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Wissenschaft und die existentiellen Erfahrungen des Lebens

Von wize.life-Nutzer - Donnerstag, 28.08.2014 - 20:53 Uhr

Ich habe hier ein paar Kontrahenten kennen gelernt, die den Eindruck erwecken wollen, dass ihre Argumentation wissenschaftlich untermauert ist. Das forderte mich direkt heraus, ihre Argumentationen zu hinterfragen. Hier also ein paar Gedanken dazu.

Zumindest erwecken sie bei den Lesern ihrer Beiträge den Eindruck, dass ihre Darstellungen wissenschaftlich sind. Offensichtlich finden sie ja auch Gehör. Dass ihre Argumentationen atheistisch sind, steht wohl außer Frage. Ob sie jedoch auch zutreffend und hilfreich sind für Menschen in existentiellen Lebenssituationen, bleibt zunächst offen. Bevor wir darauf eingehen können, ob ihre Art der Darstellung wissenschaftlich ist, oder ob sie nur ihrer eigenen Existenzangst zuzuordnen ist, sollten wir uns einmal dem Begriff Wissenschaft zuwenden.

Nach Wikipedia besteht

Wissenschaft darin, auf methodisch kontrollierte Weise neue Kenntnisse und Erkenntnisse zu gewinnen, die von jedem hinreichend Sachkundigen in prinzipiell allen Einzelheiten nachvollziehbar und überprüfbar sind.

Hier haben wir bereits ein erstes Problem mit ihren Thesen. Weder sind sie auf methodisch kontrollierte Weise zustande gekommen, noch gibt es auch nur den geringsten Anhaltspunkt dafür, dass sie zutreffend sind. Mir scheint, dass da mehr der Wunsch der Vater des Gedanken ist denn kontrollierte Methodik, also Wissenschaft.

Eine Ablehnung Gottes hat nichts mit Wissenschaft, sondern mit Angst zu tun. Erinnern wir uns: Als die Menschen Gott aus ihrem Leben ausgeschlossen hatten, war die Folge Angst. Angst, dass Gottes Ankündigung wahr wird. Wie war ihre Reaktion? Sie versteckten sich. Adam und Eva versteckten sich hinter einem Feigenblatt und hinter Büschen – meine Kontrahenten verstecken sich hinter einer mehr als durchsichtigen Entwicklungstheorie, die sie als Wissenschaft verkaufen wollen. Wenn Gott etwas sagt, geschieht es. Wissenschaftlicher geht es nicht. Sein Wort ist methodisch kontrolliert in allen Einzelheiten nachvollziehbar und überprüfbar.

Betrug und Scharlatanerie war das Handwerkszeug des Teufels und sie nehmen es dankbar an. Als ob sie damit die Wirklichkeit, den Tod, beseitigen könnten. Wie viele Beweise müssen angeführt werden, damit die Wirklichkeit des Handelns Gottes akzeptiert wird? Ich wiederhole mich: „auf methodisch kontrollierte Weise neue Kenntnisse und Erkenntnisse zu gewinnen, die von jedem hinreichend Sachkundigen in prinzipiell allen Einzelheiten nachvollziehbar und überprüfbar sind“. Ausnahmslos jeder hinreichend Sachkundige kann nachvollziehen und überprüfen, ob die Aussagen und Ankündigungen Gottes zutreffen. Millionen Menschen haben es getan – ohne ihre Konsequenzen daraus zu ziehen – und weitere werden folgen.

Meine Kontrahenten können dem Handeln Gottes nur mit Aggressionen, Besserwisserei und Hochmut begegnen, ihn und die ihm Vertrauenden ins Lächerliche ziehen. Wissenschaft wird eben nur dort anerkannt, wo eigene Wünsche untermauert werden sollen! Fairness ist hier nicht angesagt. Wenn wir die Kriterien von Wissenschaftlichkeit betrachten, neue Kenntnisse und Erkenntnisse, die von jedem hinreichend Sachkundigen in prinzipiell allen Einzelheiten nachvollziehbar und überprüfbar sind, dann sieht es wohl ziemlich düster aus mit ihren Denkansätzen.

Wenn wir hier Wissenschaftlichkeit mit Scharlatanerie ersetzen, kommen wir der Sache wohl näher. Sie befleißigen sich, den christlichen Glauben ad absurdum zu führen ohne auch nur einen einzigen wissenschaftlichen Ansatz vorweisen zu können und verlangen von ihren Lesern, dass sie ihre inhaltlosen Behauptungen ernst nehmen. Wenn es allerdings ans Sterben geht, stehen solche dann ziemlich hilflos rum. Ein Sterbender will eben kein Blendwerk haben. Er sucht nach Wahrheit, er sucht nach echten Antworten auf seine Fragen.

