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Gott für seine Fehler haftbar machen?
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Gott für seine Fehler haftbar machen?

Beitrag von wize.life-Nutzer

Natürlich muss der Hersteller und Betreiber von allen öffentlich zugänglichen Orten und Geräten die Verantwortung für aus dem Betrieb resultierende Fehler übernehmen.

Hat Gott die Welt erschaffen, so ist er für eine sichere und unfallfreie Benutzung dieser durch die Besucher haftbar zu machen. Das dürfte rechtlich unbestritten sein.

Die Welt hat aber so ihre eingebauten Tücken: Naturkatastrophen, Krankheiten und aus dem Ruder gelaufene Auseinandersetzungen zwischen den Besuchern sind an der Tagesordnung. Gott stellt hierfür weder ausreichendes Sicherheitspersonal zur Verfügung, noch bessert er in ausreichendem Maße nach und verhindert so Schlimmeres. Gott trägt die Verantwortung für unendlich viel Leid bei den Angehörigen der Opfer.

Zugegeben, um alles möglichst detailgetreu und spannend zu gestalten, musste gerade die Erde mit ihren zahlreichen Besuchern abwechslungsreich und fast unübersichtlich groß erschaffen werden. Zahlreiche, oftmals sogar gefährliche Tierarten, leben gemeinsam mit den Menschen, oft nicht mal durch Zäune oder Mauern getrennt. Dazu gibt es noch einen unübersichtlichen „Mikrokosmos“, der ebenfalls in der Lage ist, Leben und Gesundheit der Menschen nachhaltig zu gefährden.

Die Nutzungsanleitung dieser Erde liegt schon seit über 2000 Jahren vor und bedürfte eigentlich einer gründlichen Überarbeitung. Darin wurde bei weitem nicht auf alle Gefahren und Eventualitäten in dem Maße eingegangen, wie es für eine so komplexe Veranstaltungs- und Eventreihe wie das gesamte Leben notwendig gewesen wäre. Die Übersetzungen dieser meist auf hebräisch oder anderen exotischen Sprachen geschriebenen Bücher lassen große Lücken und schwer verständliche Formulierungen zu.

Die Frage ist nun vor allem, wohin sollte sich ein Geschädigter wenden können, wenn er berechtigte Ansprüche gegen den Haus- oder besser Weltherren hat. Gibt es eine bisher noch nicht bekannte Instanz, die sich dieser Klientel annimmt? Als Gegenspieler von Gott ist bisher nur Satan bekannt, aber der gilt in Insiderkreisen nicht als vertrauenswürdig.

Im Schadensfall hätte der Mensch jedoch gute Chancen, z.B. seine entgangenen Urlaubsfreuden, seine Sach- und Körperschäden sowie seine emotionalen Leiden angemessen finanziell erstattet zu kriegen.

Erschwerend kommt nämlich hinzu, dass Gott offenbar die wenigsten Menschen wirklich gefragt hatte, ob sie sich dieses Leben in der von ihm gestalteten Welt überhaupt antun wollen. Er hat die Menschen einfach nach seinem Gutdünken hineingedrängt in ein Leben, für das sie nicht ausreichend gerüstet und auf das sie nicht vorbereitet waren. Manche von ihnen kennen nicht einmal den Hausherrn, der sich, vermutlich um sich vor der Verantwortung zu drücken, denen auch nicht zeigt. Jedenfalls wurden weder er, noch Angehörige seiner Familie gesehen.

Gerüchten zu Folge ist Gott bereits über alle Berge, in weit entfernten Galaxien soll er möglicherweise weitere solche Event-Planeten eingerichtet haben. Ob er da Fehler, die er auf der Erde offensichtlich gemacht hat, vermeiden konnte, ist nicht bekannt. Menschen haben dort (noch) keinen Zutritt. Es wird aber darüber spekuliert, dass Raumfahrtorganisationen die Nachforschungen aufgenommen haben und irgendwann dort nachsehen wollen, auch um wichtige Erkenntnisse zu gewinnen, was hier auf der Erde besser gemacht werden könnte.

Eine rundum geglückte und sichere Veranstaltung ist das Leben auf der Erde jedenfalls nicht geworden und nur von zufriedenen Besuchern kann man wahrlich nicht berichten!

