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Was Frauen wirklich denken: Kann man sich Optimismus verordnen?
Was Frauen wirklich denken: Kann man sich Optimismus verordnen?Foto-Quelle: © dreamerve - www.Fotolia.com

Was Frauen wirklich denken: Kann man sich Optimismus verordnen?

Sonja Bissbort
Beitrag von Sonja Bissbort

Vor kurzem las ich das Buch "In jedem steckt ein Optimist". Die Autorin ist Professorin für Psychologie und Neurobiologie. Im Mittelpunkt steht für sie die Frage, ob wir schon als Optimist geboren werden oder eben als Pessimist. Laut Elaine Fox gibt es eine Veranlagung, aber wir können - so die gute Botschaft des Buches - unsere Hirnstrukturen verändern.

Wer sich in Optimismus übt, kann neue neuronale Verbindungen knüpfen, das Gehirn neu verschalten und schlechte Gefühle überwinden.

Stop! Halt! Ich bin jetzt Optimist!?


Es stimmt, es gibt Tage, da klappt es mit dem Vorsatz, auch das Glatteis vor der Tür positiv zu betrachten. Aber es gibt auch Tage, da stehe ich anders auf, irgendein Sandkorn lässt mich den linken Fuß wählen und schwupp!, dann schmeckt der Kaffee nicht, die Milch ist alle, der frisch gepresste Orangensaft schüttet neben das Glas und die Warmwasserheizung ist ausgefallen, will sagen: meine morgendliche Dusche ist kalt. Ich mag keine kalte Dusche, auch nicht im Hochsommer, und schon gar nicht zum Start in den Tag.

Wenn das so weiter geht ...


An manchen Tagen geht es tatsächlich so weiter, weil ich den Knopf nicht finde, der das Schlechte abstellt. Und so schaffe ich es nicht, meinen Blick vom Schlechten auf das Gute zu wenden, egal wie oft letzteres passiert.

An anderen Tagen lächele ich über das größte Missgeschickt, trällere ein Liedchen und merke gar nicht, dass ich wütend sein müsste, weil mir jemand die Vorfahrt nimmt. Ich stoppe, winke dem anderen freundlich zu, der andere nickt überrascht und beide fahren wir frohgemut weiter.

Man sagt, die Welt ist weder gut noch böse, sondern so, wie wir sie machen und erleben.


Es stimmt. Es gibt keine unverrückbaren Tatsachen, unsere Gedanken formen das, was da draußen ist und passiert. Ob nun unsere Gedanken unseren Gefühlen folgen oder umgekehrt oder beide Hand in Hand gehen und uns dabei zum Glücksbringer oder pessimistischen Bedenkenträger werden lassen? Es ist wohl letztlich uns selbst überlassen, das Knöpfchen frühzeitig zu finden. Dann kann sogar der Partner morgenmuffeln und das Kind nörgelpetrig sein.

Mit anderen Worten:

Sie und ich bestimmen tatsächlich letztlich über unseren Optimisten und Pessimisten selbst. Jetzt und in jeder Sekunde. Und wenn wir es mal wieder nicht schaffen?


Dann üben wir uns einfach im verbindenden Dritten: in Geduld. In der Geduld mit uns und dass wir eben nicht perfekt sind und auch kein Forschungsprodukt, sondern nur ein kleines Menschlein.


27 Kommentare

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fRAUEN SIND WIE fEUERWAFFEN.Gefährlich sind Sie nur in den Händen unerfahrener.
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ich bin mal wieder Deiner Meinung aber angeboren ist er bei mir
nicht meine Eltern waren zwar gläubig aber Pessimisten
ich durfte mir meinen Optimismus erarbeiten darüber bin ich auch
stolz das ich mein Leben gut gemeistert habe trotz
einiger Misstände und Fehlentscheidungen aber wie heißt es so schön
Fehler macht man um daraus zu lernen ich habe daraus gelernt
Sonja Bissbort
Vielleicht kommen wir mit unterschiedlich stark ausgeprägtem Optimismus auf die Welt.... vielleicht aber auch sorgen ängstliche oder pessimistische Eltern dafür, dass er sich verliert und wir ihn dann wieder "erarbeiten" müssen...
Vielen Dank für Deine Antwort
Meine Eltern waren schon 38 meine Mutter und
45 mein Vater ich war das Wunschkind meiner Mutter
sie war überängstlich und ich leider die einzige
eine echte Glucke zum Glück habe ich Lehrer
gefunden die mein Selbstbewußtsein aufgebaut haben
und mir geholfen haben optimistischer zu werden
ich habe die hilfe dankbar angenommen ist auch wichtig
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Da stellt sich mir die Frage: was ist Optimismus denn überhaupt, woraus setzt er sich zusammen? Sicher kenne ich das Beispiel mit dem Glas Wasser. Nun, für mich war und wird es immer halb voll und nie halb leer sein.
Optimismus bedeutet gewiss nicht, stets auf einer Woge des Glückes und der Zufriedenheit zu schwimmen, sondern, genau wie oben beschrieben, gibt es hin und wieder auch dunklere Tage, an denen die Sonne nicht zu sehen ist. Nur, als Optimistin weiß ich: die Sonne ist da - es sind nur ein paar Wolken davor. Es braucht tatsächlich Geduld, dazu noch Fantasie und Ausdauer, um positiv zu denken. Für mich persönlich sind diese 3 Attribute ganz gewiss im Optimismus enthalten, ebenso wie der Glaube an sich selbst.
Ob ich mit der Veranlagung geboren wurde, eine Optimistin zu sein, weiß ich nicht, doch dass positiv und negativ zusammengehören, dass ist für mich eine unumstößliche Tatsache. Na, und das Positive gefällt mir einfach besser
Sonja Bissbort
Wie weise und wie schön in Worte und Bilder gefasst.
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Genieße jeden Tag gleich wie er ist.
Er wird im Leben nur einmal dir geschenkt.
Bleibe immer Optimist.
Sonja Bissbort
Ja, jeder Tag ist ein Geschenk, so wie das ganze Leben.
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Entweder man ist Optimist und lebt danach
oder man steht allem pessimistisch gegenüber -
ich glaube eine Mischung gibt es nicht
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Im subjektiven Betrachten des Geschehens bin ich absoluter Optimist und betrachte das Lebensgeschehen konstruktiv.
In objektiven Betrachtungen, darf ich mich pessimistischen Einordnungen nicht verweigern. Es gibt im realen Leben eben auch destruktive Erfahrungen. Wehe der Person, die nicht bereit ist, aufgrund fundierter Lebenserfahrungen beständig hinzu zu lernen.
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Mich stört schon das Wort Optimismus.
Ich halte nichts von Stimmung auf Befehl.
Wenn einer traurig oder skeptisch ist darf er das sein.
Licht und Schatten gehören zum Leben.
Ein ewiger Optimist geht mir auf die Nerven
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....es erfordert viel Kraft , aber man kann es lernen ....wenn ich kein Optimist wäre ,hätten mich die vielen Schicksalsschläge verzweifeln lassen ....hätte dem Leben nichts Positives mehr abgewinnen können....aber man muss lernen zu begreifen was wirklich wichtig ist im Leben ... und ... man muss dem Leben "Lebensfreude" geben ...
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Ohne Einschränkungen...ja, man kann. Und man kann auch lernen, wie.
Ida soll mein Mann doch Fußball gucken,
stört mich nicht.
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Und was einen nicht gut tut, weg da mit.
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