Betrachten wir doch einmal seine Behauptungen:

„Das menschliche Gehirn hat sich, wie jedes andere Organ, durch natürliche Selektion im Rahmen der Evolution entwickelt.“

Wo ist der methodisch kontrollierte Nachweis, dass sich das menschliche Gehirn durch natürliche Selektion entwickelt hat? Jetzt komme mir keiner mit Hypothesen, sondern so, wie es als wissenschaftlich gefordert wird, mit nachvollziehbaren und überprüfbaren Nachweisen. Die Wissenschaft beansprucht eine Gültigkeit für ein gewonnenes Wissen solange, bis es widerlegt ist. Hat man sich je Gedanken darüber gemacht, diesen Anspruch auch auf älteres Wissen anzuwenden?

Gott sagt, er habe den Menschen vom Erdboden genommen und ihm von seinem Leben gegeben. Er hat auch die Macht, dieses Leben wieder zurück zu nehmen. Was machen meine Kontrahenten daraus? Man kann es in ihren Beiträgen nachlesen. Sie macht sich zu Spöttern über Gott! Als wüssten SIE besser Bescheid. Weder haben sie einen wissenschaftlichen Beleg für ihre Behauptungen - nachvollziehbare und überprüfbare Nachweise – vorzuweisen, noch haben sie den Anspruch Gottes widerlegen können. Nach der Gesetzmäßigkeit der Wissenschaft wären sie also gehalten, den Anspruch Gottes gelten zu lassen, bis sie ihn widerlegen können! – Fehlanzeige!

Alle Gefühle und Reaktionen des Menschen dienen ihrer Denkweise nach direkt oder indirekt nur einem Ziel: Der Weitergabe sowie dem Erhalt des Erbgutes und damit dem Überleben der Spezies Mensch.

Interessant dann die hieraus folgenden Schlussfolgerungen! Trauer – sowohl bei Tieren als auch bei Menschen zu beobachten - dient der Weitergabe sowie dem Erhalt des Erbgutes. Dümmer geht’s nimmer, würd’ ich dazu sagen.

Oder: Plötzliche Verliebtheit wird u.a. durch das natürliche Amphetamin Phenyläthylamin (PEA) hervorgerufen. Wird die Liebe z.B. nicht erwidert, endet die Ausschüttung von PEA. Die Folge sind Entzugserscheinungen. Wir nennen diese Entzugserscheinungen Liebeskummer.

Hier müsste man die Auswirkungen zweier Gefühle mit eben diesen Gefühlen gleichsetzen. Materialisieren wir doch einmal diese Argumentationsweise:

Du musst zum Klo. Der Darm ist voll. Nach meiner Kontrahenten Vorstellung wird das durch einen biochemischen Wirkstoff hervorgerufen. Ich weiß natürlich nicht, wie dieser Stoff heißt. Aber sie können bestimmt mit dem Fachbegriff aufwarten. Wird jetzt nicht darauf reagiert, endet die Ausschüttung dieses Stoffes. Die Folge sind Entzugserscheinungen. Wir nennen diese Entzugserscheinung dann Hartleibigkeit, es wird ja immer mehr Flüssigkeit entzogen. Na ja, wer’s glaubt ...

Hey ihr beiden, ihr seid nicht auf dem Laufenden, was die Genverwandtschaft betrifft – es gibt nach den Hypothesen der Evolutionisten nämlich mehr Ähnlichkeit des Menschen mit dem Schwein, vielleicht auch mit anderen Tieren. Wäre ja nicht verwunderlich, oder? Mit dem Schimpansen eint ihn bestenfalls die Körperhaltung. Aber macht ja nichts, ist eh egal. Wenn man aber so selektiv die Genverwandtschaft des Menschen betrachtet, ist das verzeihlich. Vielleicht ist eine ähnlich hohe Verwandtschaft mit dem Hai gegeben ... Wurde nur noch nicht untersucht. Wenn‘s doch bloß ins gewünschte Bild passen würde ... Wissenschaftlich sind solche Behauptungen jedenfalls nicht zu nennen. Ihnen fehlen die Kriterien, die an die Wissenschaft gestellt werden! Die Reproduzierbarkeit und die Überprüfbarkeit.

