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Wir sind alle „erleuchtete“ Wesen

Von wize.life-Nutzer - Mittwoch, 03.09.2014 - 17:21 Uhr

Wenn wir insbesondere über die fernöstlichen Religionen, dem Buddhismus oder Hinduismus sprechen, meinen viele Menschen, man müsse erleuchtet sein. Weltweit werden tausende Seminare und Kurse angeboten, die zu der „Erleuchtung“ der Menschen führen soll. Zudem gibt es die unterschiedlichsten Konzepte, zum Beispiel: wie werde ich hellfühlend, hellsichtig, medial und so weiter. Doch all diese Konzepte basieren einzig auf der Wahrnehmung des Individuums. Was bedeutet, dass immer nur der etwas wahrnimmt, der als sogenannt begabt gilt, jedoch nie der Mensch, den es eigentlich betrifft.

Was die sogenannten "Erleuchteten" betrifft: wenn man auf eine Schule oder Universität geht, kann man einen Lehrer oder Professor für besonders wissend halten. Ja, man kann ihn vielleicht sogar deswegen auf einer gewissen Ebene verehren. Das liegt jedoch nur am eigenen Mangel, weil man selbst noch nicht so viel gelernt hat, wie dieser Lehrer, ein Doktor oder Professor an der Universität. Hat man jedoch sein Studium und entsprechende Facherfahrung gesammelt, steht man mit ihm auf einer Stufe und der eigene Mangel ist weg. Man wird ihn nicht mehr als einen besonderen Menschen sehen. Ich selbst hatte auch ein Aha-Erlebnis, als ich vor Jahren an einen Elternsprechtag teilnahm. Das saß er nun vor mir, der Lehrer. Ein ganz normaler Mensch, mit dem ich von Angesicht zu Angesicht sprach. Dem ich Fragen wegen meiner Tochter stellte, die ihm sehr unbehaglich schienen. Als Schüler hätte ich vor diesem Menschen einen großen Respekt gehabt. Doch bei dieser neuerlichen Begegnung, war er ein Mensch wie jeder andere, der einem täglich auf der Straße begegnet.

Wenn man das für sich selbst einmal verinnerlicht hat, gibt es auch keine "erleuchteten" Menschen. Diesen sogenannten "Erleuchteten" wird es in den Mund gelegt, dass sie "erleuchtet" sind. Ein Dalai Lama oder vielleicht auch ein sogenannter "Guru" würden nie von sich behaupten "erleuchtet" zu sein. Es sind die anderen Menschen, die solche zu sogenannten "Erleuchteten" erheben. Sie handeln aus ihrem eigenen Mangel heraus, weil sie in dem anderen mehr sehen, als bei sich selbst. Fakt ist, es gibt keine "Erleuchteten", wir sind alle erleuchtete Wesen.

Mönche oder Yogis verbringen jahrelange Meditationen damit, um den Pfad der Erleuchtung zu erlangen. Doch was sie am Ende finden, ist schlussendlich immer nur sich selbst, im hier und jetzt und das Nichts. Und gerade das Hier und Jetzt nimmt bei all diesen Erleuchtungs-Konzepten eine Schlüsselrolle ein. Am Ende geht es nämlich einzig darum, ein bewusstes Leben zu führen, um zu erkennen, dass schlussendlich hinter dem Sinn des Seins keine Erleuchtung steckt sondern wesentlich mehr stecken muss, als man auf dem ersten Blick in der Welt und ihrem Chaos vermuten könnte.

Hier noch eine kleine Ergänzung zum Thema:

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66 Kommentare

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Ich stimme mit dir überein, dass es darauf ankommt, ein bewusstes (achtsames) Leben zu führen. Das wird im Zen geübt. Wenn man der Erleuchtung hinterher läuft, entfernt man sich von ihr.
Genau so ist es lieber Martin, vorallem dann, wenn man bestimmte Erwartungen an eine "Erleuchtung" knüpft.
Ach wie schön, noch einen (Nach) Denker, hallo Christina

Das Selbst ist wahrhaftig Brahman, aber aus Unwissenheit identifizieren es die Leute mit dem Verstand, dem Geist, den Sinnen, Leidenschaften und den Elementen Erde, Wasser, Luft, Raum und Feuer. Das ist der Grund, weshalb das Selbst aus diesem und jenem bestehen soll und überhaupt alles zu sein scheint. Wie ein Mensch handelt, so wird er im Leben. Jene, die Gutes tun, werden gut; jene, die Schaden verursachen, werden schlecht. Gute Taten machen einen rein; schlechte Taten machen einen unrein. Darum sagt man, dass wir sind, was unser Begehren ist. Wie unser Begehren ist, so ist unser Wille. Wie unser Wille ist, so sind unsere Handlungen. Wie wir handeln, so werden wir.“
– Brihadaranyaka-Upanishad, IV.4.5

