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Religionen sind Gotteslästerung

Beitrag von wize.life-Nutzer

Es ist möglich, dass unsere Existenz, unser Universum, unsere ganze Welt einen Schöpfer hat. Es ist möglich, dass es irgendwo etwas gibt, was sich unserer Vorstellungskraft völlig entzieht, was uns alle irgendwann heimbringt in den Schoß aus dem wir entsprungen sind.

Es ist aber schlichtweg völliger Unsinn daran zu glauben, dass dieser Schöpfer mal ein Volk außerwählt und sich dann in dessen Streitigkeiten und Kriege eingemischt hat. Es ist ebenso Unsinn zu glauben, dieser Schöpfer hätte seinen Sohn, der ja eigentlich sogar ein Teil seiner eigenen Dreifaltigkeit ist, auf die Erde geschickt um uns zu lehren und sich dann zu opfern. Das Opfer wäre ja sowieso keins gewesen, da Gottes Sohn natürlich unsterblich ist, und das ja vorher wusste.

Alles was die Menschen über Gott zu wissen glauben und dann anderen Menschen als Wahrheit verkünden ist schlichtweg Gotteslästerung. Selbst die wenigen Worte von Jesus, die als historisch sicher von ihm bezeichnet werden, zeigen, dass Jesus ein guter Prediger war und Abstand davon genommen hatte, Gott erklären zu wollen. Jesus selbst wollte auch nie Gott sein, aber das nur am Rande.

Was die Religionen und natürlich auch unzählige Gläubige bis heute noch tun, nämlich ihren Glauben mit den Zähnen zu verteidigen und alle, die zweifeln und nach der Wahrheit suchen zu bekämpfen, ist die schlimmste Form der Gotteslästerung.

Es entzieht sich völlig unserer menschlichen Erkenntnis, wer oder was Gott ist. Gott wollte das so, sonst würde er sich ja zeigen. Ein Buch zusammenzustellen und arroganterweise zu behaupten, das wäre die heilige Schrift und das Wort Gottes ist eine schlimmere Sünde als sämtliche anderen Todsünden zusammen.

Diejenigen, die sich mit Gott und ihrem Glauben rechtfertigen, sind die größten Gotteslästerer der Welt.

Darum verachte ich jede Form eitler religiöser Selbstbeweihräucherung. Selbst der Name Jesus wird mir zu oft als Waffe gebraucht. Jesus ist also Gott? Gott hat Maria geschwängert, hat also Jesus seine eigene Mutter geschwängert? So einen hanebüchenen Blödsinn wollen die Menschen dem Schöpfer allen Daseins unterschieben? Ja schämen die sich denn nicht?


42 Kommentare

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Es ist jetzt schon schwierig, Alfred, auf alle deine Argumente einzugehen, weil du auf viele Einwände geantwortet hast.
Also: manchmal kommst du mir vor wie mein vierjähriger Enkel Valentin - der ist grad in der Trotzphase; wenn ich "Rot" sage, sagt er "Grün". Trotzphasen soll es ja auch gelegentlich bei Erwachsenen geben. Wäre schön, wenn du mal nicht alles "zerpflücken" würdest, sondern wirklich auf unsere Argumente eingingest. Odin und Wotan - was soll das.
Es ist ja wohl eine Tatsache, dass Menschen schon immer - oder sehr lange - ein spirituelles Bedürfnis hatten: Woher komme ich - wohin gehe ich - wer bin ich? Dass dieses Bedürfnis im Laufe der Jahrtausende viele verschiedene Gesichter hatte, dürfte wohl logisch sein. Die Religionen haben sich auch weiter entwickelt, nicht nur das Universum und das Leben.
Die meisten Menschen, die heute spirituell auf der Suche sind, glauben doch gar nicht mehr an einen wesenhaften Gott.
Fortsetzung.....
Sondern an eine "höhere Instanz", die man nicht erklären kann.
Dass es daneben viele Fundamentalisten gibt, ist einfach nur menschlich. Diese Betonköpfe sind auch in allen anderen Bereichen des Lebens machtgierig und rechthaberisch. Es gibt sie zu Massen auch außerhalb der Religionen. Sich mit ihnen zu beschäftigen, ist vergeudete Energie.
Geht es dir nun darum - oder möchtest du nicht einfach mal versuchen, dich in die Lage eines ganz normalen gläubigen Menschen zu versetzen. Dieser ist weder dumm noch rückständig, er möchte einfach für sich eine Lebensweise finden, zu der sein Herz "Ja" sagen kann.
Für mich sind es die vielen Indizien, die auf eine höhere, regulierende Existenz hinweisen - und die man nicht übersehen kann, wenn man tiefer eindringt und nicht nur an der Oberfläche kratzt. Aber dazu muss man zunächst mal seine Trotzhaltung ablegen.
Heidi, alles in unserer Welt unterliegt Gesetzmäßigkeiten. Es passt alles zusammen und das Stärkere setzt sich durch. In Milliarden von Jahren hat sich so auch das menschliche Leben entwickelt.