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20 Kommentare

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Alfred, inzwischen hast du doch oft genug und lang und breit erklärt, dass die Bibel für dich ein Haufen unnützes Zeug ist. Da wundert es mich doch sehr, dass du immer wieder in diesem "Müllhaufen" herumstocherst, ob du nicht doch irgendwo ein Goldstück findest.
Heidi, das tue ich nur hier bei SB, das macht mir Spaß. In meinem Leben außerhalb von SB finde ich kaum jemanden, für die oder den dieses Thema interessant ist. Nicht mal christliche Geistliche scheinen sich noch allzu sehr für das Thema Gott zu interessieren, die stecken mittlerweile auch zu tief im Alltagsstress unseres Jahrhunderts.

Ich finde die Entwicklung der Religionen ja schon interessant. Ich verachte natürlich die Vermarktung dieses Themas durch die Kirchen und die Vernetzung mit dem Staat. Aber nachdenkenswert ist das für mich allemal.
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Nichts ist unwahr, wenn es irgendwo geschrieben steht. (Zitat: K.P. aus F. bei M.)
Wenn man Dinge 3x wiederholt, dann ist es sicher wahr.

Nur wenn man bereit ist ohne Geländer zu denken, kann man auf anthropomorphe Personifizierungen verzichten.
Dann braucht man auch nicht mehr über solche Dinge schreiben.
Nur wer noch hadert und den Gedanken nicht loslassen kann, bedarf des rosa Elefanten als Reibefläche.
Denn Reibung erzeugt Wärme, die manche mit Nestwärme verwechseln.

Lg Peter
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Ok, der Täter entzieht sich der Verantwortung. Wir sollte aber seine Geschäftsführer und leitenden Angestellten, sowie seine Propagandisten schon mal abstrafen, nach dem Vorbild wie wir es mit dem Nazireich und der DDR gemacht haben.
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Wer weiß, vielleicht haben wir einen Vertrag mit Gott geschlossen, bevor wir herkamen, 'übernommen, wie gesehen'. Dann wären Haftungsansprüche ausgeschlossen.
Pech für Dich, mein Lieber.
Nur vielleicht, ich denke, eher nicht. Was sollte ein Vertrag wert sein, wenn die Erinnerungen an den ausgelöscht wurden. Das wäre ein Grund den anzufechten, von daher, doch nicht Pech gehabt!
Tja, das ist die große Preisfrage. Haben wir einen Vertrag oder nicht. Die Erinnerung daran ist bestimmt nicht ausgelöscht, sondern nur im Unterbewusstsein/Seele verborgen.
Aber wo wolltest Du anfechten? Beim Papst?
Bei der nächst höheren Instanz natürlich.
Versuch es doch mal mit einem Zwiegespräch mit Gott. Zuhören tut er ganz sicher. Und wenn Du ganz genau hinhörst, oder hinsiehst, erhälst Du auch Antworten. Vielleicht nicht sofort, aber im Laufe der Zeit schon.
Ich kenne seine Adresse nicht. Wenn er wirklich so ist, wie beschrieben, dann wird er mich ja leicht finden und wenn ihm etwas dran liegt, dann kann er sich melden.

Ich melde mich sicher nicht, ich habe kein Interesse mit so einem eifersüchtigen, arroganten Wesen, welches nicht für nötig hält, sich sich zu zeigen, aber trotzdem Vorschriften macht und erwartet, dass alle ihm huldigen, keine anderen Götter neben sich duldet und armen Menschen mit der Hölle droht, zu reden.

Nein, selbst wenn es diesen Gott gäbe, möchte ich nichts mit ihm zu tun haben, der läge einfach nicht auf meiner Wellenlänge. Wenn ich ihm Unrecht täte und er wäre ganz anders, bitte, meine Adresse würde der ja sicher rauskriegen!

Letztlich aber glaube ich nicht an dieses Wesen namens Gott. Wo sollte der herkommen, wer sollte den geboren haben? Das so eine Annahme Blödsinn ist, dazu reicht selbst mein menschlicher Verstand aus.

Dass es VIELE Wesen geben KÖNNTE, die dem Menschen haushoch überlegen sind, ist gewiss!
Ich weiß, dass Du nicht an Gott glaubst. Aber wenn Du schon fragst, dann sollst Du auch eine Antwort erhalten.
Ich kann mich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass Du was nicht richtig verstanden hast. Gott droht nicht mit der Hölle den armen Menschen, er lässt ihnen ja reichlich Möglichkeiten offen. Ferner ist er nicht eifersüchtig, auf wen denn? Vorschriften macht er auch nicht wirklich, sondern gibt Richtlinien. Arrogant? Nein, ganz und gar nicht, ich empfinde ihn als sehr umgänglich.
Er zeigt sich nicht, weil wir seinem Anblick nicht stand halten würden.
Dem letzten Satz stimme ich zu, Du sprichst von Engeln...
Tja, da unterscheiden sich nun einmal die Ansichten. Ich stelle auch nicht wirklich Fragen, ich zeige nur alles auf, was lustig ist am nur scheinbar ernsten Thema.
Du empfindest es als lustig. Andere sicher nicht. Wobei Gott durchaus humorvoll und alles andere als griesgrämig ist.
Tja, Alfred, wer lesen kann ist tatsächlich besser dran.

