen. Wenn jemand mit Glauben nix zu tun hat, fehlt ihm dieser Kontext. Hier die ganze Story: http://wiki.volxbibel.com/Lukas_15
Wenn Dir die Formulierung nicht gefällt, mache in dem Wiki einen besseren Vorschlag!
@ Chris Tine: Einen großen Umriss zum Thema Bibel, wie dadurch Irrlehren und furchtbare Dinge entstehen konnten, obwohl sie nicht der Intention Gottes entsprachen (Unterdrückung der Frau, Hexenverbrennung, Kreuzzüge usw.), wie man sie sinnvoll verwendet und interpretiert, wörtlich oder ernst nehmen, und eine Gegenüberstellung der verschiedenen Übersetzungen findest Du hier:
Kann sein, dass ich den Link hier schon mal gepostet habe....
Nein, ich bin nicht "beratungsresistent" sondern immun gegen religiösen Glauben.

Mich interessieren schlicht und einfach keine menschlichen Argumente für die Existenz eines ausgedachten Wesens, welches nicht auf dieser Erde lebt.

Wenn Gott wollte, dass wir ihn kennen, würde er sich uns vorstellen und nicht verschlüsselte Botschaften schicken.

Umgekehrt, wenn er die Botschaften verschlüsselt, dann sind sie nicht für mich.

Um mich zu überzeugen, müssten die Gottglauber schon andere Methoden benutzen, die dann allerdings entweder zu aufwändig oder nicht legal wären. Aber mit Blablabla wird aus einem Nichts eben kein Gott!
Uwe, der Typ aus dem Video ist ein extrem unsympathischer Selbstdarsteller. Dem würde ich aus Prinzip nichts abkaufen! Der ist beim Christentum gut aufgehoben.
Über Inhalte redest Du - wie immer -.nicht. Wenn Du nicht polemisieren kannst, scheint es die nicht gut zu gehen.
Dich zu überzeugen wäre zu aufwendig oder illegal? Sagt viel über Dich aus......
@ Dieter: Ich gebe mir keine Mühe, ich habe Spaß!
Uwe, mir geht es genauso, ich habe auch Spaß an der Diskussion.

Du wirfst mir vor, ich würde nicht über Inhalte reden?

Das stimmt, aber dafür habe ich einen guten Grund! Es gibt einfach keine Inhalte bei den ganzen Legenden der erfundenen Götter.

Man kann das ganz einfach zu den Akten legen, die Menschen haben sich schon tausende von Göttern ausgedacht, aber die zeigen sich nicht, weil sie nicht können, mangels ihrer Existenz.

Dass die Verfechter der Götter die Kritiken dadurch abwehren, indem sie immer neue Theorien entwickeln, warum sich die Götter nicht zeigen, ändert daran nichts.

Früher waren die Gottglauber davon überzeugt, dass ihre Götter sehr bald auf die Erde kommen werden, heute sagt das keiner mehr, aber verzichten wollen sie trotzdem nicht auf ihren Strohhalm, bzw. das Risiko eingehen, doch Gottesstrafe erleiden zu müssen, falls es ihn doch gäbe.

Doch glaube mir, es geht auch ohne diese alte Tradition.
Ein kluger Mensch hat hier geschrieben, dass dieses "er tut mir sehr leid" unter anderem ein Zeichen von Arroganz wäre.

Dem kann ich eigentlich zustimmen.

Ich selbst habe ja auch etwas Mitleid mit erwachsenen Menschen, die sich noch vor Gespenstern fürchten, aber ich verkneife mir dies ständig raushängen zu lassen!
Wer bitte geht denn nicht inhaltlich vor, sondern rein persönlich?

Kann ich etwa was dafür, dass Euer Gott niemanden überzeugen kann, der für dogmatische Glaubensbekenntnisse unempfänglich ist?

Argumentiert doch einfach schlüssig, dann erreicht Ihr was.