Ich sage hierzu immer, wir werden zu dem was wir sind. Das bedeutet: so wie wir uns im Hier und Jetzt für unser Gegenüber darstellen ist nichts anderes als das Spiegelbild unserer bisherigen seelischen Entwicklung.
Das ist aber auch ein zweischneidiges Schwert, liebe Christina. Ich kann mir immer erst etwas bewusst sein oder bewusst werden, wenn ich es wahrgenommen habe. Ohne eine Wahrnehmung gibt es kein Bewusstswerden. Um etwas wahrzunehmen, muss man manchmal auch erst in eine Ecke gehen um die andere zu sehen oder wenigstens besser ausleuchten zu können, als von daher ist eine Bewertung und/der Konditionierung, die zu einer Bewusstmachung führt (auch der eigenen Fehler) nicht etwas positives oder negatives, sie dient nur einem Zweck, ist aber dennoch hierzu erforderlich.
Liebe Christina, als Frau (emotionale Wesenheit) kannst Du das so sehen (fühlende Wahrehmung), was für mich für auch nachvollziehbar ist. Doch sag mal einem Mann: "fühlende Wahrnehmung". Ich für meinen Teil, kann mich sehr gut mit deiner Sichtweise anfreunden. Damit sage ich nicht, dass es nicht auch andere Männer gibt, die das können, doch die Mehrzahl wird es nicht sein. Deshalb verwende ich für mich halt Beschreibungen, die für alle Teile zugänglich sind. Aber alles ist gut, wollte das nur erklären
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Nun habe ich es endlich geschafft, nicht nur den Artikel zu lesen, sondern auch das Video anzusehen, was mit meinem PC nicht ganz einfach ist.
Es gibt ja viele Antworten auf die Frage: "Woher komme ich, wohin gehe ich, wer bin ich?" Viele orientieren sich an heiligen Büchern, Talmud, Bibel, Koran oder verehren einen Guru, der behauptet erleuchtet zu sein.
Auch die Wissenschaft muss zunehmend herhalten, wie man oben sehen kann. Sehr beliebt ist dabei die Quantenphysik, die aber diejenigen, die sie als Beweise anführen, oft gar nicht verstehen.
Der Schluss, dass Materie nur eine Illusion sei, scheint mir aber sehr gewagt. Sicher, rein theoretisch ist auch das möglich, ebenso wie die Möglichkeit der Existenz Gottes, des Paradieses, des Nirvanas oder einer unsterblichen Seele besteht, die sich immer wieder inkarniert.
Aber die einzige ehrliche Antwort auf diese Grundsatzfrage kann nur lauten: "Ich weiß es nicht."
Damit bin ich ganz auf deiner Seite, liebe Heidi. Ich weiß es für mich selber, aber was ist schon meine eigene Meinung und Wahrnehmung

So hat jeder seine inneren Überzeugungen, und die machen dann am Ende das aus, was wir Leben nennen.