Zunächst einmal so viel dazu. Viel Spaß beim zermartern der armen Schädel. Ich beanspruche allerdings nicht die Vollständigkeit meiner Ausführungen. Ein erster Anfang ist aber gemacht …

18 Kommentare

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[ich führe die Diskussion mal in dieser neuen Struktur weiter, weil sie durch das viele 'Gezänk' nicht gerade übersichtlich verlief ... ;) hier geht's zum ursprünglichen Verlauf:
https://www.seniorbook.de/themen/kom...7f266000003 ]


Johannes, ich denke, wir reden weiterhin aneinander vorbei. Macht aber nichts, die Welt dreht sich dennoch weiter (darin stimmen wir ja noch überein, dass sie sich dreht! ? ).

Übrigens, moderne Naturwissenschaften wollen religiöse Überzeugungen nicht widerlegen, oder 'Gott' aus der Welt heraus erklären - allerdings bleiben wohl noch unterschiedliche Begriffsdeutungen.
Die evolutionäre Entwicklungsgeschichte der Welt ist inzwischen prinzipiell auch von der Theologie angenommen und bildet die Grundlage für eine zeitgemäße Schöpfungsgeschichte. Das heute anerkannte Standardmodell dazu (der dafür gebräuchliche Begriff 'Urknall' ist zugegeben etwas unglücklich gewählt!) ist ebenfalls theologischen Ursprungs: --> "Als Begründer der >
> Urknall-Theorie gilt der Theologe und Physiker Georges Lemaître, der 1931 für den heißen Anfangszustand des Universums den Begriff „primordiales Atom“ oder „Uratom“, später auch „kosmisches Ei“ verwendete." (Wikipedia)
Schon über 300 Jahre vorher erkannte der gläubige Priester Giordano Bruno die 'Lebenspotenz eines unermesslichen Kosmos', und wurde dafür von seinen zeitgenössischen Klerikern verbrannt (nicht verbannt, sondern richtig mit Feuer!).
--> http://www.seniorbook.de/themen/kate...unsere-welt

Probleme haben mit diesem Weltbild allerdings noch religiöse Fundamentalisten jeglicher Ausprägung, die nur gelten lassen, was sich wörtlich in ihren jeweiligen heiligen Schriften findet. Sie hinken damit modernen Erkenntnissen Jahrhunderte hinterher (individuelle Überzeugungen, im Besitz der einzig richtigen Wahrheit zu sein, ändern nicht die erkennbaren Eigenschaften der existenziellen Welt). >
> Ich denke, rational lassen sich solche Geister nicht erreichen, und für Irrationalität fehlt mir die Motivation ...

Noch kurz zu Deinen Einwänden:
Die komplexe und unermessliche Wandlungsfähigkeit der Materie im Zusammenspiel der erkannten Naturgesetzte ist unwiderlegbar, sie vollzieht sich ja tagtäglich vor unseren Augen. Auch versteckt sich Niemand hinter den 'Jahrmillionen', die zeitlichen und räumlichen Beziehungen in der Welt sind messbar und lassen sich beobachten.
Woher all diese wunderbaren Eigenschaften nun kommen, wissen wir nicht. Sie haben ihren Ursprung ausserhalb unserer geschlossenen Welt. Dafür nun ein 'kreationistisches Wesen' zu vermuten, ist zwar nicht widerlegbar, aber eben auch nicht logisch (bestenfalls faszinierend - Gruß von Spock). Allerdings lässt sich begründen, dass ein solches Wesen bestenfalls die Entstehung einer Welt initiieren könnte, danach aber methodisch bedingt auf sie keinen Einfluss mehr ausüben kann! Die Weiterentwicklung erfolgt dann >
> aufgrund der ursprünglich festgelegten 'Regeln und Zutaten'.

Das alles wird uns zwar weltanschaulich nicht näher bringen, aber vielleicht manche Zusammenhänge anschaulicher darstellen. Ich sehe mich also nicht als Dein 'atheistischer Kontrahent', gleichgesinnt bin ich Dir allerdings auch nicht ...
Das verstehe ich jetzt nicht so richtig, Renate.
Warum können Priester nicht an einen Schöpfer glauben, wenn für sie eine evolutionäre Entwicklungsgeschichte für die Erklärung der Weltentstehung sinnvoll ist? Das auch eine Schöpfung Gottes nicht statisch, sondern veränderlich ist, siehst Du jeden Tag draussen in der Natur ...

Wie ich schon geschrieben habe, lässt sich Gott als Ursache der Weltentstehung auch nicht widerlegen. Ebenso aber auch nicht absolut bestimmen, wie Du es gerade schreibst. Wir wissen es einfach nicht (und werden es vermutlich auch methodisch bedingt nie wissen).

