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Religiös trotz Kirchenaustritt?
Religiös trotz Kirchenaustritt?Foto-Quelle: (c) www.fotolia.de

Religiös trotz Kirchenaustritt?

News Team
Beitrag von News Team

Vorab: Dieser Artikel handelt ausschließlich von der katholischen Kirche.


Ob ich an Gott glaube oder nicht, hat nichts mit der Kirche zu tun. Eine sehr moderne Vorstellung des Glaubens, nicht? Diese Haltung denunziert die allmächtige Institution Katholische Kirche. Und doch freunden sich immer mehr Bundesbürger damit an: Wer braucht schon die Kirche um gläubig zu sein?

Wozu gehen wir sonntags in die Kirche?

Ich würde behaupten: Um uns mit Menschen auszutauschen, die wir seit 6 Tagen nicht gesehen haben. Um zu sehen, ob die Meiers heute wieder getrennt zum Gottesdienst kommen. Um herauszufinden, ob der Mann der Nachbarin immer noch arbeitslos ist.
Gut. Es gibt bestimmt auch viele, die zum Beten in die Kirche gehen - aber genauso viele, die nur an Heilig Abend die Kirche aufsuchen, aber trotzdem deftig Kirchensteuer zahlen.

Wem dient die Kirchensteuer?

Der größte Mythos der katholischen Kirche: Die kirchlich finanzierten Sozialleistungen a la Caritas. Tatsächlich geht nur ein Bruchteil der Kirchensteuer- die rund 5 Milliarden Euro jährlich beträgt- in diese Projekte. Der Rest des Geldes wird intern innerhalb der Kirche verteilt und wir, die Zahler, wissen nicht wohin. Obwohl wir ja alle nur zu gut die Residenzen unserer Bischöfe kennen. Fakt ist: 2010 und 2013 waren miserable Jahre für die Kirche: Die Kirchenaustritte haben sich verdoppelt. Missbrauchsaffäre und der Skandal um Bischof Tebartz van-Elst kamen der katholischen Gemeinschaft teuer zu stehen

Gott ja, Kirche nein - geht das?

Das wohl am meisten diskutierte Thema seit circa zweitausend Jahren: Gibt es Gott wirklich? Der Glaube an etwas Übermächtiges gibt vielen Menschen Kraft und ist etwas Gutes. Das weiß die Kirche und hat sich vor allem das im Mittelalter zu ihrem Vorteil erarbeitet. Bis zu Säkularisierung, wo sich der Staat nicht um die Kirche bilden ließ. Heute sind wir weiter, wir wissen, dass die Kirche nur eine weiterer Sektor der Wirtschaft ist - den das Volk trägt.
Für viele streng gläubige Katholiken unvorstellbar, aber das ist wohl die Entwicklung der postmodernen Gesellschaft.

Was meint ihr? Kann man religiös sein ohne Kirchenmitglied zu sein? Oder sind Kirche und Glaube Synonyme?

Natalija vom Community-Team


525 Kommentare

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"Die Kirchen ködern die Leute mit Märchen und machen sie verrückt."
Lemmy Kilmister, Motörhead

Deswegen bin auch ich aus der Kirche ausgetreten.

Schöne Grüsse aus der Ausstellung "Religionskritik"
http://www.freidenker-galerie.de/acr...religion-2/
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Glaub ich an die Kiche oder an Gott? Denn wenn ich an Gott glaube, brauche ich die Kirche nicht, da sie ja nur eine Institution ist. Also ich richte meine Anliegen direkt an Gott.
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Ob sich immer mehr Bürger mit der Katholischen Kirche anfreunden ist Ihre Behauptung. Gerade vor ein paar Tagen erschien in der Presse die Meldung, dass die Zahl der Kirchenaustritte steigt.
Nutznießer bei jungen Leuten mit Idealen sind sektenähnliche Gemeinschaften, die deren Gutgläubigkeit auszunützen wissen.
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P.S. Lese grade den Kommentar von SS. Meine Empfehlung: Nacken ausrasieren lassen und Geschichtskenntnisse - nicht nur einseitig und religionsbezogen - also wirklich historisch - aufbessern lassen. Könnte Zeit kosten aber Wissenszuwachs bringen!
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Natürlich kann man religiös sein, ohne einer Kirche, einer Religions-Gemeinschaft anzugehören.
Aber schon der Begriff "Gemeinschaft" beschreibt schon das Wichtigste. Kirche stellte den Menschen den Ort zur Verfügung, nicht nur zur Religionsausübung sondern um der Gemeinschaft Raum zu geben, zum Kommunizieren in der Gemeinschaft der Aktiven, um Hilfe zu geben und zu erfahren, in Worten, mit Taten und in der persönlichen Besinnung. Da ist das eigene Wohnzimmer nicht nur zu klein, es lässt auch nicht los aus dem Täglichen. Die Natur bildet das andere Kontrarium, das zwar originaler ist aber kein Raum, der Nähe zu anderen Menschen bringt, weil er zwar wunderbar aber unpersöhnlich ist.
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Der Glauben findet im inneren eines Menschen statt und dafür ist die Gemeinschaft Gleichgesinnter nur ein Ausdruck von Stärke.
genau so ist es. (P.S. Ich hätte statt Stärke "Stärkung" geschrieben, aber das ändert die Aussage nict wirklich!
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wer die liebe in sich gefunden hat der trägt sie auch im gesicht, vergleicht mal das gesicht vom dalai lama mit dem pabst sein gesicht .dann wisst ihr wer die liebe lebt und wer sie nur prädigt ohne sie je erfahren zu haben
Prädikat wertvoll, unvollständig geprEdigt, zeugt von mangelhaftem Einfühlungsvermögen und Wissen über die Lebens-und Erfahrungswelt von Geistlichen.
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die liebe gottes trägt jeder in sich selbst,oft findet der mensch diese liebe nur in der einsamkeit,in der kirche wird er sie wohl kaum finden können,da findet er nur die größten heuchler die es gibt.sie prädigen von liebe dabei haben sie für ihren glauben die meißten kriege geführt und die religionen haben das meißte blut auf erden vergossen,die kirche hat heute noch unmengen an schätze sie sitzen da drauf und schauen zu wie heute noch jede minute ein kind an hunger stirbt.wenn sie die liebe besitzen würden von den sie prädigen hätten sie nie kriege geführt und würden heute mit ihren schätzen da für sorgen das kein kind mehr auf der welt an hunger sterben würde,nur heuchler die von liebe reden aber sie nie erfahren haben können so unbarmherzig sein
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Ich brauche zum beten kein Gotteshaus. Beten und Glauben kann man überall!
kann man, aber Glauben ist wesentlich Gemeinschaft, und die braucht ein Haus, dass jedem Platz gibt!
Rudolf, das ist Quark! Wenn die Kirchen in ihren Häusern(Kirchen), Liebe gepredikt hätten und dies fest in den Herzen ihrer Anvertrauten verankert hätten, Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst und Gott den Vater über Alles, hätte es nie eine NS-Zeit gegeben. Lieben Gruß Alfred!
In den Kirchen ist Liebe gepredigt worden, nur, die Zuhörer, die "Gläubigen" waren zu feige oder zu gierig, sie zu leben!
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Frau Barbara Hirsch hat mir aus der Seele geschrieben. Das gibt wieder was ich empfinde.
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