Wenn jedoch die Welt in der wir leben nur eine Illusion wäre, dann gilt es das ganze Leben zu hinterfragen, und ab dem Punkt wird es dann für jeden spannend
Genügt es nicht, dass wir unser Leben wahrnehmen, dafür dankbar sind und das Beste daraus machen?
Der Sinn des Seins ist für jeden unterschiedlich. Für manche reicht es, ja, für mich persönlich hat es nie genügt. Ich habe immer im Leben hinterfragt, der Horizont hinter den ich schauen wollte war immer vor meiner Nase, auch wenn ich das Hier und Jetzt zu gewissen Momenten im Leben sehr genießen konnte und kann. Ich bin aber nicht das Mündchensmaß der Dinge, von daher, wenn es für dich so passt
Und: hast du eine Antwort gefunden?
Ich denke, dass ich der Antwort (natürlich nur für mich) relativ nahe gekommen bin. Alles ist nur eine große Illusion und ich bin nicht der, dem man glaubend gemacht hat wer er ist. Im Grundsatz könnte man sagen auf der physischen Ebene bin nicht bzw. nur als Illusion existent. Auf der Meta-Physischen Ebene bin ich immer ein Teil dessen, was immer war, ist und immer sein wird.
Wer hat dir glaubend gemacht, dass du der oder der seiest?
Der dogamtische Teil der Erziehung, der Kindergarten, die Schule, das soziale Umfeld.
Liebe Edith, ich habe noch ein kleines "Problem" mit dem Wort Transformation. Transformieren bedeutet für mich in diesem Zusammenhang einen Zustandwechsel. Für mich persönlich ist es kein Zustandwechsel sondern nur die Rückverbindung bzw. das Erkennen, des eigentlichen Zustandes. Aber das ist ja vielleicht auch eine Interpretationsfrage?
Hallo Edith, ich persönlich sehe die Abhängigkeit von einem Guru oder Lehrer eher kritisch. Natürlich habe ich als "Zenie" auch eine Lehrerin -- eine Vertraute von Willigis Jäger und von ihm autorisierte Lehrerin. Aber wir kommunizieren auf Augenhöhe. Sie ist wie eine erfahrenere Freundin für mich.
Als ich mit der Zen-Meditation anfing, war eines der ersten Zen-Bücher der Wälzer von Philip Kapleau: "Die drei Pfeiler des Zen". Damals hätte ich fast wieder aufgehört, denn es ist nach dem Motto verfasst: "Keiner verlässt den Raum ohne Erleuchtung.". Gott Sei Dank wurde ich dann auf Willigis aufmerksam. In seinem autobiografischen Buch "Aufbruch in ein neues Land" kann man auch sehr viel über Erleuchtungserfahrungen lesen - aber auch Willigis kommuniziert auf Augenhöhe. "Verehrung" würde ihm gar nicht passen - ich durfte das ja glücklicherweise ein paar Mal am Benediktushof erfahren, wo wir ganz ungezwungen miteinander geplaudert haben; ich glaube ihm gefiel meine nüchterne Art.
-2-
Als ich dann regelmäßig meditierte, glaubte ich, nun müsse es doch wieder passieren, mit der Erleuchtung! Aber nichts geschah! Bis ich losließ und merkte, "Buddhanatur" ist in jedem immer vorhanden, nur unser ruheloser Geist sieht sie nicht. Wenn wir "leer" werden und nur noch "DA" sind, das Ego eine immer kleinere Rolle spielt, dann merkt man, dass man permanent "erleuchtet" ist.
Aber Voraussagen für das "Was kommt danach" --- kann trotzdem keiner machen, weder Willigis noch ein anderer und ich schon gleich gar nicht.
Es ist so in Ordnung, Edith, wir Menschen sind nun mal unterschiedlich - aber keiner ist besser oder schlechter als der andere.
Jeder kann nur seinen eigenen Weg gehen .- oder er müsste sich bis zur Unkenntlichkeit verbiegen.
Alle Vorstellungen und Träume, die wir haben, sind nicht die Wirklichkeit, auch eine Erleuchtung sich vorzustellen ist nur eine Vorstellung und keine Wirklichkeit.. Im Zen wird der Dualismus von Erleuchtung und Nichterleuchtung aufgehoben. Diesen Dualismus gibt es nicht. Die Wirklichkeit erleben wir nur im Hier und Jetzt.
Hallo Martin, auch "Zenies" sind Menschen .- und da gibt es auch so was wie eine "Gier" nach Erleuchtung --- das kann ich aus eigner Erfahrung behaupten
Für diejenigen, die es interessieren könnte. Das habe ich während meiner Arbeit nicht nur einmal gehört und erlebt. Auch andere Menschen, die in diesem Bereich arbeiten kommen zu gleichen Ergebnissen, was Ihnen Menschen in einer Trance berichten. U.a. auch Dr. Michael Newton, der über 8.000 Menschen rückgeführt hat, wovon 368 in die spirituele Welt einkehrten. Es gibt keine Zeit, es gibt nur Realitäten.