Auch die Entstehung des Universum ist die Folge von natürlicher Gesetzmäßigkeit. Wir kennen natürlich bei weitem noch nicht alle Naturgesetze. Die Wissenschaft ist weiter als vor 2000 Jahren, aber es gibt immer noch Rätsel. Aber auch das, was wir heute noch nicht begreifen können und vielleicht als Menschen auch nie begreifen werden, unterliegt diesen Gesetzen.

Es gibt überhaupt nicht den geringsten vernünftigen Anlass zu glauben, dass übernatürliche Kräfte unsere natürliche Welt erschaffen haben. Schon gar keinen Anlass gibt es, zu glauben, dass ein persönlicher Gott, für den keine Naturgesetzte gelten, der Auslöser war. Das ist reine menschliche Fantasie. Der Mensch wäre gerne selbst Gott, deshalb erschafft er ihn sich.
Viele Menschen sind ja mittlerweile schon so weit, den persönlichen Gott, der aktiv in das Geschehen eingreift, Gebete erhört, mal hier an einem Schräubchen dreht, mal da ein kleines Wunderchen bewirkt, zu den Akten gelegt zu haben. Das ist zumindest ein Anfang.

Für mich ist das aber nicht konsequent. Es ist immer noch sehr viel Rest von „Gottesfurcht“ da, die in der Kindheit angelegt wurde. Man glaubt, man dürfe sich einfach nicht komplett vom Glauben an Gott lösen, deshalb passt man den unglaubwürdig gewordenen uralten Vater mit dem weißen Bart, der auf einer Wolke sitzt und das Harfespiel der Engel dirigiert an unser heutiges Denken an.

Fortsetzung folgt ..................
Aber die Wissenschaft hat so viel Klarheit gebracht. Wir wissen längst, dass unsere Erde nicht der Mittelpunkt ist. Wir wissen auch, dass Israel kein von Gott erwähltes Volk ist. Warum machen wir dann nicht Nägel mit Köpfen und erkennen an, dass der gesamte Kosmos viel zu groß geworden ist für diesen armseligen, kriegs- und rachsüchtigen Gott aus dem Orient.

Ebenso wie Odin und Zeus irgendwann nicht mehr zeitgemäß waren, so ist es der christliche Gott von nun an auch längst nicht mehr.

Ein erster Schritt wäre ja anzuerkennen, dass kein Gott in unser Leben reinpfuscht. Alles was uns geschieht, lässt sich leicht mit den Naturgesetzen begründen. Auch die Halluzinationen der Gottglauber, welche die Stimme ihres Schöpfers hören, sind naturwissenschaftlich erklärbar.

Fortsetzung folgt ......................
Die Natur, dazu zähle ich auch die Entstehung unseres Universum, hat viel zu viel an erklärbaren Wundern zu bieten, als dass wir eine übernatürliche Basis bräuchten. Wir Menschen haben die Phase eigentlich überwunden, in der wir alles, was wir (noch) nicht verstanden haben, mit Gott erklären mussten.
Alfred, ich habe dir doch schon mal zu erklären versucht, dass die Natur bzw. die Entstehung des Universums eben zu 95% eben nicht erklärbar sind.
Und es auch nie sein werden, da die dunkle Energie/Materie unseren Naturgesetzen völlig entgegenläuft.
Wenn du also auf dieser Basis diskutieren willst, so solltest du erst einmal deine Kenntnisse erweitern und nicht so einen - entschuldige - Käse schreiben.
Trotzdem einen schönen Tag - ich geh jetzt Schiff fahren
Mir ist grad noch ein schöner Vergleich eingefallen:
Angenommen es landen Außerirdische in einer unbewohnten Gegend der Erde. Dort finden sie aber technische Geräte. Meinst du, die sagen dann auch: "das hat alles die Natur der Erde hervorgebracht!" ?
Wer in die Tiefe geht, ganz gleich ob als Biologe, Physiker oder Astronom kommt an dem "großen Regisseur" nicht vorbei.
Welcher Art dieser ist - darüber darf weiter spekuliert werden
Außerirdische, die auf der Erde landen, würden das ja sicher nicht auf dem Rücken riesiger außerirdischer Tiere tun, sondern in selbstgebauten Raumschiffen. Deshalb würden die sich wohl kaum über technische Geräte wundern und beginnen, auf Grund dieser an Gott zu glauben.

