Alltagsgeist I
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Alltagsgeist Teil I

Beitrag von wize.life-Nutzer

Während meiner 4 / 4,5 jährigen Ausbildung zur Yogalehrerin durfte ich ein Referat über den Alltagsgeist halten. Die Aufgabe lautete wie folgt:

Erläutere, warum die Bewegung des Geistes ruhiger werden sollen. Was verstehst du unter dem Begriff "Alltagsgeist"? Was zeichnet einen solchen Geist aus?

Hier nun ein Ausschnitt:

'...Zurück zu mir selbst:
Es fängt im Kleinen an. Ich saß heute Morgen auf meinem Meditationskissen, ging zu meinem Atem. Eine Ruhe trat ein - für kurz. Dann ging es los in meinem Kopf:
" Beim Atem bleiben, Kopf leer werden lassen, du übst jetzt den ruhigen Geist... und nein, du bist jetzt nicht bei diesen Ereignissen der letzten Wochen... und ja, dein Kopf wird jetzt leer... und ja, du bleibst bei deinem Atem..." usw. und so fort.
Welch eine Hintertür, die der Geist sich doch immer wieder sucht. Im Zweifelsfall nimmt er genau die Argumente, mit denen er eigentlich zur Ruhe gebracht werden soll.

Welch einer Konditionierung wir doch unterworfen sind. Von Kindes Beinen sind wir angehalten "unseren Kopf zu benutzen", "denke doch mal voraus", "weißt du noch wie es damals war"... Und Mist! Es sind die Worte, mit denen ich meinen Sohn genauso "impfe".©
(alle Urheberrechte liegen bei mir)

Fortsetzung folgt und ich freue mich auf euer Feedback.

Herzlichst Caroline Anne