Der Klient (der berichtet) ist im heutigen Leben ein 62 Jahre junger Chirurg. Die Aufnahme selbst ist acht Jahre alt.
Liebe Edith, die Natur richtet sich nach dem Sonnenauf-und Untergang, dass haben wir Menschen und auch die Naturvölker früher auch getan. Zeit ist eine Erfindung des Menschen. Ja sie mag helfen, um sein Leben hier zu organisieren, doch brauchen wir sie wirklich zum Leben oder um zu überleben? Ich behaupte nein, weil wir das früher auch nicht getan haben. wir gingen schlafen, weil die Sonne unterging. Am Tag waren wir frei. Es war ein schönes Leben
Liebe Edith, natürlich brauchen wir Planung für unser Alltagsleben. Tiere haben es da "einfacher". Ein Weidetier erinnert vielleicht, dass hinter dem nächsten Hügel eine saftige Weide ist - aber es wird kaum befürchten, dass dort ein Löwenrudel warten könnte.
Wir hingegen sehen oft Löwenrudel, wo gar keine sind. Es ist auch legitim, sich an die Vergangenheit zu erinnern, schmunzelnd oder traurig - aber man ist nicht mehr das Schulmädchen, das der nörgelnden Nachbarin Spinnen in den Briefkasten gesteckt hat.
Ein Beispiel, wie ich das Hier und Jetzt verstehe, mag unser "gemeinsamer Nenner" Willigis Jäger liefern. Er schrieb im Laufe der letzten Jahrzehnte viele Bücher. Wenn ich nun heute ein Buch von ihm entdecke, das er vor 20 Jahren geschrieben hat und heute davon fasziniert bin, dann ist es für mich völlig unwichtig, wann er es geschrieben hat - ich lese es heute - und das ist so, als wenn Willigis jetzt neben mir stünde und mir das erzählen würde.
Hey, da entdecke ich erstmals einen großen Unterschied, liebe Edith. Für mich ist Zeit nie ein Thema im Leben gewesen. Höchstens, um zu wissen, wann ich auf der Arbeit sein muss oder wann ich einen Termin habe. In den letzten 10 Jahren ist es überhaupt kein Thema mehr. Ich brauche die Zeit für meine Termine, weil die Menschen es so wollen, mehr nicht. Ich gehe schlafen, wenn ich müde bin und stehe auf, wenn ich wach bin. Ich esse, wenn ich Hunger habe. Ich trage noch nicht einmal eine Armbanduhr. Ich lebe ein schönes Leben, außerhalb der Zeit. Sie interessiert mich nicht, sie zwingt mir auch nicht meinen Tagesablauf auf. Sie ist einzig ein Koordinator, wann ich Menschen treffe. Sind sie da, ist die Zeit wieder unwichtig, für den Rest der Zeit.
Viele Menschen glauben, wenn Sie ihr Leben mit dem Terminer planen, haben sie es im Griff und es kann so gut wie nichts mehr passieren. Doch das ist nur eine Illusion, denn sie versklaven sich am Ende nur selbst damit.
Hallo Ralf: Für einen Rentner bist du ja zu jung - also nehme ich an , dass du freiberuflich tätig bist, denn von irgend was musst du ja auch leben.
Aber es dürfte schwer sein, dich im Freundeskreis oder in der Familie zu haben.
Ohne Organisation ist das nur Frust, besonders, wenn Kinder da sind - oder findest du es in Ordnung, wenn nicht gekocht und gemeinsam gegessen wird, jeder nur das tut, was er grade will? Hast du keinerlei ehrenamtliche Funktionen? Meine regulären Termine im Planetarium/Sternwarte stehen jetzt schon bis Februar fest. Wenn ich verhindert bin, muss ich für Ersatz sorgen. Ich kann da nicht nur hingehen, wenn ich Lust habe - und das ist so völlig in Ordnung, schließlich habe ich mir das selbst so ausgesucht.
Nun, Heidi, ich bin 18 Jahre lang für meine Tochter da gewesen. Die letzten sechs Jahre alleinerziehend, natürlich hatte sie ihr Mittagessen. Heute ist das anders. Und ja, ich arbeite freiberuflich jeden Tag mit Menschen. deshalb, wenn sie zu mir kommen habe ich eine Zeit angesetzt, sind sie da interessiert mich die Zeit nicht mehr sondern die Menschen. Sollte ich dennoch Einladungen zu Festivitäten o.ä. haben, ist das nur ein Termin doch mit dem erscheinen zu diesem Termin, ist die Zeit wieder weg. So organisiert sich jeder sein Leben selbst, Edith, Du und jeder andere auf der Welt. Es gibt Menschen, für ist es wichtig sich zu 100% zu organisieren da sie sinst im eigenen Chaos versinken würden. Damit sage ich um Gottes willen nicht, dass ihr beide dazugehört. Aber es gibt solche Menschen. Vielleicht können wir es einfacher formulieren.
Vielleicht können wirs auch so formulieren. Ich gucke am Tag etwa dreimal auf die Uhr: wenn ich aufstehe, einen Termin habe und noch mal zwischendurch, das wars. Nachrichten gucke ich gar nicht, TV vielleicht eine schöne Doku oder mal einen alten Film, wenn ich zufällig mitbekomme, dass einer läuft. Ich bin ziemlich fernab vom Weltgetriebe und das ist auch gut so.
Ist "Momo" ein Kinderbuch? Für mich nicht, sondern eines meiner Lieblingsbücher.
Und das, was letztlich darin steht: "Tue das, was du tust, mit völliger Hingabe", das ist auch mein Lebensmotto. Wenn ich 3 Kilo Spargel schäle mit völliger Hingabe, dann hat Zeit wirklich keine Bedeutung mehr.
Multitasking - das sind für mich diese grauen Herren mit den Aktentaschen.
Edith, aber jetzt ist das Missverständnis besonders groß - ich dachte nämlich, ich hätte das Gleiche gesagt wie du
Danke, für dein Kompliment lieber Werner wenn Du mir noch sagen könntest welches Video, könnte ich dir darauf sogar antworten
Ich brauche dazu eigentlich gar nicht viel sagen. Entweder man glaubt an die Re-Inkarnation wie beispielsweise weltweit 1,7 Milliarden Buddhisten, Hindus und Juden oder man glaubt nicht daran.

