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Jesus der Erlöser

Beitrag von wize.life-Nutzer

Noch ehe wir Menschen überhaupt geboren wurden, sind wir Sünder. Gott hat die ganze Welt und damit natürlich auch den Menschen erschaffen. Adam und Eva haben den verbotenen Apfel gegessen und mussten deshalb das Paradies verlassen.

Diese Erbsünde schleppen alle Menschen bis heute mit sich herum. Auch das arme Kind in Afrika, das in ein Leben hinein geboren wurde, welches nur aus Hunger und Elend besteht, ist also ein Sünder, weil Adam und Eva damals ihre Finger nicht von diesem einen verbotenen Apfel lassen konnten, obwohl es sonst alles in Hülle und Fülle gab, was sie brauchten.

Aber dann schickte Gott seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde, damit er sich opfert und für die Menschen die Sünden büßt. Der unsterbliche Gottessohn Jesus ließ sich grausam kreuzigen, aber durch seine Auferstehung nach ein paar Tagen waren dann alle unsere Sünden vergeben, auch die, die das arme Kind aus Afrika auf dem Kerbholz hatte, ohne sie je wirklich begangen zu haben.

Wer den Sinn dieses Szenario nicht versteht oder nicht verstehen will, hat mein volles Verständnis.

Was ich mich aber frage: Warum hat Gott überhaupt so ein sinnlos erscheinendes Opfer von seinem Sohn verlangt, wenn er den Menschen doch sowieso vergeben wollte? Hätte er nicht einfach so vergeben können? Ich hätte das getan, wäre ich an seiner Stelle gewesen.

Oder musste das Ganze spektakulär aussehen, damit es auch geglaubt wird.

Nun, genutzt hat es nicht viel, der größte Teil der Menschheit glaubt nicht an diesen Erlöser. Ich z.B. glaube bis heute nicht an diesen Müll, wer kann sich nur so einen gequirlten Mist ausdenken?


10 Kommentare

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Hatte Gott eigentlich, in seiner unerschöpflichen Weisheit, ursprünglich bereits geplant gehabt, selbst auf die Erde zu kommen und sich umbringen zu lassen, um die missgeratenen Menschen, die er ja erschaffen hatte und so liebte, wieder auf den rechten Weg zu führen?

Gott verlangt ja, dass man ihn liebt, sonst schickt er einen ja in die Hölle, die er für diejenigen gebaut hat, die ihn nicht lieben, obwohl er sie liebt.

Stimmt es, dass Gott nicht mehr auf die Erde kommt, weil die Kameras erfunden sind und er nicht will, dass seine Existenz bewiesen wird, da er ja Menschen dafür bestrafen will, wenn sie nicht an ihn glauben. Würde er aber vor die Kameras treten, könnte ihn ja jeder sehen und er könnte folglich keinen mehr wegen Ungläubigkeit bestrafen.

Warum hat Gott den Menschen mit den Fehlern erschaffen, für die er sie dann in die Hölle schickt?

Und wahrlich ich sage Euch, nichts ergibt einen Sinn!
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Alfred, ich wollte auf deine Artikel nicht mehr reagieren - es ist ja eh immer das gleiche.
Das, was du schreibst, hätte früher als "Gotteslästerung" gegolten und wäre strafbar gewesen. Gott sei Dank ist das nicht mehr so - aber in islamischen Ländern könnten dich Artikel dieser Art sogar noch an den Galgen bringen.
Aber in Wirklichkeit ist es gar keine Gotteslästerung, denn du glaubst ja nicht an Gott. Aber lästern tust du trotzdem - und zwar gegen die Leute, die nicht deiner Meinung sind. Findest du das fair?
Ja Heidi, das sollten alle tun, die das so sehen. Den Schwachsinn zu entlarven ıst Bürgerpflicht!

Was hat das mit fair oder unfair zu tun? Warum haben Religionen Sonderrechte?
Auch die Märchen aller Völker enthalten oft tiefe Weisheiten - erst recht die Bibel, wenn man nur danach sucht. Aber das nur nebenbei.
Es gibt nun zweierlei Arten von Fundamentalisten: religiöse und atheistische.
Die Religiösen erkennen wenigstens noch eine höhere Existenz an, die atheistischen halten sich selbst für die Krone der Schöpfung oder in dem Fall der Natur, höchstintelligente Wesen, die alles blicken oder blicken werden - und zur Not kann man ja noch ein paar Außerirdische bemühen, die uns auf die Sprünge helfen.
Nun sag mal, welche Haltung wirkt arroganter?
Genau jetzt liegst Du völlig daneben Heidi! Der Begriff "Krone der Schöpfung" kommt aus der Religion. Ein typischer Atheist sieht seinen Platz gleichberechtigt in der Natur und als Teil dieser.

