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Meine Achtsamkeit und ich
Meine Achtsamkeit und ichFoto-Quelle: © Simone Werner-Ney - www.Fotolia.com

Meine Achtsamkeit und ich

Beitrag von wize.life-Nutzer

Hallo zusammen,

auf Anfragen von Seniorbook habe ich mich bereit erklärt Ansprechpartnerin zu sein. Ich versuche es jetzt einfach mal. Lasse all meine Konstrukte des Geistes außen vor und übe Präsenz .

Was ist Achtsamkeit? Da gibt es große Definitionen wie: Im Hier und Jetzt sein, ständig im Geist präsent sein... . Doch wem gelingt es wirklich? Hand auf´s Herz...

Wir wachsen auf, werden geprägt von Erziehung, Schule, Ausbildung / Beruf, Erlebnissen, die wir haben und vieles mehr. Als Kind und junger Mensch / junger Erwachsener ist der Mensch dem Rhythmus des Universums unterworfen: Raus zu gehen - ins Leben - das Leben machen... Das ist die Grundbewegung.

Bis der Mensch beginnt (so im mittleren Lebensabschnitt) sich wieder auf den Rückweg zu begeben - zurück an den Ort von dem er kam. Diese Besinnung nach innen, muss sich dann eben auch mit all den Mustern, Emotionen und der Konstitution befassen, die das Leben an diesem Menschen "hinterlassen" hat. Da ist es einfach natürlich - fast schon "normal" - nicht immer im "Hier und Jetzt" zu sein. Denn das ist offensichtlich die Natur und der Weg in einem Menschleben (bis auf ganz wenige Ausnahmen). Entspannt das nicht auch? Zu sein dürfen, wie man ist und von dieser Basis aus mit sich zu arbeiten? Ist nicht der Weg das Ziel?

Emotionen sind das beste Beispiel für dieses Thema: Grundsätzlich sind diese ein Geschenk, denn wir können uns selbst damit spüren. Doch erfasst uns auch nur eine Emotion, dann heißt präsent zu sein. Dann heißt es zu Beobachten, was diese mit uns tut. Gelingt es uns in diesem Moment nicht, haben wir immer noch die Möglichkeit, hinterher zu reflektieren. Wichtig ist, dass wir dieses Werkzeug Reflexion kennen und es auch nutzen. Ist das nicht wundervoll?!

Bezieht man das auf das große Thema Boris Becker, das hier angeregt wurde, ist es deutlich zu sehen, wie unterschiedlich die Reaktionen sind - die Fülle des Lebens .

Heißt Achtsamkeit nicht auch präsent zu sein gegenüber meiner Worte? Achtsam zu sein meiner Wertungen gegenüber anderer Menschen? Und hätte sich "Unknown" auf diesen Buddha gesetzt, wen hätte es interessiert? Wer weiß, wie viele inzwischen schon wieder auf diesem Buddha saßen?

Achtsam sein, fängt bei mir selber an. Hier schließe ich das große Thema Gesundheit (Naturheilkunde) mit ein. Wie gehe ich mit meiner Gesundheit - meinem Körper um?

Euch allen wünsche ich nun einen wundervollen Sommertag. Ja es ist Sommer. Und diesem Sommer, so wie er ist, verdanken wir unsere pralle, grüne und mit Fülle gesegnete Natur.

Herzlichst eure

Caroline Anne


17 Kommentare

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< Meine Achtsamkeit und ich >
In ihrem Beitrag heißt es: Bis der Mensch, so im mittleren Lebensabschnitt beginnt, sich wieder auf den Rückweg zu begeben,
an den Ort , woher er kam. Ich möchte es noch etwas genauer sagen:
In die Familie a u s der er kam.
Ich stelle an mir selbst fest, auch an meinen Kindern, meinem Umfeld,
dass das als Kind Erlebte, Erlernte wieder ganz präsent wird. Wie oft
erwische ich mich, dass ich Gesten, Redensarten, manchmal auch
Sprüche (die ich damals gehasst habe!) nun auch selbst "verbreite".
Eben die Spuren von damals in das Hier und Jetzt übertrage.
Und mit Abstand finde ich es heute gar nicht so unangenehm.
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Liebe Caroline Anne H.!
Ihr Beitrag ist sehr besonders, besonders gut! Ich begrüße Sie als Ansprechpartnerin in Sachen Achtsamkeit! Gudrun
Guten Abend Frau Guntenhöner, vielen lieben Dank für diese Anerkennung. Sie machen mir eine große Freude damit.

Ihnen wünsche ich einen wundervollen Abend, angereichert mit der gleichen Freude.

Viele Grüße an Sie

Caroline Anne
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Zur Achtsamkeitsdiskussion unten, möchte ich beitragen:
Zuerst ist es gut für Andere etwas zu tun, dann kommt das Gute auch auf mich zurück. So hab ich es gelernt.