Aus meiner Sicht ist für ein 'Weltverständnis' (soweit es uns überhaupt zugänglich ist!) ein offenes Bewusstsein. Die Welt ist in ihrer Entwicklung offen (oder in Deinem Kontext: Die Schöpfung ist noch nicht abgeschlossen). Dogmen halte ich nicht für zielführend!
Aber natürlich beanspruche auch ich nicht allwissend zu sein ...
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Johannes, ehe ich es zu Ende gelesen habe, gleich Widerspruch zum ersten Absatz.
"Zumindest erwecken sie bei den Lesern ihrer Beiträge den Eindruck, dass ihre Darstellungen wissenschaftlich sind. Offensichtlich finden sie ja auch Gehör. Dass ihre Argumentationen atheistisch sind, steht wohl außer Frage."
NEIN!!!!!!! --- Wie kannst du nur so etwas Unsinniges behaupten? Sehr viele hochkarätige Wissenschaftler sind KEINE Atheisten!!!!!
Allerdings wirst du unter den wirklich hellen Köpfen auch keine sklavisch bibeltreuen Menschen finden, denen das selbstständige Denken abgewöhnt wurde.
Liebe Heidi, da hast Du zu kurz gelesen. Ich sprach ja nicht von allen, sondern von zweien meiner Kontrahenten. Mir ist sehr wohl bekannt, dass es unzählige Wissenschaftler gibt, ja auch hochkarätige, die keine Atheisten sind. Ja, und unter den bibeltreuen Menschen gibt es auch solche und sonne ...
Wie dem auch sei Johannes,
mir fällt grad ein lustiger Kinderreim ein:
"Warum wackelt der Hund mit dem Schwanz hin und her? -
Weil der Schwanz das nicht kann, der Hund ist zu schwer."
Und diejenigen, die eben die Welt auf den Kopf stellen wollen, indem sie sich ihre eigene Wirklichkeit zurechtbasteln, nur um ja nicht mal fragen zu müssen, wie ist das in der Bibel eigentlich wirklich gemeint, diejenigen, die meinen, alles wortwörtlich zu nehmen, die kommen mir vor wie der Schwanz, der mit dem Hund zu wackeln versucht.
Zweifelst du, Johannes etwa daran, dass Robert Koch die Tuberkelbazillen entdeckt hat und damit unzähligen Menschen das Leben gerettet hat? Nach gleichen Methoden wie Robert Koch arbeiten auch Astronomen, Physiker, Biologen, Archäologen, deren Arbeitsweise du aber schlicht als Betrügereien darstellen willst. Du kannst es drehen und wenden wie du willst, deine Sichtweise ist mehr als absonderlich.
Liebe Heidi, Du irrst gewaltig.

Nein, Heidi, warum sollte ich an der Forschungsarbeit von Robert Koch zweifeln. Der hat schließlich nur etwas entdeckt, was bereits vor ihm da war. Wissenschaft hat durchaus ihre Berechtigung. Keine Frage.

Solange "Astronomen, Physiker, Biologen und Archäologen" sich an wissenschaftliche Prinzipien halten, stelle ich deren Arbeitsweise gar nicht als Betrügereien dar. Da hast Du etwas falsch verstanden. Betrug ist nur, wenn Hypothesen aufgestellt werden, die keiner wissenschaftlichen Überprüfung stand halten.

Und da ist mir eben das Fundament der EvolutionsTHEORIE zu trügerisch. Sicher, das ist der derzeitige Mainstream. Aber deren gab es schon einige, die sich nicht als tragfähig erwiesen haben.
--> "Ein erster Anfang ist aber gemacht …"

Heidi, Johannes,
ich freue mich auf die versprochene Fortsetzung ...
Also, was mich betrifft - ich habe es aufgebeben! Jeder hat heute die Möglichkeit, sich über seinen Tellerrand hinaus zu informieren. Wer das nicht tun will - mit dem kann man nicht diskutieren - das ist vergeudete Energie.
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--> "Wie viele Beweise müssen angeführt werden, damit die Wirklichkeit des Handelns Gottes akzeptiert wird?"
Mir würde schon ein einziger kausal begründbarer reichen ...

--> "Wenn Gott etwas sagt, geschieht es. Wissenschaftlicher geht es nicht. Sein Wort ist methodisch kontrolliert in allen Einzelheiten nachvollziehbar und überprüfbar."
Plumper und alberner geht es ja wohl kaum noch - so überzeugt man Niemanden ...