Wären wir alle in Indien, China, Japan usw. geboren, müssten wir wenigstens über den Gedanken der Re-Inkarnation erst gar nicht sprechen, weil uns genau dieses Glaubenskonstrukt in die Wiege gelegt worden wäre. Ein Dalai Lama z.B. gilt immer als Reinkarnation des zuvor verstorbenen Dalai Lama.

Es steht natürlich jedem frei dieses Glaubenskonstrukt anzuzweifel, zu verunglimpfen oder die Erfahrungen, der Menschen, die eine Rückführung in ein vergangenes Leben erlebt haben (die im ürbigen bereits seit den 80er Jahren erfolgreich durchgeführt werden und somit keine Newage Sache sind) als Spinner oder deren Beschreibungen als Geschwafel abzutun.

Ich halte so etwas für intollerant, denn der Gedanke der Re.-Inkarnation wird z.B. auch schon im Ägyptischen Totenbuch beschrieben.
Und wer es nicht selbst erlebt hat, sollte sich eigentlich darüber kein objektives Urteil bilden können und somit bei seinen Ausagen immer seine Subjektivität berücksichtigen.
Genau so ist es liebe Edith. Danke!
Nun, das beste Naturgesetz was jeder kennt Elvira ist Ursache und Wirkung. Das beschreibt diese Religionsform als Karma.
Liebe Elvira, ich finde es geradezu erschreckend und bemerkenswert, dass deinen Worten zur Folge Menschen, die nicht mit deinem Glaubenskonstrukt einhergehen Träumer, Gaukler, Märchenerzähler oder Leichtgläubige sind.

Was das Wort Karma betrifft, bedeutet zunächst einmal nur Handlung. Nicht positiv oder negativ. Jede Handlung (Ursache) hat Folgen (Wirkungen).
Dann ist es eben dein atheistisches Gedankengut (Glaube).
Ändert aber nichts an den von dir verwendeten Worten gegenüber Menschen mit anderem Gedankengut (Glauben).
Liebe Edith,
Sesshin, das bedeutet ca 8. Stunden täglich (mit Pausen) stur eine weiße Wand anzustarren. Leider kann ich das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mitmachen, sondern gehe nur noch zum Zazenkai, das sind 3 oder 4 Tage - und da sind es "nur" 7 1/2 Std. täglich - und: man darf mal ein, zwei Runden aussetzen (was ich aber fast nie nutzen muss, aber die Möglichkeit: du dürftest ja, ist schon ganz nett).
Meine Lehrerin ist ja von Willigis autorisiert und ihre Kurse laufen genau so wie die von Willigis.
Ich hab doch nix gegen einen Zeitplan - wie bist du denn auf diese Idee gekommen? Aber was man tut, das tut man 100% - ig!
Aber ich "verehre" weder Willigis noch "meine" Lore, sondern fühle mich auf Augenhöhe. Klar, dass man mit ihnen auch ganz ernste persönliche Probleme besprechen kann - aber da ich die nicht habe, kann es auch mal ein Austausch über die Enkelkinder sein
Doch Elvira, wenn du böse Gedanken hast, dann strahlt das nach außen, ob du willst oder nicht. Na- vielleicht nicht so ein kleines "den könnte ich auf den Mond schießen" --- aber länger negativ über einen Menschen oder eine Situation zu denken, das beeinflusst deinen Charakter und deine Handlungen unweigerlich.
Ach lieber Werner, gib mal im Internet ein Rückführungen in vergangene Leben und Du findest zig Hundert Anbieter, dieser Art. Ich habe gar nichts entwickelt. Die ersten Rückführungen wurden bereits von Dr. Michael Newton, Prof. Dr. Helen Stewart Wambach u.v.a. in den 80er Jahren praktiziert. Einer der Vorreiter in Deutschland war der Psychloge Thorwald Detlefsen. Ich habe bereits 1979 sein Buch "Leben nach dem Leben" gelesen. Stewart Wambach hat sogar 1.200 Rückführungen an der Universität Brookdale University in Lincroft, USA durchgeführt und diese erstaunlichen Ergebnisse in ihrem Buch "Revealing past lifes" publiziert. Es ist müsig über etwas mit jemanden zu sprechen, der von der Materie keine Ahnung hat.
Zudem Du ja offensichtlich noch nicht einmal meine Webseite richtig gelesen hast. Es ist dort ein Preis von 60 EUR für eine normale Sitzung angesetzt. Wenn man dem einen Zeitaufwand von etwa 4 Stunden entgegensetzt, entspricht das einen Bruttostundenlohn von etwa 15 EUR.
Google mal im Internet nach dem Thema Re-Inkarnation oder nach Büchern zum Thema bei Amazon, Books.de o.ä. Hier wird das Rad nicht neu erfunden. Du kannst auch mal gerne nach z.B. Pim van Lomel, einem Kardiologen googlen. Hier wird das Thema Nahtod in Studien mit anderen Fachbereichskollegen beleuchtet. Erstaunlich ist, dass es bei Rückführungen zu gleichen Ergebnissen kommt, nur das sie hier bewusst wahrgenommen werden.