Was habe ich denn mit Eurem Gott zu tun, dass Ihr Euch an meiner Person reibt? Wenn Euer Gott so großartig ist, dann schreibt das doch so, ich sehe ihn nicht, höre ihn nicht und sage deshalb folgerichtig, es gibt ihn gar nicht!

Sollte es ihn wirklich geben, bitte, lasst mal die Katze aus dem Sack, wo ist es, dieses Geheimnis?
Wenn Du auf Argumentationen und Inhalte nicht eingehst, weil es Diener Meinung nach keine sind, sondern ausschließlich polemisierst, wird für Dich nie eine Argumentation zustande kommen........
Zum Beispiel sprichst Du über Dogmen. Darum geht es im christlichen Glauben nicht, sondern um eine Liebesbeziehung. Das hättest Du in dem Video bereits nach einer Minute mitbekommen. Das ist ein Fakt bzw. Inhalt, den Du noch nicht kennst. Darum empfehle ich Dir das Video nochmal, und Du bist erwachsen und kannst sicherlich zwischen dem Inhalt und den Fakten und der Person, die sie erzählt, unterscheiden. Um mir Infos zu einem Thema reinzuziehen muss mir der Sprecher nicht zwingend sympatisch sein....
Mit dem letzten Satz hast Du recht.

Trotzdem können mich diese konstruierten Glaubensbekenntnisse nicht im Ansatz überzeugen. Leider ist das was im Video gesprochen wird alles austauschbar. Binsenweisheiten mit denen man alles anpreisen könnte.

Ich erkenne, dass es Menschen gibt, die diese Beziehung zu einem Gott brauchen. Aber ich erkenne nicht, wieso dieser Wunsch nach der Erlösung aller Sehnsüchte für die Existenz eines Gottes sprechen müsste, nur weil ein Gott diese Erlösung sein könnte.

Ich halte es einfach für einen Denkfehler, wenn man glaubt, vorhandene uralte Götterbilder an unsere heutigen Weltbilder anpassen zu müssen. Ich denke, wir müssen jeden Tag neu anfangen und uns der Wahrheit stellen. Isis - Inanna - Aphrodite - Zeus - Jupiter - Hermes - Merkur - Osiris - Hathor - Amor -..................... Jesus - wer von den tausenden Göttern, die heute noch bekannt sind, hat es am meisten verdient, geglaubt zu werden?

Ich denke, kein Einziger mehr als der andere!
Wieder kein Eingehen auf konkrete Inhalte, dafür Allgemeinplätze und - wie immer - Polemik.
Schade für Dich!
Nochmal Uwe, für mich gibt es beim Glauben an Gott keine konkreten Inhalte. Das ist alles lediglich eine Gefühlssache. Die Überliegerungen angeblicher Gottesbeweise im früheren Israel sind nicht für jeden Menschen gleich unantastbar. Für mich sind solche uralten Legenden grundsätzlich nicht glaubhaft, egal welchen Inhaltes die sind.

Der Mensch hat den Herdentrieb in sich, der ihn in großer Schar zu den Weltreligionen treibt. Die frühkindliche Indoktrinierung spielt da natürlich auch eine Rolle.

Ich werde mich doch nicht Punkt für Punkt mit den Fehlern der Religionen außeinandersetzen, wenn die für mich schon im Grundsatz unhaltbar sind.

Was sollte daran schade sein, ich finde es absolut notwendig, dass ich meine Meinung vertrete. Das sollte jeder tun.

Meine Frau ist gebürtige Amerikanerin. Sie ist wie ich selbst darüber amüsiert, wie oberflächlich der Glaube an Jesus in den USA zelebriert wird, um zu zeigen, dass man "dabei ist". Aber das ist natürlich eine andere Geschichte!
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Wieso...warum...weshalb? ... Sind wir...könnten wir...werden wir?
Viele mögliche Fragen, wenig konkrete Antworten.