Nebenbei, ich möchte weder 'Gott' widerlegen, noch Gläubigen ihre Weltsicht absprechen. Nur, wer sich der Wissenschaft bedient, um seinen Glauben zu stützen, macht vermutlich irgend etwas falsch ...
Noch eine Bemerkung: Wissenschaft ist ja gerade der Versuch des Menschen, zu sehen, wie weit er bei der Erklärung der Welt kommt, --ohne-- Zuhilfenahme von Wundern, von Gott, oder sonstigem Irrationalen. Sie hat sich dabei bewusst methodisch beschränkt auf alles Mess- und Wägbare, und sich für alles Andere als nicht zuständig erklärt.

Das heißt nun im Umkehrschluss --nicht--, dass es in der Welt ausser Mess- und Wägbarem nichts Anderes gibt. Das hat Wissenschaft nie behauptet. Nur ist dieses Andere mit der beschriebenen Methodik eben nicht mehr zugänglich.
Jeder kann da aber im Rahmen seiner Möglichkeiten 'transzendieren' - die Gedanken sind frei. Nur darf man dann das Ergebnis solcher ungebundenen geistigen Sondierungen nicht als Faktum verkaufen, dann wird man abergläubisch ...
Da hast Du wohl etwas falsch wahrgenommen, Peter. Wissenschaft dient nicht dazu, das Vertrauen (den Glauben) in Gott zu stützen. Ich denke mal, das wäre der falsche Ansatz.

Auch Deine Aussage, dass Dir bereits ein einziger kausal begründbarer reichen würde, entbehrt wohl ihrer Grundlage. Schließlich ist bisher wissenschaftlich nachweisbar, dass die Aussage Gottes über die Trennung der Arten zutreffend ist (Rose/Tulpe, Hund/Katze, usw.) Dennoch wird die EvolutionsTHEORIE - übrigens völlig unwissenschaftlich - favorisiert.

Du argumentierst zwar:

"Sie hat sich dabei bewusst methodisch BESCHRÄNKT AUF ALLES MESS- UND WÄGBARE , und sich für alles Andere als nicht zuständig erklärt."

Die Wirklichkeit sieht jedoch ganz anders aus. Schau mal in die Lehrpläne sämtlicher Schulen! Da werden Hypothesen in Massen als Fakten verkauft und damit Schüler = Kinder indoktriniert.
Tut mir Leid, Johannes. Das versteh' ich nun alles überhaupt nicht, es erscheint mir sogar ziemlich verwirrt.
Vor allem, wenn Du behauptest, dass 'eine Aussage Gottes wissenschaftlich nachweisbar ist'.

nota bene: Indoktrination bringe ich vor allem mit Religion in Verbindung, und zwar schon solange es sie gibt!
Und zu meiner Wahrnehmung - sie ist selbstbestimmt nicht indoktriniert ...
So, so, es ist nicht wissenschaftlich nachweisbar, dass Rosen und Tulpen getrennte Arten sind, die sich innerhalb ihrer Art fortpflanzen? Gott hat es gesagt, weil er diese Pflanzen SO geschaffen hat. Es ist nicht wissenschaftlich nachweisbar, das Hunde und Katzen getrennte Arten sind, die sich innerhalb ihrer Art fortpflanzen? Gott hat es gesagt, weil er diese Tiere SO geschaffen hat.

Also, mit welchem Recht oder mit welcher Begründung ignoriert man diese - ja mit wissenschaftlichen Methoden nachprüfbaren - Aussagen Gottes?

Ich verstehe auch so einiges nicht, was man uns als wissenschaftlich weismachen will, z. B. die Jahrmilliarden und Jahrmillionen, die Evolution mit ihren Sprüngen und fehlenden Bindegliedern, usw. Hypothese über Hypothesen setzt man den Kindern vor und macht sie glauben, dass diese die Wirklichkeit seien. Das ist keine Indoktrination? Genau DAS erscheint MIR ziemlich verwirrt zu sein. So etwas setzt man jemand vor, der eben NICHT SELBSTBESTIMMT wahrnimmt.
Johannes, Deine Aussagen verdeutlichen für jeden hier Mitlesenden zweifelsfrei Deinen Standpunkt. Weitere Stellungnahmen von mir sind für dessen Bewertung irrelevant. Ich fühle mich da auch nicht berufen, zu missionieren ...

Dennoch meine freundlichen Wünsche, und willkommen im 21. Jahrhundert.
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Recht hat er, der Herr Paetzold! Selig, die an Christus glauben, denn ihrer ist das Himmelreich!
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