Die moderne Wissenschaft geht heute andere Wege, dass diese Dinge nicht bzw. noch nicht an die Öffentlichkeit dringen hat ganz andere Gründe. Aber Fachkongresse in den entsprechenden Bereichen sorgen ja mittlerweile für Aufklärungsarbeit, auch unter den größten Skeptikern. Die Welt ist nicht die, wie sie scheint.
Ich persönlich misstraue aber jedem, der zu beweisen versucht, wie sie wirklich ist. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir Menschen dazu einfach nie in der Lage sein werden.
Ich versuche auch nichts zu beweisen Heidi, es bestehen aber Möglichkeiten mit denen Menschen Dinge wahrnehmen können (wie beispielsweise auch in Meditationen) die außerhalb des erklärbaren liegen. Und das wiederum zeigt auf, dass wir noch lange nicht alles wissen.

So lange wir nicht alles wissen, sind alles andere ebenso Potentiale und Möglichkeiten, wie das, was man zu wissen glaubt.

Diese Möglichkeiten kann jeder für sich als Selbsterfahrung nutzen. Das ist das, was ich anbiete. Eine Möglichkeit der Selbsterfahrung, nicht mehr und nicht weniger.

Diese ganzen Menschen, die diese Art von Erfahrung gemacht haben (Polizisten, Rechtsanwälte, Ingenieuere, Ärzte, Richter, Angestellte, Fachkräfte oder Arbeitslose) als Spinner abzutun ist auch nicht rechtens.
Weißt Du lieber Werner, was die sogenannte Wissenschaft betrifft. So tappt diese ebenso im Dunkeln. Nehmen wir nur mal zwei klassische Beispiele aus der Quantenphysik. Nachfolgend zwei Fragen im Video für dich. Wenn Du die erklären kannst, erhältst Du sofort den Nobelpreis. Und, man achte auf die Worte von Professor Zeiliger: "Als Experimentalphysiker kann ich sagen, dass es gewisse Situationen gibt, von denen die Annahme, dass die Wirklichkeit unabhängig von meiner Beobachtung existiert, falsch ist." Ich will das hier jetzt nichts vermischen. Aber eines ist klar, wenn Du dir den Beitrag anschaust, hörst Du auch Worte von Erwin Schrödiger (Nobelpreisträger) der schon vermutete, dass es nur ein einziges Bewusstsein gibt und wir alle ein Teil davon sind. Die ganze Wissenschaft bassiert auf Modellen. Wir sind momentan in einer sehr spannenden Zeit. Wissenschaft und Spiritualität bewegen sich auf einander zu. Das alte Dogma wird aufgelöst

Klar Edith, wie konnte ich Dr. Netherton "vergessen", Jan Sigdell, der auch als einer der Pioniere im Bereich Rückführungen gilt, hat im übrigen bei ihm gerlernt. Danke, dass Du mich daran erninnert hast
Wie gut, dass Menschen verschieden sind und deine Welt nicht meine Welt ist. So leben wir alle das, wozu wir uns berufen fühlen. Ich finde das ist ein schöner Gedanke, der die geistige Freiheit der Menschen symbolisiert.
Dein Zitat, Edith:
"Natürlich ist es schmerzhaft für die westliche Wissenschaft oder besser die westliche Kultur zu erkennen, dass die Beherrschung der Materie nicht ausreicht, um Leben zu verstehen."
gefällt mit sehr gut.
Und die wirklich "großen Köpfe" sind auf dem besten Weg dahin.
Aber letztlich muss jeder den "Weg nach Innen" alleine gehen. Es gibt Menschen, die sich gern an der Hand nehmen lassen - aber ich sehe darin eine Gefahr: Nämlich, dass man das Gedankengut anderer ungeprüft übernimmt.
Elvira, wenn festgestellt wurde, das bei Herzstillstand, auch das Gehirn Nulllinie zeigen kann bzw. zeigt, bedeutet dies, dass im Nervengewebe keine biochemischen Reaktionen mehr ablaufen, das wiederum erzeugt Stillstand und somit auch keine Möglichkeit für Kapriolen....

