wahre Geschichte zum nach-denken

Beitrag von wize.life-Nutzer

Gern stelle ich hier wieder eine wahre Geschichte ein, die vielleicht zum nach-denken anregt...
wie wichtig doch die Achtsamkeit ist, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute.

Die berühmte Cellistin Jaqueline du Pres kurz vor ihrem Tod von einer Freundin an einem regnerischen Tag im Rollstuhl aus der Klinik gefahren wur¬de, reckte sie voller Freude die Hände in die Luft und begrüßte den Regen mit einem Ausruf freudigen Staunens.
Diese bewegende Szene hat sich mir tief eingeprägt. Wir müssen nicht erst in Todesnähe geraten, um zu erfahren, wie kostbar Leben trotz aller Bedrückungen sein kann.
Von Zeit zu Zeit versuche ich, eine tiefere Bewusstheit zu erlangen, indem ich mir vorstelle, es wäre vielleicht das letzte Mal, dass ich dieses oder jenes erleben darf:
das Hören meiner Lieblingsmusik, das Baden im Meer, das Gespräch mit einem nahen Menschen. Dabei wird mir immer wieder bewusst, wie beschenkt ich mich fühlen darf, diese Dinge zu erleben.
Solange ich sie allzu selbstverständlich hinnehme, begegne ich ihnen eher flüchtig. Sie können ihre heilende und nährende Kraft nicht entfalten. Erst wenn sich meine Aufmerksamkeit vertieft, öffnen sich innere Kanäle, fließt erneuernde Energie in mein inneres Zentrum.
Anje Sabine Naegeli

Dies trifft mit meinem eigenen Erkennen völlig überein, besser hätte ich es auch nicht beschreiben können, was meint ihr dazu?