Das was Deiner Meinung nach "den Naturgesetzen entgegenläugt", gibt es nicht. Es gibt lediglich Dinge, die wir mit den uns bekannten Naturgesetzen (noch) nicht erklären können. Da ist die Wissenschaft gefragt.

Wir sind da heute aber weiter als vor ein paar tausend Jahren, damals wusste man noch weniger. Deshalb ist der damals erfundene abrahmaistische Gott auch so klein geraten und hat sich noch über seine Beziehung zu einem einzigen Volk definiert.

Egal wie, ein völlig neuer Gott wäre mal wieder nötig, denn wir wissen heute, wie riesig die "Schöpfung" ist. Eine Verlegensheitslösung wäre er trotzdem, solange, bis wir die Wahrheit kennen.

Es gibt nichts Übernatürliches, alles hält sich an die Spielregeln.
ich geb's auf, Alfred. Einen Blinden kann man den Regenbogen nicht erklären.
Wasch dir mal die Augen aus - dann klappt's auch mit dem Sehen
Je deutlicher ich die Wahrheit sage und mich von romantischen Illusionen abwende, umso mehr werde ich abgelehnt.

Dabei habe ich mich in den letzen Beiträgen eigentlich strikt an die Aussagen anerkannter Atheisten wie z.B. Dawkins gehalten.

Es tut mir ja leid für alle, denen der letzte Funke Hoffnung auf ein Zauberreich jenseits der Erde genommen wird. Aber besser schnell mit den Füßen auf den Boden kommen und das Leben leben, welches uns gegeben ist, als sich weiter etwas vorzumachen!
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Wenn ich ein anerkanntes atheistisches Buch zur Hand nehme, dann fühle ich mich als Mensch anerkannt und geliebt.

Wenn jemand voller Überzeugung von Gott spricht, dann höre ich ihn zwischen den Zeilen sagen "was willst du denn, du kleiner Scheisskerl, du unwürdiger Mensch". Daran ändert auch die heuchlerische Floskel, dass Gott jeden Mensch lieben würden nichts. Denn den Beweis dass es so wäre, bleiben die Anhänger Gottes schuldig.

Gott werfe ich das nicht vor, da er nicht existiert, kann er es ja nicht zeigen. Würde es ihn geben, dann täte er das wohl, wenn er so wäre, wie er angeblich ist.

Ich habe mich von meiner kindlichen Indoktrinierung gelöst und bin so frei, zu sagen, dass ich nicht an einen Gott glaube. Das sage ich nicht nur hier sondern auch zu meinen engen Freunden und Familienangehörigen. Öffentlich darf ich das nicht sagen um meine Existenz nicht zu gefährden. Das spricht aber nicht unbedingt für den Glauben, das zeigt nur, wie fies sich dieser Schädling am Leben hält!
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"Es ist möglich, dass unsere Existenz, unser Universum, unsere ganze Welt einen Schöpfer hat. Es ist möglich, dass es irgendwo etwas gibt, was sich unserer Vorstellungskraft völlig entzieht ..."

Möglich ja, aber nicht sehr wahrscheinlich ...
Dass der Schöpfer ein einzelnes "Wesen" ist und für uns Menschen zuständig sowie stets mit einem offenem Ohr für unsere irdischen Sorgen, das halte ich ebenfalls nicht nur für sehr unwahrscheinlich, sondern für ausgemachten Schwachsinn.

Dass es hingegen etwas gibt, was sich unserer Vorstellungskraft völlig entzieht halte ich dagegen für sehr wahrscheinlich. Ich bin sicher, wir könnten die wahren Zusammenhänge nicht verstehen, noch nicht.