Für den Atheisten gibt es diese Sonderstellung des Menschen nicht. Kein Gott hat uns erschaffen und über die Natur und die Tiere gestellt. Wir sind eine Stufe in der Evolution und noch längst nicht das Endergebnis.

Ob wir durch unser höherentwickeltes Gehirn nur Vorteile gegenüber den Tieren haben, bezweifle ich. Mein Hund schaut mich ab und zu schon sehr weise an. Er ekennt dass mir etwas fehlt oder mich etwas bedrückt, noch ehe es mir selbst bewusst wird. Wer weiß, vielleicht ist ja ein Einzeller näher an der Wahrheit und der Erkenntnis als wir mit unserem Computer im Schädel, der zu Fehlinterpretationen und Falschmeldungen neigt.

Aber das alles ändert nichts daran, dass die Geschichte um die Erlösung von der "Erbsünde" durch den Kreuzigungstod völlig hirnrissig ist.
Noch etwas Heidi, es gibt nun mal nicht diese 50:50 Chance, dass es wirklich einen Gott gibt. Das zeigt eindrücklich Russels Gleichung: „Wenn ich behaupten würde, dass es zwischen Erde und Mars eine Teekanne aus Porzellan gebe, welche auf einer elliptischen Bahn um die Sonne kreise, so würde niemand meine Behauptung widerlegen können, vorausgesetzt, ich würde vorsichtshalber hinzufügen, dass diese Kanne zu klein sei, um selbst von unseren leistungsfähigsten Teleskopen entdeckt werden zu können. Aber wenn ich nun zudem auf dem Standpunkt beharrte, meine unwiderlegbare Behauptung zu bezweifeln sei eine unerträgliche Anmaßung menschlicher Vernunft, dann könnte man zu Recht meinen, ich würde Unsinn erzählen. Wenn jedoch in antiken Büchern die Existenz einer solchen Teekanne bekräftigt würde, dies jeden Sonntag als heilige Wahrheit gelehrt und in die Köpfe der Kinder in der Schule eingeimpft würde, dann würde das Anzweifeln ihrer Existenz zu einem Zeichen von Exzentrik werden.
Es würde dem Zweifler in einem aufgeklärten Zeitalter die Aufmerksamkeit eines Psychiaters einbringen oder die eines Inquisitors in früherer Zeit.“
Alfred, du wirkst für mich immer mehr wie jemand, der ins Wasser geschmissen wurde und nicht schwimmen kann.
Gilt das nicht im Prinzip für alle Menschen? Oder kennst Du jemanden, der auf alles die perfekte Antwort hat?

Übrigens kann ich sehr gut schwimmen, ich hatte zuletzt sogar bei einem Triathlon teilgenommen.

Mit meiner Einschätzung, dass die Erlösergeschichte um den gekreuzigten Jesus Unsinn ist, stehe ich übrigens nicht alleine. Milliarden von gläubigen Menschen auf der Welt sehen das genauso, Moslems, Juden, Buddhisten und Atheisten, um nur vier Beispiele zu nennen. Wobei natürlich da auch nicht alle über einen Kamm geschoren werden dürfen. Ich selbst kenne Moslems, die nicht an Gott glauben aber trotzdem, ihrer Familie zuliebe kein Schweinefleisch essen.

Das tue ich allerdings auch nicht, ich esse gar kein Fleisch, aus Respekt für unsere tiersichen Mitbewohner auf der Erde.
Woher hast du denn diese These: "Die Wissenschaft glaubt schon lange nicht mehr an den Urknall?" Ich würde dir raten, solchen Quatsch zu lassen! Wer ist denn "die Wissenschaft"?Beschäftige dich doch zunächst mal mit der Materie, ehe du über sie ein Urteil fällst!
Für mich sind Menschen, die pauschal über "die Wissenschaft" reden, ohne sich je damit beschäftigt zu haben, einfach nur unglaubwürdig.
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