Dir fehlt die Gebrauchsanleitung für diese Erde? Wie wäre es zunächst einmal mit zur Schule gehen und lesen lernen?

1. Diese Erde wurde dem Menschen perfekt übergeben.

"Dann betrachtete Gott alles, was er geschaffen hatte, und es war sehr gut! Es wurde Abend und wieder Morgen: Der sechste Tag war vergangen."

2. Dem Menschen wurde die Verantwortung für diese Erde übertragen. Mit den entsprechenden Fähigkeiten hierzu wurde er ausgestattet.

"Dann sagte Gott: "Jetzt wollen wir den Menschen machen, unser Ebenbild, das uns ähnlich ist. Er soll über die ganze Erde verfügen: über die Tiere im Meer, am Himmel und auf der Erde."

3. Damit dieses Geschenk nicht zu Schaden kommt, wurde eine eindeutige, klare Anweisung gegeben:

"Dann schärfte er ihm ein: "Von allen Bäumen im Garten darfst du essen, nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt. Sobald du davon isst, musst du sterben!"
Ja, Alfred, der Täter - der Mensch - entzieht sich seiner Verantwortung. Da stimme ich Dir hundertprozentig zu.
Wie armselig wäre das denn tatsächlich von dem uneingeschränkten Schöpfer allen Daseins, wenn er seiner Schöpfung dann die Verantwortung für irgend welche Missetaten geben würde?

Und worin sollte diese Sünde überhaupt bestehen, das ist immer noch recht unklar. Was haben die Menschen denn getan, was nicht ihrer Natur entspräche? Das sind doch alles nur Wichtigtuersprüche aus 1001er Nacht.

Wenn Gott so riesengroß und mächtig ist, dann soll er bitte auch für den Mist, den er verursacht hat gerade stehen. Wenn er nicht so mächtig ist, dann ist er auch kein Gott.

Ich bin sicher, andere Universen haben andere Götter, und die stellen sich nicht so an. Die bieten ihren erschaffenen Lebewesen tolle Bedinungen an. Keine Rede von irgendwelchen Sünden, diese Götter haben gute Arbeit geleistet.

Der Gott der Bibel ist ein armseliger Pfuscher, nicht mal die Sintflut hat etwas genutzt, es geht gerade so weiter wie vorher.

Gut, dass es diesen doofen Gott nicht gibt, der wäre wirklich eine Schande!
Ach Alfred, doch nicht für "irgendwelche" Missetaten. Wenn Du etwas tust, ist das nicht "irgendetwas" sondern schon sehr konkret. Ungehorsam ist wohl die bewußteste Handlung überhaupt - genau wie Gehorsam.
Die Göter anderer Universen... Woher weißt Du, Alfred?
1001 Nacht, arab. Märchen. Auch schön, lese ich gerne, die Ausgaben für Erwachsene haben es in sich.
Deine Argumentation wirkt trotzig. Aber das ändert ja nichts an dem, was Dir Johannes zitiert hat.
Jetzt frag nicht schon wieder nach Beweisen. Die Forschung ist dran, teilweise abgeschlossen, teilweise weit fortgeschritten. Also fasse Dich in Geduld. Nicht alles auf einmal.
Dass "Ungehorsam" für die Religionen die schlimmste Sünde darstellt, ist nachvollziehbar. Die bedroht ja auch die Macht der Religion.

Ein allmächtiger Gott, so es ihn gäbe, würde doch locker drauf pfeifen, ob ein Mensch dieser Religion gegenüber ungehorsam oder rebellisch ist. Wahrscheinlich würde es ihm gefallen, weil er keine Sympathie für Menschen hegt, die sein Reich und seine Macht schon auf der Erde beanspruchen wollen!

Wahrscheinlich werden die extremsten Atheisten die ersten sein, die der Hölle entgehen, während alle, die sich auf der Erde schon einen schönen Platz im Paradies reservieren wollten, erst einmal irgendwo im Wartezustand schmoren müssen.

Alles natürlich nur vorausgesetzt, die menschliche Einbildung einer höheren, universellen Intelligenz wäre real.
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