Den Urknall halte ich nicht für ein Wunder, da hat es halt mal gekracht, seither strebt alles außeinander und fertig. Nur was war vorher, andere Urknälle? Wo war der Anfang von allem? Ewigkeit ist für uns nicht vorstellbar, damit sind wir doch schon mittendrin in dem, was unsere Vorstellungskraft überfordert.
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Deinem Artikel die Schärfe genommen - dann kann auch ich in Teilen zustimmen.
Aber - ein Mensch, der ganz ernsthaft an etwas glaubt, kann man nicht als Lästerer bezeichnen, denn Lästern und Ernsthaftigkeit passen nicht zusammen.
Ein Mensch ist doch nicht deshalb automatisch gut, nur weil er an Gott glaubt.

Wenn ich z.B. die amerikanischen Fundamentalisten betrachte, die lauthals ihr "Jesus" predigen und dabei menschenverachtend über Andersgläubige denken und reden, dann ist das ein passendes Beispiel.

Glaube kann eine Methode sein, sich selbst erhöhen zu wollen, besser sein zu wollen als andere. Die Welt, so wie sie ist, ist für manche Menschen nicht gut genug, die denken, ihnen stehe mehr zu als so ein Leben hier, deshalb muss ein allmächtiger Gott herhalten, mit dem man protzen kann.

Das gilt natürlich nicht für alle Menschen, aber wer würde bestreiten, dass es die nicht gäbe und dass Religion nicht für so etwas taugt?
Fundamentalisten, egal welchen, stehe ich auch äußerst skeptisch entgegen. Ob jene amerikanischen Christen, die Du benannt hast, welche sind, vermag ich nicht zu beurteilen.
Menschen, die z.B. zum Beten versammeln, haben (meist) kein Interesse daran, besser als der andere sein zu wollen.
Dieses Besser-sein-wollen ist auch boß wieder Machtausübung. Mich dünkt, dass das ist, was Dich am meisten stört.
Meine kleine Macht kann ich aber auch ganz leicht z.B. in meinem Beruf ausüben. Jeden Tag neu, wenn ich will. Dass das getan wird, erlebe ich immer wieder. Das nun, hat wieder mit Gott nichts zu tun.
Genau hier, so finde ich auch, liegt der Hase im Pfeffer. Leider bringen Fanatiker jede Bewegung immer wieder in Verruf.
Weißt Du Alfred, ich wünsche Dir einmal eine 'Gotteserfahrung', wie immer die auch geartet sein mag. Auf alle Fälle etwas, wo Du diesen Wow- bzw. Aha-Effekt spührst, etwas, was Dein Herz berührt. Ich wünsche Dir das deswegen, damit Du einmal einen winzigen Eindruck von der Größe und Weite bekommst, die Dich umgibt. Ich kann es leider nicht besser beschreiben, Heidi wird wissen, wovon ich spreche. Ich ma auch keine Frömmelei und ein heruntergerattertes Vater-unser, als ob ein beleidigtes Kind sein Nikolausgedicht aufsagen muss. Ich bin nicht katholisch und glaube, dass es keine speziellen Heilige gibt, weil ich glaube, dass wir alle heilig sind. Aber den Camino würde ich gerne einmal gehen, ob ich das mit meinen Füßen hinbekommen werde, da muss ich ein dickes Fragezeichen hinter machen.
Es heißt aber, dass 'dieser Weg jeden kriegt'. Vielleicht gehtst Du ihn mal, ohne Forderung, ohne jede Erwartung. Du musst Dichkeiner Kirche anschließen, bleib einfach nur mit Dir alleine. Wer weiß...
ja Renate, ich verstehe das. Und: du bist christlich, ich bin zwar so erzogen, oder besser dazu geprügelt worden - und bin deshalb heute buddhistisch. Aber im Grunde sprechen wir wohl beide vom selben. Wie heißt es so schön: es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt - und dazu muss man gar nicht fromm sein.
Wohl wahr! Unser Pfarrer damals (er wohnte in unserer Nachbarschaft) war auch nicht ganz ohne. Er hat zwar nicht geprügelt, aber vieles konnte er auch nicht vermitteln, was den Konfirmandenunterricht angeht. Liedertexte und Bibelstellen stur auswendig lernen, das kann es ja auch nicht sein.
Im Buddhismus gefällt mir etliches sehr gut, damit kann ich gut leben und es annehmen.
Renate, wie kommst Du darauf, dass mir irgend etwas fehlen könnte oder dass mein Herz nicht berührt wird?