dies nur mal als kleiner Einwurf...
Elvira, hattest Du schon mal einen Kreislaufstillstand?
Na ja Werner, mit dem für Unsin halten ist so eine Sache. Denn derzeit sehe ich das so, dass man dir hier anbieten kann was man möchte. Egal ob es Berichte darüber gibt, dass Menschen ohne Gehirn genauso intelligent sein können wie mit Gehirn, Kardiologen die über ein nicht lokales Bewusstsein sprechen, oder auch Prof Zeilinger, führender Quantenphysiker der Welt. Der selbst eingesteht, dass wir in der Welt keine passive Rolle spielen und es unerklärbare Phänomene gibt wie das Doppelspaltexperiment, Teilchenverschränkung usw. Für dich ist alles Unsin!

Übrigens, interessant ist, dass man im Berkeley Lab in Kalifornien erstmals die Teilchenverschränkungen an biologischen Systemen nachgewiesen hat. Was darauf schließen lässt, dass ALLES miteinander verbunden ist. Auch DU kannst dich NICHT davon ausschließen. Also, willkommen im Club, auch wenns dir nicht gefällt

http://newscenter.lbl.gov/2010/05/10...tanglement/
Wenn Du als prakmatischer Mensch an den Urknall glauben solltest, dann stell dir selbst mal eine Frage. Prof. Zeilinger und nicht nur er sondern jeder Quantenphysiker bestätigt, das: jedes Teilchen, das zur gleichen Zeit am gleichen Ort entsteht, ist wie durch ein "geheimnisvolles" Band miteinander verbunden. Der Urknall war so ein Moment wo alle Teilchen zur gleichen Zeit am gleich Ort entstanden
Wenn wir (die Astro-Physik) mittlerweile über Multiversen sprechen, dann musst Du im Sinne der Schöpfung als Bewusstsein noch nicht einmal hier in dieser Realität sein um Bewusstseinerfahrung zu sammeln. Die Verbindung besteht zu jeder Millisekunde an jedem Ort im Universum oder irgend einem anderen. Übrigens falls Du dich wirklich mit der Thematik mal ernsthafter auseinandersetzen möchtest, dann empfehle ich dir das Mind and Life Institut des Dalai Lama. Eine Organisation getragen von den 100 führenden Unversitäten und deren Wissenschaftlern. Dort gibt es regelmäßig erstaunliche Vorträge zum Thema Wissenschaft in Übereinstiimmung mit dem Buddhismus. Da sind, so glaube ich, sogar Teilnehmer von der Oxford Universität dabei. Mindestens aber vom Max Planck Institut. Die Wissenschaft hat sich dort schon sehr viele Bestätigungen ihrer Erkenntnisse hinsichtich des sogenannten Bewusstseins abholen können, so wie es im Buddhismus beschrieben steht.

http://www.mindandlife.org
Es geht um Bewusstsein, lieber Werner und nicht um ein Superwesen im Sinne einer menschlichen Vorstellung. Wir könnten es auch anders nennen. Hier ein Beitrag vom SWR

Ich finde es prinzipiell nicht hilfreich, wenn Urknall-Theorie, Quantenphysik und Esoterik/Glauben vermischt werden. Es scheint mir wie die vergebliche Suche nach dem Stein der Weisen.
Und genau deshalb, weil fast alle Menschen so denken, trampeln wir seit Newton auf der Stelle. Der eine Teil sucht in der Physik, der andere in der Metaphysik, anstatt beide gemeinsam suchen.

Aber es tut sich ja was. Solche Vorträge und Erkenntnisse sind ja keine Seltenheit mehr. Du hast ja selbst die vielen Zitate der Physiker in dem Vortrag gehört.