Ein gutes Beispiel sein für die Anderen, das ist das beste Beispiel dafür.
Wie kann ich mich kennenlernen, wenn ich nur mich betrachte und be-achte? Helfe und be-achte ich, dann erst er-kenne ich mich und mein Tun.
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Achtsamkeit ist das Mass aller Dinge.
Achtsamkeit strebt nichts an.
Achtsamkeit sieht einfach, was bereits da ist.

( Yoga Weisheit)
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Achtsamkeit ist eine emotionale Entwicklung. Wenn ich auf mich achte, meinen Körper, meinen Geist und meine Seele bewußt z.B. ernähre und pflege, ihn fordere und ihm gleichermaßen Ruhe gewähre dann kann ich auch meine Mitmenschen achten, da ich weiß, dass wir alle miteinander in Verbindung stehen. Einer braucht den anderen und dessen Achtsamkeit. Ich beachte Menschen um mich herum, sie beachten mich. Ähnlich wie in der Natur, kein Baum und kene Pflanze kann ohne Wasser und/oder Licht wachsen und gedeihen und uns mit ihren/seinen "Aus"-Wirkungen und Nährstoffen versorgen, so dass wir im Hier und im Jetzt leben können. Das bedeutet für uns auch die Natur und alle Tiere zu achten. So ungefähr stelle ich mir Achtsamkeit vor. Achtsamkeit und Aufmerksamkeit ist unabdingbar für unser aller Wohlergehen. In diesem Sinne....liebe Grüße Cornelia
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Zu dem Thema Achtsamkeit gibt es so viel zu sagen - warum steht in den zur Diskussion gestellten Beiträgen nur immer das "Ich" im Vordergrund? Bereits vor einiger Zeit habe ich schon einmal einen solchen Beitrag kommentiert: Warum denken wir nicht zuerst an andere, wenn es um Achtsamkeit geht? Warum muss das Ich der Ausgangspunkt sein? Sicherlich mag es von Zeit zu Zeit auch nötig sein, das ganz persönliche Innere zu reflektieren, auf den Körper zu hören, sich selbst nachzuspüren... Ist es aber nicht ebenso wichtig zu fragen, wie es dem Nächsten geht? Achtsamkeit gegenüber den anderen Menschen zu üben, ist doch gerade in der heutigen Gesellschaft eine Notwendigkeit! Ich meine, genau an diesem Punkt wird auch der gesellschaftliche Trend zur Vereinzelung, das Ego über das Wir zu stellen, sehr deutlich. Warum fällt es so schwer, jemandem der Hilfe braucht diese anzubieten? Achten wir zu wenig auf solche Signale? Muss Achtsamkeit wieder neu gelernt werden?
Hallo Frau Görtz,

vielen lieben Dank an Sie für Ihren Impuls.

Der Ich - Bezug entwickelt sich im Kindesalter - die allseits bekannte Trotzphase. Dies ist notwendig um mit beiden Beinen im Leben stehen zu können. Hier dient und nutzt es uns. Doch das Ego kann auch andere Formen annehmen, die sie ja teilweise beschrieben haben. Hier gibt es sicherlich so viele Varianten, wie es Menschen gibt.

Doch wenn es um das Üben von Achtsamkeit geht, wo wollen wir anfangen? Immer nur im Außen? Am besten ist es doch, wir beginnen mit dem kleinst möglichen Nenner - und das ist meine eigene Person. Hier natürlich auch einbezogen meine eigene Auseinandersetzung mit meinem "Ich". Und das ist in meinem Blog mit "ich" gemeint.

Achtsamkeit ist eine Haltung - die jeden Tag auf das Neue geübt sein möchte.
Ich meine das auch so verstanden zu haben, nur fehlte mir eben auch dieser - sehr wichtige - andere Aspekt.
Richtig!!!!
Nur, dass diese andere Achtsamkeit eben nicht erwähnt wird...
Meine persönliche Übungsaufgabe ist es, NICHT perfekt zu sein - und es ist soooo herrlich entspannend!!!
Vielleicht wäre ja schon etwas Demut ein guter Anfang
Ich übe - täglich.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich nun nicht mehr antworten werde. Ich denke, dass ein Ping - Pong - Spiel nicht der Sinn dieser Plattform ist.

Ihnen liebe Frau Görtz, sende aufrichtig ich all meine guten Wünsche für eine tolle und reiche Zeit.
Nur ICH, erste Person Einzahl, kann die Achtsamkeit lernen und üben, aus der dann von innen heraus echtes Mitgefühl und Verbundenheit entsteht.
Ich kann andere nicht mehr lieben, als mich selbst.
Solange Sie nicht bereit sind ZUALLERERST sich selbst, ihre eigenen Haken und Ösen zu reflektieren, sich ihre eigenen selbstsüchtigen Motiven bewusst zu machen, ihre Ängste und die Begrenzugen durch die Filter Ihrer eigenen Scham, wird Ihr Augenmerk für andere immer von diesen unbewussten Motiven beeinflusst sein.
Beitrag und Kommentare sind sehr interessant, gute Denkanstöße und zugleich Bestätigung der eigenen Gedanken. Bin auch der Meinung, dass man täglich an der Achtsamkeit, an dem eigenen Tun und Lassen arbeiten kann und muss
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