Ich gebe der Schönheit des Lebens nur nicht den Namen Gott, denn das wäre sinnlos. Ich sage ja zum Leben, zu diesem Leben das wir derzeit leben. Es gibt so viele Dinge und so viele Menschen, die ich liebe. Ich bin ein Mann, der sogar bei einem schönen Film Tränen in den Augen hat.

Wir Menschen können uns alles einbilden und wenn unbedingt Gott braucht, um das mögliche Glück zu erfahren, bitte, es steht mir ja nicht zu, das in Frage zu stellen.

Ich habe nicht den Eindruck, Du meinst das böse oder willst Dich über mich stellen, wenn Du mir unterstellst, ohne Gott kein erfülltes Leben zu haben. Aber, Renate, ich würde mal darüber nachdenken, ob das wirklich der Wille eines allwissenden, allmächtigen Gottes sein könnte. Wenn ein guter Gott will, dass ich als Mensch glücklich bin, dann darf ich das auch, ohne seinen Namen zu kennen oder zu nennen.
Ich sag's ja, schwierig für mich, das so zu vermitteln, wie ich es meine. Ich glaube nicht, dass Dir etwas fehlt, aber ich gönne Dir einma diese tiefgehende Erfahrung. Das ist etwas anderes, als bei einem Film zu Tränen gerührt zu sein. Wobei ich das super finde, dass Du Dich 'outest', nicht der harte Kerl zu sein, der nie weint!
Und natürlich ist Gott Dir zugetan. Du suchst doch. Gott kann gut damit umgehen, wenn an ihm und seinem Tun gezweifelt wird. SChließlich ist er nicht kleinlich un d Du darfst ganz sicher glückich sein.
Ich kann wirklich nicht damit umgehen, dass Du mir allen Ernstes einen Gott beschreibst, den Du überhaupt nicht kennen kannst, es sei denn, Du wärst selbst dieser Gott!

Egal woher Du deine Erkenntnis über diesen Gott auch hast, es gibt keinen Beweis, dass er existiert. Du kannst diese Erfahrungen gemacht haben, ebenso wie der arme Strafgefangene, den ich einmal betreut hatte, der unter Psychosen litt und Stimmen aus dem Wasserhahn gehört hatte.

Wiederum hast Du gesagt, Du gönnst mir eine solche Erfahrung, wie Du sie machst. Woher weißt Du, welche Erfahrungen ich mache, wie ich die Welt wahrnehme. Vielleicht sind ja meine Erfahrungen mit meinen Mitmenschen tiefergehend als das, was Du als Deine Gotterfahrungen beschreibst.

Ich sage das nicht aus Bosheit und Abrechnung, ich sage das aus einen Zweifel, den ich zu meinem Lebensmotto gemacht habe. Nur Zweifel bringt uns weiter. Sobald wir uns mit etwas zufrieden geben, sind wir für die Wahrheit verloren. Wir müssen immer weiter suchen!
Wie Du meinst, ich bin anderer Auffassung.
Du willst Beweise? Dann öffne Dein Herz!
Und sei beruhigt, ich höre keine Stimmen irgendwo, weder aus einem Wasserhahn , noch hiter der Tür oder meinem Sessel. Sollte das einmal so sein, gehe ich nachsehen!

Dein Lebensmotto ist der Zweifel. Finde ich extrem anstrengend. Zu meinem Lebensmotto gehört die Wissbegierde, das Fragen und das Auffinden von Antworten. Aber es gibt eben nicht auf alles eine Antwort und nicht auf alles eine Antwort, die andere zufriedenstellt, weil es meine Antwort ist.
Antworten und Beweise habe ich auch keine - aber das Gefühl, gut aufgehoben zu sein. Nicht immer - aber immer öfter
Renate, es ist doch mein Herz, das mir sagt, die Wahrheit liegt in der Natur und uns Menschen und nicht in imaginären Wesen.