Im Grunde könnte man fast schon sagen, werden die ausgerechnet die Physiker immer mehr zu den Gläubigen. Natürlich nicht im Sinne der biblischen Geschichte, aber im Sinne der Anerkennung einer höheren Wesenheit - in ihrem Fall Wirkmechanismus - der ihnen die Grenzen der materiellen Welt aufzeigt.
Edith, die "Menschheit" scheint mir doch etwas zu hoch gegriffen. Ich wüsste auch nicht, wo Willigis das gesagt haben sollte.
Der Satz, der mir von ihm am meisten im Gedächtnis geblieben ist: "die Welt überlebt entweder mit einer Weltreligion - oder sie überlebt gar nicht."
Suchende und individuelle Lösungswege gab es schon immer und wird es immer geben.
Ich persönlich sehe in wissenschaftlichen Erkenntnissen und Spiritualität auch keinen Widerspruch.
Aber der persönliche Glaube ist nun einmal etwas ganz Individuelles. Ich bin sehr skeptisch, wenn irgend jemand Heilswege anbietet, die für alle gelten sollen. Professoren sind auch nur Menschen. Auch sie können/dürfen sich nur auf gesicherte Erkenntnisse zurückgreifen, wenn sie lehren - alles andere können sie als Theorie lehren, aber wenn sie dies als "Wahrheiten" verkaufen wollen, wären sie sehr schnell weg vom Fenster - mit Recht.
Was ich vermisse, sind eigener Erfahrungen und Erkenntnisse. Ich sehe auch sehr gern wissenschaftliche Sendungen und freue mich, wenn ein der hochkarätigen Wissenschaftler mal sagt "ich persönlich komme an Gott nicht vorbei" ---- aber jeden, den ich ernst nehmen will, muss das als seine persönliche Schlussfolgerung deutlich machen - und nicht so tun, als ob er einen "Gottesbeweis" gefunden hätte.
ich wüsste auch keinen, der einen "Gottesbeweis" an einer Hoch- Fachschule lehrt.
Nun liebe Heidi, vielleicht geht es ja im ersten Schritt auch nur darum Modelle aufzuzeigen, die eine Möglichkeit darstellen. Gott zu beweisen haben sich ja schon die verschiedenen Glaubenssysteme auf die Fahne geschrieben, dazu braucht es nicht unbedingt die Wissenschaften, abgesehen von der theologischen

Ich denke, das jeder Mensch (Seele) das Potential in sich trägt für sich selbst ausreichen Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln. Jeder kann sich auf den Weg machen, wenn er bereit ist, sich von alten Strukturen zu lösen. Ob er dann auf diesem, seinem Weg etwas findet, keine Ahnung.
Das meine ich doch schon die ganze Zeit - es gibt viele Wege. Aber immer, wenn es um religiöse Themen geht, gibt es immer wieder Kommentare, die glauben machen wollen, nur der eine einzige Weg, den sie gehen, sei der richtige.
Ich lebe ja auch ein spirituelles Leben und bin glücklich darüber, dass eine Menge Menschen mit mir zusammen diesen Zen-Weg gehen - aber ich selbst würde nie auf die Idee kommen, anderen weiszumachen, dass dies der einzig richtige Weg ist.
Ich komme auch nicht auf die Idee, dauernd Willigis, der ja einer der "Ober-Zenies" in Deutschland ist, zu zitieren. Auch er ist ein Mensch, und manches, was ich von ihm gelesen habe, ist schlicht und einfach Wunschdenken.
Trotzdem ist er ein wichtiges Lehrer..... Aber wie sagt ein schöner Zen-Spruch: "Verwechsle nicht den Finger, der zum Mond zeigt, mit dem Mond!"
Nun haben wir SChreibsalat, liebe Edith, aber ich denke, wir verstehen schon einander.
Liebe Edith, zunächst: Willigis gehört zu den Menschen, denen ich in meinem Leben am meisten dankbar bin. Als ich vor 10 Jahren durch einen Freund zum Zen kam, hat mir das sehr gut gefallen - aber Soto und Rinzai waren für mich etwas zu buddhistisch. So schickte mich der Leiter meiner Gruppe zu Willigis - und hier kann ich meine christlichen "Restbestände" gut unter den Zen-Hut bringen.
Willigis ist also nach wie vor ein sehr wichtiger Mensch für mich --- aber manchmal muss ich über seine Ansichten schon ein wenig schmunzeln. Aber ich muss ja diese nicht eins zu eins übernehmen. Hauptsache, die Richtung stimmt!
Ja, das Bild vom Gipfel habe ich auch übernommen. Ebenso den Ausspruch "Religionen sind wie Kirchenfenster - durch welches man schaut, man sieht immer das gleiche Licht."
Und wieder mal verstehen wir uns
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Hier noch ein kleiner Beitrag, der manchmal helfen kann, auch wenn er sich immer noch auf das Gehirn, als den Master bezieht, womit ich nicht konform gehe.

Dennoch, am Ende des Beitrags müssen wir uns erneut die Frage stellen: wer oder was ist dafür verantwortlich, wie wir die Welt wahrnehmen? Warum funktionieren manche Programme bei stimmten Menschen und bei anderen nicht.

Erfahrener Seelen als Organisator der menschlichen Wahrnehmung, werden sich nicht Programme schreiben lassen. Sie hinterfragen, weil sie über entsprechende Informationen und Erfahrungen aus vorangegangenen Leben verfügen.

Doch all diese Erfahrungen sind niemals in einem Leben erreichbar. Welcher Mensch wärst Du, wenn Du als Millionärstocher oder Sohn geboren wärst. Welcher Mensch, als Bauer in Afghanistan und welcher Mensch wärst Du, wenn Du im Getto in Brasilien aufgewachsen wärst?

.be
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