Leben wir vielleicht in einer superkomplexen 'Matrix'?
http://de.wikipedia.org/wiki/Welt_am_Draht

Die Frage nach der materialistischen Energie / energetischen Materie hat Albert Einstein mit seiner Äquivalenz zumindest rudimentär beantwortet.
(wobei seine Ableitungen schon hinreichend 'gottgleich' sind!)
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84q...und_Energie

Erkenntnisse der letzten Forschungen haben auch noch die Existenz von 'dunkler' Energie und Materie begründet, die wesentlich umfassender unsere 'fassbare' Welt beeinflussen, als es die 'sichtbaren' Gegenstücke vermögen! (man beachte die beiden Diagramme im folgenden Artikel!)
http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Energie

Für mich ist diese weitergehende Erkenntnissuche enorm spannend und anregend, sie ist längst noch nicht abgeschlossen.
Bleiben wir neugierig und interessiert ...
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An Gott als Wesen glauben ja auch nicht alle Menschen , ich denke sogar, es glauben auch viele religiös eingestellte Menschen nicht daran. Steht nicht in der Bibel "Gott ist Geist"?
Aber du stellst schon interessante Fragen! Stellst du sie uns - oder stellst du sie, wie ich vermute, dir selbst?
Ich weiß es gar nicht genau, Heidi.
Wer sagt denn, dass der Mensch alles herausfindet und dabei richtig liegt? Das ist vielleicht der Wunsch des Menschen, aber wer ist so vermessen zu sagen, er kennt die Wahrheit?

Ein Hund wird auch nie verstehen, warum aus der Steckdose elektrischer Strom fließt, er kennt weder Herkunft, noch Wirkung und Bedeutung.

Auch wir Menschen wissen gar nichts. Dass die Menschen sich Götter geschaffen haben, ist zwar menschlich, trotzdem bleibt das ein sehr infantiler Versuch, die Welt zu begreifen.

Auch wenn gläubige Menschen sich dabei so rundum gut fühlen, anderen einen Eindruck ihres tiefen Glaubens zu geben und dabei noch denken, sie tun einem damit einen Gefallen, so passt das eben nicht für jeden!

"Vater" als Bezeichnung für Gott finde ich auch nicht so gelungen. Wo bliebe dann die Mutter? Aber das ist ein Zeichen dafür, wie menschlich und deshalb unvollkommen das ganze Religionsszeug ist.

Ich bleibe wachsam, durchgeistigte Frömmler helfen mir nicht weiter!
Alfred, den Eindruck eines rundum zufriedenen Menschen machst du aber nicht.
Keiner wird dir eine für dich gültige Antwort geben können. Die musst du dir selbst geben - und es tut richtig gut, wenn das Hirn mit all seinem chaotischen "Geplapper" mehr und mehr Ruhe gibt.
Kannst es ja mal mit Meditation versuchen. Für mich jedenfalls war und ist sie immer noch das "Wundermittel".
Heidi, rundum zufrieden kann ich mit meinem Nichtwissen doch gar nicht sein. Das darf ich doch gar nicht.

Oder liegt die wahre Bestimmung des Menschen darin, einfach gar keine Fragen mehr zu stellen und einfach die Religionslehren zu übernehmen.

Vielleicht gibt es ja wirklich etwas Göttliches. Und dieses Göttliche hat den Menschen vor vielen Jahren irgend eine billige Geschichte erzählt, die zu deren damaligem Horizont einigermaßen gepasst hatte.

Heute ist dieses Göttliche vielleicht am Grübeln, ob es uns etwas mehr verraten soll.

Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass dieses göttliche Es so aussieht:
Alfred, der Hund ist niedlich, sein Geschrei witzig. Das wird Dich aber auch nicht weiterbringen. Ähnliche Fragen wie Du stellt sich wohl fast jeder, der über Gott spricht.
Was ist, wenn sie beantwortet sind? Geht es Dir/uns dann besser? Vielleicht sind wir dann völlig verwirrt. Vielleicht ertragen wir das Wissen um Gott, seine Herkunft usw. gar nicht. Gott hat sich laut Bibel noch nie in seiner wirklichen Erscheinung gezeigt, weil wir es nicht aushalten würden.
Ich nehme mal an, dass Du auch hier eine Antwort parat hast. Dann frage ich Dich: Hast Du ehrliches Interesse oder geht es um ein wenig Selbstdarstellung? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren(bereits an anderen Stellen), dass es Du alles abwehrst, was an Hinweisen, 'Angeboten' kommt und es vielmehr darum geht, Gäubigen aufzuzeigen, wie dumm sie doch sind?
Schön dass Du etwas für Dein Gewissen tun kannst Richard! Solche Menschen wie Dich braucht die Kirche! Dein Glaube an Gott und Satan ist sicher unerschütterlich. Haben sich beide schon bei Dir gemeldet?

Eigentlich müssten die Dich ja beide mögen, denn ich persönlich glaube ja nicht an einen davon.

Welche Rolle spielte Satan nochmal? Dessen Rolle kann ich mir noch weniger vorstellen, als die von dem Gott, der alles erschaffen hat. Wieso hat der nochmal den Satan erschaffen, aus Sportsgeist, um es sich selbst nicht zu leicht zu machen?

Tut mir leid, mehr als ein Lächeln entringt mir kein Frömmler mit seinem Entsetzen über uns Ungläubige!
Alfred, du bist doch gar kein Ungläubiger - ein Suchender
davon bin ich fast überzeugt.
Richard: Deinen Kommentar kann ich auch nicht nachvollziehen.
Wenn du einen festen Glauben hast: Schön für dich! Aber das gibt dir noch nicht das Recht, anderen, die Zweifel haben (und wer hat die nicht) den Mund verbieten zu wollen.
Heidi, er glaubt, er hat nicht nur das Recht, er glaubt, er hat sogar die Pflicht, denn genau das verlangen ja Bibel, Kirche und Gott von ihm.

Das freie Denken ist verboten worden, denn das freie Denken ist das Ende jeder Religion. Sobald man denkt, es könnte ja auch ganz anders sein, endet der Glaube.

Die Konstruktion der Religionen ist so ausgeklügelt, dass diese freien Gedanken als das Böse bezeichnet werden, die dem Gläubigen sofort ein schlechtes Gewissen bereiten.

So hat das tausende Jahre auch beim Christentum funktioniert und so wurde ein Weltkonzern etabliert, der immer noch einen riesigen Einfluss hat. Wer das kritisiert, dem werden satanische Einflüsse vorgeworfen. Eigentlich wäre das ja lustig, wenn nicht dadurch auch so viel Leid und Unrecht produziert würde.

Für Richard könnte das natürlich schmerzlich sein, plötzlich zu erkennen, dass er möglicherweise einen falschen Glauben haben könnte. Deshalb hilft ihm seine dogmatisch Einstellung, dies zu vermeiden.
Warum hat Dein Gott mir die Augen bisher nicht geöffnet, um die Bibel so zu verstehen, wie Du es Dir vorstellst? Er hatte doch schon über 50 Jahre Zeit dazu!

Der macht es aber auch umständlich dieser Gott!
Hat er sich abgemeldet, dieser gläubige Richard? Er, bzw. seine Beiträge sind verschwunden.

Schade, stellvertretend für die streng Gläubigen hat doch alles gepasst, was er geschrieben hatte. Oder ist er etwa gar bekehrt?
Sylvia, du hast die "Kommentare" von Richard verpasst, der hier ziemlich viel Porzellan zerschlug - und sich dann feige zurückzog.
Ich glaube nicht an diesen Gott! Ich glaube auch nicht, dass die ersten Menschen, die sich einen Gott ausdachten dies aus Liebe zu den anderen Menschen getan haben.

Ich bin davon überzeugt, wenn Kinder statt zum Glauben an ein allmächtiges Wesen, mit der gleichen Intensität zur Naturliebe und zur Menschenliebe erzogen würden, wäre dies für die gesamte Menschheit viel, viel besser.
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