Die Welt bietet so viel, auch so viel Liebe, wir müssen nur genau hinschauen. Da brauchen wir uns keine Scheinwelt zu erschaffen, auch wenn die noch so verlockend daherkommt und Opium für unsere Seele ist.
Und eben Alfred: dein Herz!!!!!!
Weißt du Alfred, was für mich das "göttliche" in uns ist:
Dass wir Schönheit erkennen können. Und Liebe leben können.
Ich glaub, ich habe das schon mal geschrieben, aber weil er mir persönlich so "überwältigend" erscheint, wiederhole ich es eben:
Die Blätter sind grün, weil sie Chlorophyll bilden, der Himmel ist blau, weil sich der blaue Anteil im Sonnenspektrum bereits in den oberen Schichten der Atmosphäre aufspaltet, die Blumen sind bunt, vielfältig und duften, um Insekten anzulocken ------ und warum finden wir das alles schön?????
Das alles hat nichts mit meiner Persönlichkeit zu tun - ich kann es nicht "machen". Es ist einfach da - und ich nenne es Gott, weil es kein anderes Wort dafür zu geben schein - jedenfalls für mich nicht.
Heidi hat geantwortet: 'Ich kann es nicht machen!'
Erforscht wurde, dass ES so ist, wie es ist, Zusammenhänge wurden deutlich. Aber wo liegt der Ur-Impuls...
Es ist vielleicht für einen Menschen schwer erklärbar, dass so ein Ur-Impuls NICHT von einem intelligenten Wesen gegeben worden sein muss. Das ist für mich aber kein Hinweis, dass dieses Wesen existent war.

Ebenso wie die Evolution das geschaffen hat, was heute auf der Erde kreucht und fleucht, mit allen Holzwegen zwischendurch, kann auch die vorhandene Energie und Materie die Welt so geschaffen haben, wie sie heute ist, genug Zeit hatten beide Komponenten ja. Vielleicht gibt es ja auch noch für uns unsichtbare Bestandteile. Elektronen kannte Jesus ja auch noch nicht.

Aber es gibt kein Gotteswesen, davon bin ich nun mal überzeugt. Diese Erklärung für den Ur-Impuls ist mir einfach zu infantil, bis hin zur Lächerlichkeit. So eine einfache Antwort kann einfach nicht akzeptabel sein.

Noch ein Indiz für mich, dass Götter nicht existieren: Zeus, Odin und Co. sind alle weg, wieso eigentlich, das waren doch auch Götter? Gab es die etwa einmal und sie sind gestorben? Nein!
Tja, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.
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Mhm, einen kleine Schritt hast Du getan und schon mal ins Kalkül gezogen, dass es einen (1) Gott gibt.
Ob und in wie weit Religionen Gotteslästerung sind, darüber könnte man in gewisser Weise diskutieren, weil es Auslegungen, vor allem der Bibel gibt, die wirklich jeder Beschreibung spotten. Da gebe ich Dir Recht.
Der Gerechtigkeit halber müsstest Du dich aber auch einmal mit anderen Religionen auseinandesetzen, was dort passiert.
Selbst das Wort Religion ist als Begriff nicht recht definiert. Auf alle Fälle ist ein immer ein Zusammenschluss von Menschen, die hier gleiche Ansichten, Absichten und Handeln teilen. Jesus ist ja auch kein Religionsgründer, der dieses Ziel verfolgte, im Gegensatz zu anderen Religionen, bzw. relgiösen Führern.
Und nein, die Christen schämen sich nicht, die Dreieinigkeit Gottes zu vertreten. Warum auch?
Deine Erklärung ist so nicht korrekt.
"Die Christen" gibt es nicht, da gibt es eine riesige Bandbreite. Nicht alle, die sich selbst als Christen bezeichnen, leben voller Stolz auf ihren Glauben. Da sind einige darunter, die sich durch ihre christliche Sozialisation "in Ketten gelegt" fühlen und eher darunter leiden, als sich für die Außerwählten zu halten.

Natürlich gibt es Religionen, denen meine persönliche Verachtung weniger gilt als den zwei größten Weltreligionen, sowohl was deren reine Lehrer, als auch was deren Auftritt auf der Weltbühne angeht.
Ich könnte mir vorstellen, dass man die intellektuelle Menschwerdung mit der Suche nach Erklärungen für unser Dasein definieren könnte. Auch die Angst vor Naturereignissen, die unerklärlich waren, haben die Sehnsucht nach Gott - Göttern hervorgerufen. Die Frage, was nach dem Tod geschieht, stellt sich den menschlichen Wesen wohl seit jeher. Auch ich habe die Sehnsucht, dass dieses Universum, dessen Dimensionen wir gar nicht erfassen können (es gibt offensichtlich mehr als wir wahrnehmen können) einen geistigen Ursprung hat - also einen Plan. Alles andere würde ich als grausam empfinden. Diese ganze menschliche Geschichte, sie ist trotz allem phänomenal - sie würde eines Tages nicht mehr existieren. Es gibt keine Erinnerung ...Kann es so viel Sinnlosigkeit geben in einem Universum, das in jedem kleinsten Teil Sinn zu machen scheint?.
Stimmt Alfred, DIE Christen, ist sicher zu viel gesagt. Also lasse sich den Begriff Christen stehen.
Und ja, es gibt viele Christen, die sich in Ketten gelegt sehen. Aber auch sie haben einen freien Willen, können und dürfen sich anders verhalten, sich einem anderen Glauben zuwenden, oder ganz einfach nach dem Erlösendem im christlichen Glauben schauen und vertrauen.

Was mich erstaunt ist, dass Du doch wohl Unterschiede in Deiner Abneigung gegen Religionen machst, Alfred.
Welche 2. Weltreligion meinst Du konkret, die Du noch so ablehnst?
An Christentum und Islam dachte ich dabei natürlich.
Danke Alfred, für die Info.
Jenny, was wäre daran grausam, wenn unser schönes und kostbares Leben keinen anderen Sinn hat, als es zu leben und irgendwann in Ewigkeit zu ruhen?

Diese ewige Ruhe hat doch auch etwas sympathisches, alle Menschen sind darin gleich, es gibt keine Schmerzen mehr und keine Ungerechtigkeiten.

Ich halte die Sehnsucht nach "der anderen Seite" nicht für einen Beweis, das die auch wirklich existiert.

Und wenn es doch so wäre, dann ist das für unser Leben denoch unrelevant, leben müssen wir trotzdem hier und jetzt. Einen Gott, der sich für unsere Handlungen interessiert oder sogar einmischt, den gibt es nicht. Sonst gäbe es ja im Fußball auch nur noch Unentschieden, weil ja immer die Anhänger beider Mannschaften vor den Spielen beten!
Natürlich ist es möglich dass der Tod alles auslöscht. Es ist auch nicht beängstigend, zu denken, man sei danach eben nicht mehr existent. Ich beurteile meinen Geist (Seele, eben das nicht fassbare an mir) auch nicht als unverzichtbaren Verlust der Menschheit in alle Ewigkeit. Nein, was mich erschaudern lässt, ist ein sinnloser Automatismus, der denkende fühlende Lebewesen hervorbringt und sie wieder vernichtet. Diese ganze (nicht immer) wundervolle Menschheitsgeschichte, Musik ...all das wird vergehen, ohne jegliche Erinnerung ...und doch ist alles so fein gesponnen, so großartig durchdacht ...Ich hoffe, dass ich nach dem Tod erkennen werde und verstehen ...das wäre schön.
Jenny, was hindert Dich daran, damit zufrieden zu sein, dass Du JETZT so viel wie möglich von der Schönheit der Welt erfährst?

Ich glaube, wenn man darauf vertraut, dass "nach dem Tod alles besser wird", verspielt man viele Chancen, das Leben jetzt zu genießen und sinnvoll zu leben.

Die Energie, die man auf der Suche nach dem Gott einsetzt, der sich ja, zumindest bei 99,9 % der Menschen doch nicht zeigt, kann man anderweitig gebrauchen.

Fang einfach jetzt damit an zu leben, dann hast Du etwas davon, egal wie lange das ist und egal ob es danach weiter geht oder nicht!
Hallo, ich lebe nicht für oder gegen ein Leben nach dem Tod. Diese Frage hab ich mir auch gestellt. Ich glaube, das tut kein Mensch mit Herz und Verstand, rücksichtslos zu leben, nach dem Motto - nach mir kommt nichts. Nichts an meinem Leben würde sich verändern, wenn ich die Gewissheit hätte, ich bin eine Ansammlung von Atomen, die sich auflöst, um anderweitig tätig zu sein und sonst nichts. Ich könnte nicht plötzlich zum rücksichtslosen Egoisten werden, was eigentlich die intellig. logische Schlussfolgerung sein müsste. Ich könnte dir auch die Frage stellen: Zeigt sich Gott nicht in dieser fulminanten Herrlichkeit, die wir nicht verstehen? Das andere "Zeigen" ist kindisch und entspricht nicht mehr unserem Wissenstand.
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